Der sinnlich-sinnlose Zustand in euch

Samstag, 19. Dezember 2009      M

Der sinnlich-sinnlose Zustand in euch

  1. Der heutige Mensch (2009) ist dadurch gekennzeichnet, daß er nicht bewußt die Verbindung zu Mir sucht, sondern daß er eigenmächtig über sein Schicksal bestimmen will, in der Weise bestimmen will, wie es ihn sein großmäuliger Verstand eingibt. Dafür, daß diese Menschen dann auf ihren Verstand hören, allein auf ihren Verstand hören, dafür zahlen sie den Preis, und dafür zahlen sie Zins um Zins zurück, ohne jedoch von der Höhe ihrer Schuld als die Summe ihrer Versprechungen herunterzukommen. Sie wissen nichts von ihrem gefallenen Zustand ihres Bewußtseins von Mir, Ihrem Schöpfer, hinweg in das Reich ihres Verstandesgottes, der nur seine eigene Gerechtigkeit kennt, und sie wissen auch nichts von dem Fall ins Fleisch, wissen also auch nichts von der Sexualität, die sie von ihrem Verstandesgott deshalb bekommen, weil ein Gott ja mindestens seinen Anhängern etwas Gutes tun möchte, weil dieser Gott der scheinbaren Liebe und Gerechtigkeit sich diese noch im Geiste sehr Trägen erwählt hat, weil er sie doch benötigt, um Gott zu sein oder um überhaupt erst die Möglichkeit zu erhalten, Gott sein zu dürfen.

  2. Nun, ihr wißt dies und ihr könnt dieses Wissen denn auch in all der Demut zur Liebe werden lassen, und ihr könnt darum auch dieses Wissen zur Auferstehung der göttlichen Liebe und Gnade werden lassen, wenn ihr den Euren als eure Nächsten in Meiner unverletzlichen Liebe begegnet und euch nicht über deren Unreife auslaßt, denn dann, weil ihr ruhigen Herzens in all dieser Liebe zu ihnen steht, obwohl sie vielleicht noch immer starken, luziferischen Geistes sind, wird euch von Mir Selbst die Lösung und der gute Rat und die gute Tat wunderbar zukommen und wird euch und ihnen der Retter sein - wird also der starke Held sein, der ihren Zuständen ein Ende bereitet, weil ihr zuerst durch Meine Liebe euren unreifen, noch sehr verstandesgerechten Zuständen ein Ende bereitet habt.

  3. Dann könnt ihr überhaupt erst eure Nächsten erreichen, weil Ich euch im Herzen erreiche! Doch vorher, wo ihr selbst noch um Mein Leben in euch ringen müßt, vorher wird euch in Bezug auf Heilung oder Aufklärung nichts gelingen können. Darum seht ihr jederzeit sehr genau und erlebt es auch an euch selbst, wessen Kinder ihr seid, also welchen Geistes ihr seid oder anders gesagt, in was für einem Bewußtseinsstadium ihr euch befindet. Je nach diesem Stadium eures Bewußtseins erlebt ihr also ein höchst effektives und wunderbar göttliches, euch in all euren Facetten des Lebens ansprechendes Lebensumfeld, in welchem ihr euch noch jeder Reife und auch Unreife eures Bewußtseins gewahr werdet, sofern ihr darauf achtet und es annehmt, was Ich euch zugedacht habe.

  4. Nehmt ihr indes nicht alles in der Demut an, die euch aus dem luziferischen Bewußtseinszustand herausführen würde und es auch möchte, denn genau deshalb ist sie doch da, dann seid ihr in einigen Bereichen - und das sind genau auch jene, wo es euch der Demut ermangelt - in der Verfassung, daß ihr euch selbst als göttlich erlebt, ohne dies jedoch jetzt schon sein zu können und somit versprecht ihr den Hilfesuchenden nur, daß ihr eine Lösung ihrer Probleme habt, die sie nur wieder in ihren schönen, sinnlich-genußsüchtigen Zustand zurückbringen, jenen Zustand, der sie doch deshalb krank gemacht hat, weil zu dieser sinnlich-schönen Seite doch auch das Häßliche gehört, doch auch das tierisch-Triebhafte gehört, und deswegen könnt und werdet ihr von Mir auch nicht die Befähigung zur Änderung ihres Zustandes bekommen.

  5. Solange ihr noch selbst dem Tiere dient, solange habt ihr auch nur die Kraft des Tieres, und diese tierische Kraft ist nur die Produktions- und Reproduktionskraft der für euch dann noch toten Materie, die euch zwar noch die sinnlichen Genüsse beschert, aber die, nachdem sie von euch sinnlich, das heißt im eigentlichen - der alten Sprachform des noch sehr viel geistigeren Althochdeutschen nach - nur sinnlos genutzt und damit sinnlos verplempert wurde, dann also auch schon ihres wenigen geistigen Lebens beraubt und somit getötet wurde. Das Tier in euch greift nach dem für euch so schönen Genuß und verzehrt dadurch die letzten Geisteskräfte, und deshalb könnt ihr, solcher Verletzung des fünften, sechsten, siebten und achten Gebotes wegen, wo ihr den Nächsten in seiner Liebe tötet oder ihn beraubt oder ihn belügt, eures eigenen Genusses wegen, dann selbst nicht mehr in eurer geistigen Entwicklung weiterkommen, denn Ich kann euch so keine Hilfe gewähren, weil ihr euch schon an Meine Seite oder sogar schon über Mich gestellt habt, wo ihr doch noch im Tiere seid.

  6. Das Tier kann nimmer neben Mir bestehen, wenn es sich selbst schon als Gott wähnt, wenn es in seinem Wahn glaubt - nur weil es über die Reproduktionskraft der sexuellen Liebe verfügt, die sie zwecks Steigerung seiner Befriedigung mißbraucht - daß diese Eigenliebe mit Meiner göttlichen Liebe gleichzusetzen wäre, wo Ich euch Menschen doch nicht nach dem Bilde des Tieres, sondern nach Mir Selbst geschaffen habe. Jeder von euch zeigt also nicht nur Mir, welchen Begriff und welche Kraft er aus seinem Gottesbegriff schöpfen kann oder wenn nicht, dann nur borgen und nur reproduzieren kann, sondern er zeigt dies auch seinen Nächsten, und er betrügt diese nur, wenn er ihnen vorgaukelt, über göttliche Kraft zu verfügen und es doch nur jene des Tieres ist, mit welcher ihr zwar kaufen und verkaufen könnt, doch mit welcher euch nichts Lebenstaugliches und das bedeutet hier auch, daß euch dann auch nichts Lebendiges gelingen wird. Lebendiges, gesundes Lebendiges, muß Ich jetzt sogar eurer Unreife wegen sagen, könnt ihr erst dann an euch gewahr werden und könnt es erst dann euren Nächsten vermitteln, wenn ihr selbst Mich, euren Heiland der Seele, habt wunderbar und allmächtig in euch wirken und auferstehen lassen, weil ihr euch auch darum bemüht habt, euch die sinnlichen Genüsse eurer vom Fleisch und dessen Begierden verdorbenen Seele zu entwöhnen.

  7. Dies ist kein Vorwurf an euch, Meine lieben Kinder, dies soll nur ein allerliebster Rat in einer, für eurer Seele Heil gestrengen Verpackung sein, und deshalb braucht ihr nicht unwillig werden und diese Zeilen nur mehr im alten Sensationsgeiste überfliegen wollen, denn seht, wenn ihr dies nicht wieder und wieder von Mir gesagt bekommt, so könnt ihr das nicht halten, und ihr vergeßt es, wie man einen Traum vergißt und schon habt ihr euer Leben vergessen und seid wieder bereit und sogar schon dabei, wieder andere Zustände und andere Menschen genießen zu wollen, weil ihr der Stimme eures Gewissens nicht mehr lauschen wollt oder könnt, weil ihr viel lieber dem unruhigen Tanz eurer und anderer Leute Begierde nachkommt.

  8. Was ihr als Kinder früher mit Unglaube und Unverstand an euren eigenen Eltern und Verwandten, ja später auch an Freunden und Bekannten gesehen habt und was euch dazu bewog, ein völlig anderes, weil besseres Schicksal zu gestalten, hat euch dann doch noch deshalb mehr oder weniger eingeholt, weil ihr genau wie auch diese anderen Menschen, euch in der Drangsal eurer Seele nicht im festen Vertrauen und schon gar nicht in dieser Demut an Mich gehalten habt, wie es, der Wendung der Not wegen, für euch eben notwendig gewesen wäre. Stattdessen wollt ihr noch immer Kundgaben und Worte aus jenen Sphären von Mir haben, in welchen allerdings nur euer Gegner ist, aus dem Bereich der Ungeduld, der Rechthaberei, der Zerstörung der Seelen und von daher liebäugelt ihr noch immer mit jenen Worten, die euch in allgewaltiger, noch imperialer Macht und Größe, beinahe schon den Juden gleich, die Sinnlosigkeit des Lebens vor Augen führen und euch jene sinnlosen Situationen für euch sogar noch aufblähen lassen, weil ihr selbst diese sinnlosen Begebenheiten durch die sinnliche Bevorzugung eurer Genüsse gefördert habt. Ihr werdet deshalb nichts verstehen können von dem, was Ich hier aussage, wenn ihr nicht endlich der Gefahr ins Auge seht, wenn ihr euch also nicht der Tatsache bewußt seid, daß in euch selbst das Gute und Böse, also das göttlich Gereifte und das tierisch Unreife liegt und ihr jederzeit nicht nur wählen könnt, sondern ihr sogar, wollt ihr der Apokalypse in und außerhalb von euch nicht erliegen, für Mich, gegen das Schöne eurer Seele und gegen eure Gottspielerei entscheiden müßt und daß ihr darum, um euch überhaupt erst für Mich entscheiden zu können, dann auch um die Gefahr des sinnlos Schönen eurer noch immer luziferischen Seele wissen müßt, auch wenn ihr dies nicht mehr hören wollt oder wenn ihr dessen sogar schon überdrüssig geworden seid.

  9. Es nutzt jedoch nichts, Meine lieben Kinder, denn wie wollt ihr denn sonst der inneren Welt in euch begegnen, wenn ihr es nicht mit Mir zusammen tut oder anders und für euch noch deutlicher gesagt, wie wollt ihr eurer äußeren apokalyptischen Welt widerstehen, wenn ihr sie vorher nicht von innen heraus mit Mir überwunden habt? Die äußere Welt ist auch immer ein Spiegel der inneren Welt.

Amen. Euer Vater Jesus. Amen


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