Der Saulus in euch

Sonntag, der 7. Oktober 2012   9 Uhr  M

Der Saulus in euch

  1. Bevor Ich mit dem eigentlichen Thema der Überwindung eures luziferischen Bewußtseins weiterschreiten kann, muß Ich nun doch noch etliche Schwachheiten in eurer Vorstellung aus dem Weg räumen. Sicherlich ist das zur Genüge in den Mitteilungen der letzten Jahre auch angesprochen worden, allein, viele von euch, gerade die Jüngeren, haben es noch nicht verstehen- und haben es also noch nicht korrigieren können und zum Teil auch nicht wollen. Dem so Wollenden geschieht allerdings auch kein Unrecht - und dennoch, weil ihr zu Mir seufzet und weil eure Herzen schon ein wenig anklagen, will Ich euch noch einmal den rechten Weg zu Mir weisen:

  2. Der Weg zu Mir, Meine lieben Kinder, geht ja nur über den Nächsten. Wer den Nächsten nicht sieht und ihn nicht in der Liebe zu Mir bedenken will, wer sich seiner nicht annehmen will, der gelangt doch überhaupt nicht zu Mir, denn dessen Eigenliebe ist noch der Herr seines Bewußtseins. Daß die Eigenliebe der Seele pur luziferisch ist, das wisset ihr doch und daß diese Eigenliebe im Verbund mit der Eigenliebe der Mutter euch hat schwach werden lassen, das ist euch doch auch kein Geheimnis mehr und daß ihr also in der Schwäche eurer Tatkraft aufgrund dieser euch zu sehr verzärtelten Mutterliebe euren Vater in die Verzweiflung und Not getrieben habt, ist von Mir ja auch schon des öfteren angemerkt worden.

  3. Wenn ihr, die ihr jetzt zu der jüngeren Generation gehöret, da diese Versäumnisse und also auch eure Fehlhaltungen von damals ableisten wollt, dann dürft ihr keinesfalls eure Mutter verdammen, sondern ihr müßt selbst die Hand an eurer Wurzel des Eigensinns, des Trotzes legen und müßt sie schon selbst herausziehen wollen. Ihr könnt doch schon mit dem ersten Erwachen eures kindlichen Bewußtseins die Liebe und Freude der euren feststellen und glücklich waret ihr in euren Kindertagen. Aber ihr könnt auch euren Geburtsprozeß hinterfragen, könnt die Schmerzen eurer Mutter durch eure Geburt geschehen, hinterfragen und könnt euch doch innerlich sagen, daß, wenn eure Mutter dort bei eurer Geburt solch große Schmerzen erleiden mußte, ihr gerade im Trotz und Eigensinn, also in der Eigenliebe, doch noch eine zu starke Verbindung gehabt haben müßt. Diese Verbindung ist eine rein seelische und hat nichts mit der geistigen Liebe von Mir gemein und somit ist diese schon bei eurer Geburt vorhandene Eigenliebe eben diese Narbe eures luziferischen Bewußtseins, die euch zeitlebens zu schaffen macht.

  4. Nur die starke und liebevolle Hand eines sich in Meiner Liebe bewährenden Vaters kann dort diese euch ständig juckende Narbe lindern und zum Abheilen bringen, doch die Verbindung über diese Eigenliebe zwischen euch und eurer Mutter versucht genau das zu verhindern. Und dies gelang auch, daß ihr da euren Vater, der eben nicht mehr in der Kraft seiner Liebe zu Mir gestanden ist, im Schulterschluß mit eurer Mutter, eurer Eigenliebe wegen, verleumdet, verraten und isoliert habt. Dieser Schulterschluß gegen euren leiblichen Vater ist also auch nichts anderes als das, was Judas gegenüber Mir getan hat, wenn auch auf eure irdischen Verhältnisse angewendet. Da erhielt nun also euer Vater durch euch diese Schmerzen der Erziehung, die länger andauern, die aber ähnlich und deutlich auch dessen Leben bekümmern, ihn krankwerden- oder auch versterben lassen. Diese Schmerzen der seelischen Entbindung wird allerdings auch die Mutter verspüren, aber es ist mehr die Angelegenheit des Vaters, denn sowenig, wie er sich in diese leibliche Geburt einmischte, so wenig darf sich die Mutter dort in diese seelische Entbindung einmischen. Eure Mutter spürte diese Schmerzen bei der leiblichen Entbindung und euer Vater verspürte also den seelischen Kummer aufgrund eurer Erziehung und ist gerade bei euch, die Ich hier anspreche, daran erkrankt und oftmals verstorben.

  5. Dadurch bedingt fehlt euch also diese geistige Liebe und Fähigkeit eures Vaters, der von Mir aus, euch ja diese Disziplin und Strenge gegenüber euren Trieben verschaffen sollte. Von eurer Mutter könnt ihr das nicht erhalten. Allerdings gibt es da noch manche Ausnahmen, weil sehr schwache und eigentlich dadurch auch beinahe untaugliche Väter oftmals eine gestrenge Ehefrau erhalten und seht, solch eine kluge und strenge Mutter muß dann die Schwäche und Taubheit ihres Mannes wieder guttun. Daran sollte sich allerdings niemand mehr von euch stoßen, wenn er durch die Schwäche seines Vaters bedingt dort eine gestrenge Mutter erlebt hat, denn das mußte, des Heils eurer Seelen willen, auch so sein. 

  6. Irgendwie muß ja eure Eigenliebe als euer luziferisches Wesen aus euch verbannt werden, ihr müßt doch von solch einer Eigenliebe, die allein nach den Genuß von Nervenäther giert, freikommen, denn im Nervenäther liegen doch alle Wünsche und Triebe der Materie. Also sind eure Eltern auch zuständig für die Reinigung eurer Seelen und dazu müssen sie freilich liebevoll, aber eben auch streng sein können. Nun ist aber durch genau diese, - von außen über die Welt auf euch zukommenden Nervenmuster der Druck eures luziferischen Bewußtseins erhöht, eure Eigenliebe also, die ihr von Geburt aus habt, durch die mangelhafte Annahme der Erziehung - noch vergrößert worden und beides zusammen wirkt in etwa so, als wenn man euch dort das Mark aus den Knochen saugen würde.

  7. Ihr steht einmal von Mir aus in der Verantwortung, in die Sphäre eures leiblichen Vaters zu gelangen, damit ihr Mich auch wahrnehmen könnt und ihr steht andererseits unter der Fuchtel Luzifers, der sich meist hinter eurer schwachen Mutter und/oder dem schwachen Vater, hinter ihrer Eigenliebe wohlgemerkt, versteckt und weil eure familiäre Welt ebenso wie die äußere Welt, mehr auf diese mütterlich-eigenliebigen Nervenmuster Luzifers aufgebaut ist, so seid ihr kaum in die Sphäre eures leiblichen Vaters gelangt und schon gar nicht bis hin zu Mir. Daß Ich Mich euch zuwende ist also nicht euer Verdienst, sondern das könnt ihr ruhig Meiner Liebe zuschreiben die ja immer Mittel und Wege sucht, euch zu erreichen. 

  8. Ihr seid noch zwiespältig, denn einerseits wollt ihr, um dem äußeren Druck zu entgehen, sofort zu Mir und andererseits wollt ihr noch zu sehr in den euch beschützenden Mutterleib verweilen. Warum aber kommt von Außen dennoch ein großer Druck auf euch zu, wenn Ich doch sage, daß gerade von Außen dort diese, der Eigenliebe huldigenden luziferischen Strukturen besonders stark ausgeprägt sind?1 Wenn also, dann müßte euch doch von Außen kein Druck vermittelt werden, sondern ihr würdet euch dort auch wohlfühlen müssen. Ja, das wäre auch der Fall, denn diese ganzen elektronischen Spielereien, all diese Computerei und Betätigungen in luziferischen Netzwerken kommt euch sicherlich entgegen, denn dort werden ja ganze Traumwelten und Imperien aufgebaut, doch anderseits ist auch der Mann und Vater dennoch präsent und vor allem bin Ich noch immer der Herr auch eurer Welt, wenn Ich auch, zwecks eurer Seelenausreife, dort vieles zulasse.

  9. Wäre Ich euch, über Mich liebende Menschen dort nicht mehr erreichbar, dann wäre es sicherlich um eure Seelen schon geschehen und ihr hättet euch in euren Traumwelten verloren, wäret den Opiumrauchern gleich in die Hölle eurer Eigenliebe schon ganz versunken. Und genau deswegen, damit euch euer luziferisches Bewußtsein nicht gänzlich vernichtet, muß Ich also auch diesen erwähnten Gegendruck aufrechterhalten, dem so etliche von euch noch immer ausweichen. Wie lautet aber nun dieser, der Eigenliebe gegenüberstehende Gegendruck? Ja, es ist die Nächstenliebe, die noch immer in eurer Welt anzutreffen ist und die nun gerade bei solch luziferischer Haltung dieser verwöhnten und hochgepäppelten "Judaskinder" erst recht zur Anwendung kommen muß - und das eben über die besagte Arbeit, über das Berufsleben. 

  10. Nun stellt euch vor, was geschähe, wenn da so ein schwaches Kindlein, in Schmerzen geboren, von der Mutter unnötig verzärtelt und eigenliebig hochgeliebt und oftmals auch vom schwachen Vater noch verdorben, da in der Welt seiner eigenen Triebe und Begierden versinkt, nur weil es aus der nervenätherischen Abhängigkeit nicht mehr freikommt. Wie Ich schon sagte, in diesem Nervenäther liegen ja alle Wünsche und Begierden der Materie und also alles, was den Fall oder Abfall zu Mir bedingt. Durch diesen langjährigen Konsum, schon von Kindesbeinen an gewöhnt, werden solche Kinder da freßgierige Polypen - und letztlich werden sie zum Schandfleck ihrer Eltern, die das allerdings meist nicht mehr erleben, denn der Gram und Kummer ihrer unfähigen Erziehung hat sie frühzeitig sterben lassen, zumindest meist den Vater. Doch der andere elterliche Teil, heutzutage eben oft die Mutter, muß tief betroffenen und voller Verzweiflung mit ansehen, was sie da in ihrer Eigenliebe für ein "Monster" aus ihrem Kind gestaltet hat. 

  11. Ja, Meine lieben Kinder, daß dieser geheime Kummer nun auch das Herz eurer Mutter zerfrißt ist also die Folge dieser unseligen Verbindung der Eigenliebe. Doch wenn eure Mutter das nicht voller Erschrecken erkennen würde, dann könnte auch sie nicht von dieser Wurzel des Bösen geheilt werden und deshalb spreche Ich euch nun auch deutlich an, damit ihr euch aufrafft um nun endlich einmal erwachsen werden zu wollen. Die Arbeitswelt ist dann die einzige Möglichkeit überhaupt noch eine Nächstenliebe zu tätigen - und machet nicht den Fehler, dann auch noch diese eure letzte Rettungsmöglichkeit zu verwerfen. Dann versinkt ihr vollends im luziferischen Koma, denn ihr müßt wissen, daß jene, die ins Koma fallen, letztlich Opfer ihrer zu starken luziferischen Innenwelt werden, weil sie den äußeren Zugang verrammelt haben. Solche Menschen haben einfach schon zuviel Nervenäther in ihrer Innenwelt konzentriert, haben sich damit schon zu sehr nach innen in ihre Traumwelt ziehen lassen und müssen dann schauen, wie sie ihren Ausgang wieder finden. Darum rate Ich ja auch den Angehörigen, daß sie in ihrer Gebetskraft für sie nicht nachlassen möchten und Ich selbst werde solche Menschen aus ihren Traumwelten befreien.

  12. Ihr nervenätherischer Konsum hat sie zu sehr nach innen, in diese krankhaft übersteigerte Innenwelt gezogen und diese hat nichts mit Meinem Reich zu tun. In Meinem Reiche gibt es diese Welt der Eigenliebe nicht, denn niemand kann dort abhängig von seiner Eigenliebe werden, weil es sie dort eben nicht gibt. Daß die Eigenliebe auf dem Nervenäther basiert ist ja oft genug angesprochen und daß Mein Reich auf die uneigennützige Nächstenliebe gründet, dürfte euch zumindest klargeworden sein.

  13. Also ist jetzt für euch, Meine lieben, noch sehr Verträumten, die Zeit gekommen, wo ihr tatsächlich mit allem, mit aller Gewalt also, um die Befreiung aus der euch versklavt haltenden Traumwelt erwachen müßt, sonst verliert ihr euch endgültig und es geschieht, daß darüber auch eure Mutter verzagt und an gebrochenem Herzen stirbt. Nehmt dieses Wort an euch sehr ernst, denn es handelt sich um euer ewiges Leben um das ihr ringet. Wacht auf und handelt, handelt in Meiner Liebe und wollt ihr doch endlich eure Eltern besser verstehen und vor allem euren gestrengen Vater oder eure gestrenge Mutter in Liebe erkennen, denn sie mußten, eures Trotzes wegen, doch so handeln.

  14. Ein gutmütiger, weil schwacher Vater ist der Anfang des Untergangs und das Ende des Untergangs seid ihr, die ihr einen schwachen Vater haben wolltet und ihn gehindert habt stark zu sein oder weil ihr euren gestrengen Vater in den Untergang getrieben habet. Macht nun gut, was ihr dort all die Jahre versäumt habt. Ihr steht in einer sehr großen Schuld und ihr könnt das auch leicht erkennen, wenn ihr das auch wollt. Schaut auf euer gegenwärtiges Leben! Sollte euch das etwa genügen was ihr seht und was ihr seid?

  15. Ich gebe euch die Kraft und die Fähigkeit das Begangene gutzumachen. Doch ihr müsset das auch tun wollen. Ihr wißt doch, wie gerade der damalige Saulus unter den ersten Christen zu wüten begann, bis Ich ihn selbst aufhielt und mit dem Blitzstrahl Meiner Liebe stoppte. Als Paulus tat er Buße und machte gut, was er vorher als Saulus zerstörte. Das war der Anfang des Christentums, wo alle an Mich Gläubige verfolgt wurden. Nun ist jedoch das Ende dieser Epoche erreicht, in der ebenfalls alle Meine Mich Liebenden verfolgt werden. Wer könnte nun vom Saulus zum Paulus werden, wer könnte sich nun aufraffen um von Meiner Liebe ins Innerste getroffen aus dieser seiner luziferischen Traumwelt aufzuwachen um jetzt ein Paulus zu sein, der den Saulus ablegt um ein Kämpfer Meiner Liebe zu sein. Zu Anfang gab es diesen heutigen Materialismus nicht, sondern es gab nur diesen religiösen Eifer und Wahn, weil seinerzeit der Tempel durch seine gute Versorgerstellung den seinen diesen luziferischen Nervenäther verabreichte und sich damit auch wie eine Mutter benahm, welche die Seelen ihrer Kinder versklavt, doch heutzutage, als dem Ende des Christentums in dieser Form, ist es nicht mehr die Religion oder sind es nicht mehr die Kirchen, sondern ist es diese wirtschaftliche Versorgtheit, ist es also die Priesterschaft der Banken, sind es diese neuen Geld- und Technik Priester, die die unmündigen Kinder in der Knechtschaft halten und ihnen ein Traumreich versprechen. Der heutige Saulus ist deshalb jener, der sich in seiner Innenwelt flüchtet und alle verfolgt und als Böse hinstellt, die ihn aus seiner Traumwelt befreien wollen.  

  16. Ja, ihr könntet daraus erwachen, wenn ihr nun den ernstlichen Willen dazu habt um in der wirklichen Welt anzukommen, der Welt, die Meiner Liebe untersteht. Aber dazu müßt ihr euch Meine reale Liebe zu eigen machen und dürft nicht mehr in eure verwirrten, beinahe schon geistig umnachteten Zustände fliehen. Die heutigen Christen versinken in einer materiellen Umgebung, denn es ist der Trick Luzifers, daß er Meine Kinder mit seiner Materie umhüllt und sie in Sicherheit wiegt. Die heutige Welt ist eine Zeit des extremen Genusses von Nervenäther jeglicher Art. Die heutige Welt verspricht den Menschen das Heil der Seele, wenn sie der Materie frönen und damit sprechen sie alle jene böse, die die Materie überwinden wollen. Wacht auf, ihr noch kindlichen Schläfer, die den Saulus in sich nähren, die vom Nervenäther ernährt alle jene verfolgen, die in der wirklichen Welt schon leben. Habt keine Furcht, den Paulus in euch erstehen zu lassen, denn in dessen Reich bin Ich es, der in ihm lebt, doch in eurer Welt ist es noch immer Luzifer, für den ihr lebt.

  17. Wer es von euch erkannt hat, der wird auch den Zusammenhang mit der letzten Kundgabe "Das Kreuz der Ehe" sehen und wird wissen, wie das eine mit dem anderen zusammengehört. Wer in solch einer Ehe lebt oder gelebt hat, die Ich letztens ansprach, der wird auch solche Kinder als Früchte seiner Eigenliebe gezogen haben. Erkennt euch!

    Amen. Euer Vater Jesus. Armen.

     

1Wenn sich der äußere Luziferismus mit dem inneren der unreifen Menschen verbindet, dann müßte der Druck für solch einen Menschen ja geringer werden.

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