Der rote Korsar auch in euch

Freitag, 18. Februar 2011   15 Uhr  M

Der rote Korsar auch in euch

  1. Vertiefen wir noch diese Sichtweise auf die Nationen der Erde bezogen, die sich zueinander so verhalten, wie sich die Familie und die Familien untereinander verhalten. Der irdische Anteil, hier aus dem körperlichem Fleisch der Menschen als aus dem zweiten Abfall von Mir resultierend, wird in dem Staatskörper einer betreffenden Nation sichtbar und ebenso, wie sich das körperliche Bewußtsein durch die Nächstenliebe entwickeln und in seinem Bewußtsein veredeln soll, soll sich demzufolge auch das in einem fest umrissenen Staatskörper befindende Staatsvolk als diese besagte Nation mitentwickeln, wobei sich die Reife und Größe einer jeweiligen Nation nur aus dieser geleisteten Liebe und Nächstenliebe ergibt. Erst durch diese Nächstenliebe der Nation als ein Volk, ergibt sich das Zusammengehörigkeitsgefühl, ergibt sich die Identität jedes einzelnen wieder rückwirkend und aus diesem heraus dann auch die Gemeinsamkeit dieser Nation als Vaterland. So fließt diese Nächstenliebe über den Rahmen der Familie hinaus in den Staatskörper ein, stärkt diesen seelisch, wird hier dankbar aufgenommen und kehrt dann innerhalb der Gesetzgebung als natürliche Schutzumgebung wieder zu dem einzelnen zurück und verbessert dessen Bedingungen zum Leben. Hier ist das vierte Gebot also wieder maßgeblich, weil eben nur jene Menschen, die sich mit ihren Eltern identifizieren können, dann auch schon ein Nationalgefühl entwickeln und sich die Heimat ihrer Liebe und ihres Lebens aus diesem familiären Begriff der Zusammengehörigkeit und der Gemeinsamkeit ergibt, die sich wie ein schützendes Kleid oder Mantel wieder um die einzelnen Glieder legt und sie inniglich schützt und wärmt.

  2. Wenn also, wie es gegenwärtig der Fall ist, es diesen Familien innerhalb einer Nation nicht mehr möglich ist, sich mit ihr zu identifizieren und es demgemäß auch keine Vaterlandsliebe und demzufolge auch keine Identifikationsbildner dieser väter- und mütterlichen Liebe mehr gibt, dann gibt es letztlich auch keine funktionierenden Familien mehr, und genau das will die gegenwärtige Allianz der kabbalistisch-heidnisch und luziferisch-alttestamentarischen Clans und Familiendynastien bezwecken. Sie selbst haben freilich den Zusammenhalt in einer nur geschäftsfähigen Familie, einer nur äußerlich gefestigten, durch den Druck ihrer Verletzungen konsolidierten Form, der der eigentliche familiäre Inhalt fehlt, denn sie haben den Zusammenhalt innerhalb einer Nation oder innerhalb eines Staatskörpers verloren, und ihn deshalb verloren, weil sie eben nicht die dafür erforderliche Nächstenliebe in all der Geduld und der Demut aufgebracht haben. Diese der liebevollen Familie die innere Form und Gestaltung bringende geistige Kraft ist bei solchen Familien nicht anzutreffen, aber an dessen Stelle getreten ist dann eben jene geschäftsmäßige Form einer Familie, wie ihr sie nun auch schon beinahe überall antreffen könnt.

  3. Nationen bilden sich, weil sich die Familien innerhalb eines Volkes in der Nächstenliebe unterstützen, damit ihre seelisch-geistige Kraft entwickeln, bis sie einmal hinreichend gestärkt, dann auch von Mir und Meinem Wesen Kenntnis erhalten und sich dann auch schon geistig weiter ausgestalten und veredeln können. So können primitive Steppenvölker wie die Mongolen oder die Hunnen auch ohne weiteres Staatskörperschaften bilden und aus diesen heraus ein Nationalgefühl entwickeln, wenn sie eben in der Nächstenliebe untereinander beständig sind. Doch wenn diese Nächstenliebe nur wieder untereinander so gilt, daß man sich der Feinde wegen notgedrungen hilft, diese Feinde außerhalb jedoch dann höchst grausam vertilgt und in etwa so behandelt, wie die Löwen und Tiger ihre Beute behandeln, so wird die Bildung einer Nation und eines sich daraufhin entwickelnden National- und Vaterlandsgefühl nicht geschehen können, wie ihr dies am Beispiel der Hunnen und auch vieler Mongolen und Turkvölker sehen könnt. Die Hunnen unter Attila mochten zwar für kurze Zeit ein Weltreich beherrschen und die Erde dominieren, doch für die Bildung einer Nation und eines bestandsfähigen Staatskörpers reichte ihre nun doch noch zu primitiv gebliebene Nächstenliebe nicht aus, und deshalb verschwanden sie ebenso vom Antlitz der Erde, wie es vor und nach ihnen unzähligen Nationen ergangen ist. Und warum gelang es ihnen und den anderen nicht, eine funktionsfähige Nächstenliebe auch nach außen hin aufrecht zu erhalten? Eben deshalb, weil sie ihre Form des heidnischen Glaubens nicht in der Liebe zu einer göttlichen Offenbarung überwinden konnten oder wollten, und ohne göttliche Offenbarung kann sich die Seele eines Volkes nicht aus dem Schatten seiner körperlichen Triebbegierde begeben.

  4. Der heidnisch- und damit barbarische Charakter eines Volkes besteht in dem, wie er sich mit seinem Ichgefühl innerhalb seines körperlichen Bewußtseins wahrnimmt, und wenn es der Heide dann nach einer gewissen, ihm durchaus zugestandenen Entwicklungszeit versäumt, sich an einer göttlichen Offenbarung zu orientieren, dann wendet sich die Eigenliebe innerhalb seiner Nächstenliebe wieder zu ihm selbst zurück, und solch ein Volk frißt sich im Prinzip dann selbst auf, weil die Grausamkeiten, die es nach außen hin unternimmt, dann auch verständlicherweise seine innerseelischen Bestandteile ins primitiv Tierische verkehren und so noch nicht einmal der Standpunkt des Heiden gehalten werden kann, sondern er wieder zurück zum Tiermenschen degradiert. Beispiele gibt es genügend, wo sich diese primitiv-tierischen Anteile dieses seelischen Kannibalismus dann auch in den entsprechenden Menschenopfern nach außen hin zeigten und Gog und Magog allezeit ihren Tribut bekamen.

  5. Nun schauen wir auf die damaligen Völker des frühen Mittelalters und sehen, wie sich die germanischen Völker da doch noch rechtzeitig besonnen haben, sie in die Lehre der Römer gingen, dort an ihrem körperlichen Bewußtsein veredelt wurden, um im so wichtigen nächsten Schritt eine ihrer Intensität der Nächstenliebe entsprechende göttliche Offenbarung zu erhalten, und die war, ihr wißt es als die Nachfahren dieser heidnischen Völker nun ja, dann auch schon die beste und edelste Offenbarung, die es gegeben hat, nämlich Meine eigene Offenbarung des Gottmenschen Jesus, der als Vater zu seinen Kindern gekommen ist und noch immer kommt. Freilich kann man nicht erwarten, daß nun alle Völker, die aufgrund ihrer Nächstenliebe bereit für eine göttliche Offenbarung sind, dann auch schon diese höchste aller Offenbarungen erhalten können, denn jedes Volk kommt aus seinem irdischen Mutterboden, den es selbst bearbeitet und seinen Fähigkeiten nach gebildet hat und steht darum in einem bestimmten Verhältnis zu seinem körperlichen Bewußtsein und dessen es widerspiegelnde Verhältnis zur Erde, und deshalb sind verschiedene Offenbarungen des Göttlichen mehr oder weniger abgestuft diesen Völkern zugänglich, je nach ihrer Reife.

  6. Haben sich die germanischen Völker und hier besonders der Hauptstamm der Franken dann endlich einmal soweit durchgerungen, daß sie das Christentum annahmen und damit ihrem Heidentum den Garaus machten, so sind sie dadurch auch immer wieder mehr oder weniger deutlich mit Mir als dem einzigen und wahren Gott zusammengekommen und konnten deshalb zum Vater oder zur Mutter anderer Stämme und Völker werden. Doch wenn die Nomaden- und Heidenvölker sich dann nicht zum Christentum gewendet haben, so konnten sie auch nicht die Eltern anderer Völker werden oder sein, und deshalb haben weder muslimische, noch buddhistische und auch nicht die jüdischen Völker oder andere die Fähigkeit dieser geistigen Elternschaft in sich entwickelt und benehmen sich deshalb mehr, wie sich da die eigenwilligen Kinder oder Stiefkinder gegenüber ihren Eltern benehmen.

  7. Spätestens im 8.Jhdt. war der Prozeß für die germanischen Völker abgeschlossen, und sie wurden allmählich auf die elterliche Reife hin vorbereitet. Sie waren lange genug in ihrer heidnisch-guten Seele mit einer entsprechenden Nächstenliebe gegenüber den anderen Stämmen verblieben, entwickelten dort ihr körperliches Bewußtsein bis hin zur seelischen Reife, kamen also zum Abschluß ihrer mütterlich-natürlichen Phase, gelangten sodann für etliche Jahrhunderte in die Sphäre ihres römischen Vaters und so ist der Stammvater des ersten europäischen Vaterlandes, der Stamm und das nunmehrige Volk der germanischen Franken unter Karl dem Großen entstanden. Aus diesem europäischen Vaterland spalteten sich dann später dessen Kinder, Frankreich, Deutschland und Spanien ab, die alle die Kinder des germanischen Vaters mit seiner römisch-italienischen Mutter gewesen sind, während England einen anderen Ursprung hat und seinerzeit noch heidnisch gewesen ist, wie auch die übrigen skandinavischen und norddeutschen Völker, aus denen ihrerseits dann später die Kinder dieser Kinder geworden sind.

  8. Andere Völker, wie z.B. die Khasaren, die zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer beheimatet waren und die arabischen Völker hatten weder diese christliche Kindschaft, noch also diese Fähigkeit der elterlichen Reife erlangt, denn sie waren entweder muslimisch oder wie im Falle der Khasaren noch heidnisch. Die muslimischen Völker waren die Kinder des ägyptischen Vaters, die ihren Vater verleugneten, während die Khasaren als Nomadenvolk noch keinen Vater hatten bzw. anerkannten, weil sie sich noch in dem Stadium des Kindes befanden, das bei seiner Mutter Natur lebt. Die Khasaren, als in der wichtigen Nahtstelle zwischen Ost- und Westrom beheimatet, hätten allerdings auch leicht den byzantinisch-griechischen Glauben dieser Christen annehmen können und es eigentlich auch sollen, aber gewisser, heidnisch-räuberisch und krämerseelen-händlerischer Züge wegen, konnten sich ihre Herrscher nicht zu solch einer demütigen Annahme des Christentums entscheiden und nahmen demzufolge dann nur den ungenügenden, ihnen aber ihren Stolz belassenden jüdischen Glauben an und betrachteten sich von daher den damaligen Christen ebenbürtig und zum Teil überlegen, ohne jemals diese Eigenschaft oder Fähigkeit dieser kreuztragenden Nächstenliebe entwickelt zu haben oder es zu wollen. Sie blieben dieses stolze aber störrische Weib, das ihrem Vater nur der Not wegen gehorcht, aber wenn es darauf ankommt, dann noch immer mehr zur Mutter steht.

  9. Das Christentum hingegen steht, allein durch das Kreuz Meiner Nächstenliebe bedingt, schon unvergleichlich höher als alle anderen Religionen, doch kann auch jede andere Religion sich daraufhin veredeln, wenn es diese Menschen zulassen, auch diese Art der Liebe und Nächstenliebe tragen zu wollen, und genau dazu hatten weder diese arabischen noch die türkischen und anderen nomadisierenden Völker eine große Lust. Die Khasaren nahmen also ihre Zwischenstellung innerhalb der beiden großen Reiche zum Anlaß, sich nun selbst per göttlichem Dekret zum Herrscher zu salben, und deshalb griffen sie dankbar zur jüdischen Religion, ohne sich über ihre eigenen noch sehr heidnisch-körperlichen Motive im Klaren zu sein und ohne diese Konsequenzen zu ermessen, die damit auf sie zukommen mußten. Sie stießen also die geistige Kraft und Fähigkeit ab, sich zum Vater oder zur Mutter anderer Völker zu gestalten und hätten eigentlich das byzantinische Reich zum Vater wählen können, doch mangels Demut wieder diese Möglichkeit vertan. Allerdings blieben die Khasaren dennoch einige Jahrhunderte wie eine treue Geliebte zu Byzanz und trafen von sich aus keine Anstalten, ihren Liebhaber zu verraten und dennoch war ihnen ihr Gold und der Handel wichtiger, als es die Liebe zu ihrem Beinahe-Vater gewesen ist.

  10. Mittlerweile entwickelten sich die germanischen Völker weiter und befruchteten ihrerseits andere Kulturen und Völker und neue und bessere Verfassungen, auf dem römischen Recht basierend, innerhalb ihres christlichen Glaubens traten auf, bis auch sie ihren reinen christlichen Glauben wieder unnötigerweise verwässerten, indem sie es versäumten, sich von dem eigenliebigen Tempel zu Rom loszusagen, was indes dem dann später gebildeten England gelang. Das Reich der Khasaren bestand zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr, denn da es sich an seinem Reichtum an Gold und an seiner Fähigkeit des Handels ergötzte, so wurde es unwillig gegenüber den Moslems und den Nordmännern, die von Norden her sich auf der Wolga ihnen näherten. Die Moslems lebten in den Gebieten um das Schwarze Meer und die Rus waren noch nicht seßhaft und zogen raubend und nomadisierend durch die Länder und wurden vom Khasarenreich und den Moslems magisch angezogen. Wieder versäumten es die Khasaren, sich in einer Freundschaft den Moslems als auch den Rus zuzuwenden, sie erlitten ihr Kreuz mit diesen aufsässigen Völkern, neigten sich ein wenig den muslimischen Völkern zu und verabscheuten die primitiven Horden der Rus aufs tiefste. Zwar lebten die Khasaren von ihren Hilfsvölkern vorzüglich und ließen sie sich auch relativ frei bewegen, doch waren sie auch unerbittliche und grausame Herrscher, ähnlich den Hunnen und ahndeten jede Übertretung ihrer Sitten und Gebräuche unerbittlich. Es gelang ihnen mit anderen Worten nicht, innerhalb ihrer Hilfsvölker eine Annäherung vorzunehmen, um etwa ihr körperlich-heidnisches Bewußtsein zu heben, sondern sie lebten nun doch mehr wie Parasiten, die auf Kosten ihres Wirtskörpers dessen Lebenskraft aufsogen, und das war denn auch der eigentliche Grund des Unterganges ihres khasarischen Reiches, und damit handelten sie ähnlich lieblos und fahrlässig, wie es die Juden zur Zeit Meiner Geburt auch nicht anders taten.

  11. Bei etlichen Strafexpeditionen gegen ihre Untertanen verhielten sie sich wie die Hunnen, und die rote Farbe des Blutes war ihnen zur Durchsetzung ihrer Pläne durchaus angenehm, weshalb sie unter den Völkern denn auch die "Roten" benannt wurden. Dann kam, was kommen mußte, Byzanz neigte sich den Rus zu und erwählte sich also eine neue Geliebte und verschmähte seinerseits die khasarische Geliebte. Diese mußte mit ansehen, wie das ihr verhaßte Volk der Rus ihren Geliebten bezirzte, in dieser Liebe sogar griechisch orthodox wurde, und zu allem Überfluß mußten die Khasaren auch noch erleben, wie sie selbst von den sich daraus entwickelnden Russen überrannt und gedemütigt wurden, während ihr ehemaliger byzantinischer Geliebter ruhig zusah und nichts zu ihrer Hilfe unternahm.

  12. Nun könnt ihr die Folgen dieser heidnisch-körperlichen Einstellung jener Khasaren erkennen, die auf sie selbst zurückkamen. Weil ihnen vorher Gold und Silber und ihre Freiheit mehr gewesen sind, als die Entwicklung und Freundschaft der Völker und die Beziehung zu ihrem Beinah-Vater, so blieben sie in der Stunde der Not verraten und verkauft, denn vom Gold und Silber, an das sie sich gebunden hatten, konnten sie keine Hilfe erwarten. Hier ist an der Seele des schon halb jüdisch entwickelten Volkes also ein doppeltes Trauma entstanden. Einmal der Verrat ihres christlichen Liebhabers und zum zweiten der Verrat und die Zerstörung durch die nun christlich gewordenen Russen, und genau mit diesem Trauma ihrer Seele folgten sie ihrem semitischen jüdischen Bruder nach. Weder die Juden noch die Khasaren verstanden so recht, was eigentlich geschehen ist, denn ihnen entbehrte das Mitgefühl für andere Völker, und deshalb verstanden die Khasaren beispielsweise nicht, daß sie ihren eigentlichen Vater zu Byzanz nur zum Geliebten degradierten und ihre ihnen anvertrauten Völker meist nur geißelten und das Blut, was an ihren Händen klebte, letztlich das Blut ihrer eigenen Seele war, die sie selbst mißbrauchten und notzüchtigten.

  13. Dafür hingegen erlebten sie alles nur aus ihrer schon genußsüchtig gewordenen Seele, die sich wieder in ihren Körper verloren hatte und betrachteten die Schmach und Schande ihrer Niederlage und die Zerstörung ihres Reiches als völlig ungerechtfertigt und machten aus ihrer Täterschaft den anderen gegenüber dann nur die unschuldigen Lämmer. Dieses Trauma ist in der Seele der Khasaren bis heute zu finden, obwohl es ihnen an der Gelegenheit zur Überwindung dessen niemals gemangelt hat. So gelangten sie später in ihrer Diaspora nach Ungarn zu ihrem ehemaligen Hilfsvolk der Magyaren, versuchten sich dort zu etablieren und mußten sich dennoch den Habsburgern fügen, waren allerdings immer ein wenig aufsässig und renitent, und andere Stämme der Khasaren gelangten bis nach Polen, bildeten dort viele Gemeinden und kleinere Städte, fügten sich den Slawen und waren seit der Staatsgründung Polens anwesend, konnten jedoch nicht verhindern, daß auch hier wieder ein christliches Volk ihnen den Rang ablief. Diesmal waren es die deutschen Siedler, die sich einfach in ihrer christlichen Liebe und Nächstenliebe mehr um die Belange Polens kümmerten, als es deren khasarische Juden taten, die ja noch unter ihrem Trauma litten. Die Polen wurden römisch-katholisch und die Khasaren hatten wieder das Nachsehen.

  14. England schaffte es dann, allerdings auch mit Hilfe der spanisch-sephardischen Juden, sich zu einer Nation emporzuschwingen, denn es nahm vorher die christliche Offenbarung an, löste sich unter dem Einfluß der Juden jedoch wieder von Rom und nahm in seiner Volksseele auch wieder jüdisch-alttestamentarisches Gedankengut an. Das alte Haus Davids kehrte scheinbar in den englischen Herrschern auf den Thron zurück und England gestaltete sich unter der Entfaltung dieses jüdisch-christlichen Glaubens zur großen Diva, zu einer Nation, die allerdings noch vieles von dem an ihrer Seele trug, was Shakespeare in der "widerspenstigen Zähmung" deutlich machte. Deutschland laborierte noch an seinen vielen Völkern, mußte sich nach dem Strudel des 30jährigen Krieges und dem Niedergang seiner Beziehung zur habsburgischen Monarchie noch finden und trat dann unter dem Stamm der Sachsen wieder als Vater auf. Es verliebte sich in das damals noch zarte Engeland, der König zu Hannover wurde in Personalunion auch zugleich der englische Herrscher und die Kinder Rußland und später auch Amerika gingen aus dieser Liaison hervor, allerdings argwöhnisch betrachtet von den Juden. Rußland war andererseits auch ein Ziehkind der Byzantiner, aber dem eigentlichen Wesen der Russen gemäß doch wieder mehr westlich orientiert und wurde weitaus mehr vom Westen kolonialisiert und hier speziell vom deutschen Vater. "Mütterchen Rußland", ihrer Seele nach weich und empfänglich, hat sich aber dennoch zum Mann gewandelt und spielte den luziferischen Herrscher unter der Maske seiner weiblichen Reize, dies allerdings nur, weil das körperliche Bewußtsein seiner primitiven Nomadenvölker unter die Herrschaft der männlichen Rus gelangten, aber in dessen nomadenhaftem und bäuerlichem Dasein noch sehr weiblich sind. Deshalb besteht auch ein großer Spalt in der Seele des russisches Volkes, denn es sehnt sich nach Einheit und Aussöhnung und muß dennoch immer auf der Hut vor seinen körperlichen Begierden bleiben.

  15. Nachdem die Khasaren all die Jahrhunderte immer wieder an den Christen als ihr eigentliches Kreuz gescheitert sind und dann endlich über die sephardische Pforte dann auch nach Frankreich, Deutschland und England kamen, verstanden sie es, diesmal ein wenig vorsichtiger vorzugehen. Hatten sie in Polen schon damit begonnen und später auch in Litauen, sich ein wenig um ihr körperliches Bewußtsein zu kümmern und sich als Bauern und Handwerker zu verdingen, so wurden sie auch hier von den Christen argwöhnisch ob ihres sich isolierenden Glaubens beäugt und blieben innerhalb dieser Völker fremd, während gerade die Deutschen Stämme und Völker auch innerhalb der anderen Nationen sich integrierten und diese Saat der Nächstenliebe meist aufging.

  16. Die Juden und khasarischen Juden bildeten meist nur die Oberschicht jener Nationen, in welcher sie waren und doch ist die Anwesenheit der Juden für die Entwicklung eines jeden Staates unabdingbar und wäre es nicht also, so hätte Ich dies auch nicht zugelassen. Sie befruchteten gerade mit ihrem luziferischen Geist auch jene heidnischen Völker, die für das eigentliche Christentum noch nicht bereit sind, damit später, unter dem Eindruck der Herrschaft der Juden, dann die Seele dieses doch noch hochmütigen Heidenvolkes umso mehr in die rechte Demut gelangt, um dann endlich die wahre Liebe zu Mir zu erkennen und anzunehmen, und andererseits können dann die Juden, auch von der Liebe zu diesem Volk ergriffen, sich dann an ihrer Seele ebenso weiterbilden und vermögen Mich dann doch noch zu erkennen, wie das bei etlichen Juden im damaligen Deutschland ja auch der Fall gewesen ist.

  17. England hatte darum, seiner noch zu großen heidnisch-körperlichen Einstellung wegen, die aus seiner keltischen Vergangenheit entsprang und was ihr in der Geschichte der Ura Linda gut erkennen könnt, dann eben später mit jenen khasarischen Juden zu tun, die noch näher zum Heidentum als zum Judentum stehen. Die khasarischen Juden stehen noch sehr viel näher der Kabbala, als es die sephardischen Juden ohnehin schon tun, und sie wurden von den semitischen Juden auch immer argwöhnisch beäugt, doch letztlich konnte sich dieses, in vielen Zügen noch immer sehr wilde khasarische Weib gegenüber den Blutjuden als schon demütigeren Bruder durchsetzen und schob den anderen bei ihren Projekten nur immer vor.

  18. Die alte heidnische Sitte der doppelten Königsträgerschaft, an welchem die Khasaren noch immer festhalten und nach dem Verlust ihres jüdischen Reiches sowieso, bewirkt, daß sie einen äußeren weltlichen Herrscher sowie einen geistigen Herrscher haben. Da jedoch durch die Vernichtung ihres Reiches der geistige Herrscher seiner göttlichen Stellung beraubt wurde, so wurde die Beziehung zu Gott nicht weiterentwickelt, sondern Luzifer trat auf, und der weltliche Herrscher als Drache Satan wurde jedoch immer wichtiger, und dieser Umstand bewirkte, daß die Khasaren selbst die weltlichen Drachengeschäfte, so wichtig sie ihnen auch sind, doch immer in die Hände von anderen legen, damit die negativen Auswirkungen der Urheberschaft ihrer Händel diesmal nicht mehr auf sie als die geistigen Herrscher zurückfallen können, und von daher erklärt es sich, daß z.B die Rothschilds als der dominierende Königsclan der geistigen Herrscher die weltlichen Geschäfte oftmals anderen überlassen, diese aber doch sehr streng und unerbittlich beaufsichtigen. Gerade in den Khasaren findet ihr innerhalb ihrer Seele besonders gut ausgeprägt, was wir das letzte Jahr über mit der Verwandlung des Lichtengels zum Drachen besprochen haben, und darum könnt oder konntet ihr an eurer Seele denn auch schon den Khasaren erkennen.

  19. Jede Nation trägt deshalb in sich die Summe dessen, was der einzelne Mensch innerhalb dieses Volkes in seiner Seele trägt, und wenn also in einem christlichen Land, das ja durch Meine Offenbarung ohnehin schon ein gehöriges Maß an Nächstenliebe erhalten hat, sich dann doch nur wieder alttestamentarische Züge ergeben und sich damit die Nähe zum Judentum ergibt, so bedeutet das nur, daß nun auch die Bereitschaft und Fähigkeit zur Nächstenliebe entsprechend gelitten hat, und wenn es dann noch schlimmer kommt, weil die Familien kaum noch zusammenhalten und die pure Ichliebe auftritt, so sind dann auch schon solche nomadisierenden Völker wie die Khasaren zur Stelle, die die Entwicklung des Christentums dann aktiv behindern und natürlicherweise versuchen, das Christentum zu zerstören, die Familien zu zerstören, den Staat zu zerstören, allerdings nur so, daß man in ihnen nicht die Urheber erkennen kann und es dann anderen Völkern in die Schuhe geschoben wird.

  20. Doch Ich möchte hier auch deutlich sagen, daß niemand glaube, die Schuld oder die Ursache läge allein an solchen Völkern oder sogar nur bei den Khasaren, denn das hieße, daß Ich ein schlechter Vater Meinen Kindern wäre und euch willkürlich in den Händen eurer Feinde ließe, doch das Gegenteil ist der Fall. Die Schuld, um es einmal so zu formulieren, liegt einzig und allein bei euch selbst.

  21. Ihr hättet ja auch im vierten und den folgenden Geboten einmal an euch arbeiten können und es, dieser Konsequenzen wegen, vor allem auch tun müssen, denn die fremden Völker oder diese Khasaren sind nicht deswegen hier, weil sie euch zerstören wollen. Nein, sie sind hier, damit ihr einmal auch deutlich seht, was folgt und geschieht, wenn man innerhalb seiner eigenen Seele die doch so wichtige Christianisierung seiner Seele unterläßt und dies nur luziferisch oder beinahe nur heidnisch tut, weil man dem Körper aufgrund seines Trotzes zuviel Rechte einräumt. Wer die Anteile seiner Seele in Meiner Liebe christianisiert, der wird bestimmt nicht Luzifer in sich beleben und wird auch nicht die Rückkehr von Gog und Magog, von Baal oder dem goldenen Kalbe erleben, denn er wird in seiner Familie und in seiner Seele schon ein strenges aber liebevolles Regiment führen und dadurch auch schon dazu beitragen, daß sich die Juden und Khasaren und Heiden und Nomaden besinnen, daß sie seßhaft werden, um dann selbst Meine ihnen geoffenbarte Liebe zu erkennen und anzunehmen, und darum will Ich hier deutlich sagen, daß es sich hier mit einer feindlichen Einstellung diesen Völkern gegenüber so nicht tut. Wenn sie also hier sind, so ist das euer "Verdienst" und so sollet ihr darum umso mehr an eurer Seele arbeiten, damit in euch nicht noch der alte Heide auftaucht und ihr also verliert, was ihr bisher schon aufgebaut habt.

  22. Ob nun Nomade, ob nun Heide, ob nun Moslem, Jude, Christ oder wer auch immer, ihr müßt nun selbst durch die weitere Christianisierung eurer Seele für die Bildung eures Geistes sorgen, und nichts ist dafür förderlicher, als die Gegenwart dessen, was ihr durch Taten oder Untaten habt gedeihen und geschehen lassen. Beginnt das Pflänzchen der Liebe jeden Tag in eurer Seele zu begießen und ihr werdet staunen, was der Nomade oder Heide, was der Jude oder Moslem da noch alles tut und in der Liebe hervorbringt, doch begießt ihr nur euren Körper und dessen von ihm noch dominierte Seele, dann braucht ihr euch auch nicht zu wundern, wenn aus dem Juden sogleich der Khasar entspringt ganz so wie der rote Korsar als Freibeuter eurer Seele entspringt oder wie der Drache aus Luzifer entspringt. Diese Endzeit, Meine Kinder, ist ja gerade eure Zeit, denn ihr wollt doch sicherlich einmal zeigen, wessen Kinder ihr seid. Darum ist die Endzeit dieser Bewußtseinsepoche der Menschen denn auch schon der Beginn einer neuen Zeit, einer neuen Schöpfung, eines Geistes, einer Liebe, aus und mit Mir. Zeigt dies, tut dies und so seid ihr auch von dieser Endzeit so entrückt, seid dem Drachen so entrückt, wie ihr in eurer Seele dem Heiden oder Nomaden und den anderen entrückt seid, weil ihr diese Zustände in euch überwunden habt. Und dann könnt ihr nach außen all jenen helfen, die noch in diesem Stadium ihres Bewußtseins verharren, denn sie sind blind, sie sind durstig, sie sind hungrig nach Meiner Liebe.

  23. Wenn ihr habt, wonach sie suchen, dann werden sie Mich in euch finden und ihr findet in ihnen Brüder und Schwestern, und deshalb bitte kein Wort darüber, was die anderen da alles tun. Sie tun es eben, weil ihr noch nicht das Richtige getan habt. Tut es, Ich bin bei euch und helfe, das wißt ihr doch!

Amen. Ich liebe euch und alle, die mit euch sind, und so möget auch ihr alle lieben, die bei euch und mit euch sind, doch Ich liebe auch jene, die Mich suchen und herumirren, die in ihrer Endzeit ihrer Seele gefangen sind, und das sind nun alle, welche die Geistbildung ihrer Seele als wahre Christianisierung durch das Kreuz der Nächstenliebe nicht erkannt haben. Amen.

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