Der Mühlstein um den Hals

 

Montag, 8. März 2010 12:23 Uhr M

Der Mühlstein um den Hals

  1. Wer auch immer den Menschen helfen will, der muß sich fragen, inwieweit er den Menschen helfen will, und bei dieser Frage steht der Antrieb zum Handeln an erster Stelle. Ist es demnach die göttliche Liebe, ist es also das Streben danach, den Menschen zum Allgemeinwohl in Mir zu verhelfen oder ist es nur wieder der eigene Wille, welcher sich ein göttliches Recht anmaßt, um den Menschen sein Alleinwohl zu vermitteln? Das Alleinwohl kommt nur aus dem Eigenwohl und lebt demzufolge im Eigenwillen, während das Allgemeinwohl letztlich aus Mir stammt, weil nur in Meiner Liebe die Belange aller Menschen hinsichtlich ihrer Entwicklung zum Göttlichen genügend berücksichtigt werden, während im Alleinwohl nur eben die Entwicklung eines Einzelnen zum Göttlichen betrachtet wird. Im Alleinwohl kann sich ein einzelner Mensch, der mit aller Macht diese luziferische Position anstrebt, durchaus als göttlich betrachten, aber nur, indem er sich durch fremde Kraft berauscht, dann über das Allgemeinwohl aller anderen Menschen stellt. Durch diesen Trieb in der Begierde, sich gegenüber allen anderen Menschen als einzigartig und göttlich zu erheben, läßt er es jedoch nicht zu, daß ein anderer diese seine herausragende Stellung ebenfalls erreichen kann. Diese Stufe im Bewußtsein der Menschen gilt es jedoch zu überwinden, denn genau an dieser Stelle befindet sich der Hochmut des verstandes verliebten Menschen, der nur sich und sonst niemand liebt, noch lieben will.

  2. Solch ein Mensch mag zwar allerhand wissen und kann durchaus mehr wissen als es der Rest der Menschheit tut, allein am Wissen ist es nicht gelegen, daß jemand wahrhaft göttlich wird, sondern nur die Liebe hat es, wonach ein solcher strebt. Weil solch einer jedoch nicht über diese von Mir kommende Liebe verfügt, so muß und so wird er sie sich eben von seinen Mitmenschen stehlen. Mein Ziel hingegen war und ist es, daß Ich als das allgegenwärtige Allgemeinwohl auf Meine eigene, göttlich einzigartige Stellung verzichtete, um euch zuliebe in einem menschlichen Kleid euer von Mir abgefallenes, nun in das Einzelwohl gefallenes Alleinwohl wieder aufzurichten, damit es sich im göttlichen Allgemeinwohl wieder wohlfühle. Das bedeutete allerdings, daß ich meinen göttlichen Alleinanspruch euretwegen aufgegeben habe, damit Ich Mich euch gegenüber gleichmachen konnte. Diese Gleichmachung Meines menschlichen Zustandes in euren menschlichen Zustand konnte nur deshalb verwirklicht werden, weil Mich die unendliche göttliche Liebe dazu befähigte. Als Ich also in Meiner göttlichen Liebe auf all Meine der göttlichen Allmacht zur Verfügung stehenden Machtmittel verzichtete, da berührte Mich in Meinem tiefsten Innern wieder die allmächtige Liebe und durchdrang Mein ganzes Wesen erneut, diesmal allerdings für euch in der allergrößten Freiheit der Liebe nachvollziehbar. Ich gab in Meinem Fleische und in Meiner Seele, welches eurem Fleisch und eurer Seele entsprach, all meinen Eigenwillen als Eigenwohl und Alleinwohl auf, um sodann im tiefsten Herzen wieder mit der Gottheit und ihrer göttlichen Liebe des Allgemeinwohls aufzustehen.

  3. Was Ich freiwillig für euch verschenkt habe, bekam Ich sodann von Meiner Liebe, die Mich daraufhin prüfte, wieder zurück. Ich habe die Prüfung bestanden und damit deutlich gezeigt, daß es in der Aufgabe der göttlichen Macht und Allmacht, nur allein auf die göttliche Liebe gründend, eben nur so möglich ist, daß man das göttliche Auferstehungsleben erhält, und somit bin Ich für euch und für alle der einzige Weg, die einzige Wahrheit und das einzige Leben, welches lautet: Ich als Vater Jesus bin die Liebe, bin der Weg und bin die Wahrheit in Gott ewiglich, so daß ihr, wenn ihr dieses Mein göttliches Wesen erhalten möchtet, es euch auch von Mir erbitten müßt!

  4. Nur durch Meine Liebe kann euer Alleinwohl zum Nutzen des allgemeinen Wohls verwandelt werden bis dahingehend, daß ihr selbst zum höchsten Allgemeinwohl werdet. Dazu müßt ihr auf diese Erde kommen, dazu müßt ihr in dieser eigenliebigen Erde bestehen und dazu müßt ihr euren göttlichen Anspruch, der euch überhaupt erst befähigte, auf diese Erde zu kommen, dann auch möglichst schnell wieder fahren lassen. Die Kraft dazu, solches zu vermögen, könnt ihr euch nur von Mir erbitten, denn ihr müßt dazu eine göttliche Kraft und Wirkung haben, denn mit einer rein menschlichen oder auch nur einer rein menschlich angemaßten göttlichen Kraft tut es sich nicht. Solch eine Kraft wäre wie eine Scheinkraft nicht fähig, die göttliche Liebe zu halten, sondern der Mensch, der solches wollte, würde in dem Wahnsinn seiner Anmaßung verderben.

  5. Warum sage Ich das zu euch, die ihr doch schon längst darum wisset? Eben weil ihr es schon längst nur wisset, doch es ist beileibe nicht so, daß ihr das auch von Herzen her beherzigen könnt. Es ist für euch kaum möglich, eure inneren Begierden in Hinblick auf die Liebe zu Mir und dem Nächsten soweit abzustellen, daß euer Wissen dann ebenso zur göttlichen Liebe aufersteht, wie Ich Selbst als Sohn der Weisheit zur ewigen Liebe auferstanden bin. Ich war und bin Mensch euretwegen, und deshalb bin Ich Mir Selbst gegenüber wie ein Sohn dem Vater, aber Ich bin trotz allem der Vater, und einzig eure geistige Reife entscheidet darüber, in welchem Stadium ihr Mich seht. Dort, wo ihr steht, dort seht ihr Mich, und wenn ihr noch in eurem irdischen Hochmut steht, dann seht ihr Mich noch immer auf dem Kreuzeswege, aber ihr könnt Mich eben nicht in Meinem Auferstehungsleib erkennen. Und so, wie ihr zu Mir steht, so steht ihr auch zu den Menschen.

  6. Sicherlich wäre es für die Euren sehr viel besser, ihr würdet ihnen gegenüber in Meiner Auferstehungsliebe sein, denn dann hättet ihr die Kraft, die ihr benötigt, um den Euren ein Beispiel Meiner Liebe zu sein, und dann könntet ihr ihnen auch helfen. Helfen nicht nur mit losen Worten, sondern helfen auch in der Tat.

  7. Seht, nun habe Ich extra für euch auf Meine Allmacht verzichtet und bin in euren Herzen demütig verborgen und ebenso wie Ich in euch verborgen lebe, obwohl Ich doch euer Leben garantiere, so lebe Ich verborgen in eurer Welt, der Ich trotz ihres Abfalls von Mir aber doch auch ihr Leben garantiere. In Meiner Liebe euch oder der Welt gegenüber macht es doch nichts, wie ihr oder wie die Welt nun ist. Wenn Ich bin wie Ich bin, so ist alles außer Mir doch ein Schein, aber da Ich in Meiner Liebe euch doch nicht das karge und schwache Leben rauben möchte, so lasse Ich ja die Welt und so lasse Ich auch euch gewähren. Diese Erfahrung könnt ihr ohne weiteres unterstreichen. Aber ihr liebt und die Welt liebt, und selbst die Großen der Welt lieben, und so ist alles auf die Liebe gegründet, doch was ihr, was die Welt und was die Großen lieben ist nicht immer gleich. Wenn also alle schon in der Lage sind zu lieben und selbst der Haß ist ohne Liebe nicht denkbar, so ist es für Mich ja nicht so schlimm, also wie das für euch nun ist. Ich muß nur darauf achten, daß ihr und alle anderen euch in der Liebe nicht vorschnell und unnötig eures Scheinlebens beraubt, denn wenn das geschähe, dann hättet ihr noch kein anderes Leben, und darum greife Ich ein, damit ihr beginnt, neben eurem weltlichen Scheinleben das wahre geistige Leben aufzubauen, damit, wenn ihr euch selbst euer Scheinleben raubt, ihr dann wenigstens schon Mein göttliches Leben zur Verfügung habt. Sonst habt ihr nichts!

  8. Darum stehe Ich in dem Konflikt, weil Ich euch schon immer liebe und lieben werde und es auch will, daß Ich jedoch, damit Ich euch auch immer lieben kann, euch auch die Ewigkeit eurer Liebe garantieren muß. Ich könnte euch ja nicht ewig lieben, wenn ihr der Ewigkeit Meiner Liebe verlustig ginget, und das würdet ihr jedoch, wenn Ich euch in eurem Scheinleben zu lange beließe. Euch zu lieben bedeutet für euch, daß ihr lebt! Wenn euch schon die Euren lieben und wenn ihr diese Liebe der Euren gerne empfangt, so werdet ihr auch wissen, wie sehr euer Leben dadurch bereichert wird, und wenn ihr nun die bewußte Erfahrung macht, daß der große Vater im Himmel euch kleinen Kindchen hier auf dieser Erde kennt und liebhat, wie sehr würde euer Leben dadurch bereichert werden!

  9. Weil Ich euch zum ewigen Leben vorgesehen habe, so solltet ihr auch bemüht sein, dieses ewige Leben Meiner Liebe deutlicher anzunehmen, und dann nutzt es nicht viel, wenn ihr nur darum wisset und wenig tut, damit die Liebe auch entwickelt wird. Deshalb also alle diese Hinweise, Ratschläge etc.

  10. Nun kommen wir zu den Schwierigkeiten, von denen ihr euch täglich umstellt seht. Wenn ihr in euch genügend Raum für Meine unverletzliche Liebe öffnet, wenn ihr also - wie Meinen Jüngern ähnlich - in euch Meine Liebe annehmt, mehr annehmt, so wird euch damit auch die Unverletzlichkeit und Ewigkeit eures Seins immer deutlicher vor Augen treten, ihr werdet es fühlen, ihr werdet es wissen und im tiefsten Herzen erfassen und glauben können, denn Meine Liebe währt ewig. Doch zumeist gelingt das nicht, weil der ein oder andere da noch in seinen Gatten oder in sein Kind verguckt ist oder aber in seinen Verstand verliebt ist oder aber in seinen Beruf geflüchtet ist oder aber in einer Sekte gefangen ist, und und und ... Bin Ich also nicht die hauptsächliche Liebe in euch wie wollt ihr auch nur mit einer Krankheit fertigwerden! Jede Krankheit muß Meiner Liebe weichen! Jede! Allerdings vorausgesetzt, daß ihr tatsächlich genügend Liebe aufbringen könnt, mit welcher ihr euren Gedanken und Gefühlen der Traurigkeit, der Isolation, der Einsamkeit, der Verletztheit etc. Einhalt gebieten könnt. Meiner Liebe kann der Krebs nichts anhaben, Meiner Liebe kann der Tod nichts anhaben, Meiner Liebe kann die Zeit nichts anhaben. Tod und Zeit werdet ihr vorerst nun doch nicht überwinden können, aber so etwas wie eine Krebskrankheit liegt durchaus im Bereich des Möglichen!

  11. Ihr müßt doch nicht mehr kämpfen wollen, ihr müßt doch nicht mehr streiten wollen, ihr müßt doch nicht mehr empört oder verletzt sein wollen! Wenn ihr es noch seid, so zeigt ihr damit nur, daß ihr Mir noch immer nicht den Raum in eurem Herzen gegeben habt und daß ihr also in irgendeiner Situation noch selbst die Nr. 1 seid. Wer verletzt wird, kann ja nur deshalb verletzt sein, weil er sich als Nr. 1 empfindet und sich in dieser seiner Empfindung verletzt fühlt. Ihr vermöchtet ja in vielen Bereichen in der Demut sein   und das glaube Ich gern, denn das sehe Ich durchaus   aber ihr seid eben auch noch in vielerlei Hinsicht noch immer im irrigen Glauben, daß ihr auch in gewissen anderen Situationen bei Mir wäret, aber ihr seid es noch nicht. Also könnt ihr durchaus dankbaren Herzens sein, wenn ihr nun feststellen müßt, daß ihr dort im Trugschluß seid. Ihr könnt dort also sehr gewissenhaft feststellen, daß ihr eben nicht in Meinem unverletzlichen Allgemeinwohl steht, sondern daß ihr da oder dort noch immer in eurem alten luziferischen Alleinwohl seid   und deshalb seid ihr krank. Weil diese Erkenntnis auch für die Meinen bitter ist, so haben sie damit ihre Probleme und flüchten in allerlei Begründungen, wie schlimm der ein oder andere sei und daß sie doch alles Notwendige schon versucht hätten.

  12. Nein, ihr seid nur in vielerlei Hinsicht noch immer schwachen Glaubens an die Kraft Meiner Liebe und das deshalb, weil ihr euch vorschnell auf Meinen Stuhl gesetzt habt. Seid also ruhig dankbar und nehmt es ruhigen Herzens hin, selbst wenn ihr durch große Krankheit geschwächt, da vermeint, daß ihr werdet sterben müssen. Es soll ja in euch der Eigensinn absterben, er soll sich freigeben, aber doch so, daß er sich freudig in die Nächstenliebe verwandelt. Seht, überall dort, wo ihr noch in der Eigenliebe steht, seid ihr von irgendjemandem verletzt worden. Das könnt ihr als Gewißheit annehmen. Also wart ihr genau dort eben noch nicht in Meiner unverletzlichen Liebe. Wenn ihr das nun wißt, warum lasset ihr nicht die Liebe in eurem Herzen wieder aufsteigen zu demjenigen, der euch scheinbar alles zugefügt hat, obwohl ihr es doch selbst wart. Ihr braucht nicht zu fürchten, daß diese Liebe unrecht wäre, denn auch der andere, der euch verletzt hat oder den ihr verletzt habt, möchte doch in der Liebe frei sein, weil der Liebe Freiheit ja doch das höchste Gut ist. Genau dort haltet ihr jedoch den anderen oder euch selbst noch immer fest und bindet in eurem gottspielenden Bewußtsein den anderen an euch und laßt es nicht zu, daß in eurer Erinnerung und in eurer Gegenwart das göttliche Meiner Liebe aufsteigen kann. Das ist der Krebs in euch, der sich ständig weiter fortfrißt. Alles was in euch verletzt ist, möchte doch auch in Liebe gewandelt werden. Es möchte doch in Liebe erlöst, ja, es möchte doch geliebt und verliebt sein!

  13. Ihr dürft also nicht unnötig binden, denn dann revoltieren die unterdrückten Gedanken und Gefühle in euch. Wozu bin Ich denn gekommen, wenn ihr euch nicht ein Beispiel an Mir nehmen möchtet? Ich hätte doch schon vorher an Krebs sterben können, der Hartherzigkeit der Menschen wegen. Und überhaupt, Ich hätte also doch ständig und immer wieder an Krebs sterben können. Aber nein, es ist vielmehr, daß Ich doch gerade der Hartherzigkeit und Lieblosigkeit der Menschen immer wieder auferstehe, daß Ich unverletzlich bin, daß Ich ewig bin, daß Ich auch diejenigen liebhabe, die sich vor Mir fürchten oder die Mich töten wollen. Also, Meine lieben Kinder, ihr müßt da ein wenig klüger zu Werke gehen. Ich bin bestimmt nicht deshalb gestorben, weil Ich ähnlich wie ihr da noch verletzten Herzens war. Ich bin gestorben, weil die Menschen sich gerade in solch einer Situation nicht an Mich gehalten haben, in welcher nun einige von euch stehen, weil sie dadurch Mich in sich haben töten lassen. Diesen Zustand habe Ich euch gezeigt, wie eurer mangelnder, weil liebeloser Glaube Mich ans Kreuz eurer Sünden schlägt.

  14. Daß euch dort weder die Ärzte noch die Priester helfen können, ist deutlich, denn nur Ich allein bin der Geber und Spender allen Lebens und die anderen nur, wenn sie es von Mir erbitten. Die Ärzte setzen ja nicht den allmächtigen Gott in der Gestalt der alles überwindenden Liebe in Jesus an die erste Stelle und die Priester dürfen dies ja auch nicht mehr tun. Selbst bei den Kirchen ist seit vielen Jahren der Verrat eingetreten, daß sie   und hier vor allem die katholische Kirche   sich die allmächtige, göttliche Stellung anmaßen, und von daher müssen sie ja auch die Stellung zu Mir ändern. Sie müssen sich ja, um selbst als göttlicher Geber des Geistes oder der Liebe zu sein, Mich dann ebenfalls auf die Nebenstelle hieven und handeln damit ebenso wie es noch etliche von euch tun, die in vielen alltäglichen Erfahrungen Mich dann nur wieder ins Abseits verbannen. Gut, wenn die Bedrohung durch Krebs dann deutlicher wird, dann wird damit also nur nach außen deutlich wie es sich seit vielen Jahren schon nach innen verhalten hat. Demzufolge hat richtigerweise auch die Kirche - und hier besonders auch die katholische Kirche - auf ihre Art und Weise Krebs. Aber ebenso auch alle anderen Institutionen, und man braucht sicherlich keinen Priester, um sein Glück zu finden, aber ohne Mich geht´s nimmer.

  15. Die, vom Wesen her, nun krebskranke katholische Kirche hat Mich also auf einen Nebenplatz gesetzt, sie hat sich von Mir als Sohn Gottes distanziert und erst recht von Mir als Gott Selbst, aber das hatte sie sowieso kaum angenommen, und sie strebt die Weltherrschaft des Geistes mit der Opferung von Mir an und glaubt, dadurch, daß sie Mich nicht von ihrem Kreuz der Sünden freiläßt, daß sie dann wahrhaft göttlich ist. Jaja, das mag ja in den Hirnen dieser Bischöfe und Prälaten und Päpste alles passen, doch die Rechnung kommt in dem Moment, wo solche Glaubenshelden merken, daß sie ohne Meine Liebe dem Gegner erst recht ausgesetzt sind. Es ist nicht so, daß Ich da beleidigt wäre, weil sich da ein Mensch oder eine körperliche Institution wie die Kirche darum bemüht, krebskrank zu werden, weil sie andere Götter anbeten, sondern es ist für die betreffenden Menschen im Hinblick auf die Überwindung ihres luziferischen Stadiums sehr traurig. Leider haben auch die Kirchen den Kampf darum, wer an die erste Stelle gehört, verloren, und sie haben Mich als Gott der Liebe ihrem Verstandesgott geopfert. Wo liegt nun die Parallele in dem Verhalten, was der einzelne Mensch tut und darin, was die Kirche insgesamt tut? Wie ihr im Rückblick auf Adolf Hitler wißt, trug auch er im Herzen einen großen Zwiespalt, daß einerseits das germanische Wesen in seiner Brust sich nicht mit dem jüdischen Wesen in seiner Brust vereinigen mochte, und mit ihm waren es innerhalb Europas Millionen, die ähnlich empfanden, und alle diese seelisch sich selbst verletzenden Strukturen haben dann nach außen entsprechende Führer installiert, die auf ihre Art und Weise ihre Verletzungen auf dem Rücken ihrer Völker ableisten wollten. Und ähnlich ist dies mit den Kirchen der Jetztzeit geschehen. Die Mehrheit aller Mitglieder der Kirchen haben in ihrer Seele den inneren Zwiespalt zwischen Heidentum und Christentum, zwischen Eigenwohl und Meiner veredelnden Seele deshalb nicht überwunden, weil sie nicht an die Kraft Meiner alles vergebenden Liebe geglaubt haben, denn sie waren und sie sind schon zu sehr in der Begierde ihres Körpers verstrickt und glauben nun tatsächlich, daß es sich mit dem allmächtigen Anspruch ihrer Ersatzmutter Kirche nun wieder rückgängig machen läßt.

  16. Gut, wenn ihre Ersatzmutter auch die Kraft dieser göttlichen Liebe hätte, so wäre alles recht, aber genau das ist ja nicht der Fall, und ebenso ergeht es den Menschen, die in ihren Familien sich um die tägliche Kraft des Lebens bemühen. Wenn sie dort im kleinen wahrhaftig bleiben, so kann der Staat und damit auch schon das Allgemeinwohl durch die Addition solcher funktionierenden Familien auch nicht jene kirchlichen oder politischen Kreaturen gebären, die das Volk schon selbst in seiner Brust nicht zuläßt. Aber wenn, wie dies leider noch immer der Fall ist, gerade in den Familien Meine Liebe auch nur zum Gottspielen verwendet wird, dann muß man sich nicht wundern darüber, was so alles geschieht. Die äußere Struktur einer Familie kann dann nur mit einer gewissen Gewalt zusammengehalten werden, und diese Gewalt hat nichts mehr mit Meiner Liebe zu tun, und ebenso wird dies auch in den Kirchen und in den Nationen der Fall sein: Die Gewalt und die Gesetze nehmen zu, weil Meine Liebe nicht mehr beachtet wird. Wird mehr Liebe aus dem Körper oder einer körperlichen Institution wie dem Staat oder der Kirche herausgezogen, so wird der innere Zusammenhalt nicht mehr gegeben sein, und die gesamte Struktur bricht in sich zusammen. So wie der einzelne Mensch zusammenbricht und einer Krankheit erliegt, so wird dies auch mit den äußeren Institutionen der Fall sein, und wer genau hinschaut, kann dies in dem finanziellen Sektor sehr deutlich sehen. Auch das Bankwesen als ein sich körperlich materiell verfestigtes Gebilde reagiert im Prinzip auch nicht anders wie dies der einzelne, in seiner Gesundheit schwächelnde Organismus zeigt. Wenn die Quote der Krebskrankheit so in die Höhe schnellt, wie dies der Fall ist, dann muß man darauf schauen, wo der Brennpunkt des einzelnen liegt. Ist er durch sozialpolitische Bestrebung krank geworden, die sich gerade durch die unselige Emanzipation innerhalb seiner Familie zum Nachteil ausgewirkt haben, dann sieht er sich dem Krebsfraß in der Sozialpolitik gegenüber und läßt es aufgrund seiner mangelnden Reife auf sich selbst einwirken oder sind es damit verbunden dann finanzielle Sorgen, weil eben auch das Bankensystem schon seit Generationen sich wie ein Krebs in den Organismus der Menschen frißt oder ist dies, was den einzelnen kaum sichtbar ist, dann schon der Krebs, welcher im gesamten Glaubenssystem lebt, weil nun auch die Kirchen mit dem Gegner in sich angebandelt haben? Wie auch immer, überall zeigt sich dasselbe Syndrom und das beginnt auch immer in euch selbst. Wollt ihr davon geheilt sein, so dürft ihr nicht am dogmatischen Glauben dieser euch krankmachenden, noch sehr unreifen, weil sich im luziferischen Glauben verloren habenden Menschen festhalten.

  17. Wie gesagt, ab einer bestimmten Größenordnung wird euer innerer Krebs auch nach außen sichtbar, und das ist für euch auch die einzige Möglichkeit, daß ihr Mich um Abhilfe angeht und dann alles in der Liebe tut, damit euch und anderen geholfen werde. Der Größenwahn hat dann seinen Höhepunkt erreicht, wenn der Krebs nichts anderes mehr findet und sich dann selbst zerfleischen muß. Nun, so weit wird das, die gegebene Situation weiterverfolgend, dann auch nicht mehr entfernt sein, aber bedenkt auch immer, daß ihr es selbst in der Hand habt. Was ihr in all der Liebe tun könnt, die ihr euch von Mir erbittet, mag für euch noch wie ein Wunder scheinen, aber für jene, die diese Wunder erleben, ist es das wahre und wirkliche Sein. Kirchen, Krankheiten, Krebs und wie man alle äußeren Strukturen auch benennen mag, sind im Nu verwandelt, wenn die Kraft Meiner himmlischen Liebe offenbar werden kann.

  18. Und damit es offenbar werde, wende Ich Mich mit Rat und Tat immer wieder wunderbar als Heiland und Retter eurer Seelen an euch, damit ihr felsenfest davon überzeugt seid, daß alle äußeren Strukturen im Nu zergehen, wie die Spreu im Winde.

Amen. Arbeitet daran, Meine Lieben Kinder, sonst wird an euch von Seiten des Gegners gearbeitet und ihr könnt den Mühlstein von eurem Hals nicht mehr rechtzeitig entfernen. Amen.

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