Der mit sich fühlende Trotz

Sonntag, der 5. August 2012   11 Uhr   M

Der mit sich fühlende Trotz

  1. Wenn irgendein Vorhaben als Entstehungsgrund nicht den väterlichen Liebesgedanken aufweist, sondern sich nur wieder aus dem Trotz oder Eigensinn speist, dann muß und wird bei der Umsetzung dessen also auch wieder der Nervenäther in Anspruch genommen. Wenn das Vorhaben letztlich doch wieder nur auf den Trotz und Eigensinn wurzelt, dann wird die daraus entstehende Frucht auch nur ungenießbar sein. Solche, sich aus dem Trotz und Eigensinn speisende Vorhaben und Pläne sind demzufolge wie das Unkraut auf den Feldern zu betrachten, welches zwar munter vor sich hinwächst, doch wenn die Zeit der Ernte kommt, es dann auch sogleich aussortiert und unschädlich gemacht wird.

  2. Allerdings erkennt der schwache Mensch nicht sogleich, auf welchem Fundament seine Vorhaben stehen und wenn er glaubt, sie würden gedeihen um ihm eine gute Ernte zu verschaffen, dann sieht er sich getäuscht. Anstatt das Mißlingen seiner Pläne und Vorhaben nun auf seine Nervenmuster zu beziehen, welche allein dafür verantwortlich sind, daß es nicht funktioniert und anstelle, daß solch ein Mensch sodann sein Barmkreuz annimmt und es damit erträgt, daß Ich ihm sogleich die Unmöglichkeit seiner Vorhaben aufgrund seiner mangelnden Reife aufzeige, verrennt er sich noch umso mehr in seine, aus der Gottesferne geborenen Trotzmuster und will es beim Nächstenmal dann mit aller Kraft übers Knie brechen.

  3. Was ihr bei Adolf Hitler im Großen sehen könnt, wenn ihr das Scheitern aus diesem Hintergrund heraus betrachtet, das könnt ihr auch bei Robert Blum im Kleinen sehen. Dieser, auch in seiner Sprachbegabung meist auf Nervenäther basierende Uranier, der aufgrund seiner Willenskraft eben mehr Nervenäther "besorgen" konnte, wollte sich ebenfalls nicht demütigen lassen und glaubte, daß er auf den Wogen des Volkes gleichsam wie mit Flügeln nicht nur ins Parlament, sondern sogar bis in die Spitze des Reiches getragen werden könnte um sich dort mit dem Kaiser selbst zu duellieren. Doch daß solche nervenätherische Flügel nicht dazu taugen, daß man sich vom Boden der Tatsachen erheben kann, ist eine Erfahrung, die auch er schmerzlich erlebt hat. So war es dann auch etliche Jahrzehnte ein geflügeltes Wort unter den Pragmatikern, daß sie die Unmöglichkeit eines Vorhabens mit den Worten konstatierten: "Erschossen wie Robert Blum!"

  4. Der andere jedoch, der es aufgrund seiner Beharrlichkeit dann doch noch bis an die Spitze des Volkes gebracht hatte und eben dabei war, die Geschicke Europas zu bestimmen und der sich eben sowenig um Mich geschert hat und der darum auch nur dem Nervenäther huldigte, kam so gnädig im Bewußtsein der Menschen nicht weg, sondern sie sagen bis heute: "Gescheitert wie Adolf Hitler!"

  5. Ich will diese Beiden hier nicht etwa vergleichen, denn ihr kennt zwar den Werdegang Robert Blums im Jenseits, doch ihr kennt den Werdegang Adolf Hitlers nicht, weder hier noch im Jenseits und am Besten ist da noch die Schilderung seines Jugendfreundes1, doch ausgehend von dem Nervenäther könnt ihr sehr deutlich diese Auswirkungen sehen, wie sie eben geschehen, wenn ihr euch noch daran orientiert und wenn ihr die Annahme des Kreuzes verweigert. Auch Robert Blum verweigerte sich ständig Meiner Führung und wollte selbst führen und anstelle, daß er zufrieden mit seiner geringen Herkunft war, die zwecks Seelenausbildung für ihn notwendig gewesen ist, damit er es lernte, seinen Willen der uneigennützigen Liebe unterzuordnen, ordnete er seine Liebe, die Eigenliebe wohlgemerkt, eben dafür dem Willen unter. Er dominierte also mit seinem Trotz seine Liebe und machte sodann aus dieser an sich edlen Liebe nur wieder diese trotzige Eigenliebe und genau deswegen wurde er von seinen Kameraden als die Vertreter der trotzigen Eigenliebe, in den Kampf um Wien getrieben.

  6. Gut soweit, ihr solltet diese Nervenmuster erkennen, auch in euch erkennen und sie in Meiner Liebe überwinden wollen. Daß Blum und Hitler dort noch etliche väterliche Trotzmuster hatten und sie in dem Kaiser nicht den gestrengen Vertreter des Vaters sehen konnten, der seine unreifen und aufmüpfigen Rebellenkinder maßregeln mußte, liegt auf der Hand und daß sie deshalb solch eine Sichtweise hatten, weil sie nicht bis in das letzte Stadium dieser christlichen Erziehung aus eigenem Wollen gelangt sind, das dürfte für euch nun auch sehr deutlich zu erkennen sein. Und hier kommen wir zu euch und ziehen also den Übergang zwischen den Genannten und euch, denn ihr selbst seid auch kaum bis in dieses Stadium, den Christen in euch erziehenden Menschen gelangt, sondern ihr seid auch schon vorher, eures Trotzes wegen, ausgestiegen.

  7. Sicherlich habt ihr nicht diese großen Verfehlungen in dieser, die Völker bedrohenden Auswirkungen erlebt, aber ihr habt sie für euch erlebt, auf eure innere familiäre Sicht bezogen erlebt, so daß ihr die höllischen Kriege oder auch Weltkriege sogleich innerhalb eurer Familien und Ehen erlebtet. Allerdings habt ihr die Grundlage dieser höllischen Auswirkungen jener äußeren Kriege - und auch eurer inneren Kriege - seinerzeit nicht erkannt und ihr wußtet kaum etwas von der Wurzel des Bösen, um einmal den Trotz mit diesem Ausdruck zu bezeichnen. Ihr wußtet nicht, daß der Trotz die zwei Fälle des menschlichen Bewußtseins zu verantworten hat, ihr wußtet nicht, daß dieser Trotz und damit also diese Eigenliebe unbedingt den Nervenäther benötigt um eine Lebensgrundlage zu haben. Ihr wußtet nicht, daß der Trotz im Widerstand der Seele gegen den Geist rebelliert und daß er sich in eure Gehirnen behauptet und dort mit diesen gewissen Mustern eurer Seele euch die Sichtweise der gefallenen Materie aufzwingt. Und also wußtet ihr nicht, daß dieser Trotz durch eine gestrenge Erziehung und durch viel Fleiß und Arbeit im Schweiße seines Angesichtes abgeleistet werden muß. Und vor allem wußtet ihr nicht, daß dieser Trotz als Eigenliebe nach dem Fleisch greift und daß er also für die Sexualität des Mannes verantwortlich ist und ebenso dafür steht, wenn eine Frau den Nervenäther des Mannes raubt und verkonsumiert und, wenn es aufgrund eines nervlichen Musters nicht mehr geht oder weil der Mann sich christlich verhält, daß sie sogleich an die eigenen Kinder herangeht und diese seelisch mißbraucht. Ihr wußtet also auch nicht, daß der Trotz gerade im vierten Gebot hervorragend abgeleistet werden kann.

  8. Die Folge davon, daß aus dem mütterlichen Mißbrauch gegenüber der kindlichen Seele oft auch noch der körperliche Mißbrauch des Vaters oder anderer entsteht, wäre für euch seinerzeit völlig unannehmbar gewesen, denn ihr hattet noch keine Selbstreflektion in dem Sinne, wie es euch heutzutage möglich ist.

  9. Nun könnt ihr euren Trotz durchaus erkennen, denn er hat sich durch das Kreuz und alle Umstände daraus wieder soweit von euren Nerven gelöst, daß ihr zumindest diese nervlichen Muster und also auch die Wurzel von daher betrachten könnt. Nun steht ihr dort, wo ihr bei entsprechender Demut auch schon in der Kindheit hättet weiterschreiten können, es jedoch seinerzeit noch nicht gewollt habt. Jetzt steht ihr wieder in der Kindbeziehung, aber diesmal bewußt und also könnt ihr nun auch bewußt weiterschreiten, um die Wurzel des Übels, dem trotzigen Eigensinn, nun völlig zu entsagen, und um die letzten Reste aus dem Blut zu treiben.

  10. Der Trotz fühlt nur mit sich mit und das ist eben die Wurzel aller Übel. Der Trotz ist die Eigenliebe, die mit ihrem Fleische mitfühlt und das äußert sich beim Mann eben auch in der Sexualität, und der Trotz ist auch jene Eigenliebe, die mit ihrer Seele mitfühlt und diesen Umstand bezeichnen wir als luziferisch. Wenn die Seele also mit sich selbst mitfühlt, dann fühlt sie eben den Nervenäther in sich und kann und wird diesen Nervenäther auch in anderen fühlen und als Wohltat besitzen wollen und ebenso ist es mit dem Fleisch. Der Mann fühlt die Wohltat des Fleisches deshalb, weil der Nervenäther des Fleisches sich seiner fleischlich gesinnten Seele fühlbar mitteilt und seine Seele ist über diese Zuteilung von Nervenäther sicherlich erfreut. Ist der Mann noch fleischlich gesinnt, dann korrespondieren seine, mit sich mitfühlenden, trotzigen Anteile und verbinden sich über diese nervlichen Muster sogleich in seiner Seele mit der Seele des anderen.

  11. Ist der Mann hingegen nicht mehr fleischlich erregbar, so kann und wird er den seiner Seele wohltuenden luziferischen Nervenäther durchaus noch schätzen, anderseits jedoch kann sich ihm der göttliche Geist wieder nahen und ihm über das Kreuz sogleich diese luziferischen Vorhaben und Projekte austreiben. Der fleischsinnige Mann versucht sicherlich auch über sein luziferisches Potential, einer Frau habhaft zu werden und wenn das gelungen ist, so können die aus dieser Verbindung resultierenden Kinder auch wegen des Eigensinns und also wegen des der Verbindung zugrundeliegenden Trotzes auch nicht besser funktionieren, als wie die der Zeugung vorhergehenden nervlichen Muster es bedingen und zulassen. Doch anders als bei einem toten Projekt, wie beispielsweise einem Haus oder dem gegenwärtigen Aufbau Europas, kann und wird Mein Barmkreuz sofort aus dem innersten Kern der Liebe heraus die Menschen erreichen und ansprechen und sie irgendwann auch veredeln und ihre verderblichen Muster austilgen, doch bei einem äußeren Vorhaben, wo z.B. ein Mensch sich etliche Häuser verschafft, die ihm quasi eine Art von Kindersatz sind, geht dieser direkte Weg der innersten Liebe deswegen nicht, weil und wenn in seinen Häusern fremde Menschen wohnen.

  12. Sind in solchen, aufgrund der Eigenliebe projektierten Häuser, Fremde wohnhaft und sollen diese trotzigen Nervenmuster korrigiert werden, die zur Schaffung der "toten Materie" geführt haben, dann geht der Weg also erst über diese Mieter als eigentlich fremde Menschen und der Vermieter lernt es über viel Mühsal im Umgang mit seinen Mietern, wie aus diesen, anfangs sich mehr als Nomaden zeigende Mieter später dann Heiden und evtl. sogar Christen werden, freilich nicht unbedingt so, daß sich dort ein vandalisierender Mieter bis in einen Christen verwandelt, doch aber so, daß die Reife seiner Mieter in dem Maße wächst, wie sich die Reife des Vermieters in Bezug zu Mir verbessert hat. Das Gegenteil ist allerdings auch möglich.

  13. Der Nomade kann nur immer mit sich mitfühlen, denn er entspricht noch dem anfänglichen, aber schon eigenständigen Kindsbewußtsein, welches zwar noch von seiner Mutter oder eben von der Natur dominiert wird. Dort, in dieses nomadenhafte Bewußtsein wird gewissermaßen der nächstenliebende Gedanke mehr oder weniger gewaltsam „eingeprügelt“, also sehr gestrenge zur Anwendung kommen, damit sich solch eine nomadenhafte Seele nicht wieder in ihre Eigenliebe verliert und sich als menschliche Seele auflöst, denn die Grundlage der menschlichen Seele ist die Gottes- und Nächstenliebe. Darum also sollte eine Mutter gegenüber einem trotzigen Kinde auch immer streng sein, denn sonst lernt es solch ein Kind kaum noch, seine mit dem Fleisch mitfühlende Seele der Nächstenliebe zugänglich zu machen.

  14. Beim Heiden ist dieser Punkt des Mitfühlens mit anderen schon besser gestellt, denn der Heide hat ja immerhin schon beide Elternteile angenommen und sie beinahe schon als Einheit, also als ihn gemeinsam erziehende Eltern erlebt, doch erst bei der christlichen Erziehung, wenn sich Vater und Mutter als Bruder und Schwester in Meiner Liebe betrachten, haben die Kinder das Fundament der mit dem Nächsten mitfühlenden Nächstenliebe tatsächlich erreicht und können auf diesem Fundamente aufbauend auch schon Werke dieser wahren christlichen Nächstenliebe ausüben und das bedeutet, daß sie nun keineswegs mehr Nervenäther zwecks Verwirklichung ihrer Vorhaben benötigen. Wenn solche Menschen sich ehelich binden, dann gelingt die Erziehung der Kinder und es funktioniert auch, daß sie mit ihren Mietern wie mit Freunden leben können und es wird ebenfalls gelingen, daß sich eine europäische Großfamilie unter dem Dache dieser christlichen Gesinnung bildet. Doch was in den heutigen Familien als Wurzel des Bösen großgezogen wird - der trotzige, nur mit sich mitfühlende Eigensinn- ist nicht berufen, dort etwa funktionierende Familien oder vernünftige Hausgemeinschaften und noch weniger die Bildung dieser europäischen Großfamilie zu bewirken - und somit ist dieser Wahn von Europa, der nur auf dem Trotz einiger mit ihrem Fleisch, mit ihrer Seele und mit ihrem Gelde, mitfühlender luziferischer Potentaten beruht, auch schon so gut wie ausgeträumt.

  15. Wenn wie gesagt, der Mann mit seinem Fleisch mitfühlt und er über die Sexualität die Verbindung mit der Seele seiner Frau aufnimmt, so ist das sicherlich höchst untauglich, doch weil es immerhin mit der eigenen Frau als Seelengefährtin geschieht, so können beide auch das gewisse Kreuz annehmen und ertragen und dann wird der Mann von seinem Wahne geheilt, seinen Nächsten fleischlich oder seelisch mitfühlen zu können. Das männliche Glied ist auch nur ein Instrument, das fleischlich fühlt und welches über die Wohltat des fleischlichen Genusses der eigenen Seele eine Wohltat erweisen will - und das also nur deshalb, weil der trotzige Eigensinn sich immer nur selbst fühlen kann und will und weil es in der Erziehung solch eines Mannes nicht möglich gewesen ist, jenes dritte Stadium des bewußten und Mich über alles liebenden Christen zu erreichen.

  16. Allerdings steht die Frau dort auch nicht besser da, das wißt ihr schon. Auch die Eva fühlte über das Fleisch ihres Kindes mit der Seele mit und ebenso ist dies bei den Müttern der Fall, die die eigene Liebe, also ihre Eigenliebe noch immer in Verbindung zu ihren Kindern fühlen. Das Fleisch des Kindes wird ebenso wie ihr eigenes Fleisch gefühlt auf eine Weise, wie das auch mit dem Fleisch der Weiber in Bezug auf die Männer der Fall ist. Allerdings fühlen Mutter und Kind keine sexuellen Gelüste, denn die die Sexualität auslösenden Nervenmuster werden von der mütterlichen Liebe übertönt und in dem Kinde sind solche Muster noch nicht aktiviert.

  17. Nochmals: Das Verhältnis des Fleisches der Mutter zum Kind entspricht dem Verhältnis des Fleisches des Mannes zum Weibe!

  18.  In beiden Fällen fühlt der Trotz in seiner Liebe, also in der Eigenliebe, mit dem Fleisch des anderen mit, weil über den Nervenäther, durch eben jene entsprechenden Nervenmuster, eine sympathische Beziehung gegeben ist, denn diese sich entsprechenden Nervenmuster des Trotzes lassen die Seele des einen mit der Seele des anderen mitfühlen. Die Seelen sind gewissermaßen erregungsfähig in ihrem gegenseitigen Trotz.

  19. Mutter und Kind haben dort ihre nervlichen Erregungsmuster und ebenso werden beide durch das Fleisch in ihrer Seele mitfühlen und dieses nervliche Gemeinschaftsverhältnis obwaltet auch zwischen dem Mann und seiner Frau. Wenn nun eine Frau die Wohltat ihrer Eigenliebe durch den Nervenäthers des Kindes stillt und dieses Verhältnis über die Wohltat des fleischlichen Genusses mit ihrem Manne stellt, was an sich ein ganz normaler Vorgang ist, denn der Mann soll ihr eigentlich die Wohltat des Geistes darreichen, dann geht die Mutter somit eine nervenätherische Beziehung mit ihrem Kinde ein und löst sich damit von der fleischlichen, d.h. sexuellen Liebe des Mannes und das ist sicherlich auch besser. Doch wenn die Mutter diese Beziehung zu ihrem Kinde nicht auf die christliche Basis stellt, sie ihr Kreuz mit ihrem Mann ablehnt und sie nurmehr den Nervenäther des Kindes absaugt um sich selbst selig zu fühlen, dann versklavt sie damit nicht nur das Kind und macht es vom Nervenäther abhängig, sondern sie betrügt damit auch ihren Mann um seine Vaterschaft und läßt diesen auf seiner Sexualität sitzen. Der Vater wird in dieser Beziehung unglücklich und erhält nun sogar vom Kind die Ablehnung gemeinsam mit der Mutter. Beide, weder Mutter noch Kind, lassen die erfolgreiche Ausübung des Vaters zu und somit verweigert nun auch noch das Kind seine Liebe und Anerkennung gegenüber seinem Vater, der in solch einer Situation nicht mehr weiß, wie er sich verhalten soll und dann sehr oft daran erkrankt und zuguterletzt auch daran stirbt oder aber es kommt vorher zur Trennung der Eltern.

  20. So ähnlich verläuft es fast immer, denn heutzutage gibt es kaum noch einen Mann, der seiner Frau die geistige Wohltat aus Mir reicht und die wenigen Männer, die das noch könnten, finden ja kaum noch entsprechende Frauen, die das auch annehmen wollten. Also haben beinahe alle Männer dieses Defizit, daß sie ihre Frau im Fleisch auch seelisch fühlen wollen, also ihre Eigenliebe fühlen wollen, und verabreichen ihr damit nur Nervenäther anstatt Geist. Durch diese sexuelle Tätigkeit werden aber innerhalb des männlichen Samenstroms auch dessen nervliche Muster appliziert und somit treten diese nervlichen Erregungsmuster dann später auch in dem Kinde auf und der Vater muß dann die Verbindung seiner fleischlichen Liebe in dieser Form erleben, daß sich sein Kind oder seine Kinder nun auch noch nervlich - seelisch mit ihrer Mutter verbinden und gegen ihn ankämpfen, weil er es versäumt hat, den Geist aus Mir schon von Anfang an wirken zu lassen. Je nach dem Versäumnis des Mannes erhält er auch seine entsprechende Frau - und in den Kindern wird es dann ersichtlich und das muß auch sein, denn durch die Liebe zu ihrer Familie bedingt, können die Eltern dann ihre Erregungsmuster erkennen und abändern wenn sie dazu ihr eigenes, von ihnen selbst geschaffenes Kreuz annehmen.

  21. Gehen wir einmal davon aus, daß die Mutter sich tatsächlich christlich verhält und ihrem Kinde dort beibringt, wie es sich als Seele über sein Fleisch zu stellen hat. Und wenn solch ein Kind sodann eine Liebe zu seinem Vater entwickelt um nun von ihm die Fähigkeit zu erhalten, wie es sogar seine eigene Seele erzieht - damit es später eben nicht zum Spielball einer nomadenhaften oder heidnischen Frau wird, die als Sinnbild seines schwachen Fleisches steht, - wie es also in Meinem Geist die eigene Seele stärkt und seine Seele es lernt, über den Geist mit den Nächsten mitzufühlen, dann ist ja alles in Ordnung. Aber ihr wißt selbst, daß dieser zweite Teil von Seiten des Vaters ja auch kaum noch bewußt angestrebt und ausgeführt oder überhaupt noch angenommen wird. Die meisten Väter sind selbst verletzt und haben es auch nur gelernt, mit ihrem Trotz mitzufühlen. Wenn sie wenigstens gescheit genug wären um ihr Kreuz anzunehmen, dann ginge es ja noch und sie würden es vermögen, gerade ihre Töchter dort sehr kräftig und zünftig so zu erziehen, daß die Eigenliebe Satanas dort kaum Fuß fassen wird. Aber wie selten ist das der Fall, daß solch eine Tochter die Perle ihrer Umgebung ist und ihre Demut wie die der Engel wirkt, denn engelsgleich wird sie sein.

  22. Gut, lassen wir das, solch ein Töchterlein gibt es kaum und ihr habt es jedenfalls auch nicht vermocht, da solch einen Engel zu erziehen, aber ihr könnt es immerhin wissen, was ihr dort verkehrt gemacht habt.

  23. Der Vater hat es im zweiten Ausbildungsschritt mit seinen Kindern auch nicht so einfach, denn er muß, seiner Liebe zur Familie wegen, dort den trotzigen Rest seiner nur mit sich mitfühlenden Eigenliebe aufgeben, denn er wird erst dann Vater, wenn er seine Sexualität überwindet und wenn er aus dem Geist heraus mit seinen Kindern und also mit seinen Nächsten mitfühlt und dadurch das trotzige Empfinden seiner Seele zu ihrem Fleische durchbricht.

  24.  Saget und beurteilt selbst, wo das gelungen ist! Die Frau sollte und muß über viele Schmerzen ihr Kind gebären und es später auch in dessen Seele freigeben, was sehr oft noch größere Schmerzen verursacht und der Vater sollte im Schweiße seines Angesichtes das tägliche Brot und hier vor allem also Meine Liebe erwerben, damit er nicht seinem Weibe und ihrem Kind- und das ist seine Eigenliebe und deren Trotz- erliegt. Nun, heutzutage ist es allgemein üblich, daß der Mann und Vater seiner Eigenliebe erliegt und letztlich von seinem Kinde dominiert wird und das seht ihr ja unter den Beziehungen der Nationen, wo Amerika als Kind seine Eltern Deutschland und England sehr deutlich dominiert.

  25.  Was Ich also in Meiner göttlich-väterlichen Liebe von euch will und wozu Ich euch in eure Familie habe einzeugen lassen ist genau dasjenige, was wir soeben besprochen haben: Daß ihr nämlich nicht im Trotz des Fleisches oder eurer Seele stehenbleibt um eure Beziehungen zum Nächsten nur über das nervenätherische Mitempfinden zu gestalten. Der Nervenäther, als zur gefallenen Schöpfung gehörend, bricht deshalb alle Meine Gebote und wird euch Menschen dazu veranlassen, daß ihr in diesem Geist der Sünde und des Abfalls mit all euren Nächsten im Trotz mitfühlt, die eben auch über diesen Nervenäther aufgrund der ähnlichen Nervenmuster verfügen. Doch wenn einmal ein Nervenmuster konträr zum anderen verläuft und der Konsum mit diesem Äther nicht mehr gegeben ist, dann schaltet der eine Mensch sofort um und ist dem anderen ein Feind geworden. Also bestimmen allein diese nervlichen Muster aufgrund ihrer nervenätherischen Eigenschaften über Sympathie, über Ruhe, über Krieg und Frieden und daß dies kein haltbarer Zustand ist und daß Ich das nicht so auf sich beruhen lassen will und werde, das gebietet schon Meine väterliche Liebe.

  26. In Meiner Liebe sollt ihr alle mit eurem Geist fühlen, denn dann ist es die Wirklichkeit und erst dann werden alle eure Vorhaben gelingen, doch wenn ihr etwas beginnt und seid noch immer Täter eurer Eigenliebe und seid noch immer Konsumenten dieses luziferischen Geistes, dann gedenkt auch sogleich des von seinen Gegnern enthaupteten Täufers oder eben auch des erschossenen Robert Blums oder gedenkt auch des grandiosen Scheiterns einer ganzen Nation durch den damaligen Führer und schaut auch auf das Trauerspiel eines im Nervenrausch zusammengebastelten Europas, dessen Führer jetzt zwar nicht mehr ganz so berauscht von ihrem Nervengeist sind, doch sind sie nun alle durch ihre mit dem Gegner eingegangenen Allianzen abhängig geworden und können den Schritt in die richtige Richtung nicht mehr gehen. Ihr Hochmut läßt es nicht zu und somit werde Ich auch schon entsprechende Fürsorge leisten um die richtigen Schritte doch noch geschehen zu lassen, wenn auch auf Wegen, die sich niemand dieser Nervengeistsüchtigen wird vorstellen können.

    Amen. Amen. Amen.

     

1August Kubizek – Adolf Hitler - mein Jugendfreund

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