Der große Stabilisator

Freitag, 5. August 2011    10:35 Uhr   M

Der große Stabilisator

  1. Aus euch werde Ich noch glückliche Lastenträger gestalten. Lastenträger seid ihr zwar schon, doch das mit der Glückseligkeit ist euch noch nicht richtig aufgegangen, denn die meisten von euch tun ja noch alles, um dieses ihnen ihr ewiges Leben garantierende Trotzumwandlungsinstrument abzuschütteln, denn sie wollen vom Kreuz nichts hören. Ja und genau deswegen haben eben jene, die sich als Meine Kinder bewähren wollen, dann auch schon diese gewisse Last mit solchen, die lieber in ihren Erregungen schwelgen wollen.

  2. Eure Lebensversicherung bin Ich, das ist euch durchaus klar, doch Ich muß und werde euch deswegen auch mit dem Kreuz entgegenkommen, damit ihr die Last mit euren Nächsten auch gern ertraget. Wenn ihr Mich bei und in euren Nächsten seht, wenn ihr aufmerkt wie mühsam Ich dort die Lasten förmlich schleppe, dann seid ihr automatisch geneigt, sogleich für Mich einzuspringen, um diesem Nächsten zu helfen und ihn aufzurichten. Ja, das ist auch sehr lobenswert gedacht, doch wenn Ich selbst dort in euren Nächsten noch nicht frei handeln kann und er Mir sein Herz verbirgt, dann könnt ihr dort umso weniger helfen als Ich es kann.

  3. Da ist es dann nichts mit irgendeinem Glück oder einer Seligkeit, weil ihr das Kreuz des anderen traget, und deshalb habe Ich das auch nicht gemeint. Ihr solltet den Unterschied nun deutlich erkennen, der darin liegt, daß ihr seinerzeit und sicherlich auch heute noch aus eurer Seele heraus, die sich des Fleisches bedient, dann zu einer Hilfsaktion ansetzt, die aber letztlich vergeblich ist. Euer Fleisch hat aufgrund eures eigenen Trotzes dann nur mit diesen anderen mitgefühlt, so daß sich nur die gegenseitigen Trotzreste verbunden haben und da wurde eben nichts aus Meinem Geist heraus getan.

  4. Also müßt ihr beachten, daß euer Trotzrest, der eben mit eurer Eigenliebe konform ist, sich sogar mit dem Trotz der anderen verbinden kann, weil dieser Widerstandswert gegen Mich diese gewissen Erregungsmuster bildet, und wie ihr es in der Physik gelernt habt, bilden diese Muster eben jene Wellen mit ihren typischen Höhen und Tiefen, mit ihrem typischen Wellenmuster aufgrund ihrer durch das Gehirn erzeugten Frequenzen.

  5. Ihr habt zwei große Wellenerregungszentren, die sich aufgrund der zweifachen Abspaltung von Mir ergeben haben. Das erste große Erregungszentrum ist euer eure Sinne koordinierender Verstand, der aufgrund seiner Unreife eben noch von diesen nervlichen Erregungsmustern her versorgt wird. Erreicht solch eine Erregungswelle euren Verstand, so müßt ihr aufpassen, daß euch nicht diese nervliche Erregung hinunter auf ein niederes Niveau zieht, einfach deswegen, weil nun die Erregung die Überhand gewinnt und die Vernunft ausschaltet und den Verstand dann nur noch Handlanger des Trotzes, also der Eigenliebe sein läßt.

  6. Diese Prozedur ist also die Folge des luziferischen Abfalls von der göttlichen Liebe, weil hier die Eindrücke von außen über diese sinnlich-äußerliche Wahrnehmung mit jenen Eindrücken von innen nicht mehr übereinstimmen. Das Äußere bekommt ein Übergewicht, euer Verstand will es ordnen  und befaßt sich vorwiegend damit und die Aufmerksamkeit wird dem Innenbereich der Seele entzogen, sie wird dem Geist abgewendet und sie wird auf den Außenbereich übertragen. Dann versucht solch ein Mensch, sein Leben, das doch eigentlich von innen her kommt und entwickelt werden sollte, nun von außen her zu gestalten und in den Griff zu bekommen. Das ist in der Kürze also das luziferische Problem. Durch die sinnlich-erfaßbare äußere Wahrnehmung projektiert die Eigenliebe eine Weltsicht, in welcher die Verbindung zur inneren Geistwelt abgeschnitten wird und die an sich wahre weil geistige Innenwelt wird in das Reich der Fabel verbannt, und die unwahre nur zur Lebenserprobung gedachte Scheinrealität wird vom Trotz zur Wahrheit erklärt. Damit ihr eure Scheinrealität dennoch als für euch gültige Wahrheit erleben könnt und dies eurer Entwicklung wegen auch müßt, so habe Ich es bewirkt, daß sich eure Seelen einer Umgebung bedienen dürfen, eben die besagte Materie, aus welcher sie nun alles für die Formung ihrer Realität Notwendige verwenden und gebrauchen können. Das luziferische Bewußtsein erhält von Mir deshalb auch ein geeignetes Raumzeitkontinuum, innerhalb dessen es wirken und schaffen kann.

  7. Allerdings besteht die Gefahr, daß dieses luziferische Bewußtsein in seinem Trotz dann alle Materie und sich selbst auch vernichtet, und deshalb muß Ich also dennoch der Aufpasser und gestrenge Vater gegenüber diesem Trotz sein. Das ist die eine Anforderung, die euer Trotz an Mich stellt, und das erlebt ihr ja auch bei euren Kindern, daß ihr dort eben auch gegenüber deren Trotz sehr konsequent sein müßt. Das luziferische Bewußtsein ist sich also des gestrengen Vaters bewußt und will sich trotzdem oder gerade deswegen von ihm lossagen und es besser machen. Hier kommt nun die Eigenschaft der guten Seele zum Tragen, die es besser machen will und also bekommt solch eine gute Seele ihr Lebenserfahrungsfeld. Was dann geschieht und auf eigenes Verlangen entwickelt wird ist das, was wir soeben mit dem Trotzrest, mit den nervlichen Erregungen und all diesen Mustern angesprochen haben, wo der Mensch tatsächlich glaubt, er sei wie Gott und er würde schaffen wie Gott. Freilich nur in seiner Phantasie, denn die Werke, die er tätigt, erschöpfen ihn und die ihn umgebende Natur, weil der Mensch nur aus und mit der Materie schafft.

  8. Gut, nach vielen Erfahrungen sollte er dann doch den Unterschied zur göttlichen Schöpferkraft bemerken und anerkennen, daß er nichts davon besitzt und nichts aus solch einer Kraft bewirken kann. Dann wird ihm die Demut schon eine gute Schulmeisterin sein und der gegenüber dem kindlichen Eigensinn so streng auftretende Vater nimmt dann im Bewußtsein solcher Menschen auch schon liebevollere Züge an.

  9. Das zweite Erregungszentrum, aus welchem der Trotz gespeist wird, liegt für euch nicht unbekannt in eurer Leibesmitte und damit meine Ich nicht euer Herz sondern weise auf den Genitalbereich hin. Das Herz ist der Sitz des geistigen Zentrums und soll alle diese nervlichen Erregungen abwenden, soll sie eben durch die göttliche Liebe abwenden, und deshalb ist euer Herz nicht ein nervliches Erregungszentrum, sondern das Gegenteil. Sicherlich können die bösen Triebe und Neigungen euer Herz erreichen, aber die eigentliche Seele als Trägerin des geistigen Urlebenskeims ist dann schon innerhalb des Herzens in dessen geheimer Kammer vor diesen Einflüssen der nervlichen Entgleisungen geschützt.

  10. Euer Gehirn und euer Genitalbereich sind jene zwei Felder, wo sich die nervlichen Erregungen äußern und die zum einen euren Verstand benebeln und die zum anderen euer Herz beschweren. Und weil dort diese Erregungszentren sind, welche eure Gefühle anregen und intensivieren, so werden auf diesen Erregungsmustern auch schon eure Gefühle gewissermaßen aufmoduliert wie ihr dies von eurer Kommunikationstechnik her ja auch kennt.

  11. Sind die solcherart diesen gedanklichen Mustern aufmodulierten Gefühle von großer Intensität, dann verstärken sie entsprechenderweise die nervlichen Erregungen soweit, bis sich die Nerven gegenüber dem Fleisch durchgesetzt haben, dieses sozusagen öffnen und den Lebenssaft aus dem Fleisch verwenden, um ihre sinnlich-nervlichen Erregungen in die so skizzierte "Realität" zu lassen. Die Energie aus dem Fleisch wird so ähnlich verbraucht wie ihr bei euch eine Batterie benutzt und sie durch einen Verbraucher belastet entleert.

  12. Das ist für euch an eurem Alterungsprozeß sichtbar, und wenn ihr euch bewußt macht wie groß gerade die Erregungen aufgrund der sinnlichen Liebe, der Sexualität, sind, dann bekommt ihr eine Vorstellung davon, wie sehr ihr euer Fleisch schwächt und warum euer Körper dann reagiert wie es eine leergesaugte Batterie auf ihre Weise zeigt. Die Verbraucher eures Körpers bzw. eurer körperlichen Energie und Gesundheit sind also alle diese nervlichen Erregungen, und diese brauchen deshalb nicht nur rein sexuell zu sein, sondern schon eine nur luziferische Erregung eines Verstandesmenschen erzeugt dieselben Erregungsreflexe und läßt das Material des Körpers altern.

  13. Soweit müßte euch das geläufig sein, denn ihr habt dort alle eure Erfahrungen, und deshalb solltet ihr solche nervlichen Erregungen vermeiden, die aus dem Trotz resultieren. Die Nächstenliebe wandelt diesen Trotz in geistige Energie um, doch um solch eine Nächstenliebe auszuführen, muß das Kreuz her, und um dieses Kreuz zu überstehen, muß ein Gott her, der wie ein Vater über allem steht und wacht und Der sein liebevolles Antlitz nicht von euch wendet, Der allerdings dem Trotz gegenüber sehr streng sein muß, denn sonst verlöret ihr alle euer Leben schon in der Kindheit.

  14. Glückliche Lastenträger oder auch Kreuzesträger seid ihr dann, wenn ihr diese zwei Erregungszentren wieder beherrschen könnt, wenn ihr Meine Liebe im Herzen gebären könnt, wenn ihr endlich versteht, warum alles so ist und sein muß, weil ihr eben so seid wie ihr seid. Jeder von euch bekommt eine wahrhaft göttliche Therapie, damit eure Nerven euren Körper nicht so leersaugen wie die vorher erwähnte Batterie. Bedenkt, daß in diesem Vergleich eure nervlichen Erregungen oder Verzückungen eben jene Verbraucher sind, die an eurem Körper schmarotzen und welche eure Seelen schwächen und die eure Kreuzeslast erhöhen.

  15. Wenn ihr nun überlegt wie ein liebevoller Vater mit solchen nervenkranken Kindern umgehen soll, die ihr Leben lang mehr oder weniger schmarotzt haben, so werdet ihr euch denken, daß solch ein Vater eben die tätige Nächstenliebe, den Schweiß und die Sorge um das täglich Brot in den Vordergrund stellen muß, daß er also solch ein Schmarotzertum um der Liebe zu seinen Kindern wegen abändert und durch die tätige Schaffenskraft im Dienst der anderen ersetzt. Also ist die faktisch geleistete Nächstenliebe auch wieder im Zuge dieser kreuztragenden Realität die Gewähr, daß ein in dem Schmarotzertum verlorener oder sich verlierender Mensch nun wieder zu Mir zurückkehrt.

  16. In den durch die zwei Erregungsfelder hervorgerufenen Illusionen und Träumereien hat der Mensch seine Tatkraft verloren, denn er erschöpft sich in seinen Genüssen, anstatt sich einer Nächstenliebe zu befleißigen, doch durch das Kreuz wird auch hier wieder eine Korrekturmarke gesetzt, und wohl demjenigen, der diese Liebeswaffe in aller Dankbarkeit, in aller Demut und Liebe annimmt.

  17. Wenn also von Mir zwecks eurer Vergöttlichung das Kreuz gesetzt wurde, dann solltet ihr es auch annehmen und selig sein. Ihr wißt warum, und ihr könnt die geistige Kraft bemerken, doch die anderen wissen noch nichts und können nur weiterkommen, wenn ihr eben keine nervlichen Zusammenbrüche und auch sonst nichts eure Seele und euren Körper Schädigendes tut. Ihr seid nun Vorbild und müßt deshalb stabil sein.

Amen. Das sagt euch der große Stabilisator. Amen.


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