Der gestohlene Himmel

 Samstag, 29.01.2011 8:30 M

Der gestohlene Himmel

  1. Es mag euch ja nun alles als sehr betrüblich erscheinen, was ihr gegenwärtig erlebt, und doch bin Ich schon in euren Gedanken und Werken enthalten, wenn auch noch heimlich und verborgen. Im ersten Morgengrauen und vor allem, wenn es auch noch kalt ist, kann man die Wärme und das Licht der Sonne nur erahnen, allein ihr wißt es doch, daß der anbrechende Tag eben durch die Sonne anbricht, die sich auf wunderbare Weise ihren Weg durch diese Betrübnis und Kälte bahnt. Darum könnt auch ihr, inmitten eurer noch sehr trüben Gedanken und Werke, die sich wie das Grau des Morgens bekunden, aber dennoch gewiß und sicher sein, daß dies alles aber auch zum beginnenden Tag gehört, eben zu Meinem Tag in euch gehört. Ihr werdet schon noch Meine Liebe fühlen und Mein Licht wird euch stärker den Weg weisen, und deshalb müßt ihr euch nicht bekümmern ob eurer Wolken oder eures nun doch schon sehr getrübten irdischen Himmels, denn wenn Ich komme, so ganz still und leise, dann hat noch niemand die Ankunft Meiner Liebe bemerkt und doch geht die Sonne strahlend auf, und der Tag beginnt, ungeachtet dessen, was sich Mir oder eben dieser Sonne in den Weg stellt.

  2. So zeigt es euch ein jeder Morgen - und also auch ein jeder Sonnenaufgang, wie es sich mit Mir und Meiner Liebe verhält, während die Weltmenschen diesen Zustand allemal verschlafen und nichts von einem Morgen, nichts von einem Tag in Liebe und nichts von Meiner Ankunft bemerken. Die äußere Natur zeigt es euch auf ihre Art, doch das ist eben noch der Zustand der gerichteten Welt, aber Ich zeige euch dies in der Freiheit und Liebe eures Vaters, damit ihr nun selbst den Anbruch des Tages und die beginnende Entfaltung der Liebe in euch diesmal auch der Welt gegenüber erleben könnt. Und dazu müßt ihr ungeachtet der Nebel und Betrübnisse euch nun erst recht an Mich halten, damit sich Meiner Liebe wunderbarer Kraft dann auch tatsächlich in euch entfalten kann. Ihr müßt euch den Tag zurückholen, den euch eure Gedanken, eure Vorstellungen, eure Resignation und Schwäche schon stehlen wollte. Seht, diese trüben Gedanken, das sind eben diese Wolken in euch, die euer Herz bedecken und es sogar vermögen, wenn ihr zu sehr in diesem trüben Geist seid, dann auch euer ganzes Sonnenherz zu verdecken, auf eine Weise, daß Ich für euch kaum noch erreichbar bin, aber nicht, weil Ich nicht erreichbar wäre, sondern weil ihr Mir nicht mehr erreichbar seid in der Trübheit eurer Gedanken und Ideen, in den Sorgen und Bekümmernissen eures Alltags.

  3. Aber ihr könnt euch diesen "gestohlenen Tag" Meiner Liebe wieder zurückholen! Ihr müßt euch doch nicht euren Himmel stehlen lassen, nur weil ihr mehr nach außen als nach innen zu Mir schaut! Ihr braucht euch doch nicht voller Schrecken den Tag stehlen zu lassen, um dann in grauer Städte Mauern zu erzittern und zu verwelken, wo ihr doch in Meiner Liebe durchs bunte Land ziehen könntet, wie es schon ein altes Volkslied sagt. Nein, von außen wird ja nur sichtbar und muß es auch, was ihr nach innen getan habt. Habt ihr dort in Meiner Liebe durchgehalten und euer Kreuz getragen? Habt ihr auf eure Familien geachtet und seid ihr eben nicht zurück in das Fleisch oder in euren nordpolarischen Verstand gefallen? Oder seid nicht auch ihr dem Lug und Betrug zum Opfer gefallen, weil ihr von außen her eine Welt sich entfalten saht und an ihr teilgenommen hattet, die eindeutig ihre Form, ihre Gestalt und ihren Inhalt aus der gestohlenen Liebe gegenüber anderen sich verschafft hatte?

  4. Ihr habt es ja doch auch erkannt und seid dabei, dies korrigieren zu wollen, und doch müßt ihr nun diese letzten Schleier und Trübheiten in euch dann in der Sichtweise des beginnenden Tages also auch von außen her erblicken, denn ihr müßt doch einmal sehen, was nicht nur ihr, sondern was die Menschen in ihrem Wahn überhaupt alles getan haben. So wie ihr euch euren inneren Himmel habt leichtfertig stehlen lassen durch diese Orientierung nach außen, so ist allerdings auch euer irdischer Himmel zerfurcht und zerfahren und zerstört, und erst wenn ihr Mich dann durch diese Wolken und Nebelschleier hindurch wahrnehmen könnt, weil ihr es wollt und weil ihr dieser Trübnis Meine Liebe entgegenhaltet, erst dann werden eure inneren Schleier durchstoßen, und ein herrlicher Tag voll Liebe und Leben bricht an. Anders geht es nicht, und nur weil die meisten Menschen diese Geburtsgabe vernachlässigt haben, ist ihnen der irdische Himmel gestohlen worden.

  5. Im geistigen müßt ihr euch diesen Himmel zurückerobern, denn es kann sonst auch keinen Tag in Meiner Liebe geben, wenn ihr zuvor nicht die Nebel und Schatten eurer Vergangenheit und Verletzungen in Meiner Liebe auflöst, um in ständiger Hingebung zu Mir denn auch in ständiger Vergebung zu den Euren zu leben.

  6. Darum solltet ihr diese Hinwendung zu Mir auch noch konsequenter anstreben, damit ihr diese ständige Vergebung gegenüber den Euren auch durchhaltet, denn das reinigt euren Seelenhimmel, und dieser Seelenhimmel steht ja in einem unmittelbaren Zusammenhang mit eurem irdischen Himmel.

  7. In der Geschichte der Menschheit war es schon immer so, daß ihr irdischer Himmel durch die Trübnis ihrer Gedanken und ihres Lebens dann ebenfalls Trübe geworden ist, und schon vor ca. 100 Jahren war im Zeitalter der großen Maschinen und dieser Industrialisierung es auch nicht anders als heutzutage. In anderen Kulturen wird deren irdischer Himmel auch anders getrübt, und dann sind es eben die Vulkane mit ihren Aschewolken, die die innere Betrübnis der Gedankenwelt solcher Menschen an- und aufzeigen. Sollte es bei euch also besser sein, wo doch die Gedanken der heutigen Menschen um nichts besser sind?

  8. Daß dafür jedoch andere äußere Gegebenheiten herhalten müssen und die Menschheit es diesmal durch ihre Technologie, die sie im Dienste und der Knechtschaft Luzifers halten, dann eben auf diese Weise erleben wird und es auch zu einer Vermischung dieser Bestrebungen mit jenen giftigen Gasen und Dämpfen auch durch die Vulkane kommt und dann auch schon schlimmste Stürme, Brände und Erdbeben geschehen, das ist eben deshalb so brisant für euch und ist als Krieg der verschiedensten gedanklichen Ströme zu bezeichnen, die das Vorfeld desjenigen luziferischen Tages ankündigen, den diese Schlangenbrut in Menschengestalt plant und bewußt herbeigeführt hat. Doch es glaube niemand, daß nun bei diesen Kindern der Schlange, die ihr Zeichen ja auch auf alle Banknoten gedruckt haben, die Alleinschuld läge und ihr es diesen Mißneidern und sich für Götter haltenden, doch sehr kranken und fehlgeleiteten Menschen zu verdanken habt, daß es so ist wie es ist. Nein, ganz bestimmt nicht, denn niemand kann gegen Meine den Menschen geheime und verborgene Leitung etwas bewirken und sich durchsetzen, wenn Ich in Meiner Weisheit es nicht zulasse. Und warum habe Ich es also zugelassen?

  9. Warum müssen selbst die bösesten und boshaftesten Begierden der Menschen in das kalte Eis des Nordpols gelangen, müssen als deren gedankliche Manifestationen, die sich in der äußeren Welt fixieren wollen, sich dann doch gefangennehmen lassen, um so wieder der Trieb und Antrieb der Umdrehung für eure Erde zu werden? Hatten sie nicht die Freiheit ihrer Handlungen auf ihrer Seite und müssen sich dann doch schon von der Natur und ihren Bedingungen die Gefangennahme gefallen lassen? Liegt denn nicht in Meiner, den Menschen gegebenen Ordnung, die in den 10 Geboten ihren sichtbaren Ausdruck findet, nicht auch das Gericht und die Sühne, die Buße und Reue in der Weise, daß ein jeglicher, der eines dieser Gebote bricht, dann mit seinem Wesen nicht ausreifen kann und wird? So muß sich also jeder Mensch auf seine ihm freilich höchst eigene Weise darum kümmern, wie und wann er ausreifen will, und wenn sich die Menschen in großem Maßstabe auch schon von den Geboten verabschieden und noch nicht einmal mit dem vierten Gebot übereinstimmen, in welchem auch diese Erde als Mutter und dieser irdische Himmel als Vater angesprochen wird, nun, dann muß sich ja auch niemand wundern, wenn nach der größten Nichtbefolgung in aller Freiheit seiner Begierden er trotzdem von außen es erlebt und gewahr wird, wie eine diesbezügliche von ihm selbst gewollte Änderung sich für ihn, für seinen Körper, für seine Familie, für seine Umgebung bis hin zu seinem Planeten auswirkt.

  10. Ihr hattet und habt alle diese Freiheit, den inneren Weg mit Mir oder den äußeren Weg der Welt zu gehen, und ihr wißt selbst am besten, wem ihr in eurem Trotz gefolgt seid. Darum also habe Ich es zugelassen, daß diese Weltkinder der Schlange sich diesmal nach 2000 Jahren auch wieder zu einer Stärke haben sammeln können, welche die Existenz und den Fortbestand der ganzen Menschheit und dieser Erde bedroht - und wenn Ich in Meiner Weisheit nicht diese bösesten Bestrebungen und Regungen dieser mehr den giftigsten Tieren nahestehenden Menschen abgeleitet und dem Nordpol zugeführt hätte, dann wäre es um euch schon längst geschehen, und so bin Ich immer da und greife im Stillen und Verborgenem ein, bis ihr einmal aus eurem Triebleben erwacht und erschrocken über das, was ihr all die Jahre getan habt, dann endlich die Augen offen lasset und das Leid anschaut, was ihr euch und den anderen angetan habt. So seid ihr erwacht, und so seid ihr auch erschrocken darüber und fragt euch also, wo denn der innere oder der äußere Himmel geblieben ist, den ihr in all diesen Jahren eurer Vorträge, eurer Seminare oder Treffen und Bestrebungen nicht gesehen habt. Noch nicht einmal das habt ihr bemerkt und wolltet es auch nicht, denn im Verzehr der irdischen Güter und diesem Tourismus und auch Lorbertourismus, wie Ich schon vor Jahren sagte, habt ihr es einfach nicht mehr sehen, nicht mehr hören und nicht mehr ansprechen wollen, denn ihr in eurer guten Seele habt euch bei eurem Handeln ja auch gut dabei gefunden. Doch euer Geist, der da freilich in eurem Herzen hungerte und dürstete, der sah und sieht diese Angelegenheit völlig anders, und wie er sie sieht, das zeige Ich euch in solchen Mitteilungen, und was ein solch hungernder und frierender Geist dann in eurer Seele erlebt, nun, das könnt ihr eben auch einmal erkennen, wenn ihr die Augen aufmacht und bemerkt, daß man euch die Gedanken, die Worte, die Taten, die Arbeit, die Familien, die Kinder, die Ehepartner und nun auch den Tag und diesen Himmel geraubt hat, und das deshalb, weil ihr all dieses leichtfertig und unbewacht verlassen habt, um euch an der äußeren Welt zu ergötzen. Sollte dann nicht der Gegner nehmen, was ihr sowieso nicht mehr benutzt hattet? Das ist doch klar, daß so etwas geschieht, und jetzt - wo ihr erkennt wie leichtfertig dieser Gegner in euch damit umgegangen ist und wie er mit dieser Liebe und Fremdliebe von euch sich zu einem wahren Gott erhebt, um euch euren Himmel und eure Erde zu stehlen, nachdem ihr ihm leichtfertig eure Familien überlassen habt - jetzt fangt ihr an zu jammern und zu stöhnen und glaubt sogar, daß Ich ein ungerechter und schwacher Gott sei.

  11. Ja, so schwach habt ihr Mich in euch werden lassen, und so mögt ihr einmal die Folgen eurer Taten nicht nur an euren Familien, sondern auch an eurem Planeten erleben. Wenn Ich dem Gegner in euch nicht Einhalt gebieten würde und euch mit Krankheiten und allerhand Trübsal nicht eure bösen Neigungen und Begierden entnommen hätte, um sie über Wind und Wetter dem Nordpol zuzuführen, so hättet ihr schon längst keinen Lebensantrieb mehr, doch so war und ist innerhalb eurer Gedanken doch wenigstens eine wenn auch immer noch unbewußte Tatkraft zur weiteren Entwicklung gegeben.

  12. Ja, Meine Lieben, wie gefällt euch diese Sprache! Sie ist freilich nicht so süß und mundig wie jene Sprache derjenigen, die euch in ihre Seele locken, aber Meine Einsprache redet euch ins Gewissen, damit ihr nun im Erwachen eures geistigen Lebens auch endlich einmal alle diese seelischen Verstrickungen erkennt und euch bewußt aufmacht und ihr euch um eure geistige Geburt bemüht. Ich spreche hier nicht von der Wiedergeburt des Geistes, so wie ihr sie mißversteht und in eurem Irrtum glaubt, sondern Ich spreche hier nur von der Ausgeburt eures Geistes in eure Seele, während die Wiedergeburt eures Geistes erst nach erfolgreicher Entwicklung vom Kinde bis hin zum Erwachsenen geschieht, wie Ich es euch ja schon öfters erklärt habe.

  13. Reinigt eure Gedanken, handelt danach und laßt euren seelischen Himmel, euren Gedankenhimmel nicht durch Jammern und Klagen und Verzagen wieder zu dem werden, was er jetzt geworden ist, sondern durchbrecht mit eurer Liebe zu Mir alle diese Nebel und Verletzungen, damit gerade ihr wenigen in der größten Hingabe zu Mir euren Himmel säubert von den Begierden nicht nur von euch, sondern auch von euren Nächsten, denn wenn ihr eure Nächsten wieder unwissentlich verletzt, weil ihr aus Meiner Liebe fallt, dann erhöht sich die Begierde bei ihnen, und sie greifen dann zu den Mitteln, aus welchen ihr vielleicht gerade freigeworden seid. Deshalb vergebt nun ständig, und lasset weder Angst, noch Lust, noch Wut, noch Ärger etc. in euch selbst aufsteigen, denn ihr wißt doch jetzt, wie sich das dann nach außen auswirket.

  14. Bedenkt, daß Ich ein liebevoller Vater bin, der trotz Seiner Strenge ja doch die Entwicklung Seiner Kinder beabsichtigt, und Mein Kind ist, wer sich geistig darum bemüht, Mir, seinem Vater, auch tatsächlich zu folgen und diese leichten Ratschläge zu befolgen.

Amen. Amen. Amen.

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