Der Fall in die Versorgung

Sonntag, der 9. September 2012    8 Uhr    M

Der Fall in die Versorgung

  1. Wer aus der geistigen Führung und Zuwendung seiner Eltern zu früh herausfällt, der fällt damit noch einen Grad tiefer in die Materie als er ohnehin schon gefallen ist - durch den besagten Abfall von Mir.

  2. Der Trotz läßt die Menschen Mich nicht erkennen und was sie in ihren normalen Zuständen, trotzbedingt, von Mir wahrnehmen und verstehen ist, alles andere als die Wahrheit. Sie verkehren Meine Liebe ins Gegenteil und ebenso verkehren sie damit die Wahrheit und alle aus dieser Liebe und Wahrheit hervorgehenden Tatsachen. Sie lehnen sich gegen Meine Liebe und diese aus ihr hervorgehenden Wahrheitstatsachen auf und also nimmt es nicht Wunder, wenn die so denkenden Menschen auch ihr eigenes Leben und damit ihre ihr Leben bedingende Liebe ins Gegenteil verkehren. Sie suchen dann in der Materie nach Trost und Befriedigung deshalb, weil sie zum einen Meine Führung leugnen oder als zu hart empfinden und Mich weit weg von sich weisen und ebenso tun sie es mit jenen, wie ihren Eltern, die sie doch auch auf ihre Weise lieben. Solche Menschen versinken in der Materie und wenn ihr die gewissen nervlichen Muster und deren Folgen betrachtet, so seht ihr deutlich, daß z.B. auch im christlichen Umfeld die materielle "Versorgerschiene"  anstelle Meines, eure Seelen versorgenden Geistes gebildet wird.

  3. In jenen halbwegs christlichen Gemeinschaften findet ebenfalls eine Rebellion gegen Meine Ordnung statt die sich in der Weise äußert, daß vor allem gegen die eigenen Eltern und deren Werte eine Auflehnung stattfindet.1 Das Christentum ist nun einmal die einzige Religion, welche die menschliche Seele wieder mit dem göttlichen Vatergeist verbindet und darum ist es die einzige Religion, in welcher der Vater-Sohn Gedanke überhaupt vorkommt. Wenn nun eine Nation eine hinreichende Reife aufgrund der Liebe zu Mir entwickeln konnte und wenn also ein Volk wie jenes der Deutschen im jahrhundertewährenden Prozeß endlich eine Nächstenliebe innerhalb der Familien bilden konnte bei welcher der Vater letztlich Meine Position vertritt, dann tritt diese Vater-Sohn Beziehung wieder in den Vordergrund und rückt dadurch die Aufmerksamkeit auf die seelische Betreuung und Ausreife des Kindes. Diese Vater-Sohn Beziehung bedeutet allerdings nicht, wie so einige Schwachgläubige nur zu gern annehmen, als wenn es nur darum ginge, die Mütter und Töchter außen vor zu lassen, sondern in dieser Vater Sohn-Beziehung steckt die Beziehung des Geistes  (Vater) zur Seele (Sohn). Diese Beziehung ist ebenso bei der Mutter und ihren Kindern und hier auch den Töchtern gegeben, doch vertritt die Mutter zuerst noch mehr den Gedanken der leiblichen Erziehung und hat hier insbesondere die materielle Absicherung im Auge während der Mann bevorzugt auf die seelische Ausbildung des Kindes schaut. Ich hingegen schaue allerdings auf euren Geist.

  4.  In der Abfolge, von der Mutter angefangen bis hin zu Mir findet also eine Steigerung im Trotzabbau statt, in welcher die Mutter sich um das kindliche Wohl bemüht und eine große Freude darüber hat, wie sich das Kind in ihrer mütterlichen Liebe entwickelt und später kommt sicherlich auch noch die seelische Erziehung hinzu, vor allem dann, wenn sie sich mit ihrem Mann geschwisterlich einigen konnte. Der Vater überläßt dieses leibliche Wohl durchaus seiner Frau, doch überwacht er vor allem diese seelenbildnerische Aufgabe und greift dort selbst beherzt zu - und hier kommt es zu der allseits bekannten Komplikation, weil die Seelenbildung im Vordergrund zu stehen hat, denn die Seele wird für die Ewigkeit vorbereitet während der Leib nur eine bestimmte zeitlich sehr begrenzte Aufgabe hat. Daraus ergibt sich der gewisse Streit der Eltern dann, wenn die Mutter zu sehr auf das leibliche Wohl des Kindes erpicht ist und es mit ihrer Eigenliebe beinahe erdrückt.

  5. Aber selbst, wenn die Eltern des seelischen Wohls des Kindes gedenken, so nutzt diese mehr vom Vater ausgehende luziferische Seelenbildung nur etwas, wenn die Eltern eine rein christliche Gesinnung an den Tag legen, denn damit sind sie - für das sie liebende Kind jedenfalls - auch tatsächlich Vorbilder dieser mehr geistigen, durchs Kreuz gebildet- und geadelten Liebe und das wird von dem Kinderherzen aufgenommen und bleibt nachvollziehbar. Ohne diese geistige Liebe der Eltern würde dem Kinde nur diese luziferische Seelenbildung des auf die Nervenmuster aufbauenden Nervenäthers gereicht, es würde also nur wieder ein nervliches Muster dem Kinde aufgedrückt werden und die freie und verantwortliche Seelen- bzw. Geistbildung könnte nicht geschehen und die Gefahr der Bildung der Gegenmuster, wie die der in den 60er Jahren aufgetretenen Hippiebewegung oder den 68ern Protestlern, ist gegeben.

  6.  Mit der ihm übertragenen Aufgabe der seelischen Erziehung bekommt der Vater naturgemäß sein Kreuz auferlegt, denn immer dort, wo er sich selbst während seiner Kindheit aus der väterlichen Obhut begeben hatte und es noch immer nicht korrigieren wollte oder konnte, steht er nun selbst wie der Ochs vorm Tor und weiß nicht mehr weiter. Dann obliegt es wieder der Mutter die Zügel zu führen was in christlichen Familien wohl noch so leidlich angeht, doch wenn die Mutter selbst ebenfalls die besagten Probleme mit ihren Eltern und hier besonders mit ihrem Vater hat, dann stehen zwei Blinde vor der Grube und schreiten geradewegs in das Verderben.

  7. Nicht genügend christlich fundamentierte Familien geraten automatisch wieder in die Versorgerschiene, denn sie fallen aus der väterlichen Fürsorge heraus: Der Geist wird nicht gefördert, die Geistbildung unterbleibt, dem Kreuze wird geflohen und somit bleibt nur noch die materielle Versorgung des Leibes sowie die nervenkitzelnde Beschäftigung für die Seele, die sich bevorzugt in der sexuellen Tätigkeit verliert. Mit anderen Worten; anstatt der Geistbildung findet nur wieder die Versorgung mit Nervenäther statt.

  8. Ich wiederhole das so oft, bis es euch beinahe aus den Ohren herausläuft, denn ihr sollt und müßt es wissen, was euch dort in eurer seelisch-geistigen Entwicklung hemmt oder gehemmt hat. Wenn also diese seelische Ausbildung des Kindes schon als sehr streng und hart betrachtet wird und darüber der eigene Vater in seinem erziehungsmäßigen Auftrag quasi ausgeschaltet wird, um wieviel schlimmer und ungerechter werde Ich dann wohl von solchen Trotzlingen betrachtet, denn die Geistbildung legt ja noch ein größeres Scheffel drauf.

  9. In das Bild solcher halb-christlicher Gesellschaften paßt es deshalb auch wieder, wenn, wie nach den letzten großen Kriegen geschehen, eine allgemeine Welle der materiellen Versorgung entsteht, die für eure Zeit mit dem so bezeichneten "Way of Life" bzw. dem amerikanischen Güter- und Konsumwahn, dem American Way of Life angepriesen wird. Mutter und Kind fallen in Ermangelung der geistigen Annahme des Vaters wieder in die Grundversorgung des leiblichen Wohls zurück und genau das ist geschehen. Die für eure Zeit kennzeichnenden wirtschaftlich- technologischen Errungenschaften die, zumindest den Leib und die Seele der westlichen Hemisphäre betreffend, für eine übersteigerte materielle Versorgung verantwortlich sind, sind mitnichten ein Fortschritt für die Seele, sondern sie stellen nur den Rückfall in die mütterliche Sphäre der an die Versorgung klammernden Seelen da, die nicht gewillt sind, sich in der Seele weiter zu vervollkommnen.

  10. Als vor 2000 Jahren die damaligen Juden auf dem Höhepunkt ihrer Seelenbildung standen und sie in der größten Liebe zu Mir - ohne diesen ihnen von Moses auferlegten Zwang, - als ihren himmlischen Vater hätten kommen sollen, da wählten sie mehrheitlich die leibliche und damit die zeitliche Versorgung und fielen damit aus der geistbildenden, das ewige Leben bedingenden göttlichen Liebe heraus und Ich als Jehova wurde von ihnen nur wieder in die Ferne verbannt und die Priester stellten sich selbst in den Vordergrund. Als gütiger Vater konnte Ich Mich ihnen also nicht mehr nahen, denn sie lehnten Mich als Vater und auch als ihren Bruder ab. Dadurch verlor dieses hochmütige Volk seine Vorzugsstellung und geriet unter die Räder und die von ihnen geschmähten Heiden machten das Rennen.

  11. Ähnlich ist es um 2000 Jahre später in eurer Zeit. Nachdem nun beinahe alle Völker von Meiner Lehre Kenntnis erhalten haben und nachdem Ich auch gewissen Nationen die elterlichen Qualitäten für die Ausbildung der verschiedensten Völker erteilt habe, ist letztlich bei Meiner nunmaligen Wiederkunft auch nichts in dieser Hinsicht der Auf- und Annahme Meines Geistes geschehen. Ich will diesmal Selbst in Meinen Kindern wiederkommen, will auch in euch geistig erstehen; doch wie schaut es nun bei Meinen Völkern und Kindern aus? Meine Völker- und hier besonders Deutschland als Vaterland der westlichen Länder - sind ihrer Stellung beraubt worden. In einem wichtigen Stadium hat sich der Mann (Deutschland) von seiner Frau und seinen Kindern dominieren lassen, nachdem er jahrhundertelang das Herz aller Völker war und das Beste gab, was er hatte. Aber dieses angeblich Beste war eben nicht Ich Selbst als derjenige Geist, der alles bewirkt, sondern Deutschland befand sich zu sehr in seinem luziferischen Eifer und machte den schon unter Schiller und Goethe fatalen Fehler, daß es bevorzugt mit dem klassischen Altertum liebäugelte, wo noch primitive Vorstellungen primitiver Heiden hausten, die durch die Kraft und Wortgewalt der deutschen Denker und Dichter schon vergöttlicht wurden, anstelle daß sie sich zu Mir bekannt hätten - und der Adel versank auch eher in der französischen Dekadenz eines Sonnenkönigs und sprach nicht mehr die Sprache des Volkes (Deutsch) sondern quakte den Fröschen gleich in dieser, die Eigenliebe huldigenden fremden Zunge. Jedenfalls war es bis heute nicht möglich, daß dieses Deutschland dort seinen Pflichten in Hinblick auf die Erziehung der Völker hätte vollständig nachkommen können und darum versanken die Nationen in ihrer Dekadenz und das angloamerikanische Imperium entstand aus den Trümmern des deutschen Niedergangs und das Verhängnis der materiellen Dekadenz nahm seinen Verlauf.

  12. Seinerzeit waren es die Juden, die in dem Stadium, wo es darauf ankam versagt hatten und heutzutage waren und sind es die Deutschen. Das heißt aber nicht, als wenn diese Völker komplett versagt hätten, denn jahrtausendelang hat es sich so einigermaßen bewährt, doch es bedeutet völlig unmißverständlich, daß es genau dann, wenn diese Völker auf dem Höhepunkt ihrer Entwicklungen stehen, doch zu einer großen und tragischen Fehlentscheidung aufgrund des freien Willens dieser Völker kommt. Die Juden hielten an Moses fest, den sie kaum noch bekannten und stülpten seinen Vorschriften ihre rein menschlichen Satzungen über und die Deutschen ließen Mich ebenfalls in ihrer wichtigsten Prüfungsphase fallen und wandten sich den heidnischen Göttern zu. Hitler war letztlich die Folge der vorhergehenden Zersetzung der christlichen Gesinnung, die durch das Befassen mit dem klassischen Altertum besiegelt wurde und wo sich die damaligen Dichter und Denker beileibe nicht mit Ruhm bekleckert haben. Sie wurden zwar von der Welt geadelt, doch sie haben den christlichen Gedanken zu Grabe getragen und so mußte eben ein Schiller sterben, ein Nietzsche irre werden, ein Goethe einsam verzweifeln, denn ihre Götter waren tot und nichtig.

  13.  Und ebenso, wie die Nationen als Völker dort ihre verschiedensten Reifestadien haben, ebenso ist dies mit euch der Fall. Nun steht ihr in der größten Freiheit und der Möglichkeit, euch bewußt an Mich zu halten und ihr könnt Mich innerhalb eurer Seele und den in euch widerstreitenden Kräften bekennen, ihr könnt den Geist in euch bekennen und den, sich des Nervenäthers bedienenden Triebkräften konsequent widersagen. Wer bis hierher durchgehalten hat, der wird Mich in einer weiteren Entwicklungsfolge auch nach außen gegenüber der Welt bekennen und bestätigen können und wird, anders als die oben Genannten, nicht den Fehler der Verweltlichung begehen und braucht darum auch nicht frühzeitig abberufen zu werden, braucht nicht an sich irre gehen und braucht auch nicht als isolierter und vereinsamter Mensch fern seiner Brüder dahin zu welken.

  14.  Doch das Bekenntnis Jesu ist nicht das Bekenntnis einer menschlichen Liebe, die sich geschlechtlich äußert, denn alle geschlechtlichen Liebesbezeugungen entstammen nur dem in die Materie gefallenen Bewußtsein, sondern das Bekenntnis zu Mir besteht in einer so reinen Nächstenliebe, daß ihr Mich förmlich in einem Menschen erblickt und in ihm, als einem noch der Materie zugehörigen Wesen, ein zwar noch sehr geistverwirrten und seelenkranken Menschen erblickt der noch den Nervenäther sucht, aber ihr könnt in solch einen Verirrten auch einen Funken oder Keim Meiner Liebe erleben, wenn ihr ihn geistig berührt.

  15.  Bedenkt im Miteinander, daß ihr alle noch diese gewissen Reste eures Trotzes und deshalb auch noch alle diese verschiedensten Nervenerregungen habt und daß, wenn die Umstände ungünstig sind, ihr alle noch der Gefahr erliegt, euch in euren Nerven zu erregen. Ihr könnt nicht wissen, wann euch die Liebe prüft und ob ihr nicht selbst die Geprüften seid, wo ihr einen Bruder oder eine Schwester an den Pranger stellt. Geht davon aus, daß Ich euch immer eine für eure geistige Entwicklung nützliche Erfahrung gewähre, denn ihr sollt auf die Schwachstellen eures Glaubens hin geprüft werden und die liegen ja nun dort, wo ihr in die materielle Versorgung oder auch in die seelische Versorgung hineingefallen seid.

  16. Über diese materielle Versorgung brauchen wir nicht groß reden, denn ihr wißt selbst darum und ringt ja nun, sie abzustellen, doch diese seelischen Wohltaten des Nervenäthers sind das Problem. Gerade für die jüngeren ist alleine schon die geschlechtliche Zuordnung zu einem Problemfall geworden. Wer z.B. als Mann noch keine Identifikation mit seinem Geschlecht bilden konnte, der bleibt, seelisch betrachtet,  im weiblichen Geschlecht, dem Gegengeschlecht hängen deshalb, weil er noch nicht die Kraft der Bestätigung seines Geschlechts und der damit einhergehenden Aufgaben annehmen kann. Gesetz den Fall, daß ein Knabe zu lange in der ihm Sicherheit gewährenden Obhut der Mutter verbleibt und sich als Jugendlicher nicht von ihr lösen kann und selbst als junger Mann noch im Glaubenssystem seiner Mutter, ihren Nervenmustern also, verweilt, dann verbleibt er damit zu lange in ihrem Bett, sinnbildlich gesprochen. Denn das Glaubenssystem ist gleichzusetzen dem Bett, während die bewußte Lehre dem Tisch angehört. Wenn Ich nun also gerade im Lorberwerk öfters den Umstand angesprochen habe, daß Ich mit den Meinen am Tisch gesessen habe und auch dort die Nacht verbrachte, dort also auch schlafend ruhte, dann bedeutet das nichts anderes als das diese, aus den Nervenmustern gebildeten dogmatischen Glaubenssysteme damit durchbrochen wurden und Ich den Meinen einen neuen Glauben verabreichte.

  17. Wer in Meiner Liebe steht, der kann auch nicht mehr so in seinem Bette ruhen, wie es vorher der Fall gewesen ist und er kann dort schon gar nicht mit einem gleichgeschlechtlichen Partner verkehren, denn Meine Lehre, die bewußt gelehrt und freiwillig angenommen werden muß, verhindert diese Art der Bettruhe, die hier in diesem Vergleich die körperliche Liebe bedeutet. Wenn der Leib im Bette ruht und er sich in dieser horizontale Lage befindet, dann ist dies gleichzusetzen damit, daß die Seele in ihrem Leibe ruht und so soll es nicht sein. Die Lehre Jesu, Meine Lehre, und also überhaupt die Wahrheit darf ja nicht im Leibe ruhen und vermodern, sondern die Seele soll und muß nach der anstrengenden Tätigkeit im Geist ruhen, denn nur dort wird sie erfrischt und nur dort ist sie selig.

  18.  Wer also wie gehabt in seinem Bette ruht, der beläßt damit seine Seele noch immer in ihrer luziferischen Umgebung, doch wer in Meiner Lehre ruht, wer also müder Seele oder müden Geistes sich an Mich lehnt, der wird an Leib und Seele erfrischt und gesundet. Stellt euch angesichts dieses Verhältnisses vor, daß ihr im Bett auch unbedingt Meiner gedenken solltet, denn sonst ruht eure Seele in eurem Körper und alle diese Begierden steigen von dort hinauf zur Seele und daß ihr, je besser es euch gelingt euch an Mich zu halten, dann auch den Wunsch in euch verspürt nicht mehr an einem Menschen als eurem Nächsten zu klammern, weder im Bett noch sonstwo und daß ihr es immer deutlicher wahrnehmt, wie ihr euch an Mich haltet; dann werden sich eure Schlafgewohnheiten ändern und letztlich, wenn ihr Mir völlig vertrauen könnt, werdet ihr nicht mehr nur ausgestreckt liegend ruhen wollen, sondern eine mehr sitzende, also eine mehr zum Tisch gehörende Haltung einnehmen, denn dann seid ihr innerhalb eurer Seele wieder aufnahmebereiter geworden.

  19. Betrachten wir einmal den Fall der in das Gegengeschlecht gefallenen Menschen, wobei das Gegengeschlecht hier die seelische Identifikation mit dem anderen Geschlecht bedeutet, dann sehen wir, wie sich z.B. zwei männliche Wesen im Bett umklammern und über den Nervenäther durch die besagte Erregung ihrer Nerven in einer Pseudoliebe trösten. Sie sind gewissermaßen in ihren Nervenmustern konform und sind damit völlig homogen geworden. Beide haben in ihrer seelischen Entwicklung nicht das väterliche Stadium der Liebe erreichen können, denn sie sind in ihrer seelischen Ausreife von ihrer Mutter auch innerhalb ihrer Identifikationsbildung mit ihrem Vater aufgehalten und von ihr daher seelisch mißbraucht worden. Anstelle, daß sie über diese väterliche Liebe auch zu einer entsprechenden Identifikation mit ihrem Geschlecht gekommen wären, sind sie im mütterlichen Bild und dem daraus resultierenden weiblichen Habitus steckengeblieben und gebärden sich deshalb weiblich, denn anders können sie es nicht, denn etwas anderes haben sie auch nicht gelernt.

  20. Es ist sehr grausam für die Betreffenden, wenn sie sogar noch von gutmeinenden Erwachsenen darin unterstützt werden, sich einer Operation mit einer diesbezüglichen Geschlechtsumwandlung zu unterziehen, denn damit zementieren sie ihren, entwicklungsgeschichtlich betrachtet, unfertigen Zustand ihrer Seele und kerkern sie damit förmlich auf diese Geschlechterrolle ein. Wenn nun der eine dieser beiden Männer noch über gewisse Erfahrungen und über eine leichte Annahme der väterlichen Liebe verfügt, dann kann er auch eine gewisse Dominanz über den anderen ausüben, doch diese Fixierung auf das eigene Geschlecht bleibt deutlich und sichtbar vorhanden.

  21. Für diejenigen Frauen, die es auf ihre Art ähnlich erleben und denen gleichfalls diese väterliche Liebe fehlt, ist es ebenso schwierig sich mit einem Mann einzulassen und sie verbleiben dann bevorzugt bei ihrem Geschlecht. Sie gelangen, seelisch betrachtet, nicht in das Gegengeschlecht, denn sie sind ja ohnehin weiblichen Geschlechts. Allerdings können sie auch völlig von ihrem Vater vereinnahmt werden und dann gelangen sie durchaus in das Gegengeschlecht oder es geschieht, daß sie wie ein Junge erzogen werden deshalb, weil sich die Eltern mehr auf einen Buben gefreut haben und dann doch mit einem Mädchen vorlieb nehmen mußten. Dann übernimmt diese Tochter ebenfalls diese gegenteilige Geschlechtsposition und hat darüber große Probleme mit ihrem eigenen Geschlecht. In seltenen Fällen kann es auch so sein, daß ein Knabe dort die Rolle eines Mädchens übernehmen muß. Es ist also ganz deutlich eine Verwirrung und Verirrung der betreffenden Seelen und darum auch als Krankheit der Seele einzustufen, wenn körperlich eine gleichgeschlechtliche Verirrung stattfindet. Ein sehr dominanter Vater vermag es ebenfalls, seinen Sohn in diese Gegenposition der Mutter zu drücken und das auch darum, weil die Mutter in ihrem Ausgleichswesen dann den Sohn zu sehr behütet und der Vater bestrebt ist, diese gegenseitige Verkettung von Mutter und Kind aufzubrechen. Bei Friedrich dem Großen ist das geschehen, denn sein dominanter Vater, der Soldatenkönig, drückte seinen Sohn in diese seelische Gegenposition, so daß der junge Friedrich in das Gegengeschlecht gezwungen wurde und sich dann mehr auf die Muse und die typisch weibliche Raffinesse besann, anstelle die Positionen seines Vaters anzunehmen und zu vertreten.

  22. Gut, seinerzeit wurde diese Faszination Friedrichs zum Manne, die wie gesagt aus der Annahme der seelischen Gegenposition geschah, nicht so sehr wie die geschlechtliche Liebe heutiger Zeit ausgelebt, doch die Ursache war und ist dieselbe. Die Eltern des jungen Friedrichs waren sich einfach zu uneins und der Soldatenkönig befand sich zu sehr in seinem männlichen Eroberungswahn und deshalb hat seine Gemahlin ihren Sohn besonders verzärtelt. Aber Friedrich war ein Kämpfer und somit kämpfte er sich wieder zurück. Auf den Rücken der Kinder wurde wie üblich der eheliche Streit ausgetragen, doch letztlich hat der Sohn seinen Vater dennoch anerkannt und erfolgreich vertreten.

  23. Aber ihr seht dort die Auswirkungen dieser Nervenmuster. Solchen Menschen, die sich auch im gleichgeschlechtlichen Bett als ihrem Glaubenssystem befinden, ist es sehr schwer möglich, diese aus der Schwäche und Not geborene dogmatische Umklammerung mit ihrem Nächsten zu überwinden. Zwischen Mann und Frau werden durch die sie förmlich kreuzigende Liebe eben diese nervenätherischen Unzulänglichkeiten erkannt und überwunden, vor allem auch durch die Erziehung der Kinder, doch jenen in das Gegengeschlecht gefallenen,  die sich dann körperlich mit dem gleichen Geschlecht trösten, ist noch zusätzlich eine größere Hürde gegeben. Sie müssen nicht nur das Kreuz ihrer Nervenliebe überwinden, sondern sie müssen überhaupt erst einmal die Unfähigkeit ihres Bewußtseins überwinden um ihre damaligen seelischen Mißbräuche und Verletzungen anschauen und darüber sprechen und vergeben zu können.

  24. Sie können kaum über diese Krankheiten und Verletzungen ihrer Seele reden, denn sie haben darüber noch kein Bewußtsein. Ihr damaliges, kindliches Bewußtsein hat es nicht verstehen können und ihr Trotz ließ es allerdings auch nicht zu und somit sind sie sich später auch über die Unmöglichkeit einer bewußten Aussprache einig und versuchen das erst gar nicht. Die Folge davon ist, daß sie umso mehr in die Versorgerschiene fallen und in den Annehmlichkeiten des Lebens einen Trost suchen.

  25. Wie schwer es ist, dieses gemeinsame Glaubensbett zu verlassen, kann sich kaum jemand vorstellen und doch muß und wird es eines Tages sein, denn wer in seiner Seele ausreifen will, dessen Seele muß sich zu Mir als Bräutigam so stellen, wie sich die Braut zum Bräutigam gesellt, nämlich Mich über alles lieben. Solche armen Wesen müssen also auch den Fall in die Versorgerschiene überwinden und müssen dann in ihrer geschlechtlichen Identifikation den erfolgreichen Abschluß erreichen und ohne konsequente Vergebung wird das nichts.

  26. Für euch hingegen gilt, daß ihr eure Versorgermentalität überwindet, die bei den meisten von euch nur noch als Rest vorhanden ist. Einigen wenigen derjenigen, die diese Worte hier ertragen und aushalten können, ist es hingegen noch zu schwer und sie vermögen es noch nicht, Mich als Geist über Luzifer zu stellen, denn sie sind noch immer zu sehr von diesem Nervenäther abhängig. Doch einmal müßt ihr euch entscheiden ob ihr tatsächlich Meine Kinder sein wollt, an denen Ich ein Wohlgefallen habe oder ob ihr noch auf Seiten des Gegners steht.

  27. Ihr habt nun etliches gehört, habt hier in diesen Texten etliches gelesen und wißt auch darum, daß ihr euch den Geist selbst erwerben müsset und daß es nicht reicht, wenn ihr da saget: Jesus macht das schon!

  28. Oh nein, wer noch so redet, der steht ja nicht in Meiner Nachfolge. Könnte es einem Vater denn gefallen, wenn er bemüht ist seinem Kinde etwas beizubringen, wenn dieses in seiner Trägheit nicht gewillt ist etwas von ihm anzunehmen und als Entschuldigung die Ausrede führt und sagt: Mein Vater macht es schon!"

  29. Nein, das kann Mir nicht gefallen, denn Ich möchte Mich doch auch in euch erkennen und wie sollte Ich Meinen Geist in euch erkennen können, wenn ihr diesen Geist nicht selbst erwerbet und untätig und lau seid. Dann seid ihr eines Tages so sehr enttäuscht, daß ihr saget: Nun, mein Vater hat mir nicht geholfen, also ist er doch nicht Mein Vater- und schon seid ihr bei Luzifer. Also, Meine Kinder, bedenkt es wohl was es heißt, daß Ich in euch wiederkehren will!

  30. Verlaßt das Bett, wo euch der Nervenäther noch an Luzifer fesselt und bleibt nun endlich am Tisch Meiner Liebe. Denn nur dort gibt es Brot und Wein.

    Amen. Amen. Amen.

 





1 siehe die Bewegung der Hippies und jene der 68er damals

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