Der erste Schnee

    Mittwoch, 21. Dezember 2011    9:20 Uhr   M

    Der erste Schnee

  1. Nun ist auch bei euch der erste Schnee gefallen und ihr wißt nicht, ob ihr euch freuen sollt oder ob ihr durch die Mühsal des täglichen Alltags bedingt das nicht als zusätzliche Belastung betrachtet, vor allem auch, weil ihr dem Wetter nicht mehr in dem Maße traut wie dies ehedem der Fall gewesen ist. Die Reinheit und Unschuld eines von Menschenhand unbeeinflußten Wetters ist dahin, und den Wissenden unter euch fällt es schwer, die Gedanken von Krieg, Wetterkrieg, Familienkrieg zu unterdrücken, erleben sie doch täglich die Auswirkungen davon. Der Schnee steht auch für die Unschuld und Demut und deckt mit seinem weißen Mantel vieles zu und macht die Berge, die Täler, die Häuser und die Menschen gleich. Er verhüllt sie in ihrem Wesen und gleicht sie damit an, er lenkt sie nach innen in die besinnliche Sphäre und leitet ihre Schritte mehr innerhalb des Hauses als außerhalb, und so dient der Winter mit seinem bitterkalten Wetter der Seele, um aus ihr noch manches Bittere herauszukriegen, damit Platz für Wärme und Behaglichkeit geschaffen werden kann.

  2. Ja, die Kinder freuen sich noch über den ersten Schnee und das Kindliche im Menschen, das für die reine Seele in aller Unschuld steht, weiß auch um die tiefen und verborgenen Geheimnisse des Winters und vor allem des Schneefalls, sie sind noch voller Unschuld und voller Ungeduld auf diese wunderbare Welt dieser Kindeszeit, doch der Erwachsene hat seine Unschuld schon eingebüßt und steht im deutlichen Streit und Widerstreit mit dieser Welt, mit ihren Problemen und vor allem auch mit jenem Wetter, von dem er nun auch schon mitbekommen hat, daß der sündhafte Mensch selbst hier in großem Maßstab eingreift, daß die Natur des Wetters verbogen und verlogen wurde, genauso wie auch er belogen und verbogen wird und eben auch selbst so handelt. Und ihr, Meine Kinder, die wieder rein und unschuldig werden wollen, die um Dinge wissen, die den Mitmenschen noch lange verborgen sind, müßt euch noch mehr befleißigen, wieder in diese kindliche Unschuld zurückzukommen, in jene Unschuld, die noch nichts weiß von all diesen Dingen und Vorkommnissen, welche die Neugierde, das Wissen, das Forschen, das Experimentieren und Suchen mit sich bringt.

  3. Das Wissen um all diese weltlichen Angelegenheiten hat euch beschmutzt, und so wie der erste Schnee in der Berührung mit der grauen Erde schmilzt, so ist auch eure einstige Unschuld im Kontakt mit dieser Welt und ihren Begierden zerschmolzen und alles wurde zu einem trüben Matsch. Dieses Wissen hat euch die Unschuld geraubt, denn ihr habt Satan und Luzifer kennengelernt, ihr habt das Böse kennengelernt, ihr habt die Entscheidung zwischen Gut und Böse kennengelernt und ihr habt euch oftmals für das Falsche entschieden. Was wußtet ihr als Kinder von all diesem, was euch heutzutage bedrückt und wo ist die Unschuld aus diesen holden Kindertagen geblieben, wo ihr noch die Natur als Natur, noch die Familie als Familie und das Wetter noch als Wetter verstanden und angenommen habt? Vater, Mutter, Geschwister waren eben so wie sie waren und Wind, Regen, Wolken, Sturm und Sonnenschein sind ebenfalls als das angenommen worden, als was sie für euch gekommen sind, und ihr habt da nicht groß gewählt, noch einen großen Unterschied gemacht, doch euer Wissen um weltliche Dinge hat dann später den Unterschied gemacht und euch die Unschuld geraubt.

  4. Nun wißt ihr, daß es nervliche Prozesse gewesen sind, die aufgrund eures Trotzes da so einige Muster und Netze in eurem Gehirn gebildet haben, doch in euren Kindertagen wart ihr weitgehend frei davon und ihr solltet seinerzeit gerade durch die euch umgebende Natur und besonders durch eure Eltern eben von all diesen Nervengiften, die der Trotz eben beinhaltet, von diesem starrsinnigen und trotzigen Verhalten geheilt werden. Dazu diente euch das Wetter, weil ihr in der täglichen Auseinandersetzung mit diesem nicht groß herumirren brauchtet, sondern ihr habt es so genommen wie es kam und dazu dienten euch eure Eltern, denn diese hättet ihr ebenso annehmen sollen, was ihr für eine bestimmte Zeit auch hinbekommen habt, und dazu dienten euch all diese Pflichten und Arbeiten, denn auch sie sind vorzüglich geeignet, dem Trotzling seine Triebe zu stutzen und zuguterletzt kamen noch die Krankheiten und Unglücksfälle hinzu, mit welchen ihr geplagt wurdet, um wieder in die kindliche Demut zu gelangen, und so wart ihr von Mir aus in eine hervorragende Ausgangsposition gebracht worden und dennoch habt ihr den Trotz in euch zurückgehalten und habt ihn über euer aufgeregtes Blut bis in euer Gehirn aufsteigen lassen, so daß sich dann auch alle diese verschiedensten Nervenmuster bilden konnten, mit denen ihr es zeitlebens zu tun hattet.

  5. Ja, und nun erst habt ihr alles verstanden und erst jetzt könnt ihr eure Eltern, eure Mitmenschen und vor allem Mich um Abbitte angehen und könnt ableisten eure große Schuld, daß ihr selbst Satan und Luzifer gewesen seid und es ab und zu sogar noch an euch bemerkt. Nun erst fühlt ihr wie ihr als frische Schneeflocken selbst auf den harten Boden der irdischen Triebe gefallen seid, um dort zu zergehen und was so eigentlich vergangen ist, ist eure kindliche Unschuld gewesen. Um die müsset ihr wieder ringen, denn nur mit ihr gelangt ihr wieder in Mein Reich der Liebe und Barmherzigkeit zurück, und damit ihr das auch hinbekommt, dazu habe Ich euch das Kreuz geschenkt. Jawohl, das Kreuz ist ein Gottesgeschenk, denn nur mit ihm seid ihr in der Lage, jene Spreu vom Weizen zu trennen oder anders gesagt, nur durch das Kreuz werdet ihr befähigt, Mich zu erkennen und Mich zu lieben. Ohne das Kreuz verwechselt ihr noch Luzifer mit Mir und ihr nehmt eure nervlichen Aufwallungen für Realgeistiges und ihr wißt nicht, daß eure nervlich-luziferischen Aufwallungen eben nur die Folgen eures Trotzes oder sagen wir eurer Geisteskrankheit ist.

  6. Jeder Mensch ist im Kleinen Luzifer, und das solltet ihr nun endlich begriffen haben, doch jeder Mensch kann auch wieder unschuldig und damit göttlich werden, jeder Mensch kann ein Gottmensch werden, denn diesen Keim habe Ich in euch alle gelegt. Ihr wißt nun darum und habt verstanden wie diese nervlichen Prozesse wirken und was sie für Konsequenzen zeitigen, denn ihr braucht euch nur einmal euer Leben diesbezüglich anzuschauen und schon sollte euch klar sein wie eure nervlichen Muster geartet sind. Ob ihr verheiratet seid und Kinder habt oder ob ihr einsam seid, ob ihr noch mit Nomaden, Heiden oder Juden zu tun habt oder ob ihr schon christlich beheimatet seid. Ob ihr mit Satan, Luzifer oder mit Mir zu tun habt, ob ihr noch mit euren Nächsten hadert und euch deshalb in der Welt verloren habt, ob ihr also noch die Spreu und weniger der Weizen seid. Nun, wir haben in den letzten Jahren genügend von diesen nervlichen Prozessen durchgesprochen, und gerade in diesen Schriften hier habe Ich es deutlich gemacht, was das alles für Folgen hat und wie ihr selbst aus eurem beinahe göttlichen Bewußtsein wieder zurück zum heidnischen oder sogar zum nomadisierenden Bewußtsein kommt, laßt ihr eurem Trotze wieder die Zügel frei.

  7. Ich habe sicherlich eine für euer Bewußtsein gravierende Erziehung mit euch vor, denn ihr sollt nicht mehr die Kinder Luzifers, sondern ihr sollt doch endlich Meine Kinder sein. Ihr sollt nicht mehr auf dem Boden dieser Erde so zergehen wie da der frisch gefallene Schnee auf der schmutzigen und feuchten Erde vergeht, ihr sollt nicht mehr an euren nervlichen Mustern und Prozessen scheitern, sondern ihr sollt ruhig und beständig sein, ihr sollt des göttlichen Erbes teilhaftig werden, ihr sollt Meine Kinder sein und an Meinem Tische speisen und selbst das Bett mit Mir, eurem geliebtem Bräutigam, teilen, denn die Zeit des Ehebruchs sollte vorüber sein, jene Zeit, wo ihr mit Luzifer in euch angebändelt habt und wo ihr seine Glaubenssätze getreulich geglaubt und gelebt habt. Gut, Meinen Plan kennt ihr, und ihr habt ihn im für euch großartigsten Maßstabe durch das Werk Lorbers auch kennengelernt, doch den Plan Luzifers kennt ihr noch nicht recht, obwohl eigentlich alle von euch daran gescheitert sind.

  8. Was ist der Plan Luzifers bzw. was bewirkt der luziferisch-nervliche Trotz in euch? Also worauf zielen alle diese nervlichen Regungen und Erregungen hin, die als Lebenselixier den Hochgenuß zur Grundlage haben. Im körperlich-sinnlichen Bereich ist es die geschlechtliche Vereinigung, doch im seelischen Bereich, dem eigentlichen Reich Luzifers, ist es die Herrschaft der Seele aufgrund ihrer guten Taten über ihre Nächsten, daß sie von ihnen als Führer und Herrscher bewundert und geliebt wird. Die gute Seele als solche stellt sich über ihre Nächsten, weil sie ihnen helfen will, weil sie ihren Zustand verbessern will, ohne zu beachten, ob sie damit nicht in Meiner Zuständigkeit herumpfuscht. Ich weiß sehr wohl, warum Ich diesem oder jenem etwas zukommen lasse oder etwas abnehme, doch der gute Seelenmensch weiß das eben nicht, und darum ist er geneigt, daß er den anderen dann nur im Hinblick auf seinen eigenen Trotz als Opfer betrachtet und ausgehend von seiner trotzigen Opferhaltung einem anderen nur deshalb helfen will, um sich selbst im anderen zu helfen. Der gute Seelenmensch geht also nicht zu Mir und trägt sein Kreuz also nicht demütig, sondern er geht zu einem anderen und versucht diesem zu helfen, obwohl er selbst nicht in der Lage ist, sein eigenes Kreuz zu meistern. Dadurch übergibt er dem anderen seine Last oder er tauscht sie nur mit dem anderen aus. Der andere bekommt seine Sorgen, und die Hilfe, die ihr in diesem luziferischen Zustand gewährt, sieht dann so aus, daß ihr dem anderen eure Ängste und Sorgen anlastet.

  9. Ihr erregt euch im Kontakt mit einem Nächsten und durch diese nervliche Erregung übertragt ihr dem anderen euer Kreuz und der andere weiß gar nicht wie ihm geschieht, denn die Hilfe, die ihr versprochen hattet, hat diesen erst recht zu Boden geworfen. Ihr nehmt dessen Liebe begierig auf, doch ihr selbst gebt nur leere Worte und wollt mit diesen dessen Nerven beruhigen, doch das gelingt nur für eine kurze Zeit. Erst die Tat belebt, das Wort ist nur der Führer zur Tat. Der Luziferismus als solcher gibt also nur leere Worte und hält diese für die Tat selbst, doch die eigentlichen Taten für ihn selbst müssen dann wieder die anderen machen. Luzifer in euch sendet euch also nur wieder zu den Nächsten, damit sie die Taten für euch vollbringen sollen, die ihr euch weigert selbst zu tun, während Ich euch doch gerade die Hilfe dazu gebe, daß ihr es einmal selbst vermögt, im besonderen Vertrauen und in der besonderen Hingabe zu Mir euren nervenkranken Zustand zu überwinden. Und erst dann, wenn ihr das vermocht habt, erst dann werde Ich euch zu euren Nächsten senden, denn dann seid ihr wahre Apostel Meiner Liebe und seid die Zeugen Meines Geistes und dessen Wirkkraft.

  10. Ich will diese Fähigkeit gerade in euren Familien sehen, will sie euch als Glieder eurer Familien zukommen lassen, doch ihr müßt auch selbst darum ringen. Ihr müßt also lernen, wie ihr die Eurigen vertragt und annehmt, so wie ihr auch das Wetter vertragt und annehmt. Ihr müßt lernen euch zu bezähmen, ihr müßt die Wildheit eures Trotzes austreiben lassen durch Meine gute Vorsehung und ihr müßt euch untereinander liebhaben, sonst kehrt der bereits überwundene Nomade oder Heide in euch zurück, und diese beiden Zustände stehen ja besonders für Satan und Luzifer. Erst begebt ihr euch in die fürsorgliche Hand eurer euch liebenden Mutter und dort lernt ihr es, euer noch sehr tierisch-nomadisierendes Bewußtsein zu zügeln und dann begebt ihr euch in die Obhut eures euch liebenden Vaters, wo ihr lernt, euer heidnisches Bewußtsein zu zügeln und dann begebt ihr euch in die gemeinsame Obhut eurer Eltern und erst dort entwickelt sich euer christliches Bewußtsein und ihr lebt dann in friedlicher Eintracht mit den Euren.

  11. Nun, Luzifer wird euch das nicht gewähren wollen, euer Trotz in euch will das also nicht, und somit wird zuerst ein Spalt gegen den Vater erzeugt und das Bollwerk Mutter-Kind entwickelt sich gegen den Vater. Später kann sich zwar auch ein Kind mit dem Vater gegen die Mutter verbünden, aber das auch nur als Folge dessen, weil der Vater schwach und unfähig ist und von Mir selbst nichts wissen will und die Hilfe des Kindes raubt, um gegen seine Frau zu bestehen. Im zweiten Schritt wird der Spalt so groß, daß der Vater seiner Stellung beraubt wird und die Mutter ihre Kinder offen gegen ihn hetzt, und im dritten Schritt verliert die Mutter selbst ihre Stellung und die Kinder bekriegen sich untereinander. Das hat ja jeder von euch mehr oder weniger deutlich erlebt, denn genau das ist der nervliche Trotz, das ist ja die Wirkung des luziferischen Nervengiftes, und so ähnlich wie diese Muster ablaufen, so ähnlich verlaufen diese Prozesse auch nach außen hin ab. Diese Sichtbarwerdung nach außen könnt ihr besonders in den großen Kriegen, den Weltenbränden erleben. Luzifers Plan für die Welt sieht dann so aus:

  12. Der erste Weltkrieg setzte den deutschen Vater in die Schuld, unabhängig davon, wer tatsächlich Schuld hatte. Danach wurden die Kinder Amerika und Rußland noch mehr von England gegen Deutschland beeinflußt und im zweiten Weltkrieg stand das Bollwerk Mutter-Kind gegen den „bösen“ Vater schon sehr stabil. Der Vater verlor vollends seine Stellung, und ebenso ergeht es nun auch Millionen von Vätern, die an diesem staatsübergreifenden Muster zerschellen. Im von Luzifer geplanten dritten Weltkrieg handelt es sich dann eben nur noch darum, daß nun die Geschwister aufeinander gehetzt werden, und nach außen hin wird das durch das Aufeinandertreffen von Rußland und Amerika mit ihren Satelliten bekundet. Sicherlich gibt es seit Generationen diesen Plan Luzifers auch in der Form wie ihn die Freimaurer Pike und Mazini niedergeschrieben haben und wo es für den Dritten Weltkrieg heißt, daß die Auseinandersetzungen im Orient diesen Krieg hervorrufen und wie sodann Rußland als Bösewicht aufgebaut gegen den Westen streitet. Israel ist dann nur wieder der Zankapfel, doch diesmal fallen die Geschwister übereinander her und letztlich kommen alle zu Schaden.

  13. Gut, das sind eben die formalen Kriterien wie sie für die geheime Staatskunst gilt, in welcher doch auch nur diese tief verborgenen seelisch-nervlichen Prozesse einmünden und Pike oder Mazini und andere konnten ja auch nichts anderes schreiben als was ihnen ihre luziferisch-nervlichen Trotzregungen eingegeben haben, und somit kann man auch sagen, daß sie es von Luzifer in sich diktiert bekommen hatten, allerdings ohne diese genaue Kenntnis dessen, was der Hintergrund von allem ist. Schon Goethe und Schiller hatten vorher mit solcher geheimer Staatskunst Luzifers zu tun, und Schiller mußte eben deshalb sterben, damit nicht ein neuer Held die Saat des Bösen verderbe, und Goethe fügte sich nach dem Tode Schillers dann doch wieder Luzifer, nicht ohne dessen faustischem Streben ein Bein zu stellen. Sicherlich hat Goethe in dem Schauspiel Faust auch seine eigene seelische Zerrissenheit zur Schau gestellt, denn in seiner Brust stritten sich auch beide Anteile um die Vorherrschaft. Doch es ist auch kein Geheimnis, daß Goethe dem Luziferismus in sich unterlegen ist, und selbst im Tode noch rief er nach mehr Licht, anstatt nach Meiner Liebe zu verlangen. Aber gut, so ist es eben immer, wenn es um diese großen Seelenmuster geht, die vom nervlichen Trotz angeregt und unterhalten werden. Auch in euch regt sich dieses faustische Streben, und gerade wenn ihr über sehr viel Wissen verfügt, ohne obacht zu geben, daß ihr es mit einem größeren Quantum an Meiner Liebe aufwieget, werdet ihr in der Seele geschüttelt und durchgewrungen, und dann beginnt ihr, sogar an Meiner Liebe zu zweifeln. Ich habe den Baum des Wissens ja nicht gleich gesegnet, denn zuvor sollte genügend Meiner Liebe vorhanden sein, damit nicht der Mensch an dem Maße seines Wissens zugrunde geht.

  14. Das ist Goethe beinahe geschehen, doch letztlich war er doch noch zu retten, denn sein Liebling Schiller konnte ihn dann im Jenseits die wahren Verhältnisse aufzeigen, doch ihr könnt hier mehr bewirken für eure Seele und für eure Familien, wenn ihr euch von diesen luziferischen Prozessen nicht groß beirren lasset. Es gibt eben diese drei großen Muster der Seele, die durch den Trotz bedingt dann eben auch eine jede Familie beengen und zerstören wollen und die wir auch als den Zustand des Nomaden, des Heiden und des Juden angesprochen haben, wobei die Juden eben die besondere Zwischenstellung zwischen dem Heidentum und zwischen Mir innehatten, doch heute sind und waren es eben die Deutschen, die sich zwischen dem Christentum und dem Heidentum entscheiden müssen, die also zwischen Mir und Luzifer zu entscheiden haben. Nun beginnt für euch die Zeit und hat auch schon für einige begonnen, wo die Geschwister aufeinander gehetzt werden, und niemand muß sich dann wundern, wenn es nach außen hin im großen Weltenbrand ersichtlich wird.

  15. Wollt ihr diesem Weltkriege entgehen, so müßt ihr auch den Streitigkeiten zwischen den Euren entgehen und müßt eben vermeiden, daß ihr übereinander herfallt, daß ihr euch streitet und daß ihr Partei für den einen oder anderen ergreift. Ihr werdet an euch erleben wie man euch isoliert und euch mißversteht, und das habt ihr ja auch schon an euch erfahren, doch ihr solltet nun auch erleben, daß gerade ihr über die Kraft zur Integration verfügt, denn von wem sonst wollt ihr diese in Anspruch nehmen? Ihr könnt den Unterschied zwischen Mir und Luzifer begreifen und könnt euer Leben noch rechtzeitig korrigieren und könnt euer Wissen gesegnet bekommen, könnt die Frische und Reinheit eurer Seele wiedererlangen, doch ihr könnt nicht von euren Nächsten verlangen, daß sie es vor euch tun werden. Nur ihr könnt es jetzt und heute. Wenn die Anzahl derjenigen, die den Bruderkonflikt, die also den Totschlag Abels rückgängig machen und verhindern groß genug ist, dann wird es auch keinen dritten Weltkrieg geben. Aber das wird wohl schwerlich zu machen sein, doch ihr könnt wenigstens für euch innerhalb eurer Familien solch ein Unglück vermeiden, indem wenigstens ihr dafür sorgt, daß ihr in der Stunde der Drangsal vor den Folgen Luzifers bewahrt bleibt.

  16. Ja, das ist auch eine weihnachtliche Botschaft für euch, daß ihr euch nämlich besinnt und im Guten, d.h. also nur in Meiner Liebe wieder zusammentreffet, denn die Zeit wird sehr hart. So nehmt denn gerade diese weihnachtliche Zeit als Gedulds- und Demutsübung und schaut zu wie ihr die Euren wieder in Meiner Liebe erreicht – und erst dann wird euer Wissen gesegnet sein. Wie das im Verkehrten bisher funktioniert hat, das wißt ihr wohl, doch diesmal braucht das nicht mehr verkehrt laufen, sondern diesmal wird der Zusammenschluß der Liebe funktionieren, wenn ihr Luzifer in euch bezähmt.

Amen. Amen. Amen.

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