Der Allmächtige Vater den Seinen

 Donnerstag, 5. November 2009 10:46 Uhr M

Der allmächtige Vater den Seinen

  1. In Luzifer sollte die innere Schönheit seines Geistes mit seiner äußeren Form korrelieren, es sollte eins zu eins von innen nach außen sichtbar werden, wie Ich, als der allmächtige Schöpfer, einem Wesen Meine Liebe schenke, wie Ich Mich einem anderen Wesen in all Meiner Liebe zuneige, so daß Ich selbst Meine Liebe sammeln und konzentrieren mußte, sie dem höchsten Ziel unterwerfen mußte, zu dem Ich als Gott fähig bin: Die Zeugung eines Wesens, welches alles von Mir bekommt, welches sogar einen völlig freien Geist aus Mir heraus erhält, einen Geist, mit welchem es Mich sogar vernichten könnte. Meine Liebe ging über alles hinaus, und somit schuf Ich dieses Wesen, welches Mir gleich, dann tatsächlich versuchte, Mich zu zerstören.

  2. Bin Ich denn nicht Gott und wußte Ich in Meiner Allmacht also nicht, was Ich tat? Wie konnte ein von Mir geschaffenes Wesen denn die Möglichkeit erhalten, Mich aus Meinem allmächtigen Dasein zu tilgen? Nun, das ist die Frage, die sich Luzifer stellt und an welcher er bis zur heutigen Zeit zu knabbern hat, und mit ihm ergeht es auch allen anderen Menschen so, die von Mir noch keine rechte Vorstellung haben - weil sie in ihrer Liebe nicht genügend entwickelt sind, weil sie in ihrer Eigenliebe die göttliche Liebe nicht richtig entwickeln wollen.

  3. Nun solltet ihr, anders als Luzifer und deshalb auch anders als all jene Menschen, die noch diesem Bewußtseinszustand huldigen, dann doch schon etwas reifer sein, und ihr könnt darum auch wissen, warum Ich es so und nicht anders habe kommen sehen   und also auch habe vorgesehen   wie also, um ein allerfreiestes, gottähnliches Wesen zu zeugen, Ich in Meiner Liebe sogar über Mein Leben habe hinausgehen müssen, Ich also die Bedrohung Meines Lebens habe hinnehmen müssen und darum ähnliches mit Meinem Kinde Luzifer erlebte, was Ich tagtäglich mit euch erlebe und was ihr deshalb tagtäglich mit den Euren erlebt. Wie soll sich denn eine göttliche, unverwundbare, eine heilige Liebe zeigen können, wenn nicht Bedingungen gegeben sind, welche dieser Liebe ihre Heiligkeit rauben wollen? Wie wollt denn ihr als diejenigen, die sich um die Ausreifung ihres göttlichen Geistes bemühen, denn anders ausreifen, wenn nicht in eurer unmittelbaren Umgebung alle Möglichkeiten lägen, die ihr zur Ausreife zum Göttlichen hin benötigt? Daß Ich, als der allmächtige Gott, für Mich selbst diese Ausreifung nicht benötige, sollte euch allerdings klar sein, denn darum bin Ich ja Gott, weil in Mir alles schon ausgereift ist, doch für euch und damit also auch für Luzifer als erstem unter euch, mußten doch erst einmal alle diese Bedingungen gesetzt werden. Er mußte, ebenso wie ihr, doch die Kraftlosigkeit seiner Liebe erkennen.

  4. Er mußte, ebenso wie ihr, doch zuerst einmal von einem liebevollen Vater geführt werden, er mußte, ebenso wie ihr, zuerst doch einmal von der Kraft und Liebe seiner Eltern leben   das ist die Liebe und Weisheit von Mir und bei euch sind es Vater und Mutter, er mußte doch zuerst die Kraft von anderen in Anspruch nehmen, weil er selbst die Kraft und Fähigkeiten der Liebe nicht besaß. So nehmt auch ihr zuerst von euren Eltern alles entgegen, weil es euch, in der Unmündigkeit eures Wesens, vorerst noch gar nicht möglich ist, selbständig etwas zu bewirken oder auch nur für euer Leben zu sorgen. Luzifer und ihr sollt doch vorerst alles in der Liebe annehmen, damit ihr dann eines Tages selbst in der Lage seid, wie Ich oder wie eure Eltern in der Liebe tätig zu sein. Einzig euer Eigensinn ist diejenige Komponente in euch, die sich diesem Ausreifeprozeß entgegenstellt, und dieser Eigensinn in Luzifer und in euch ist es, der Mich als Gott anzweifelt, der Mich als gütigen Vater mißachtet, der Mich Meiner Göttlichkeit beraubt und der Mich in eurem Herzen an die Fessel bindet, so daß Ich euch nicht mehr zur Hilfe kommen kann.

  5. Also ist es einzig die Größe eures Eigensinns, welche es verhindert, ob ihr Mich als Gott und gütigen Vater Jesus überhaupt annehmen wollt, und dieser Eigensinn, der ja schon die ganze Erde bildet, der das Erbe Luzifers in euch ist, der in eurem Fleisch zum Ausdruck kommt, stellt sich selbst auf die Höhe Meiner Gottheit und will für sich selbst alles genießen, will für sich selbst alles Schöne besitzen und sich im Genuß zuführen. Dieser Eigensinn betrachtet sich selbst als Ersten und Wichtigsten und isoliert sich dadurch vom Nächsten und steht dadurch mit dem Nächsten in einer gewissen Konkurrenz, weil auch dieser Nächste alles für sich selbst nutzen möchte und es in seinem Eigensinn wieder genauso sieht. Was die beiden dann überhaupt noch verbindet, damit sie sich in der Liebe weiterentwickeln können, ist der Kampf ums Überleben, denn sie selbst sehen sich mit ihrem Eigensinn dann dem für sie ungeheuren Eigensinn der ganzen Erde ausgesetzt, und indem sie im Kleinen lernen, sich zu arrangieren und gegenseitig zu unterstützen, lernen sie, wie durch die Umwandlung ihres Eigensinns die göttliche Liebe im Nächsten aufersteht. Der Eigensinn wird durch die Nächstenliebe verwandelt und lernt die göttliche Liebe kennen, die innerhalb der Eigenliebe vorerst noch ein unbewußtes Leben fristet, bis der Mensch, der in der tätigen Nächstenliebe steht, dann mit einem Mal die übergeordnete Liebe, die lebendige Liebe erkennt, bis er Mich erkennt.

  6. Hat er Mich also durch die Verwandlung seiner Eigenliebe in die Nächstenliebe erkannt, so hat er auch schon viel von seinem irdischen Leiden überwunden, denn die Eigenliebe fügt sich allezeit alle möglichen und unmöglichen Wunden zu, sie ist die Verursacherin aller Leiden, und wenn der Mensch sich also dieser Eigenliebe entsagen kann, wenn er sie in die tätige Nächstenliebe verwandeln kann, dann hat er mithin schon die kleine Umgebung in welcher er lebt, mit dieser Liebe verwandelt und seine Liebe, die mehr und mehr zur göttlichen Liebe umgestaltet wird, erreicht die Herzen der Nächsten, und so wird diese Liebe von Herz zu Herz getragen und eine lebendige Liebe lebt und ersteht dort, wo vormals nur eine tierische, luziferische, egoistische Eigenliebe ihren schädlichen Einfluß ausübte. Wo einst die Hölle war, hat nun der Himmel Gestalt angenommen. Diese Arbeit, die Verwandlung der Eigenliebe in die Nächstenliebe und darüberhinaus in die göttliche Liebe zu Mir und aus dieser göttlichen Liebe heraus zum Nächsten ist die einzige Möglichkeit, wie ihr euch zum Gottmenschen bilden könnt und wie ihr selbst eine immer tiefere und größere Einsicht Meiner Liebe und Meines Wesens erhaltet bis dahingehend, daß ihr die unverletzliche Heiligkeit Meines Wesens der Liebe an euch selbst erlebt. Dann ist Meine göttliche Liebe in euch auferstanden und ihr habt jenen anfänglichen Zustand der luziferischen noch sehr primitiven Form der Liebe in euch überwunden.

  7. Jene luziferische Liebe, die sich darum bemüht, nach außen hin alles schön und ordentlich zu gestalten, ist wie ausgeführt das Erbe Luzifers, welches ihr in euch tragt, und dieses, angeblich so schöne Erbe ist auch die Gestalt des Lichtes, ist die Gestalt Luzifers, ist die Strahlkraft seines Wesens, die jedoch den großen Mangel in sich trägt, daß sie diese Strahlungskraft eben nicht aus Mir heraus entnimmt, daß sie diese Lebensenergie eben nicht aus der Liebe zu Mir entwickelt, sondern sie stiehlt diese Liebesenergie von den anderen Geschöpfen. Sie stiehlt sie dort, wo ein Mensch der Liebe   ebenfalls noch nicht in Meiner Liebe angekommen   sich darum bemüht, ein äußeres, wohlgefälliges Leben zu entfalten. Darum ist Luzifer einerseits das Sinnbild alles Schönen, weil er eben alle Schönheit der anderen auf sich vereinigt   und ist andererseits auch der Dieb und Räuber der göttlichen Liebe schlechthin.

  8. Dadurch, daß sich Luzifer so verhält, dadurch gelangen auch alle anderen Menschen in jenem luziferischen Stadium irgendwann zu der richtigen Ansicht, daß sich ihr Rauben, Morden, Stehlen, etc. auch nicht lohnt, denn sie können diese Liebe, die sie von anderen stehlen, ja nicht behalten. Sie erleben im jeweils anderen dann nur, was sie sich selbst zufügen. Wenn z.B. sich zwei Menschen zu einer ehelichen Vereinigung verbinden und wenn sie über die Liebe, die sie für einander empfinden, dann aufgrund dieser Nächstenliebe nicht in die göttliche Anschauung von Mir gelangen, weil ihre Nächstenliebe aufgrund ihrer Verletzungen doch mehr noch die Anteile der Eigenliebe verdeutlicht, dann ist solch eine Nächstenliebe, welcher der Eigenliebe noch erlegen ist, ja auch keine eigentliche Nächstenliebe, sondern sie ist nur die Verlängerung der Eigenliebe im Nächsten. Solch eine verlängerte Eigenliebe im Nächsten kann darum auch nur fleischlich, d.h. materiell sinnlich mitfühlen, kann also nur äußerlich empfinden, so daß die innere Liebe in der Lebendigkeit ihres Wesens zwischen diesen beiden sich doch lieben wollenden Menschen nicht auferstehen kann.

  9. Meine göttliche Liebe muß ihnen also noch fremd bleiben, und von daher sind sie also des, nach ihrer Meinung nach richtigen Glaubens, daß Ich kein allmächtiger Gott und schon gar kein gütiger Vater wäre und für sie auch nicht sichtbar noch irgendwie relevant wäre. Ihr Glaube bleibt fremd und leer, weil die Lebendigkeit Meiner Liebe dort noch nicht greifen kann, und dann geschieht es, daß die Verwandlung der Eigenliebe in die Nächstenliebe nur zum Teil umgesetzt wird, daß diese Nächstenliebe der göttlichen Liebe gegenüber noch fremd bleibt, so daß sich die beiden Menschen, die sich doch lieben wollen, doch noch immer fremd bleiben, weil sie eben meines göttlichen Liebegeistes noch immer verlustig sind.

  10. Dieses Stadium der luziferischen Phase erleben noch alle Menschen, bis sie sich endlich einmal besinnen und der wahren göttlichen Liebe in sich Raum geben. Dazu müssen sie allerdings ihrer Eigenliebe den Raum nehmen, den sie völlig unberechtigt eingenommen hat. Sie müssen die Befugnisse ihrer eigenen Selbstgerechtigkeit wieder beschneiden, sie müssen ihr richterliches Auftreten und Verurteilen im Hinblick auf die Liebe zum Nächsten beschneiden, sie müssen das Schöne und Angenehme, das sie sich selbst zuführen, dann aufgrund der Liebe zum Nächsten loslassen, sie müssen also in ihrem Streben nach dem eigenen Genuß innehalten, und erst dann kann der göttliche Geist in ihnen wirken und kann die Herzen miteinander verbinden. Erst im Verzicht auf das, was sich der Mensch für sich selbst zugute hält, kann die eigentliche Nächstenliebe reifen, und erst im Verzicht auf das materielle, sinnlich Schöne, also das Schöne von außen, welches die Menschen ohne Mein Zutun anstreben, kann die innere Schönheit des Nächsten sichtbar werden. Erst im Verzicht, es den Menschen in seiner Umgebung gut oder schön zu tun, kann der eigentliche göttliche Geist zur Entfaltung kommen, denn erst, wer auf das zeitlich sinnlich Schöne verzichten kann, kann auf das tiefere, geistig, ewige, wahre und vollkommene Meiner Liebe treffen, kann dort die Seligkeit an sich erfahren, die er benötigt, um auch seine Nächsten zu erreichen.

  11. Wenn man soweit ist, dann hat man auch sogleich eine gediegene Anschauung Meines Wesens und man erlebt in sich auch die Lebendigkeit Meiner Liebe, und wer jemals diese lebendige Wirkung Meiner göttlichen Liebe erlebt hat, der wird niemals an Meiner Allmacht und an Meiner Göttlichkeit zweifeln, und er wird glückselig sein, daß er Mich nun endlich als seinen Vater erkannt und angenommen hat, und die Schwärze der Sinnlichkeit seines Lebens, die Angst und die Lust, das Flüchten in die äußere Schönheit etc., sind endlich überwunden, und ein freies und starkes Leben hat sich nun endlich entwickelt, weil es sich innerhalb Meiner Liebe als ein in allen Teilen geliebtes und freies Leben erkannt hat, welches keine Angst vor dem Tode, keine Angst vor irgend jemandem oder vor irgend etwas zu haben braucht und von daher auch von niemandem etwas zu nehmen braucht, weil er selbst nun alles hat, alles zur Übergenüge hat, was er für sich und die Seinen braucht: denn er hat Mich, die ewige Liebe, für sich selbst entwickelt, erkannt, angenommen, belebt und wiederbelebt und erlebt, daß Ich immer bin, war und sein werde: Gott, der allmächtige Vater den Seinen.

Amen. Amen. Amen.