Dem Tod ein Meister

 

Sonnabend, der 25. Oktober 2014  9:00 - 10:05 Uhr hellgrau 10° tagsüber sonnig 18° M

Dem Tod ein Meister

  1. Nein, so schnell lassen wir den Tod nicht los und deswegen noch ein Wort dazu: Für Meine wenigen Kinder, die da nun den Geist in sich errungen haben und die sich deswegen schon jahre- und jahrzehntelang mit dem Kreuz herumgeplagt haben, ist der Tod nur eine sachte und freundschaftliche Berührung und es bedarf dort nicht dieser Schmerzen und Qualen, die entstehen, wenn sich die Seele zu sehr ins Fleisch vergraben hat und nun förmlich herausgerissen werden muß. Durch das Ertragen des Kreuzes haben solche Mich liebende Menschen ja schon dafür gesorgt, daß ihre Seele wieder geläutert und vom Fleisch weitgehend befreit ist, sie haben ja schon damit begonnen diesen Nervenätherkonsum abzustellen und deswegen werden solche Getreuen Meiner Liebe nicht in diese Todesumstände gelangen, wie es die übrige Menschheit erleben muß, die sich da fleißig und borniert nun schon sehr vehement ins Fleisch einquartiert hat.

  2. Wer in seinem Leben schon für Mich zeugt, wer dort das Kreuz der Jesusliebe erträgt, nicht weil er dort auf den großen und allmächtigen Gott gesetzt hat um den Pfaffen oder Pharisäern gleich sich mit der Größe der Gottheit zu messen und zu trösten, sondern wer dort auf den demütigen Jesus hinweist, wer da auf Mich als Zimmermann hingewiesen hat, wer da auf Mich als Mensch hingewiesen hat der um das Gottsein gerungen hat und wer da auf Mich hingewiesen hat als Derjenige, der das Gottsein erreicht hat, weil sich in Ihm die Fülle der Gottheit zeigt, wer da also Mich, seinen Jesus, als seinen Gott preist, lobt und die Ehre gibt, der wird den Geist auch schon errungen haben und der wird auch das Kreuz gut kennen und der wird also damit seinen Tod insofern gemeistert haben, daß dieser ihm nun wie ein Freund vorkommt, denn er weiß, daß Ich ihn durch den Tod erlöse und befreie aus dieser Umgebung, wo nun die Teufel das Sagen haben.

  3. Die früheren Verhältnisse haben sich für die Meinen insoweit umgekehrt, daß sie nun das alte Leben wie den Tod betrachten und das neue Leben, welches der Tod ihnen schenkt als das wahre Leben betrachten. Doch Vorsicht, keine falschen Schlüsse ziehen, Ich spreche hier von denjenigen, die da um den Geist nicht nur gerungen, sondern die ihn auch tatsächlich erworben haben und die deswegen Meine Kinder, Meine Geistkinder sind! Für die anderen ist der Tod noch der Feind und wird als grausam und mörderisch betrachtet, doch für die Meinen ist das umgekehrt, denn sie wissen und erleben es je nach ihrer Geistreife, daß dieses alte Leben, welches sich aus den Nerven speist, der Tod ist, während das neue Leben sich aus dem Geist speist und da sie Mich, ihren Vater und wahren Versorger also durchaus kennen, denn sonst könnten sie Mich ja nicht lieben, deswegen kommt der Tod freundlich zu ihnen, denn er ist ihnen Mein Bote und Mein Überbringer einer guten Nachricht.

  4. Wer jedoch nur den allmächtigen Gott kennt und wer also glaubt, er könne da mit dem Hinweis und dem Bekenntnis zur Allmacht sich da sozusagen allmächtig und gut bestallt aus dem irdischen Staub machen, der wird da freilich noch seine Schmerzen und seinen Kummer erleben müssen, denn er hat sich ja mit eben dieser Allmacht, der er sich da zu Füßen geworfen hat, dem Kreuze ledig gemacht, d.h. er hat damit ja sogar das Kreuz verworfen und ignoriert, daß der Weg zum allmächtigen Gott nur über Mich geht, der Ich euch da väterlich, brüderlich, freundschaftlich berühre, damit ihr durch die Liebe zu Mir eben nicht die Zuflucht zu einem kalten und lieblosen oder sonstigen Gottesbild suchen müßt, sondern Ich will da liebevolle und warmherzige, also barmherzige Menschen in euch erkennen, die mit Meiner Jesusliebe dort lieben und die nicht mit einer allmächtigen Gottheit dort auf all jene einschlagen, die nicht ihrer Meinung sind.

  5. Gegenwärtig leben allerdings hier auf Erden eben Milliarden, die diesen Fehler begehen und die also die Zuflucht bei ihrem Gott suchen, zu dem sie keine persönliche Liebesbeziehung eingehen wollen und es, trotzesbedingt, auch noch nicht können und so schlagen sie mit ihrem Gottesbild da auf jene ein, die mit einem anderen Gottesbegriff versehen sind und gut, dann müssen sie eben auch noch durchs Kreuz korrigiert werden, denn mit solch einem nebulösem Gottesbegriff wird niemand den Geist bilden können und der Himmel bleibt für solche vorerst verschlossen.

  6. Die einzige Gelegenheit für solche, sich ihren Gottesbegriff um die Ohren schlagenden Menschen, sich dann doch noch weiter zu entwickeln und zwar in Hinblick zum Geist ist es sodann, wenn all jene in eine Situation geraten, wo sie gleich den damaligen Juden zu Jerusalem erleben müssen, daß ihnen mit solch einem leeren, weil lieblosen Gottesbegriff nichts gelingt und sie letztlich unter die Räder der Luziferisten geraten, denn die Allmacht, der sie da angeblich dienen und die sie anrufen oder anbeten, hört ihr Flehen nicht. Das liegt einzig daran, weil sie eben mit dieser völlig falschen und lieblosen Gottesauffassung sich ja auch nur luziferisch betätigen um den anderen zu dominieren und das hat mit dem wahren Gott, dem einzig wahren Gott der Christen, der Ich als Jesus bin, ja nichts mehr zu tun.

  7. Früher, zu Zeiten, wo Ich noch nicht leiblich erschienen bin, da mußten die Menschen freilich zum Gott der Juden aufschauen und mußten Mich dort suchen, finden und erkennen, doch nun, da Ich seit 2000 Jahre schon gefunden und erkannt worden bin, da muß doch die Menschheit nicht so tun, als ob sie Mich nun verloren hätte und sie wüßte nun noch kaum etwas von Mir. Doch weil die heutige Menschheit eben genau so geartet ist, daß sie das Kommen des einzig wahren Gottes noch immer im Großen gleich den damaligen Juden leugnet, so werden eben für solche Jesusleugner entsprechende Kreuze errichtet und das schaut für sie dann so aus, daß sie nun global mit dem Begriff des alten Judengottes gegen den Begriff der mohammedanischen Völker streiten und das letztlich der Herr und Vater aller, nämlich Ich als Jesus, von ihnen mehr oder weniger angefeindet werde.

  8. Durch diese Streitereien, wer den besseren Gott vertritt, einen Streit, der dem Streit zwischen den damaligen Katholiken und Protestanten irgendwie gleicht, können sich solche Menschen dann doch wieder geistig entwickeln, sofern sie die Gebote der Nächstenliebe beachten. Doch ähnlich wie zur Zeit des 30jährigen Krieges, der ja eigentlich auch als erster Weltkrieg hier auf deutschem Boden betrachtet werden könnte, geht auch bei diesem neuen Bruderkampf dort ein Gewürge und Gesteche los, geht es auch jetzt wieder um die Vorherrschaft auf diesem Erdrund und ja, die Christen sind, durch diese einseitige Bekundung zum Judentum da eben mitten drinnen, denn dumm wie sie sind, haben sie sich da wieder vom Juden übertölpeln lassen. Anstelle daß sie da bei Mir verblieben wären, haben sie sich auch nur mit ihrem Gottesbegriff beinahe auf die Stufe der Juden gestellt und so ist es kein Wunder, daß nun allerorten ein Hauen und Stechen beginnt weil diese Menschheit, die nun in ihren letzten Zügen liegt, Mich so ganz vergessen und ignoriert hat, und ohne Mich gibt es die Ganzheit des Wesens eben nicht und so spiegeln auch die irdischen Verhältnisse diese Spaltungen wider, in denen sich das menschliche Bewußtsein des Einzelnen als auch der Gesamtheit befindet und deswegen, Meine Lieben, wird auch dort der Tod reiche Ernte halten.

  9. Es wird eben der Konflikt auf diese Art gelöst, denn Gewaltbereitschaft und Morden gehört zum täglichen Alltag des Luziferisten dazu und er kennt es nicht anders und wenn sich da schon im Kleinen innerhalb der Familien all diese Tragödien abspielen, dann kann es im Großen auch nicht anders sein. Also hat der Tod auch hier eine moralische und höchst funktionale Eigenschaft: Er trennt diese Parteien und sorgt für eine entsprechende Reinigung hier auf Erden und andererseits, im Angesichte des Todes, können sich noch viele wieder bezähmen und können zur Liebe zurückfinden. Sie werden sie ersehnen und sie werden fühlen, wie ihnen ihr leerer und allmächtiger Gotttesbegriff nichts bringt.

  10. Sie werden mit dem Leben dafür bezahlen, nur einer Leere in sich gedient zu haben oder sie werden dieser Leere noch rechtzeitig gewahr und besinnen sich auf die Liebe und Nächstenliebe. Ihr seht also, der Tod steht Mir zu Diensten und auch er muß Meinem Willen gehorchen und ihr, die ihr um Mein Leben in euch ringt, auch ihr werdet dort dem Tod ein Meister. Bleibt also ruhig im Angesicht des Todes oder sonstiger widriger Umstände, denn Ich bin doch bei euch.

    Amen. Amen. Amen.