Das Wesen der Eigenliebe

Sonnabend, der 18. August 2018 7:15 Uhr tagsüber 27° M

Das Wesen der Eigenliebe

  1. Heute will Ich euch einmal den Schlüssel reichen, mit welchem ihr euer luziferisches Leben, welches eh nur ein reinstes Hurenleben ist, für bleibend aus eurem Herzen aussperrt. Allerdings müßt ihr dazu eure Herzenskammer auch selbst diesen Einflüssen gegenüber verschließen wollen, denn es nutzt auch der beste Schlüssel nichts, solange ihr die Tür zur Hölle sperrangelweit offenhaltet!

  2. Der Schlüssel, welcher die Pforten der Hölle verschließt, ist Meine Liebe, die ihr euch zu eigen machen sollt. Es ist nur Meine Liebe dieser Schlüssel zum Himmelreich während, was ihr nun schon wißt, diese allein auf Nervenäther basierende luziferische Scheinliebe nur das Tor zur Hölle aufstößt. Da jedoch insgesamt von euch schon die Pforten der Hölle geöffnet wurden - und selbst das mehrmalige Lesen der Bibel oder des Lorberwerkes sie nicht zu schließen vermögen, sondern allein die tätige Nächstenliebe, die euch ja mehr und mehr zu Mir führt soweit, bis Ich euch als eigentlicher Nächster auch schon unmittelbar herzen kann, so muß also diese Hölle der Eigenliebe, welche die tätige Nächstenliebe verzehrt, unbedingt abgestellt und verschlossen werden.

  3. Seht, Meine Lieben, diese Hölle der Eigenliebe ist nun eben besonders im Weibe vorgebildet, denn genau dorthin hat sich die Schlange listigerweise verkrochen. Ich habe den Mann allerdings so gestellt, daß er in seiner Liebe zu Mir diese Schlange dort überwindet und Ich habe vor allem das Weib befähigt, dem Manne gegenüber treu zu sein, denn er ist die Quelle ihrer Liebe. Doch wenn der Mann Mir gegenüber untreu geworden ist, so kann er nicht verlangen, daß sein Weib nun treu gegenüber ihm verbleibt!

  4. Das Weib muß also demütig und züchtig sein, damit ihre Schlange, also ihre Eigenliebe, sich nicht aus ihrer Seele entbindet, denn dann wird sie zum Drachen, der alles verschlingt, denn die Eigenliebe kennt kein Maß. Der Mann muß demütig und züchtig gegenüber Mir sein, denn damit lebt er es seinem Weibe vor und verschließt in seines Herzens Kammer die Pforte zur Hölle. Das gute Beispiel des Mannes, der sich eindeutig dem Seelenvergeistigungsprozeß zuwendet, wird dessen Weib bewegen, dort mitzuziehen, doch dazu muß eben ein Mann erst einmal bereit und befähigt sein.

  5. Euer Problem der Gegenwart besteht jedoch darin, daß solche Weiber aufgrund der Ausgeburt ihrer Drachen, den Bestand der Männer dezimieren, denn sie lassen ihre Söhne nicht mehr frei und klammern sie solange es nur irgend geht und verabreichen ihnen ständig das Gift der Eigenliebe, welches sie schon im Knabenalter schwach und weibisch werden läßt. Solche Drachenweiber stehen in der Konkurrenz zum Mann und lassen deswegen die normale Ausreife des Knaben zum Manne nicht zu, sondern im Gegenteil. Doch dafür gewähren sie ihren Töchtern alle diesbezüglichen männlichen Vorzüge und treiben sie damit in die männliche Verhaltensweise, während wie gesagt, die Söhne durch diese Feminisierung schwach und debil gehalten werden.

  6. Diese Feminisierung der Männer hat zur Folge, daß dann sogar ein völlig normal entwickelter Mann sich in der Situation eines Verurteilten und Verfolgten befindet, denn er sieht sich einer Gesellschaft ausgesetzt, die alles männliche verdammt, sofern es vom Manne kommt, während das männliche Getue der Weiber gesellschaftsfähig geworden ist. Der Mann wird zusehends in die weibliche Rolle hineingedrückt, also feminisiert und das Weib wird vehement maskulinisiert und die ganze christliche Gesellschaftsordnung wird dadurch tabuisiert und anstelle der vorher reibungslosen Nächstenliebe agiert nur noch die Unfähigkeit der "aglatinierten" Weiber mitsamt deren vertrottelten Hanseln.

  7. Auf diese Weise findet eine Konfusion in der familiären Ordnung statt, die völlig gegensätzlich Meiner den Menschen gegebenen Ordnung ist, die allein die Voraussetzung für die Seelenvergeistigung schafft. Doch solcherart umprogrammierte Seelchen werden ständig auf sich selbst fixiert, denn sie funktionieren einfach nicht richtig, da ihr durch diese anglo-amerikanischen Nervenmuster aufoktroyiertes gesellschaftliches Verhalten im Gegensatz zu ihrer inneren Seelenbeschaffenheit steht. Sie finden innerlich keine Ruhe, denn alles ist aus dem Lot und somit ist es für sie nicht möglich, die Heimat ihrer Seele zu finden oder gar ein geistiges Heim zu errichten. Der Prozeß der Seelenvergeistigung ist blockiert und Ich muß schauen, wie Ich solche "Aglas" und "Sissi-Boys" von ihrem Wahn kuriere.

  8. Die Eigenliebe steht im völligen Widerspruch mit der Nächstenliebe und deswegen ist eine jede Nation in ihrem Bestand gefährdet, wenn die Eigenliebe sich da frei die Bahn brechen kann, so wie dies in euren westlichen Gesellschaften geschieht. Genau um das zu verhindern, ist die christliche Erziehungsweise auf dem Fundament Meiner Ordnung bestehend, der Menschheit als Rettungsanker gegeben worden.

  9. Was ist nun aber diese Eigenliebe? Seht, als seinerzeit Luzifer in der Konsolidierung seines Wesens stand - denn er sollte die Mir ihm verliehene Vollkommenheit bestätigen - da haderte er mit Mir und machte aus sich das Gegenteil von dem, was Ich ihm gewährt habe. Er machte sich demzufolge unvollkommen. Solange Luzifer sich allein empfand, da sonnte er sich in Meiner Liebe und Ich herzte ihn wie einen Sohn und Bruder. Doch als es sich in einem weiteren Entwicklungsschritt darum handelte, neue Geschöpfe ins freiheitliche Dasein zu stellen, denen er als erstes geschaffenes Geschöpf behilflich sein sollte, da wählte Luzifer den leichteren Weg und versuchte viel lieber, diese neuen Geschöpfe, die Ich zur Ausgeburt in seine Seele legte, auf sich selbst zu fixieren so in etwa, wie dies eine unreife und trotzige Mutter auch nicht anders tut.

  10. Der leichte Weg bedeutet, daß Luzifer hier die ihm sichtbaren neuen Wesen verführte, die ja eh nur durch Meine Kraft der Liebe in ihm gewissermaßen reif geworden, also ausgeboren und nun in seinem Licht konkret geworden sind. Denn anstatt daß nun Luzifer diese Schöpfung wieder zu Mir führte, damit Ich sie segnend zum Wohle aller in ein höheres Dasein entbinden konnte, hat er ungefähr ein Siebtel aller neu geschaffenen Wesen auf sich selbst fixiert und sie nach eurem Sprachgebrauch also seelisch umprogrammieren können. Damit hat Luzifer seine Vollkommenheit zerstört, denn Vollkommenheit gibt es nur in der Hinwendung zu Mir, denn Ich allein bin vollkommen!

  11. Luzifer hat mit dieser Untat nicht nur seine Vollkommenheit verspielt, sondern er hat damit auch zugleich die Entwicklung der neuen Geschöpfe zum freien und bewußten Leben empfindlich blockiert. Auf die heutigen Verhältnisse übertragen könnt ihr deswegen feststellen, daß Luzifer, der in diesem Ausreifeprozeß der neuen Abkömmlinge aus Mir stand, wie eine Mutter wirken sollte mit der Zielsetzung, diese neuen Wesen auf Mich hin auszurichten, damit auch sie vollkommen werden, damit also auch sie den Prozeß der Seelenvergeistigung erleben!

  12. In dieser Funktion war Luzifer also wie Satana gestellt, wie ein Gegenpol gegenüber Mir, so daß hier der Vergleich gezogen werden kann, freilich auf eure menschliche Ebene heruntergebrochen, daß in Mir das männlich-erzeugende Prinzip zum Tragen kam und in Satana dann eben das weiblich gebärende Prinzip.

  13. Zum weiblich gebärenden Prinzip gehört es jedoch, daß die neuen Geschöpfe eben auch ernährt werden müssen, solange sie noch im Mutterschoße verweilen und hier ist der Umstand zu berücksichtigen, daß diese Ernährerfunktion eben der besagte Acker ist, der möglichst frei von Unkraut sein sollte. Darum sollte Luzifer unbedingt die Vollkommenheit bestätigen, die er ja nur in der freiwilligen Hinwendung zu Mir erlangt hätte. Mit der Verneinung Meines Wesen und hier explizit auch Meiner väterlichen Funktion, hat Luzifer seine Vollkommenheit leider deutlich verworfen.

  14. Das Unkraut des Ackers ist jedoch diese besagte Eigenliebe, die Ich einem jeden Geschöpf gewähren muß, damit es auch in der Überwindung der Eigenliebe die wahre Nächstenliebe erreicht. Also ein jedes menschliche Wesen ist so gestellt, daß es seine Eigenliebe im Zuge der Entwicklung zur Vollkommenheit überwinden muß. Demzufolge habe Ich die Eigenliebe als Prüfungsgröße in ein jedes Geschöpf legen müssen und erst mit der Überwindung dieser Eigenliebe kann die wahre und uneigennützige Nächstenliebe erreicht werden. Ohne diesen, wenn auch noch so kleinen Prüfungsanteil der Eigenliebe, kann sich kein Wesen zur Vollkommenheit aufschwingen, denn die Vollkommenheit bedeutet ja eben auch, daß die die Vollkommenheit blockierende Eigenliebe besiegt ist!

  15. Vollkommen der Nächstenliebe gewidmet zu sein gelingt eben nur, wenn die Eigenliebe soweit unschädlich gemacht ist. Zur Eigenliebe gehören nun alle möglichen Begierden, gehören alle Ich-bezogenen Wahrnehmungen, gehören alle Leidenschaften, gehört also der Trotz, der es den Bestien und Dämonen erlaubt, solche Seelchen zu dominieren und vor allem auch, als Kulminationspunkte des männlichen und weiblichen Geschlechts, einmal diese sexuelle Begierde und eben auch die Bestrebung, mit Mir gleich sein zu wollen ohne die Seelenvergeistigung überhaupt anzugehen und dann eben auch mit dem Manne gleichsein wollen, ohne überhaupt die demütige Gefährtin gewesen zu sein.

  16. Also muß Luzifer oder hier eben Satana unbedingt die Eigenliebe fördern und erhöhen und sie soweit steigern, daß sie letztlich als Sexualität und Emanzipation aus der Seele herausbricht. Dann ist sein Ziel der Vertierung des Menschen erreicht und er hat Meine Kinder soweit verblendet, daß sie nun sein Eigentum geworden sind, die er sodann nach Belieben dominieren kann.

  17. Die Eigenliebe ist also das Maß oder auch der Bereich, in welchem das Ichbewußtsein der Seele nur für sich selbst agiert und je kleiner das Maß oder eben dieser Bereich ist, umso größer ist der Bereich der Nächstenliebe. Die Eigenliebe benötigt zu ihrem Dasein den Nervenäther, also den illusionären Scheingeist, doch die Nächstenliebe benötigt zur erfolgreichen Anwendung eben Meinen Geist, den Geist der Liebe und damit Mich Selbst. Eigenliebe und Nächstenliebe stehen deswegen im ständigen Konflikt und nun gebt Acht, was das für euch bedeutet:

  18. Ich habe diese Prüfungsgröße, ob ihr euch nun eurer Vollkommenheit befleißigen wollt oder nicht, als dieses Prinzip in des Weibes Seele gelegt und ihr wißt es von Eva, hier sehr deutlich in Meiner euch durch Lorber gereichten Haushaltung beschrieben, daß eben Eva aufgrund dieser Eigenliebe nun auch wie Gott selbst sein wollte und damit den Adam seinerzeit verführte. Die Eigenliebe als Prüfungsgröße hat also diesen Betrag in sich, daß sie sich auch schon gottgleich wähnt. Das eben ist diese Illusion des nervenätherischen Scheingeistes, wie Gott zu sein. Nun ist der Scheingeist, also der Nervenäther tatsächlich auch im gesamten materiellen Schöpfungsraum zugegen und somit ist ein jeder materiell eingestellter Mensch auch sogleich bereit, dieses Versprechen der Gottgleichheit für eine bare Münze zu nehmen.

  19. Aber ihr wißt es schon, daß eben der materielle Schöpfungsraum nicht Mein Himmelreich ist, sondern hier eher als die Hölle bezeichnet werden kann.

  20. Das Weiblein ist nun Träger dieser Eigenliebe und der Mann hat demzufolge die Pflicht, diese Eigenliebe nun nicht noch auf das Podest seiner Liebe zu stellen, denn dorthin gehört nur die Liebe zu Mir. Stellt jedoch der Mann diese Eigenliebe - und hier ist sein Weib damit gemeint, nun auch tatsächlich in seinem Herzen dorthin, wo allein Mir der Platz gebührt, dann gibt es eben keine Seelenvergeistigung, denn Meine Position ist ja sodann vom Weiblein besetzt und blockiert. Läßt nun ein Weiblein solches zu und läßt sie sich das auch gefallen oder giert sie danach und dominiert den Mann dahingehend, wie das heutzutage bei euch schon allseits üblich geworden ist, dann wird der Mann damit feminisiert und darf nur noch gnädigerweise dort als Lückenbüßer agieren, denn solche Agla-Weiber haben sich damit von der Quelle losgerissen und räubern sodann gewaltig in allen Bereichen, die eigentlich dem Manne vorbehalten sind.

  21. Daß sodann nur Chaos entsteht, weil kein Agla-Weib irgendetwas im Griff hat ist nur allzu verständlich und ihr dürft da nur auf euer Agla Weib im Großen schauen oder auf eure Agla-Weiber im Kleinen, mit denen ihr beinahe noch allesamt verbunden seid und ihr wißt und erlebt es überdeutlich, daß und warum nichts funktioniert. Solch eine rein luziferische Ordnung kann auch niemals funktionieren, denn sie ist ja Meiner Ordnung völlig entgegengesetzt!

  22. Wenn Ich euch nun den Schlüssel reichen will, mit welchem ihr eure Pforten zur Hölle verriegelt, so müßt ihr vorerst eure Agla-Weiber in den Griff kriegen und sie wieder in Meine Ordnung führen. Doch das gelingt euch Männern nur, so ihr eure Sexualität in den Griff bekommt! Und dieses Tier in euch bekommt ihr nur in den Griff, wenn ihr euch ausschließlich an Mich haltet und Mir treu bleibt und eure euch korrigieren wollenden Kreuze auch aushaltet. Für euch Männer gibt es keine Seelenvergeistigung, wenn ihr eure Agla-Weiber nicht wieder zurück zu Mir führt oder, da dies in vielen Fällen kaum möglich ist, so dürft ihr euch von euren Agla-Weibern keinesfalls weiter aufhalten und blockierenlassen, sondern Ich allein muß eure Liebe sein und ihr müßt die Vorherrschaft solcher Lieblinge Luzifers unbedingt brechen!

  23. Ihr könnt, sofern ihr Mir gegenüber treu bleibt und euch bei ihnen durchsetzt, sodann die Vergeistigung erreichen und eure untreuen, noch luziferischen Weiblein müssen später eh zu euch, um durch euren Geist dann für ein weiteres Leben belebt zu werden. Ziehen eure Weiber nun nicht mit, so werden sie nicht im Buch des Lebens verzeichnet, denn für solche Agla-Weiber gibt es dort keinen Eintrag. Im Buch des Lebens stehen ja nur jene, die sich in der Seelenvergeistigung erfolgreich bewährt haben!

  24. Doch wenn eure Ehegefährten dies zu Erdenlebenszeiten nicht annehmen wollen, so sind sie so gut wie tot, denn das jenseitige, rein nervenätherische Scheinleben ist eben ein geistig totes Leben und stellt das so bezeichnete Höllenleben dar, denn die Hölle besteht aus diesem Nervengeist. Aber ihr könnt, so eure Ehegefährten später im Jenseits demütig und willens sind, diese sodann aus Meinem Geist in euch wieder neubeleben. Doch das ist sodann nur noch ein Mitleben in euch, also ein Afterleben und ist nicht mit eurem Geistleben gleichzusetzen.

  25. So auch kann ein treues Töchterlein von Mir, die dort einen unreifen und trotzigen Mann hat, diesen bisher ungetreuen Ehegefährten ebenfalls wieder mit einem neuen Leben aus Mir behauchen.

  26. Ich habe dies seinerzeit dem Andreas Hüttenbrenner ihm zum Trost gereichend erklärt (Himmelsgaben Bd.III), denn sein Weiblein war eine wahre Höllenbraut.

  27. Doch heutzutage sind solche Höllenbräute die Mehrheit, denn ein sich selbst vermännlicht habendes Agla-Weib, welches mit ihrem kurzgeschorenen Haar schon deutlich signalisiert, daß sie dort maskulinisiert ist und den Mann nicht achtet und Mich schon überhaupt nicht, wird auch von niemanden mehr neu belebt werden, denn wer vor nichts mehr Achtung hat und noch nicht einmal eine Ehe aushalten will, die ja nun die Voraussetzung dafür ist, daß sich das Lichtlein - welches Luzifer im Kleinen innerhalb des Weibes darstellt - wieder dem Urgrund, und das ist die Liebe, zuneigt, der mag sehen, wie er sich dann selbst sein Scheinleben erhält. Von Mir gibt es herzlich wenig dazu, denn mit dem Scheingeist habe Ich nichts zu tun!

  28. Das gilt allerdings auch für den feminisierten Mann, der ebenfalls seine Bestien in sich befreit hat und auf seine Weise Mir ständig auf der Nase herumtanzt und mit seinem weibischen Getue zeigt, daß ihm letztlich alles einerlei und völlig egal ist, außer eben seine Eigenliebe nicht. Solch ein Männlein hat in seiner Seele den männlichen Part schon völlig verzehrt und bewegt sich nur noch in der luziferischen Halbwelt und hat ebenfalls vor niemanden mehr Respekt.

  29. Kein Mann wird seine Seele vergeistigen können, so er als sexuell gefallener Mensch, also als adamitischer Mensch, mit irgendeinem Kebsweib zusammenlebt oder sonstwie dahingehend hurerisch tätig ist, sondern allein die rechtmäßige eheliche Verbindung mit einem Weibe bringt ihn dazu, sein vormals selbst in sich befreites luziferisches Lichtlein wieder einzufangen und in den Dienst der Nächstenliebe zu stellen. Solange in des Mannes Seele dessen Lichtlein, hier auch als Eigenliebe bezeichnet, sich frei äußern und selbstbewußt darstellen kann, solange fehlt dem Manne die Kraft und Fähigkeit, sich diesem Seelenvergeistigungsprozeß zu stellen.

  30. Eine Gesellschaft, die aus solchen ihr Lichtlein entbundenen Menschen zusammengesetzt ist, ist eben eine emanzipatorisch und sexuell dekadente, nur scheinbar noch zusammenhängende Gemeinschaft, doch genaugenommen ist sie untereinander nicht mehr homogen und harmonisch, sondern äußerst zerrissen und hochgradig giftig und anstatt Bienen, die dort fleißig den Nektar sammeln um der Gemeinschaft den Honig zu reichen, gibt es nur noch die alles verzehrenden respektlosen Wespen, die im Insektenreich auch nur den Schweinen gleichen. Und genau solch eine Gesellschaft habt ihr momentan.

  31. Solchen Wespen (Schweinen) muß man Mein Wort auch nicht mehr predigen wollen!

  32. Andererseits kann jedoch ein Mann, der nicht mit einer Ehegefährtin zusammenlebt, doch der dafür die tätige Nächstenliebe als sein Weib erkoren hat, dann doch noch die geistige Wiedergeburt erreichen deswegen, weil nun sein Weiblein dort in der allgemeinen Nächstenliebe vorgebildet ist, wenn er sich nicht für ein Kebsweib verplempert, denn hier gehen die Nächstenliebe und das Weiblein auch schon eine gewisse Entsprechung ein, denn wenn der Mann aufgrund eines treuen Weibes oder eben der getreuen, uneigennützigen Nächstenliebe wieder eins in Mir geworden ist, so wird er den Überfluß seiner Liebe eh schon nach Außen verteilen und damit gleicht der den im Gemeinsinn tätigen Bienchen. Doch um das zu erreichen, muß er Mich auch über alles zu lieben vermögen und den Nächsten wie sich selbst und dann ist er durch Mich und dem nun vorgebildeten Weib, welches sein äußeres tätiges nächstenliebendes Leben darstellt, auch wieder eins geworden. Beispiele habt ihr in Lazarus, Johannes, Jakobus etc. genügend.

  33. Doch ohne Weiblein, respektive ohne tätige Nächstenliebe wird das nichts. So kann auch ein sexuell oder emanzipatorisch gefallenes Weiblein, das sich vom Manne getrennt hat, das ihr Licht also ebenfalls entbunden hat mit welchem es sodann auf Raub aus ist um von woanders her die zum Leben nötige Liebe aufzusaugen, die sie ja nun nicht mehr vom ehemaligen Ehegatten bekommen kann, dann keine Vergeistigung ihrer Seele erreichen, außer auf dem Wege, Mich nun tatsächlich ebenfalls über alles zu lieben, ihre sie vom Nervenäthermißbrauch abödenden Korrekturkreuzlein tapfer zu ertragen um sodann über die wahre und uneigennützige Nächstenliebe sich die Anbindung an Meine Liebe zu verschaffen, die sie vorher mutwillig zerstört hat.

  34. Doch ohne vorherige Abödung und ohne eine tiefe Demut Mir gegenüber, der Ich solch einem Männ- oder Weiblein wieder ein neues Leben aus Mir behauche, wird auch das nichts.

  35. Doch solange solch ein Weiblein mit einem Kebsmann zusammenlebt oder dort ihre oder andere Kinder raubt und nervenätherisch aussaugt und solange solch ein Männlein sich sexuell betätigt um sich darüber sein illusionäres Traumleben zu verschaffen, solange gehören sie Luzifer und solange sind sie abhängig von Nervenäther und solange bin nicht Ich ihr Vater, sondern Luzifer ist es!

  36. Mein euch hiermit gereichter Schlüssel um eure Höllen zu verschließen ist für den Mann die Aufgabe, sein Weib in den Griff zu bekommen. Entweder seine Ehegattin oder, sofern er nicht verheiratet ist, dann eben seine Nächstenliebe, die er der Gemeinschaft reicht so wie eben auch das fleißige Bienchen den Vorrat an Honig vergrößert - und aus diesem Vorrat der Nächstenliebe bedient sich das Volk. Was genau die Nächstenliebe ist, sollte nun endlich deutlich geworden sein. Sie ist die Tätigkeit, die nicht nach Nervenäther schielt und die nichts fürs luziferische Wohl tut, sondern allein die das Kreuz tragende und alle Verfolgungen ruhig bestehende Anwendung Meiner Liebe und Weisheit gegenüber den Mitmenschen als Wiedergutmachung der ehedem geleisteten Sünden!

  37. Für das Weib ist der Schlüssel zum Himmel darin vorgebildet, ihrem Manne gegenüber treu zu sein und ihm zu helfen, wo immer es möglich und nötig ist. Denn so treu ein gutes Weib zu ihrem Manne steht, so treu stehe Ich zu ihr! Das ihrem Manne helfen bedeutet aber auch hier, daß sie dort Meine Ordnung lebt und anwendet und damit kann sie auch schon den Mitmenschen gut dienstbar sein. Doch wenn ein Weib, aus welchen Gründen auch immer, keinen Ehegatten hat und damit also ihr Lichtlein nicht wieder mit der Quelle verbinden kann, dann sollte sie entweder innerhalb ihrem Familien- oder Verwandtenkreis nächstenliebend tätig sein und nur dann, wenn es auf solche Weise nicht geht, mag sie in ein äußeres Dienstverhältnis gelangen, ob als Magd oder Krankenschwester, damit sie nun über diese äußeren Verhältnisse ihre Eigenliebe, ihre inneren Trotzgeister, überwinden lernt. Doch in dem nur dem Manne vorbehaltenen Berufsleben hat sie nichts zu suchen.

  38. Ein ehelich gebundenes Weib allerdings, was Ich schon letzthin deutlich sagte, (vorausgegangene Kundgabe) darf jedoch nicht in der äußeren Arbeitsstruktur tätig sein, denn die ist alleine dem adamitischen Mann vorbehalten, der da nun im Schweiße seines Angesichtes für seine Nächsten tätig ist. Das Weib hingegen erlebt in der inneren Familienstruktur die Schmerzen einmal der leiblichen als auch der weitaus gewichtigeren seelischen Entbindung und die umso mehr, je mehr sich die Eigenliebe von Mutter und Kind vorher verbunden haben.

  39. Der Schlüssel ist also letztlich die Nächstenliebe, die rein nach Meiner Liebe geleistet und also angewendet wird. Der Mann ist dort vorwiegend in der äußeren Arbeitswelt tätig und sein Weib im Familienkreis. Nur dann, wenn ein Weiblein nicht in die ordnungsmäßige Verehelichung gelangt, muß und wird sie im äußeren Dienstverhältnis für andere tätig sein, aber eben niemals in jene allein dem Manne vorbehaltenen Positionen gelangen. Beachtet das, wollt ihr das Christentum wieder neu beleben!

    Amen. Amen. Amen