Das Tierische im Menschen

 

Sonnabend, der 5. Oktober 2013    8:30 - 9:35 Uhr   M

Das Tierische im Menschen

  1. Ihr lebt euch schon tiefer in Mich hinein. Nicht nur jeder Tag ist ein Tag des Gedenkens an Meine Liebe und des inneren Gewahrseins, daß es so ist, sondern im gegenseitigen Zusammenleben erlebt ihr Meine euch beseligende Liebe nochmals und insofern könnt ihr den Nächsten, nämlich euch1, wie euch selbst lieben und dieses Liebesverhältnis zeigt dann auch schon den Grad eurer Liebe zu Mir an, denn ihr könnt euch ja nicht mehr lieben als wie ihr Mich liebt, weil eure Liebe eben der Ausfluß Meiner Liebe ist.

  2. Wenn in eurer Gesellschaft die Männer ihre Frauen zu sehr lieben, weil sie über diese Liebe zur Frau sich eigentlich selbst wieder lieben, so reduzieren sie sich damit in ihrer Liebe zu Mir beträchtlich und es bleibt beinahe kaum eine Liebe zu Mir übrig, denn deren Weiber Mentalität lautet: Alles an Liebe vom Mann zu erhaschen und nichts für andere übrigzulassen und seht, daran geht eben gegenwärtig eure Gesellschaft zugrunde. Und wenn die solcherart geraubte Liebe nicht reicht, nun, dann wenden sich diese Frauen eben an ihre eigenen Kinder und verderben sie.

  3. So ist eure Liebe allerdings nicht gewesen, im Gegenteil, ihr wart diejenigen, die da in wahrer Nächstenliebe um das Wohl der ihren besorgt gewesen seid und dennoch sind eure Nächsten da gescheitert und das eben deswegen, weil sie sich in der Selbstliebe, der Eigenliebe, zu sehr geliebt- und deswegen das Kreuz mit euch nicht angenommen haben. Wenn eure Brüder dort ihre Weiber zu sehr überhöht hatten, dann ja nur deshalb, weil sie in dieser Erhöhung sich selbst erhöht fühlen und insofern ist eine solche Weiberliebe eben keine Nächstenliebe, sondern es ist die purste Eigenliebe, ist das Konzentrat der Hölle.

  4. Die Weiber der eurigen, durch solche Eigenliebe unnötig erhöht, können und konnten damit nichts Gescheites beginnen, denn es ist ja keine reale Liebe, die sie von ihren Männern erhalten. Es ist dies doch nur eine Scheinliebe, ist ja nur die im Prozeß des Lebens absterbende Eigenliebe und somit sterben dann auch solche Ehen bzw. sie lösen sich auf, wenn der Mann dort seine sich selbst erhöhende Eigenliebe aufgibt.2 Ist solch ein Mann da endlich einmal gereift an seiner Seele, hat er also endlich den Geist erhalten, so tut es sich mit dieser Erhöhung der Seinen nicht mehr und dann ist es für solch eine, sich der Eigenliebe des Mannes zu sehr bedient habenden Frau nicht mehr erträglich, dort noch länger an der Seite solch eines Mannes zu verweilen und sie beginnt, sich von woanders die für ihre Traumwelten nötige Energie zu verschaffen.

  5. Nur aus diesem Grunde gibt es diese Emanzipation der heutigen Weiber, nur aus diesem Grunde gehen sie arbeiten und bemühen sich, dort ihren Mann zu stehen. Doch ist das alles völlig sinn- und zwecklos, denn mögen sie da noch soviel Nervengeist rauben und bekommen, wie es nur irgend geht, allein damit verfehlen sie ihren Zweck der Entwicklung des Geistes, denn all diese Scheinliebe wird nur zur Gestaltung ihrer Illusionen verwendet und taugt nicht dafür, dort für die reale Existenz etwas zu bewirken.

  6. Die reale Existenz der Frauen wird nur dadurch gestärkt und entwickelt, wenn sie sich dort uneigennützig in den Dienst der Familie stellen und die äußere Arbeit da dem Manne überlassen. Der Mann steht ja nicht in der Gefahr, dort den Nervenäther zu rauben oder nur für seine Traumwelten zu verkonsumieren wie dies bei der Frau der Fall ist. Freilich gibt es auch solche, aber das sind dann eben noch keine Männer und die dürften nach Meiner Vorsehung auch keinesfall ehelichen, sondern solche sind da noch Männlein und das eben deswegen, weil sie da selbst das Verlangen nach diesen Traumwelten haben.

  7. Wenn dann solche ehelichen, dann treffen die Illusionen beider Partner aufeinander und dann gibt es so gut wie keine Realität mehr. Genau das geschieht allerdings in den westlichen Ländern und ja auch schon weltweit, denn diese amerikanische Einstellung dem Leben gegenüber allein dem Genuß der Materie zugehörig zu sein, bewirkt ja eben diese Infantilisierung der Gesellschaft mit eben diesen genannten Folgen.

  8. Ihr hingegen zielt auf das Gegenteil, denn den Genuß des Nervengeistes wollt ihr nicht, denn euch verlangt nach Mir, also nach dem realen Geist und nur mit diesem habt ihr da nun eure Realität aufgebaut, während das früher bei euch freilich auch anders gewesen ist. Nur mithilfe des realen Geistes könnt ihr euer Kreuz aushalten und eure verderblichen Nervenmuster austilgen, nur allein durch eure Liebe, eure reale Liebe zu Jesus Christus, vermögt ihr diesem Schicksal der Welt zu entgehen, die da nun auf allen Ebenen zerschlagen wird und deren Träume dort zerplatzen. Was ist die heutige Ehe? Eine rein materielle Zweckgemeinschaft basierend auf den Vorstellungen der völlig unreifen und trotzigen Partner, die sich gegenseitig das Blaue vom Himmel herunterlügen, denn erreichen können sie ihn jedenfalls nicht.

  9. Was ist das heutige Europa? Ebenfalls nur ein labiles und völlig amoralisches Konstrukt einer wertlosen Gesellschaft, die ihre Ewigkeitswerte und Prinzipien zugunsten einer nur höchst kurzfristigen Sinnesergötzung aufgegeben hat, frei zugunsten diesem Prinzip der sexuellen Lust, wo der nur Sekunden dauernde Genuß mit einer vieltausendfach längeren Vorbereitung und Arbeitsleistung bezahlt wird und wo am Ende dieser Genuß dort vorbeirauscht als wenn er nie gewesen wäre. Doch der Preis dafür, sich dieses sinnlosen Genusses hinzugeben, diese Illusion eines höchst befriedigenden Zustandes, den doch niemand zu halten imstande ist, der wird mit wahrer Freude bezahlt - und dieser Preis besteht in der Entäußerung aller göttlichen Werte und bedeutet letztlich die völlige Unterwerfung gegenüber dem Tier in sich, das nun im Namen Europa die Herrschaft anzutreten gewillt ist.

  10. Oh ja, Ich lasse diesen Unsinn allerdings bis zu einer gewissen Grenze zu, damit die besseren Menschen dann endlich erkennen, wem sie da dienen und was sie dafür alles aufgegeben haben und das sie dann endlich realisieren, daß solche Partnerschaften, solche Ehen und solche Familien, solche Kinder, ebenso wie solche aus diesen entsprießenden wirtschaftspolitischen Gebilde allesamt auf die Unreife, auf den Trotz und aus der Empörung gegenüber Mich resultieren mit eben der genannten Folge, daß solche Menschen da ihre Ewigkeit verspielen und sich stattdessen mit einem nur höchst kurzen, sinnlich materiellen Genuß zufriedengeben gleich dem Esau, der dort für die kurzzeitige Sättigung seines Magens sein Erstgeburtsrecht verscherbelt hat, indem er das Linsengericht dagegen eintauschte. Wer will es dem Jakob verübeln, daß er dann später seinen Bruder beim väterlichen Segen austrickste, so der Esau sich mehr wie eine „Sau“ und weniger als ein Mensch gebärdete.

  11. Nun, alle die heutigen großtuenden Esau-Menschen, diese sogenannten Europäer, diese sogenannten Emanzipierten und Aufgeklärten, aber auch alle diejenigen, die dort in Religion, Wissenschaft, Wirtschaft, Medizin und Politik zuhause sind in der festen Meinung, dort ohne die Einhaltung Meiner Gebote leben zu dürfen und die sogar besonders danach streben beinahe alle diese Gebote zu brechen, werden über kurz oder lang dann ebenfalls gebrochen sein. Die Kleinen werden eh schon durch das Kreuz auch von Seiten der Großen genügend gebeutelt, doch ihnen sage Ich, daß sie auch noch unter das Räderwerk dieser Einstellung geraten, wenn sie Meine ewigen Werte und den, das ewige Leben bedingenden Geist verleugnen.

  12. Besinnt euch, wendet euch von dem Tier in euch ab, welches nur dieser höchsten Lust frönt und diese Lust mit der großen Angst und Bangigkeit bezahlt dafür, des ewigen Lebens verlustig zu werden. Wer das Lorberwerk von euch kennt, der sollte darum wissen, daß dabei nur der Entwicklungsprozeß der Seele rückgängig gemacht wird, die, nachdem sie nun endlich wieder menschlich geworden ist, umgedreht wird und daß sich die menschliche Seele, die sich doch schon Nahe bei Mir befindet, dann doch wieder in ihre tierischen Vorstufen verliert und dadurch einen Millionen von Jahren währenden Entwicklungsprozeß ihrer Seele nihiliert und also in sehr kurzer Zeit verliert, wozu sie lange Stadien der Entwicklung benötigte.

  13. Für diesen Rückschritt steht Europa, dafür stehen diese heutigen entwurzelten Menschen, dafür steht die Industrie, dafür steht die heutige Form einer Familie mit ihren moralischen Abirrungen, dafür steht diese extreme Hinwendung zur Sexualität, steht die Anfeindung des eigenen Geschlechtes und die bewußte Änderung dieser von Mir gegebenen Form der Entwicklung der Seele, dafür steht die Emanzipation der Frau, die im eigentlichen Christentum sowieso hinreichend emanzipiert ist, denn mehr zu sein als Meine Tochter und als ein von Mir, dem Schöpfer und Vater innig geliebtes Kind geht ja wohl nimmer. 

  14. Wozu dann also noch die Wut und Lust für eine veräußerlichte Arbeit, wobei alle  moralischen Prinzipien einer Familie verworfen werden? Wozu dem Manne auf seinem Gebiet Konkurrent sein, wo doch der Mann auch der Frau im Bereich des Gebärens nicht Konkurrent ist. Und alles nur, um sich diesen minderwertigen Genuß des Nervengeistes zu verschaffen, eines Scheingeistes, einer Illusion, der Eigenliebe also, mit welcher die Menschen wieder in die Vorstufen ihres Daseins degradieren.

  15. Und das, wo Mein Joch sanft und mild ist, wo Meine Liebe unendlich, wo Ich allgegenwärtig und immer bestrebt bin, euch dieses Leid zu ersparen, welches ihr euch da mehr und mehr anhäuft. Was sind da diese kleinen Kreuzlein dagegen, die euch erreichen und dies auch müssen, denn wie wollt ihr sonst eure verderblichen Nervenmuster und eure seelischen Abirrungen anders überwinden, wenn nicht durch solche Gnadenakte Meiner Liebe?

  16. Gut, Mein Schreiber, du ahnst es schon, diese Mitteilung hier ist nicht nur für euch bestimmt, sondern gebe sie frei, damit sie da noch den einen oder anderen erreichen möge, der da in seiner Seele Finsternis wandelt.

    Amen. 

1Bezieht sich auf die sich liebenden geistigen Geschwister und jene Eheleute, die das Kreuz durchgehalten haben

2Siehe dazu auch in der Reihe der Schmerzenden Seele nach, wo der Hintergrund davon noch einmal zusammengefaßt ist.