Das Rad der Zeit

Dienstag, der 25. November 2014  7:45 - 8:55 hellgrau 3° tagsüber 8° M

Das Rad der Zeit

  1. Freilich hat schon all die Jahrtausende die Zeit begonnen für die Meinen und so ist dieser Spruch ein stetiger, jedoch nur ein stetiger für die Meinen, daß die Zeit beginnt oder soeben begonnen hat. Die Zeit, in der Meine Kinder geprüft werden, die Zeit, in der sie sich bewähren können angesichts ihrer luziferischen Umwelt, die Zeit der Geistreife, der Geburt und Aufzucht Meiner Geistkinder, die Zeit des Zorns und Gerichts für diejenigen, die da nicht Willens sind mit ihrem Leben verantwortlich umzugehen, die Zeit der Not und Drangsal für jene, die da nun abgeödet werden müssen weil sie in Saus und Braus gelebt haben, die Zeit der Katastrophen, Kriege, Krankheiten, also die Zeit der 3 großen "K"s, andererseits jedoch auch die Zeit der Freude für Meine noch wenigen Kinder, weil nun endlich ihr Geist den Durchbruch geschafft hat oder zumindest kurz davor steht, die Zeit, wo sich ihr Kreuz und ihre Dornenkrone, wo sich euer Leben am Schandpfahl, euer leidgeprüftes Leben also, in himmlische Freuden umwandelt weil ihr es wißt, daß ihr nun endgültig Meine Kinder geworden seid, die Zeit des neuen Anfangs, denn es beginnt sodann die neue Zeit und so heißt es für euch wenigen, wenn Ich da ausrufe, daß nun die Zeit beginnt, daß nun eben eure Zeit der Liebe und Nächstenliebe beginnt wo kein Herrscher noch Häscher da eure Rücken vor dem Baal, dem Mammon oder welchen Teufeln auch immer zu krümmen vermag.

  2. Jedoch heißt es von Mir aus, daß diese Zeit beginnt und das bedeutet, daß sie in der Vollreife noch nicht da ist, sondern es verhält sich damit, wie mit der aufgehenden Sonne. Ihr wißt also, daß dieser Tag nun ansteht, er beginnt da ebenso, wie er all diese Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte, Jahrtausende ebenso begonnen hat, doch diesmal, Meine Lieben, seid ihr es, die dazugehören und so ist dies euer Tag. Es ist nicht der Tag all eurer Nächsten, die da noch weiter den luziferischen Traum träumen, die also in ihrer Seele noch schlafen. Nein, dies ist euer Tag, der soeben beginnt inmitten all dieser Finsternis und doch fühlt ihr die aufgehende Sonne schon und ihr wißt, daß Meine Sonne, daß Mein in euch aufzugehendes Wesen alles Finstere vertreibt und daß eure Sorgen dann hinfällig sind.

  3. Wenn Ich da bin, wenn Ich bei euch bin, dann gibt es dort keinen Raum mehr für eure Sorgen und all diesen Kummer eurer kreuzbeladenen Vergangenheit, sondern dann gibt es nur die Freude über die Ankunft eures Vaters. Dann seid ihr tief genug durchs Leid geschritten und habt euer sündenbehaftetes Leben so weit wieder korrigiert, daß Ich euch dann wieder herzen kann und all diese Versprechen einlöse, die Ich euch gegeben habe so ihr euch als Meine Kinder bewährt. Die Männer müssen wieder Männer sein und sich dazu aus den Klauen all dieser Weiberfurien entrungen haben, die Frauen müssen wieder demütige Weiblein sein, die treu und liebevoll für die ihrigen sorgen und die Kinder müssen wieder jene Kinder sein, die ihren Eltern liebwillig in allem folgen.

  4. Oh, etliche denken nun, das hieße, das Rad zurückdrehen. Nein, wie töricht ihr doch noch seid, doch keine Bange, euch wird da ein kleines Kreuzlein wieder aufhelfen und es euch lehren was es heißt, wieder in himmlischer Eintracht zu leben. Wer sein Paradies nicht achtete und wer deswegen sich mutwillig in seine Hölle begeben hat und wer diese Hölle seiner Eigenliebe dann mit dem Begriff Freiheit euphemerisierte1, der wird, sofern er da in diese Hölle seiner Niedertracht tief genug gefallen ist, dann doch wohl hoffentlich dem ehemals leichtfertig verspielten und geschändeten Paradies, also dieser Reinheit seiner Liebe hinterher trauern, oder? 

  5. Doch wer das von euch noch immer nicht vermag, dem wird die Hölle da noch zuteil werden solange, bis er es versteht und er nicht mehr faseln wird, daß Ich da das Rad der Zeit zurückdrehe. Der paradiesische Zustand, dort vereint mit Mir innerhalb einer Familie zu leben, gehört ja doch zu den Eigenschaften Meiner Liebe und wer sich von euch da mutwillig herausbegeben hat, der dreht das Rad sicherlich nicht mehr zurück wenn er nun erkennt und es bereut, was er da getan hat. Nein, solch einer, der da bittere Leidenstränen vergießt weil er sein Freiheitsleben mutwillig zugunsten seiner Triebe geopfert hat, der hat das Rad der Zeit weitergedreht, er hat sich da nur wieder aus dem Sumpf seiner Eigenliebe gezogen und nun steht er also nicht mehr am selben Flecke. Er hat sich weiterbewegt, er hat die Umdrehung vollendet und es gehört ihm ein Wissen und ein Erfahrungsschatz, es gehört ihm nun die Liebe und die Erkenntnis, wieviel ihm sein paradiesischer Zustand wert ist und nun weiß er auch, daß er diesen Zustand niemals mehr verspielen wird, denn zu groß war und ist dessen Leid und Kummer gewesen und so ist er zur Einsicht gekommen, was das Paradies ist und wieviel es ihm bedeutet, in Meiner Familie zu leben.

  6. Ihr mußtet also, um Meine Liebe zu erkennen, die Neigung eures Verstandes auskosten, denn ihr wolltet verstehen. Ihr wolltet verstehen, was mit euch geschah, ihr wolltet verstehen, was euer Lebenszweck ist, ihr wolltet verstehen, was die Welt ist, ihr wolltet verstehen, was und wie eure Liebsten sind und jetzt wollt ihr verstehen, wer Ich bin. Nun, das Verstehen an sich mag ja gut sein, doch schlecht ist es, wenn darüber die Liebe verkürzt wird, denn der Verstand versteht eben die himmlische Liebe nicht, deswegen nicht, weil der Verstand eben genau deswegen gebildet wurde, weil er als Folge einer mangelhaften Liebe entstanden ist.

  7. Würdet ihr also lieben und geliebt werden, geistig allerdings, dann würdet ihr durch diese geistige Liebe es verstehen, denn innerhalb dieser göttlichen Liebe ist das Verständnis gegeben, doch weil ihr diese Liebe dort habt zu kurz kommen lassen, deswegen mußtet ihr euren Verstand verlängern und eben deswegen wolltet ihr verstehen und deswegen habt ihr von allem kosten müssen um zu verstehen. Der Verstand ist nur wie der Mund des Geistes, der sodann alles verkostet, was er da verstehen, also schmecken will und euer Gedächtnis ist euer Magen und so habt ihr kraft eures luziferischen Verstandes da zuviel von allem verkostet und habt euch da den Magen verdorben. Euer Gedächtnis ist von soviel Unsinn überlastet, daß ihr die Wahrheit kaum noch findet.

  8. Die Wahrheit ist Meine Liebe, die Wahrheit ist das liebevolle Miteinander, also dieses familiäre Leben, ist das Leben der geschwisterlichen Liebe und ist deswegen euer Leben mit Mir, denn nur in Mir und mit Mir gibt es die Wahrheit und das Leben und genau das ist es, was ihr da mit eurem kurzsichtigen Verstand gesucht habt, was euch dort aus eurem Paradies hat herausfallen lassen, was euch hat stranden lassen in der geschlechtlichen und in der luziferischen Liebe.

  9. Doch das ist keine Liebe, das ist nur die Ersatzbefriedigung mit Nervenäther aufgrund des eigenwilligen Verlustes der wahren Liebe. Und nicht euer Verstand hat euch den Weg zu Mir zurückgeführt, denn das hieße wirklich, das Rad der Zeit zurückdrehen, sondern das Kreuz und die dadurch in euch zu reifen beginnende Liebe hat euch weiter zu Mir geführt und so hat sich euer Verstand endlich in den Dienst dieser Liebe und Nächstenliebe gestellt, nachdem er sich dort jahre- und jahrzehntelang sinnlos im Kreis gedreht hat, denn es fehlte ihm dieser himmlische Antrieb.

  10. Doch jetzt könnt ihr euren Verstand in den Dienst der Liebe stellen, also in den Dienst des Nächsten und das ist die Demut, die ihr lernen mußtet. Solange der Verstand nur sich kennt, solange herrscht er über die Nächsten und solange ist er ein Diktator und Ich spreche ja deswegen auch von eurem Eigendünkel und von eurem Tyrann und ja, solch einen Verstand habt ihr zumeist gehabt und ihr habt euch damit zu wichtig genommen. Auch das meine Ich mit jenem Ausspruch, daß es nun beginnt und für euch möge es auch beginnen, nun endlich die gesegnete Verstandesfrucht eurer gereiften Liebe den anderen zu reichen, denn diese Frucht eurer Liebe, die ja die Frucht des Geistes ist, die sollt ihr dem Nächsten reichen, Mein Leben, Mein Geist, Meine Liebe.

  11. Vermögt ihr das, so seid ihr auch schon aus diesem Rad der Zeit hinausgelangt, etwas, was all diese Schamanen, Zauberer, Buddhisten, Magier, Illusionisten, Hexer etc. zwar anstreben und für sich in Anspruch nehmen und es dennoch niemals erreichen werden. Ohne Mich gibt es keine Freiheit und also gibt es die Freiheit nur für das in der Jesusliebe gebildete Geistkind. Nur dieser Geist, euer legal gebildete Geist, der durchs Kreuz und in der Liebe zu Mir gebildete Geist, euer Jesusgeist, nur dieser führt euch aus der Zeit Luzifers und dessen Welt heraus und das vermag also jeder Mensch in einer jeden Zeit unter welchen Umständen auch immer erleben. Ob ihr da im 15. Jhdt, gelebt hättet oder im 25. Jhdt, leben würdet, das bleibt sich einerlei.

  12. Die Beschreibung der Zeit mag sich ändern, all diese oberflächlichen Zustände dort mit einer Gesellschaft und ihrer Kultur und ihrer Technik und Wissenschaft und besonders mit ihrer Religion wird da anders ausschauen, doch der Kern bleibt sich gleich und es handelt sich für euch immer nur darum, euch aus dieser luziferischen Beschreibung, aus dieser Maya, heraus zu entwickeln und das geht nur auf diese Weise, wie Ich es euch auch hier in all den Jahren erklärt habe.

    Amen. Amen. Amen.

1Als gut beschönigt, als zu gut herausstellt, als vom Sinn her umgekehrt