Das neue Geistleben

    Freitag, 29. Juli 2011 9:33 Uhr M

    Das neue Geistleben

  1. Ja, auch Ich bin aus Meiner Heimat vertrieben, bin sogar aus dem ganzen Land vertrieben und zuletzt aus Meinem Leib vertrieben worden und kam dann zurück, stärker, mächtiger, wunderbar. Und so werde Ich in euch auch heute noch vertrieben, so daß ihr meinetwegen eure Heimat verliert, daß ihr meinetwegen euer Land verliert und dann kehre Ich in euch zurück, stärker, mächtiger, wunderbar.

  2. Und all jene, die uns vertrieben haben, verlieren ihr Land, verlieren ihre Heimat und irren ruhelos umher, während ihr eine bleibende Ruhestätte an Meinem Herzen gefunden habt. So ist das all die Jahrhunderte geschehen und so wird es noch all die Jahrtausende und Jahrmillionen auf dieser Erde geschehen, daß man die Meinen verfolgt, entehrt und schändet, bis daß der tiefste Kreuzigungspunkt erreicht ist, bis die Demut wieder gesiegt hat, und dann kehre Ich mit ihnen gemeinsam um, denn all der vorherige Widerstand ist gebrochen, weil Luzifer dem reinen Geist nichts mehr entgegensetzen kann.

  3. Doch nun seid ihr an der Reihe derjenigen, in denen Ich wirken möchte und in denen Ich auch zurückkehren werde, wenn also der letzte Rest Luzifers aus euch vertrieben wurde. Somit geschieht durch die Vertreibung aus euren Häusern, den Gemeinden oder Ländern, aus euren Familien, Freundeskreisen, der Arbeit etc. also auch nichts, was eurer Seele schadet, aber das könnt ihr in eurem verletzten Zustand schlecht überschauen. Alles das, was der Herrschaft Luzifers untersteht, muß ja in euch gelöst und Mir vollständig übergeben werden, und das wird nach außen hin in der Weise sichtbar, wie das nun einige wenige an sich erleben.

  4. Inmitten von Leid und Kummer, von Vertreibung, Krankheit, Verfolgungen entsteht das neue Leben. Dort geschieht die Auferstehung, dort wird das Gottesleben sichtbar, dort tröste Ich die Meinen und leite sie persönlich an, damit sie den kommenden Angriff Luzifers auf die Ihren erkennen und nun auch über die nötigen Geistesgaben verfügen, um den Gegner erfolgreich in die Flucht zu schlagen, denn diesmal ist er der Vertriebene, diesmal wird der Gegner eindeutig unterliegen, denn diesmal bin Ich in euch unüberwindbar, weil ihr wenigen um Meinen Geist gerungen habt, weil ihr den Kreuzesweg gegangen seid, weil ihr verurteilt, gekreuzigt und auferstanden seid, um als in der Seele verfolgt und gekreuzigt nun mit Meinem Geist neu zu erstehen.

  5. Diesmal ist es tatsächlich Mein Geist, der eure Seele durchweht, der euch vom Kreuz errettet und euch das neue, das selige Leben schenkt. Dafür habt ihr nicht viel aufgeben müssen. Es ist kein Vergleich zwischen dem, was ihr habt aufgeben müssen, um das Geistleben zu erhalten und dem, was ihr wirklich von Mir aus erhaltet oder noch erhalten werdet. Ihr gebt Kot und Ich gebe Gold. Ihr gebt euch und eure vom Schmutz durchtränkte Seele und Ich gebe euch Meinen Gottesgeist. Eigentlich gebt ihr demzufolge ziemlich wenig, doch Ich will das Wenige ansehen, als wenn dieses viel wäre. Doch Ich kann euch von Mir aus ja nicht alles geben, wenn Ich von euch nicht das Wenige bekomme, was ihr in eurem Trotz behalten habt. Ich bin ein wahrer Goldmacher, denn Ich verwandle eure irdischen Seelen in himmlische Seelen, und ihr bekommt alles, was Ich als Vater für euch vorgesehen habe.

  6. Darum ist diese Geschwisterliebe die höchste Liebe, weil ihr Mich als Vater erkennt und liebhabt und Ich euch mehr lieben und geben kann, als wenn ihr Meine Brüder wäret, denn der Vater gibt allezeit alles für seine Kinder, doch seinem Bruder nur das, was der brüderlichen Liebe zusteht. Aber ihr könnt Mich als euren Vater auch nur dann erkennen und wahrnehmen und Mein Geisterbe erhalten und verwalten, wenn ihr euch vorher zu dieser geschwisterlichen Liebe durchgerungen habt, und darum gibt es diese geschwisterliche Liebe eben nur, wenn und weil ihr Mich über alles zu lieben vermögt.

  7. Die höchste Liebe ist also jene Liebe, wo ihr Mich als euren Vater deutlich wahrnehmt und mich inniglich liebt, doch die Fähigkeit dazu, daß ihr so etwas vermögt, liegt in der Entwicklung eurer Liebe, die aus den primitiven Anfängen der geschlechtlichen Liebe über die elterliche Liebe bis zur wahren geschwisterlichen Liebe entwickelt werden muß, die also die Stadien des Nomaden, des Heiden bis hin zum wahren Christen durchwandern muß, und erst dann könnt ihr sagen und es mit eurem Leben bezeugen, daß ihr Mich über alles liebt, denn nur eine solche alle Schwierigkeiten überwindende Liebe hat die Kraft, Mich für euch und eure Geschwister real, d.h. lebendig werden zu lassen. Doch ohne diese Fähigkeit Geschwister zu ersehnen und mit ihnen unter Meiner Obhut zu leben, gibt es kein Entkommen aus euren nervlichen Mustern und Überreizungen, gibt es kein Entweichen aus den vorherigen Bewußtseinsstadien von Satan oder Luzifer.

  8. Das Maß Meiner Vaterliebe, mit der ihr austeilt und messet, ist also die wahre geschwisterliche Liebe, und seht, hier habt ihr einen guten Maßstab, mit dem ihr messen könnt. Bin Ich euch tatsächlich der euch über alles innigst und herzlichst liebende Vater geworden, so habt ihr dann auch schon Geschwister, mit denen ihr solch eine Herzensliebe teilen könnt. Und somit verfügt eure Liebe zu Mir über jene Fähigkeit, daß ihr dadurch auch schon wahre Geschwister - und das bedeutet eben geistige Geschwister - zeihen (ziehen) könnt. Doch daß das, was ihr bisher durch euren Luziferismus bedingt erlebt hattet, noch keine wahre Geschwisterliebe gewesen ist und ebenso auch noch keine Mich "Überallesliebe", dürfte euch allmählich wohl klargeworden sein, und wenn nicht, dann seid ihr durchs Kreuz noch nicht zur rechten Tauglichkeit durchgeprüft worden und euch steht noch viel Leid zu.

  9. Ihr könnt das Kindschaftsverhältnis zu Mir als eurem Vater auch nicht überwinden, und es tut auch nicht not, denn es ist das Höchste, was ihr überhaupt erreichen könnt, aber ihr könnt dazu alle eure Beziehungen zu euren Nächsten entwickeln und könnt sie bis in das Stadium dieser geschwisterlichen Liebe führen, so daß auch sie Mich aus ganzem Herzen lieben und mit euch in dieses geschwisterliche Verhältnis treten. Habt ihr euch das Kindschaftsverhältnis durch das Kreuz und die Überwindung dessen in der Liebe zu Mir verschafft, dann habt ihr damit auch die reinste Geschwisterliebe erreicht und lebt fortan im wahren Christentum, weil ihr Mir gleich wirken und handeln könnet.

  10. Und wenn ihr dazu alle vorherigen Beschränkungen aufgeben oder überwinden müßt, so ist das ja nur eine Kleinigkeit im Vergleiche dazu, was ihr dann geschenkt bekommt. Ein neues Leben, eine wunderbare Wunder erzeugende und zum Verwundern tiefe und innigliche Liebe, die euch endlich von euren nervlichen Überreizungen und diesen euer Leben bestimmenden luziferischen Strukturen befreit.

  11. Wer Meiner Liebe wegen alles aufgibt, der wird auch Meiner Liebe wegen alles ums Unvergleichliche wieder zurückbekommen, aber diesmal eben redlich erworben und euch aus Meiner Vaterhand gereicht. Alles das, was Luzifer in euch aufgebaut und ertrotzt hat, wird in der wahren Liebe und Nächstenliebe freiwillig aufgegeben und überwunden. Wenn es also auch heißt, daß ihr den Nächsten so lieben solltet, wie ihr euch selbst liebt, so ist diese Liebe zum Nächsten eben jene von Mir in diesen Mitteilungen so benannte geschwisterliche Liebe. Dies kann vorzüglich über die Verbindung der ehelichen Liebe erreicht werden, wenn sich die ehelich Verbundenen befleißigen, ihre Liebe zu Mir gemeinsam zu entwickeln, weil Ich ihnen ihr Liebster bin.

  12. Es gibt diese reinste geschwisterliche Liebe nur bei denen, die den Nächsten wie sich selbst lieben, eben weil sie Mich als ihren gemeinsamen Vater akzeptieren und über alles lieben, doch ohne innigste Vaterliebe gibt es keine Geschwister, und deshalb habe Ich diesen euch noch dunkel erscheinenden Vorgang nun auch beleuchtet, damit ihr auch wißt, was es bedeutet, wenn man den Nächsten wie sich selbst lieben soll und warum ihr es überhaupt tun sollt. Und in dieser Liebe ist keine körperliche Liebe gemeint und auch keine seelisch-luziferische Liebe, sondern hier ist allein die Geistliebe gemeint, die ihr bisher kaum kennengelernt habt.

Amen. Amen. Amen.

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