Das Kreuz mit dem Kreuz

Sonntag, 24. Oktober 2010 11:50 Uhr M

Das Kreuz mit dem Kreuz

  1. Diese Thematik sollten wir noch einmal genauer betrachten, damit der Zusammenhang zwischen dem Kreuz und den beiden gefallenen Stadien des Bewußtseins deutlich wird. Als Luzifer in seinem Entwicklungsstadium sich in etwa dort befunden hatte, wo er mit seinem Verstand Mein Licht auffing und es reflektieren konnte, also alles insoweit verstehen konnte, was einem geschaffenen Geist nur irgend möglich ist, da sollte er in einer weiteren Entwicklungsstufe alles, was er außerhalb von sich wahrnahm und was auch mit seiner Hilfe ins freie Leben gesetzt wurde, Mir in der Liebe zurückgeben, indem er Mich über alle diese ins Leben gerufenen Wesen liebte, weil er in Mir den Urgrund zu allem Werden und Sein erblickte. Hätte er sein Licht weiter nach innen gerichtet, ohne es nach außen zu zerstreuen, wo er sich an alle Wesen und Erscheinungen ergötzte, dann hätte Ich mit ihm die geistige Schöpfung weiter fortführen können, weil Luzifer mit jedem geschaffenen Wesen in seiner Seele nun in dem Maße von Meinem Geist durchdrungen wäre - diesmal jedoch bewußt als freiwilligen Akt - daß er die geistige Verbindung mit all diesen Wesen auch in seinem Herzen und nicht nur in seinem Verstand erlebt hätte.

  2. Mit jedem, durch Meine Liebe und seinem Licht gezeugten Wesen, welches Licht allerdings aus Meinem Licht war und das er nach Gutdünken einsetzen konnte, sollte und konnte er in einer höchst freiwilligen Entscheidung entweder Meine Liebe in seinem Herzen bestätigen und diesen Anteil an die Wesen weiterreichen, weil er Mich ihnen vorstellig und begrifflich machte oder er konnte, wie er es dann später auch tat, sich diesen Wesen selbst gegenüber als Gott und somit als Schöpfer darstellen und von ihnen einen Tribut verlangen. Er mußte sogar einen Tribut verlangen, wenn er diese Rolle des göttlichen Lebensspenders fortführen wollte, denn von Mir konnte und durfte er nichts mehr dafür erhalten, daß er Mich ihnen vorenthielt. Ich gab ihm freilich das Licht als die notwendige Voraussetzung zur Zeugung mit Meiner Liebe, denn in der Verbindung zwischen Meiner Liebe als dem Geistfunken in seinem Herzen und seinem Licht als dem negativen Pol sollte er ebenso, wie ihr selbst dies vermöchtet, sich Mir als Braut in all der höchsten Liebe hingeben, sollte Mich somit über alles lieben und die geistige Schöpfung wäre ähnlich vollzogen, wie ihr dies tut, wenn ihr Mich über alles zu lieben vermögt, wenn auch mit dem für euch schwierigeren Umstand, daß ihr dazu notwendigerweise auch noch das Kreuz mit eurem Fleisch und euren Nächsten ertragen müßt.

  3. Luzifer, wie bekannt, wurde Mir untreu und mit ihm zusammen fiel ein Siebtel der seinerzeit geschaffenen Wesen von Mir ab, weil sie ihn zu ihrem Gott erkoren und Mich als ihren eigentlichen Vater der Liebe nicht akzeptieren wollten. Diesen luziferischen Anteil, daß ihr Mich nicht in der Liebe anerkennen wollt, sondern euch selbst an die erste Stelle setzt, tragt ihr ebenso in eurer Seele, denn eure Seele besteht ja daraus. Eure Weisheit des Verstandes, die nur reflektiv wie ein Spiegel Mein Licht aufnimmt und es zurück spiegelt, kann nicht schöpferisch tätig sein, denn zum schöpferischen Akt gehört ja doch der göttliche Wille, gehört das "Es Werde!" und solange dieses nicht in Meiner Ordnung durch die Liebe in eurem Herzen geschieht, solange verfügt ihr über keine Schöpferkraft.

  4. Allerdings bleibt euch die Seelenkraft erhalten, und mit dieser rein luziferischen Seelenkraft könnt ihr Luzifer insoweit nachfolgen, indem auch ihr allein durch eure Verstandeskräfte und dem Willen zur Tat euer Licht mit der Liebe der Euren verbindet und ein Akt geschieht. Freilich kein göttlicher Akt, denn dazu seid ihr in diesem Stadium nicht fähig, aber es geschieht immerhin ein Seelenakt, weil ihr mit eurem luziferischen Verstand in das körperliche Bewußtsein der irdischen Menschen zeugt, die sich dem luziferischen Bewußtsein gegenüber wie das Weib verhalten. So wie Luzifer Mir gegenüber wie die Braut gestellt ist, die durch ihre große Liebe zu Mir Meinen Schöpferwillen in sich aufnimmt und mit ihrem eigenen Willen mit Mir konform, dann in ihrem Herzen neue Wesen gebiert, so sollte auch eine jede Seele solch eines gezeugten Wesens mit Mir dahingehend konform gehen, daß auch sie, von Meinem Schöpfergeist durchdrungen, dann ihr selbst gebildetes und ausgebildetes Licht als ureigentliches göttliches Licht aus Mir erkennt, um es in seligster Freude und Schaffenskraft in freiestem Bewußtsein wieder mit Mir rückzuverbinden, diesmal allerdings freiwillig und vollbewußt dessen, was sie tut. Erst durch den Akt dieser freiwilligen Rückverbindung kann sich das Licht als in einer seligen Verbindung mit der göttlichen Liebe betrachten und fühlt in sich die Verwandlung zur göttlichen Liebe, und weil in dieser Liebe auch der Wille zur Schöpfung liegt, kann das Licht in diesem Moment, wo es sich der Entstehung und Verbindung mit Mir bewußt ist, dann innerhalb dieser Liebe schaffen, und das so Erzeugte oder aus Meiner Schöpferkraft Gebildete hat ein ewiges Existenzrecht, im Gegensatz zur rein seelisch-luziferischen Zeugung, die nur insoweit existiert, wie die Energie dieser luziferischen Entstehungskraft reicht. Ohne Meine Schöpferkraft als Wille zur Tat und ohne euer Licht, welches sich Meiner Schöpferkraft unterstellt, könnt ihr nichts Ewiges zeugen, sondern ihr zeugt nur zeitlich Begrenztes und Abgetrenntes innerhalb eines bestimmten Ausreifestadiums und erlebt die Rückwirkung dieser, durch euer seelisches oder auch körperlich-seelisches Bewußtsein erzeugten Projekte. In dieser Rückwirkung erlebt ihr die ganze Untauglichkeit solcher Bemühungen, und ihr erlebt damit an euch selbst, wie ihr in eurer eigenen Gottgefälligkeit scheitert, und erst dann seid ihr hinreichend demütig, um euch in Meinem Willen einzufühlen. Erst in der notwendigen Verbindung mit Meiner göttlichen Kraft der Liebe, könnt ihr euren energetischen Verlust überwinden, den ihr durch die Realisierung eurer Vorhaben erlebt, doch ohne Meine Liebe erliegt ihr durch den ständigen Fluß und Abfluß eurer seelischen Liebe dem zu großen energetischen Verschleiß, und dann kann es auch nicht lange aushelfen, wenn ihr zwecks Realisierung eurer Vorhaben die seelische oder die körperliche Energie eurer Mitmenschen mißbraucht.

  5. In dem Moment allerdings, wo sich Luzifer als Meine Braut satanisch, d.h. eigenliebig verhielt, begann auch schon die Spaltung zwischen Meiner Liebe und seinem Licht, denn all diese göttlichen Anteile Meines Lichtes, die Ich Luzifer zur freien Gestaltung seines Lebens selbst überlassen habe, enthielt er Mir dann vor und formte daraus die satanische Eigenliebe. Er verwendete Meine Liebe dann also nur, damit sie ihm allein zur Verfügung stünde und forderte diese von Mir ihm gereichte Liebe auch, um sich im Schaffen und Zerstören so recht allmächtig und gewaltig einzufühlen, bis er glaubte, hinreichend stark und gewaltig zu sein, daß er im puren Überdruß sich sogar verstieg, Mich seiner Vorstellung nach ummodeln zu wollen und als das nicht gelang, er dazu überleitete, Mich in einem allgemeinen Aufruhr vernichten zu wollen.

  6. Da habt ihr auch schon die Charakteristik des luziferischen Verhaltens vor Augen, und ihr erlebt dies sehr deutlich, wenn ihr in euren Familien und Ehen mit solch einer rein luziferischen Liebe beginnt, denn dann fordert ihr von den Euren eine ebensolche Liebe, die ihr eurem körperlich-satanischen Bewußtsein zuführt, und nichts gelingt. Das luziferische Bewußtsein bedingt also die Entstehung eines Hinterhaltes oder sagen wir, daß sie zur Abspaltung zwischen Meiner Liebe und Meinem Licht, zwischen Meiner Liebe und Meiner Weisheit führt, weil sie dieses Licht als Weisheit für sich allein nutzen will und eine Rückführung dieses Lichtes zu Meiner Liebe, und die Verwandlung in die Schöpferkraft unterbleibt deshalb. Diesen Mangel an der göttlichen Liebeskraft versucht das luziferische Bewußtsein sofort mit einer Hinwendung zu den körperlich orientierten Menschen zu überbrücken, von denen es dann die Unterstützung und Fortführung seiner Projekte und Träumereien fordert. Ein Teil Meines Lichtes wird demzufolge für die sich aus dem Rückhalt oder Hinterhalt gebildeten Eigenliebe verwendet, weil eben diese Eigenliebe das Resultat der Abspaltung von Meiner göttlichen Liebe ist, und dieser Teil der Abspaltung bildet jenes Fleisch, hinter welchem sich die luziferische Seele verbirgt und welches sie aus ihrer Überheblichkeit wie ein Pseudogott dominiert, und weil eben die nötigste Rückführung zu Mir nicht vorgenommen wird, kann Ich diesen energetischen Abfluß an Energie auch nicht ausgleichen, und solch ein Mensch muß für die Aufrechterhaltung seines körperlichen Fleisches, das ihn ja vor Mir verbirgt, dann die Rechnung zahlen. Und diese Rechnung ist eben der Tod, der dem fleischlich gewordenen Bewußtsein auf dem Fuße folgt.

  7. Daß allerdings Mein göttliches Licht als göttliche Weisheit sich niemals gegen Mich selbst stellen kann oder wird - und das auch nicht, wenn dieses Mein Licht von Meinen eigenen Wesen in freiestem Wollen dazu verwendet wird - ist für euch nachvollziehbar, aber für die gewöhnlichen Menschen naturgemäß nicht. Mein Licht, als göttlich, kehrt eben von den luziferischen Menschen kommend dann doch wieder zu Mir zurück, weil selbst in dem größten luziferisch mißbrauchten Gotteslicht ja doch Meine göttliche Heilkraft und unverletzliche Schöpferkraft noch immer wirken muß, Luzifer zum Trotz wirken muß - und seht, das bin Ich selbst als Jesus! So habe Ich all die Finsternis auf Mich geladen und bin als der göttliche Urfunke selbst innerhalb der luziferischen Seele aufgetreten, um dann alles wieder einzusammeln und zu Mir als der göttlichen Liebe zurückzuführen, was Luzifer von sich aus nicht wollte und was er von sich aus zerstreut hat. Und genau so, ganz nach diesem luziferischen Vorbild, seid auch ihr selbst vorgegangen, bis ihr nun in eurem Herzen, durch die Demut gereift, den Urlebenskeim in euch erreicht und mit Mir, als euren Jesus, in eurer luziferischen Seele einwirkt und es bewirkt, daß auch ihr wieder zu Mir zurückkehrt, daß ihr also sammelt, wo ihr vorher euer geistiges Leben zerstreut habt.

  8. Der luziferische Anteil stellt innerhalb eurer Seele den nach außen gestellten Gott dar, welcher die innere Verbindung mit Mir nicht wahrhaben kann und will, sonst wäre er ja nicht luziferisch. Er bewirkt damit jene Reflektion des Lichtes, das von seinem Urgrund mehr oder weniger getrennt nur immer den Vorwärtstrieb an sich erlebt, ohne die Liebesflamme im Herzen zu erreichen. Die Rückverbindung seines Lichtes mit Meiner Liebe geschieht nicht, und so wird dieses Licht in der Unendlichkeit zerstreut. Die normale Vorstellung eures sich nach außen hin zerstreuenden luziferischen Bewußtseins erzeugt in euch deshalb auch eine Gottesvorstellung, die unendlich und ebenso zerstreut und unwirksam ist als wie euch das nach außen geschaute Universum vorkommt, und weil euch diese schiere Ungeheuerlichkeit einer solchen Größe und Unendlichkeit sehr bedrückt, so ruft und greift ihr nach einem Gott, der euch wieder mit allem und jedem verbinden soll, nach einem Gott, wo ihr euch wohlfühlt und den ihr greifen und begreifen könnt. Und das ist euer Fleisch! Das ist die Art der Sexualität als verbindendes Glied zwischen euch als im Körper eingesperrtem Bewußtsein, welches vom Geist isoliert, dann nur noch die pure Materie hat, mit welcher es seine geistige Leere überbrücken kann und will.

  9. Die körperliche, geschlechtliche Liebe ist die Folge des sich durch sein Licht aufgeblähten Verstandes, weil solch ein Lichtbewußtsein diese geistige und alles und alle verbindende Liebe zu Mir verloren hat und demzufolge nach einem Trost greift, um diese große Leere in sich zu überbrücken. Diese Leere existiert, weil in der Seele solcher Menschen nicht Meine alles verbindende Jesusliebe angenommen wird, sondern nur die oberflächliche Weisheit des Verstandes mehr schlecht als recht existiert, und dieser großen inneren Leere steht dann auch die äußere Leere gegenüber - und um diesen großen Mangel innen und auch außen zu überbrücken, wird eben nach gewissen Projekten und Vorhaben gegriffen, wie man nach dem Fleisch greift, und andererseits wird auch nach der Sexualität als dem Trostmittel der sich selbst isoliert habenden Seele gegriffen. Dieses noch nicht mit dem Urlebenskeim im Herzen verbundene Verstandeslicht, verfügt nicht über die Tragfähigkeit, um das zu ertragen oder anzunehmen oder um überhaupt nur das zu verkraften, was solch ein Lichtbewußtsein erlebt, weil eben innerhalb dieses Lichtes noch die notwendige Wärme und Wirkkraft zur Befruchtung und Zeugung fehlt. Dieses Licht bleibt isoliert und erreicht weder das eigene Herz, noch die Herzen der Nächsten, und was gezeugt wird ist und bleibt die Illusion, die wie eine Blase nur eine bestimmte Zeit innerhalb eines gewissen Zustandsbereiches so farbenfroh schimmert, bis sie dann sehr plötzlich gut sicht- und hörbar zerplatzt.

  10. Wie schon öfters ausgeführt, bedingt und erzeugt das luziferische Bewußtsein dann auch schon diesen fleischlich-sexuellen Fall. Das mag euch noch nicht so einleuchten, denn ihr könnt ja bei euch denken, daß es mindestens eine rein luziferische Liebe zwischen luziferischen Menschen geben muß und darüber hinaus auch eine luziferisch-körperliche Liebe, daß es also eine rein seelisch, mehr platonische Liebe geben muß über diese sexuell-körperliche Liebe hinaus und das begründet ihr sodann mit dem Begriff des Duals. Nein, da habt ihr doch noch nichts begriffen, denn eine rein seelische Liebe unter den Menschen ist aus dem Grund nicht möglich, weil allein das luziferische Bewußtsein als reines Seelenbewußtsein immer das größte und ultimativ höchste und größte Bewußtsein sein will - gerade auf Kosten all der anderen - und es doch nicht ist.

  11. Wenn ein luziferisch sehr angehauchter Mensch einen ebensolchen Partner trifft, dann wird derjenige, der in einem Bereich irgend stärker oder kompetenter, also mehr luziferisch ist, den anderen sogleich unter den Tisch ziehen, und eine Beziehung entsteht, wie ihr sie in der Ehe auch nicht anders kennt. Der Unterlegene leiht dem anderen dann seine luziferische Liebe, und weil diese ehemals luziferische Liebe in dieser Auseinandersetzung unterlegen ist, so wandelt sie sich in eine mehr körperlich orientierte Liebe um, denn die dem Luziferisten unterlegene, vorher auch luziferisch gewesene Liebe kann ja ihren göttlichen Alleinvertretungsanspruch nicht mehr aufrechterhalten, weil der andere gezwungenermaßen noch göttlicher, d.h. luziferischer ist, und so wandelt und verwandelt sich diese Liebe aus dem Seelischen in die mindere Liebe des Körperlichen zurück und unterstützt mit dieser körperlichen Liebe umso mehr den Luziferisten, bis dieser in dem einen oder anderen Bereich ebenfalls körperlicher wird, während eine höhere als die luziferische Liebe sich nur freiwillig und niemals gezwungen in die wahre und göttliche Liebe weiter entwickeln und wandeln würde, doch das allerdings nur, wenn Ich als Urlebenskeim in solch einer luziferischen Seele die Umkehr bewirken darf, und das geschieht eben, wenn sich solch eine Seele Mir hingibt, wie sich die Braut dem Bräutigam hingibt.

  12. Für den seelischen Menschen gilt jedoch vorher diese luziferische Liebe seiner Träume und Projekte mehr als alles und deshalb kann er ohne zu zucken im Sinne seiner Vorhaben auch über "Leichen gehen", weil ihm diese körperlichen Menschen nicht viel bedeuten, hält er doch seine Seele als für bedeutend höher als die der anderen, und somit reduziert er sie nur auf deren Körperliches und in einem weiteren Reduktionsschritt sieht er sie nur als pure Tiermaschinen an. Solches könnt ihr bei dem Lamech in der Tiefe schon sehen (Haushaltung Gottes). Die anderen sind dann nur dazu nütze, daß sie dem seelisch-luziferischen Menschen die Bühne und die Nebendarsteller sind, und er ist der Hauptakteur. Der luziferische Mensch, als seelisch orientiert und weniger körperlich, hat in seiner Seele durchaus noch kein Gefühl für das Göttliche, denn das kennt er noch nicht, und so verwechselt er eben sein „sich gut fühlen“ damit, daß er sich für göttlich hält, und somit unternimmt er alles, daß er sich in seiner Seele gutfühlt. Solch ein seelisch orientierter Mensch muß dann eben genügend Geld haben, damit er sich wohl und sicher fühlt, und erst dann ist er geneigt, einmal an das Wohl seines Nächsten zu denken oder er muß genügend Nahrung haben, um sodann etwas an andere abzugeben oder er muß völlig gesund sein, damit er anderen hilft oder er muß entsprechend anerkannt sein oder werden etc. Ihr seht also, wie hauptsächlich das eigene Wohlsein und die Anerkennung genährt sein will, bevor solch ein luziferischer Mensch als reiner Seelenmensch etwas zum Wohle des anderen unternimmt, und alles was er unternimmt, deklariert er sicher und selbstbewußt als Nächstenliebe, und damit hat er für sich selbst genommen ja auch recht. Denn weil er sich selbst der Nächste ist, so hat er sich also auch am meisten geholfen, denn er hilft dem Nächsten ja nur, wenn es ihm selbst weitaus besser geht. Doch solch eine rein luziferische Liebe taugt nur für die Hölle und führt sicher auch niemals gen Himmel.

  13. Was muß also getan werden, um dem luziferischen Stadium im Menschen zu begegnen? Wie müßte nun der einzig wahre Gott vorgehen, wenn er solch ein Verhalten von diesen vielen Nebengöttern auch zu deren eigenem Wohl unterbinden möchte? Nun, ein wahrer Gott tut sicherlich niemals nur etwas für sich selbst, denn Gott ist die ureigentliche Nächstenliebe und somit bewirkt was Gott tut immer auch einen allgemeinen Nutzen, und dieser ist allein schon deshalb gegeben, weil der eine Luziferist in seinem Gotteswahn gegen den Nächsten streitet und auch streiten muß, will er doch der Größte und Mächtigste sein. Dieser luziferischen Liebe ist also eigentümlich, daß sie gegen Gott und den Nächsten streitet und daß sie deshalb alles, was sie plant und zeugt, nur stets zum eigenen Nutzen ausführt, und damit ist schon automatisch gewährleistet, daß sich der Luziferist schon selbst dafür bestraft, daß er für den anderen keine Liebe hat. Denn ein Luziferist wird alles mögliche wollen und in seiner Vorstellung schon förmlich realisiert sehen, doch eines sicherlich nicht: Er wird sein Kreuz mit sich und seinem Fleisch und also auch nicht mit seinen Nächsten tragen oder ertragen wollen. Er wird sein fleischliches Leben verlängern und verschönern wollen, er wird in seiner Vorstellung denken und es umsetzen wollen, daß er dieser Pfuscherei des begrenzten Lebens eines unfähigen Gottes dann auch schon eine bessere Strategie entgegensetzt, und so wird am Körper geschnippelt und geschnitten und geputzt und geölt was das Zeug hält, er wird ein besseres Bild von sich und seinem Körper umsetzen wollen, doch über eine gewisse Zeit hinaus hält es dieser Körper dann doch nicht mehr aus, allein deshalb nicht, weil die Seele dieser entsprechenden Geistkraft verlustig geworden ist, die sie bräuchte, um von Mir aus ein längeres Leben zu erhalten.

  14. Kreuztragen und damit sich in sein Schicksal fügen und demütig annehmen, was vorerst die Eltern in Vertretung Gottes mit ihm beginnen, das geht schon rein gar nicht, und wenn Ich dann selbst alles Mögliche versuche, um solch einer in den Verstand gefallene Seele wieder ein rechtes Lichtlein im Herzen zu entzünden, so wird sie erst recht in eine schlimmste Raserei verfallen und auch noch den Verstand verlieren. Und ein Luziferist kann es schon gar nicht leiden, wenn so recht kernfeste irdische Menschen ihm zeigen oder gar vorschreiben wollen, wie er in gewissen Situationen umzugehen hat oder es soll, denn sich von finsteren Erdtölpeln sagen lassen, was er zu tun oder zu lassen hat, das geht ihm doch gewaltig gegen den Strich. Und so wie er gegen den Verfall des eigenen Körpers polemisiert und klagt und stöhnt, so wird er sich auch gegen die Behandlung seitens der irdischen Menschen wenden. Es ist zu beachten, daß auch sehr seelenstarke Menschen, die u.U. sogar von oben kommen, sich dann auch sehr materiell benehmen und dann auch weitaus schlimmer wüten und wirken, als es die Erdmenschen tun, denn deren Seelen sind noch in starken Banden gehalten, doch diejenigen der Menschen von oben nicht. Darum setze Ich solche "Leichtgewichte" von oben auch immer in eine entsprechend schwere Bekleidung, die sich in Form ihres Ehepartners bzw. in Form der inkarnierten Familie kundgibt, denn Ich muß ja allezeit darauf achten, daß gerade Meine Zöglinge von oben Mir nicht die Zucht hier auf dieser Erde verderben.

  15. Jeder Mensch gelangt naturgemäß in das luziferische Stadium, auch wenn er nicht von oben ist, sondern hier auf dieser Erde die Stufenreihe der seelischen Rückführung zu Mir durchlaufen hat. Da allerdings jeder Mensch einen fleischlichen Körper trägt, so besitzt auch jeder ein mehr oder weniger entwickeltes körperliches Bewußtsein, und so wie dieses körperliche Bewußtsein sich über die uneigennützige Nächstenliebe weiter veredeln soll und damit vor allem auch das Kreuz mit den Nächsten ertragen soll, so wird es von Stufe zu Stufe immer höher bis in den luziferischen Bereich hinein geführt. Die Kinder leben ja vorwiegend aus diesem körperlichen Bewußtsein und sollen durch eine liebegerechte Erziehung in aller nötigen Strenge denn auch soweit von ihren körperlichen Begierden und Trieben gereinigt werden, daß sie ohne große Umstände in die luziferische Phase gelangen und diese ebenso überwinden, um zu Mir zu kommen.

  16. Doch wie ist es heutzutage bei euch gestellt? Eure Kinder werden zu schnell aus diesem körperlichen Bewußtsein sogleich in die Stufe des luziferischen Menschen überführt, stellen sich sogleich auf die Stufe der Eltern und beginnen schon im zarten Kindesalter, mit ihren Eltern über ihre Rechte und Forderungen zu streiten, ohne etwas von den Pflichten hören zu wollen und benehmen sich damit schon wie kleine Götter. Wenn Ich darauf hinweise, daß gerade für das körperliche Bewußtsein der Satz gilt, daß es den Nächsten wie sich selbst lieben soll, damit gewährleistet ist, daß alles Tierische von dieser Seele abfällt, so wird das also auch seinen Sinn ergeben, und da müssen dumme und geistig träge Eltern nicht glauben, sie könnten mit Mir rechten und müßten ihre Kinder dann erst recht so schnell es geht sogleich in dieses luziferische Stadium hineinlieben, ohne daß solch ein Kind überhaupt die körperliche Phase abgeschlossen hat, geschweige denn überhaupt diese Art der Nächstenliebe praktiziert hat, um in diese Abschlußphase gelangen zu können.

  17. Also kann auch kein Kind, wie gescheit es auch sein mag, die Sexualität seines Fleisches und so auch nicht die Triebkraft seiner Begierde bezähmen, wenn es nicht in der tüchtigsten Nächstenliebe ausgereift dann in das Stadium des Erwachsenen geführt wird, sondern die unentwickelten Phasen seiner geistig trägen Kindheit liegen wie Mahlsteine auf dem Grund der Seele und bewirken bei aller luziferischen Geistbildung, daß dem Aufbau seines luziferischen Seelengebäudes der Abriß nolens volens alsogleich folgt, und dies für einen Mann in der Form, daß seine eigene Gattin schon dafür sorgt, daß ihm sein luziferischer Wahn zum Fall wird wie auch umgedreht es der eigene Mann gegenüber solch einer Frau vornimmt. Und warum ist das so? Weil, wie auch schon ausgeführt, der jeweils andere ja auch das unentwickelte körperliche Bewußtsein hat und es entsprechend kundtut und in seinem luziferischen Bewußtsein gegen den anderen streitet. Aus dieser Kundgebung des körperlichen Bewußtseins heraus gibt es dann, durch diesen Trotz und Eigensinn, sogleich auch Streit, und selbst, wenn ihr nicht wißt, was ihr tut und warum ihr es tut oder nicht tut und euch daraufhin streitet, so weiß Ich doch stets um alles und weiß das große Warum von allem, denn auf Meiner Rechnung von all euren Taten steht gerade die trotzige Kindheit und das Aufbegehren gegenüber der notwendigen Strenge zum Guten eurer Seele ganz groß in Rot angestrichen. Und das besagt, daß ihr dort, wo ihr in eurer kindlichen Seele leckgeschlagen seid, dann andererseits auch mit eurem Partner anschlagt und all eure luziferischen Träume platzen werden.

  18. Nehmen wir zur Verdeutlichung dieses Umstandes einmal die so hübsch luziferische Planung eures gegenwärtigen Europas, wo ja sogar die an sich sehr kindlichen und an der Nächstenliebe orientierten ländlichen Bewohner und diese dortige Bauernschaft es all die Jahrhunderte mehr oder weniger gut vermochten, ihr unreifes körperliches Bewußtsein durch diese harte und schwere körperliche Arbeit zum Wohle der Nächsten zu veredeln und es über die Generationen auch gelang, daß sich aus den fleißigen und strebsamen Handwerkern und Bauern dann auch gute und seelenstarke Menschen entwickelten, die körperlich gesund, dann auch einen gesunden Geist ausbildeten und die Stufe des körperlichen Menschen sehr schnell überwanden und als Luziferist diese Stufe der Ausbildung durch ihr Kreuz mit dem Nächsten und der Überwinderliebe zu Mir dann ebenfalls überwanden. Die Bauernschaft eines jeden Landes oder Staates bildet die Grundlage und bildet alsogleich mit dem Handwerk zusammen das körperliche Gerüst, bildet somit den Knochenbau eines solchen Staates, an welchem alles andere hängt. Nun braucht solch ein körperlich viel tragendes und aushaltendes Bewußtsein deshalb sehr viel geistige Spannkraft, damit es nicht unter der Wucht der Obrigkeit zusammenbricht, und dazu tat die schwere Arbeit ihr übriges, und es funktionierte auch aufgrund dieser gewissen Nächstenliebe, bis auf diejenigen Zeiten, wo die luziferischen Streitigkeiten überhand nahmen und die Nächstenliebe durch die Eigenliebe abgelöst wurde. Das war z.B. beim 30jährigen Krieg der Fall, wo vor lauter Herren die Bauern nicht mehr wußten, was sie waren und sich dann selbst zum Herrn erklärten.

  19. Doch mit jenem Europa, so wie ihr es heute erlebt, ist genau dieser Bauernstand und ebenso auch das Handwerk zu früh und zu schnell und völlig verkehrt in die Technologisierung getrieben worden, sind aus einfachen und schlichten Menschen mit einer gut praktizierenden Nächstenliebe luziferische Projektleiter und Diensthabende eines Industriebetriebes geworden, die mit einem ungeheuer großen maschinellen Einsatz nun das Hundert- bis Tausendfache zu erwirtschaften haben, wie es früher der Fall gewesen ist. War vorher durch die Art der praktizierten Nächstenliebe immer eine gewisse Freiheit und ein gewisser Wohlstand vorhanden, der auch eine gewisse Unabhängigkeit bedeutete, so ist weder die Freiheit, noch der Wohlstand und schon gar nicht diese Unabhängigkeit gegeben, denn sowie das Bewußtsein des unreifen Bauernkindes zu schnell luziferisch aufgetrieben wurde, kam zu dieser luziferischen Lust sogleich auch die Last hinzu, nun sehr isoliert und allein auf die Technik vertrauend von morgens bis abends rackern zu müssen und so ein Leben zu führen, daß es kaum eine vernünftige Frau aushalten wollte. Mit der durch die Europäisierung vorangetriebenen Erhöhung der Arbeitseffektivität ging sogleich die Fähigkeit der sozialen Harmonie und des gegenseitigen Zusammenlebens verloren, denn gerade die Bauern haben kaum noch eine Familie, die funktioniert. Wenn jedoch das Gerüst eines jeglichen Staates schon aus der Nächstenliebe herausgelöst wird und sogleich in das leichte und bewegliche Seelenfleisch des Luziferisten überführt wird, dann hat solch ein Staatsgebilde über kurz oder lang auch kein festigkeitsverleihendes Knochengerüst mehr und die Weichteile und Weichbilder des Staates und seinen Institutionen finden keinen Halt, und somit folgt einem jeglichen zu früh entfesselten Bauernstand auch sogleich noch eine Revolution. Dieses Bild auf den Zustand eines menschlichen Körpers übertragen bedeutet gewissermaßen die Entkalzifizierung des Knochengerüsts und bedeutet somit die körperliche Verkümmerung und also auch den Untergang des Menschen, denn ohne notwendig feste Unterlage kann kein Mensch eine Tätigkeit verrichten, und deshalb vernichten sich diese luziferischen Strategen allmählich selbst, weil sie sich ihres festen Untergrundes berauben und mit dem Handwerker, der als Mittelständer zwischen den Bauern und dem Rest der Gesellschaft vermittelte, ist es ebenfalls vorbei. Ich sagte nicht umsonst, daß man sein Haus auf einem festen Untergrunde bauen sollte, und ebenso fest soll und muß der Untergrund eines jeglichen Staatengebildes sein und vor allem auch bezeichnet dieser Bauernstand auch das demütige und dienende Weib. Daß so ein Weib kaum noch gefunden wird und vor allem auch nicht mehr bei den heutigen Bauern gefunden wird, nimmt da nicht Wunder.

  20. Da seht ihr einmal die praktische Auswirkung davon, was geschieht, wenn das körperlich orientierte Bewußtsein keine Nahrung findet und sich nicht weiter veredeln kann oder will. Da gehört dann die exorbitante Geldmengenvermehrung auf der anderen Seite ebenso dazu, wie nun auch die Natur überall rebelliert, denn wenn die Lebensgeister in einem Menschen auch nicht mehr durch die Nächstenliebe gebunden werden, so werden nach außen hin auch nicht die Geister des Windes, des Regens, der Erde etc. in der Waage gehalten, es werden also nicht die Berg-, Feuer-, Erd- oder Luftgeister in der nötigen Disziplin gehalten werden, und so wird auch nach außen entfesselt und sichtbar, was der einzelne Mensch in seiner Seele nach innen erlebt, und so erlebt ihr nun die letzten Jahre und die kommenden Jahre Wetterkapriolen, wie ihr dies von früher her nicht kennt. Das Gefüge des körperlichen Bewußtsein und dasjenige des seelischen Bewußtseins wird nicht genügend in der Waage gehalten, weil man Mich, den göttlichen Wäger, nicht mehr beachtet und weil man darüber hinaus auch nicht mehr diese hingebungsvolle Nächstenliebe pflegt und durchhält, die allein das Bewußtsein der körperlichen Menschen entwickelt.

  21. Auf der einen Seite sind aus den körperlich betonten Bauern nun luziferische Großstrategen geworden, und aus den mehr seelisch orientierten Handwerkern, die allerdings auch noch dem körperlichen Bewußtseinsstadium nahestehen, sich aber schon mehr zur Seele zuneigen, sind dann auch schon wieder luziferische Strukturen entstanden, und so ist zum einen die Unterlage eines jeden Staates zersetzt, weil die Bauern in ihrem Bewußtsein nicht mehr weiterkommen, und zum anderen ist auch der Mittelstand zersetzt und zerstört, weil auch die dortigen Handwerker kaum noch das sind, was sie sein sollten. Wenn nun beinahe alles luziferisch geworden ist und dies aufgrund einer geheimen Planung seitens des Gegners auch geschehen sollte, so ist die Frage durchaus erlaubt, wer denn nun für all diese körperlichen Prozesse aufkommen soll, wer nun überhaupt dafür sorgen soll, daß sich die im körperlichen Stadium blockiert habenden Menschen, die vorzeitig luziferisch geworden sind, dann wieder in der rechten Ordnung weiter entwickeln können? Wer soll also dafür Sorge tragen?

  22. Nun, dann gibt es eben, wie allezeit, auch wieder eine Revolution, und gewaltsam wird von Millionen ausgeführt und mit dem körperlichen Verlust ihres Lebens bezahlt, was so einige wenige rein luziferische Strategen da wieder aushecken, doch wie das denn auch für solche Strategen selbst ausgeht und ob sie tatsächlich erhalten, was sie sich erträumen, das steht auf einem anderen Blatt, doch ihr könnt durchaus gewiß sein, daß auch sie ihren gerechten Lohn empfangen werden. Für euch sei nur das vorerst wichtig, daß ihr diese zwei verschiedenen Stadien eures Bewußtseins erkennen könnt und es lernt, sie genauer zu unterscheiden, um dann auch für eure Nächsten in der Liebe vorbereitet zu sein. Euer körperliches Bewußtsein und das euer Nächsten will unbedingt in einer Nächstenliebe ausreifen und sehnt sich nach solchen Taten uneigennütziger Nächstenliebe, wenn ihr das zulasset und wenn ihr also bereit seid, euer Kreuz zu tragen und euer seelisches Bewußtsein will all diese körperlichen Menschen und deren körperlich-seelisches Gehabe aushalten und ebenso wollt ihr die Streitereien mit euren luziferischen Gefährten aushalten, weil und indem ihr über alle diese Projekte und Probleme Mich doch noch mehr liebt als alles andere. Das ist euer Kreuz, und ihr kommt nur weiter, wenn ihr das erkennt und wenn ihr das freiwillig erfüllt, weil nur in der Erfüllung dieses Kreuzes ihr aus dem Kreuz herauskommt. Nur das Kreuz führt euch zu Mir, und wer von euch noch nicht gewillt ist, sein Kreuz zu tragen, der muß sich nicht wundern, wenn dieses Kreuz ihn schlägt und erschlägt. Das ist dann eben das Kreuz mit dem Kreuz, während es andererseits die Seligkeit und Überwindung dieses Kreuzes durch die Auferstehung des Geistes in euch sein könnte. Aber ihr müßt wählen!

Amen. Beachtet das. Amen.


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