Das Kreuz in der Ehe

Sonntag, der 30. September 2012   9:45 Uhr   M

Das Kreuz in der Ehe

  1. Ich habe die in das Geschlecht gefallenen Menschen wieder herausgeführt, indem Ich für euch gesühnt habe und damit können alle Menschen diesen göttlichen Geist in sich bilden, indem sie für ihn zeugen, indem sie dem Kreuz standhalten. Das gilt für alle, aber eine Bedingung ist gesetzt, da doch der Reifegrad unterschiedlich ist. Nur wer im christlichen Bewußtsein steht, dem Bewußtsein des brüderlichen Geistes, der ist auch willens und fähig, sich diesen Geist zu erwerben. Ob Nomade, ob Heide, ob Alttestamentarisch, ob Christ, für alle Menschen ist es möglich, dieses brüderliche Bewußtsein der Geistliebe zu erreichen. Niemand ist ausgeschlossen und nur derjenige ist der wahre Christ, der Mir in dieser Liebe nachfolgt.

  2. Das beste Mittel, diesen Geist zu erreichen ist allerdings, sich nicht seinem Fleische zu unterwerfen, denn wenn die Herrschaft des Fleisches noch nicht begonnen hat, so kann die Seele solcher Menschen Mich leichter erkennen. Es sind diese Leidenschaften der körperlichen Liebe noch nicht in diesen Seelen manifestiert, der Trotz ist dort noch nicht bis in das Gehirn aufgestiegen und hat diese, seine Nächsten als Böse wahrnehmenden Muster noch nicht installiert und somit stehen sie nur in diesem leichter zu überwindenden luziferischen Fall ihrer Seele. Dem Kreuze können sie besser standhalten, denn diesen körperlichen Triebkräften der sinnlichen Begierde, die den meisten Nervenäther verbrauchen und die sie krankmachen, haben sie keinen Zutritt gewährt. Doch wenn sie ihre luziferische Bewußtseinshaltung nicht überwinden und aufgrund ihrer größeren Seelenstärke und Reinheit, sich da etwas auf ihre Reinheit zugutehalten und sich damit in diese pharisäische Bewußtseinshaltung begeben, dann werden sie durch ihre Hochmutsgeister dann auch wieder zu Fall gebracht und es nutzt ihnen dieser große Vorsprung gegenüber den irdischen Menschen wenig.

  3. Für die irdischen Menschen, die ja in das Geschlecht gefallen sind und deren Rückkehr zu Mir in diesem Durchlaufen der irdischen Schöpfungsreihe besteht, muß darum eine besondere Form gewählt werden, mithilfe derer sie wieder an Mein göttliches Herz zurückkehren. Da allerdings auch Meine Kinder von oben sich zumeist auch wieder in dieses sinnliche Geschlechtsleben begeben, so haben sie sich damit auch den irdischen Menschen gleichgestellt und deshalb gilt auch für jene von oben diese eigens für sie gewählte Form. Seht, Meine Lieben, das ist die Verbindung von Mann und Frau in der Ehe, denn diese Ehe ist die Form, welche die in das Geschlecht gefallenen Menschen wieder miteinander verbindet. Die Ehe ist damit an sich ein Kreuz, weil der aufrecht strebende Mann sich mit dem auf Ausgleich bedachten Weib verbindet, weil die Gottesliebe sich mit der Nächstenliebe verbindet.

  4. So wie in dem Manne sich die Liebe zum Höchsten bekundet, so bekundet sich in dem Weib die Liebe zum Nächsten und beider Liebe zusammen ergibt durchaus das Kreuz und das ist besonders fühlbar, wenn der Mann in seiner Unreife nicht diese höchste Gottesliebe als Jesusliebe erreicht und wenn daraufhin sein Weib auch nur mehr in seiner Eigenliebe steht respektive, anstatt uneigennützig zu dienen, dort mehr auf den Genuß von Nervenäther erpicht ist.

  5. Ihr könnt also in der Ehe die zwecks Seelenbildung gewählte Verbindungsart von Mann und Frau erkennen, in welcher sie am besten ihre Seele stärken, und sie zur Vollreife führt bis dahin, wo im beiderseitigen christlichen Bewußtsein, sich ihr Geist in ihrer Seele formt, weil sie Mich nun über alles zu lieben vermögen, denn sie sind sich Bruder und Schwester geworden. Das bedeutet eben das christliche Bewußtsein, das bedeutet also das Christentum im Kern. Ja, was ist nun aber, wenn dort der eine von beiden diese Ehe löst, weil er dieses hehre Ziel nicht erkennt und es von seinem Gefährten nicht annimmt? Wenn, wie die gesellschaftlichen Nervenmuster eurer Zeit es zeigen, der Frau dort eine Eigenständigkeit und Gleichberechtigung suggeriert wird, indem sie sich durch den Raub von Nervenäther beköstigt und sich deshalb diese sie demütigende Stellung gegenüber ihrem Manne nicht mehr gefallenläßt? Oder wenn der Mann aufgrund seiner überbordenden Sexualität diese Ehe bricht und mit seiner Frau nichts mehr in dieser geschwisterlichen Hinsicht beginnen will?

  6. Kann dann die eheliche Form des Kreuzes diese, sich aus dieser Verbindung freiwillig begebenden Menschen in einer nächsten Verbindung wieder erreichen und können sie dort den für ihre Seele so dringend benötigten Seelenfrieden finden? Nun, dafür gibt es seit Jahrtausenden gültige Gesetze, die Ich auch in Meiner Liebe nicht aufgehoben habe. Wer aus seinem Trotz und Eigenwillen heraus die Ehe bricht und auflöst, der steht ja nicht in dem gütigen Verzeihen der dieses Kreuz überwindenden Liebe, der steht damit nicht in Meiner Liebe und damit kann die Seelenausreife nicht erfolgen. Nur deswegen, weil nervliche Muster jemanden suggerieren, sich irgendwie den Nervenäther zu verschaffen und nur weil dazu oftmals eine eheliche Verbindung eingegangen wird, sei es aus der Versorgermentalität heraus, sei es aus der Sexualität heraus, sei es aus der Angst des Alleinseins heraus, sei es aufgrund einer gesellschaftlichen Verpflichtung heraus usw. nur deswegen kommt es ja zu diesem großen Leid all dieser Ehekriege und das Kreuz drückt dann schwer auf deren Schultern. Doch solltet ihr, nur weil diese gewissen Nervenmuster euch in diese Ehe gelockt haben, dann auch sogleich solch eine Ehe lösen? Die Antwort ist auch schon seit Jahrtausenden eindeutig. Nein, denn nur das Kreuz in dieser ehelichen Form vermag die Seelen der sich gegenseitig zu Liebe Verpflichteten auch weiterführen, vermag sie ausreifen zu lassen soweit, bis sich endlich der Geist in deren Seelen zu bilden beginnt.

  7. Allerdings habe Ich ein besonderes Auge auf Meine Kinder, die sich ehelich verbinden und darum werde Ich auch dafür Sorge tragen, daß sie und also nun ihr auch euer hehres Ziel der Geistbildung erreicht. Doch wer seinem luziferischen Geist huldigt, der wird sicherlich solch eine Form des Kreuzes nicht mehr ertragen wollen und fällt damit aus dieser Nächstenliebe heraus in seine Eigenliebe zurück. Genau das ist nun bei Millionen der Fall, weil es den Frauen sehr leicht gemacht wird, diese eheliche Verbindung zu lösen, denn sie verfügen zum Teil über ein eigenes Einkommen, sie wissen sehr konsequent, sich des Nervenäthers ihrer Nächsten nur für sich selbst zu bedienen und sie haben nun auch von Staatswegen gewissermaßen das Recht erhalten, sich selbst zu verwirklichen. Oh, Meine armen Kinder. Mich dauert sehr, daß ihr euch freiwillig aus der Demut begeben habt.

  8. Wenn also die Ehe so aufgelöst wird, wie seinerzeit England die Ehe mit Deutschland gebrochen hat und sich anschickte, ihren Mann zu vernichten, so ist dieses Nervenmuster nun also auch weltweit verbreitet und kein Land der Erde hat dabei etwas gewonnen. Die Menschen sind in diese Versorger-Mentalität gefallen und so ist es auch besonders ersichtlich an jenen Frauen, die sich nun allein, ohne ihren Mann, dort in der Welt behaupten müssen. Die Materie wird ihnen zum Trost gegenüber ihrer Unfähigkeit, sich weiterhin demütig gegenüber dem Manne verhalten zu müssen und ihre Kinder sind ihre Gewähr, sich weiterhin mit einer Scheinliebe trösten zu können.

  9. So wird Generation auf Generation der Trotz in dem weiblichen Geschlecht gestärkt und die Männer werden in ihrer Seele schwächer, bis es einmal zu dem Punkt kommt, an welchem die Frauen die Herrschaft des Mannes nicht nur anstreben, sondern wo sie ihn förmlich ersetzen wollen und dieser Punkt ist also gegenwärtig auf eurer Erde erreicht, da selbst das Kreuz in dieser Ehe abgeschafft werden soll, weil sich die Frauen in ihrer Freiheit wähnen, während die Männer ihren sexuellen Phantastereien frönen wollen.

  10. Nachdem es kaum noch möglich ist über diese eheliche Verbindung eine göttliche Liebe zu erreichen, nachdem diese gegenwärtig geschlossenen Ehen kaum noch kreuztragend und -ertragend sind, nachdem es dort kaum noch eine uneigennützige Liebe gibt, denn von einer Gottesliebe ist ja nicht zu sprechen, neigt sich für die westlichen Gesellschaften diese besondere Ausreifeform der ehelichen Verbindung dem Ende zu. Wird nun auch dort das Kreuz abgeschafft, so wird damit der Konsum von Nervenäther festgeschrieben und die Ehe hat in ihrer göttlichen Funktion aufgehört, denn wenn der Ehe das Kreuz genommen wird, so gibt es keine Ehe mehr, so gibt es dort diese Geistbildung nicht mehr. Die eheliche Verbindung als Versprechen der Liebe, daß sich diese Menschen gegenseitig lieben und helfen, um sich uneigennützig zu dienen ist also mit dem Entfernen des Kreuzes aufgelöst worden. Dem Weib wurde seine Helferstellung und dienende Fürsorge innerhalb der Familie geraubt, es wurde zur männer-ersetzenden Frau umgestaltet. Die Dienstbarkeit und fürsorgende Nächstenliebe wurde zugunsten der Eigenliebe aufgegeben, die uneigennützige Nächstenliebe wurde der Ichliebe geopfert, Nervenäther - anstatt der kreuzertragenden und durchs Kreuz in die wahre Nächstenliebe verwandelte Geistliebe - angestrebt. Die mütterliche Liebe einer Maria wurde zugunsten der Ichliebe Luzifers aufgegeben.

  11. Der Vater wurde ebenfalls aus der fürsorgenden Tätigkeit entfernt. Ebensowenig wie die Mutter sich zur Maria gestaltet, ebensowenig hat sich der Mann zum Vater Josef gestaltet und deshalb kann sich bei ihnen auch kein Jesuskindlein einstellen. Das wiederum bedeutet für jene Zöglinge, die aus solchen, das Kreuz ablehnenden Verbindungen entwachsen, daß sie das christliche Bewußtsein verloren haben und wieder in die Vorstufen zurückgefallen sind. Die Dekadenz der Gesellschaft schreitet schnell voran und aus Christen werden Heiden und Nomaden.

  12. Aber gut, das ist euch nichts Neues, und wer von euch dort seine Ehe gebrochen hat weil er, trotzbedingt, von Mir nichts wissen wollte - wer daraufhin seinen Geist nicht bilden konnte, den wird das Leben ja sicherlich auch schon in die Mangel genommen haben. Gerade euch dienen auch diese Worte, damit ihr endlich einseht, wie falsch und wie eigennützig ihr gehandelt- und wieviel Leid ihr den Euren angetan habt, weil ihr nur auf euch selbst geschaut habt. Oh, ihr armen Kindlein, wieviel Unrecht habt ihr aus eurem luziferischen Bewußtsein heraus getan. Ja, Ich habe euch verziehen, so wie auch ihr verzeiht! Jawohl, doch nutzt euch das doch vorerst überhaupt nichts, solange ihr euch nicht dieses geistige Bewußtsein verschafft habt, was ihr in eurem Trotz den euren angetan habt und solange ihr als Sühneleistung nicht denen verzeiht, die euch Unrecht antun. Zur Vergebung gehört doch, daß ihr deutlich um euer Versagen und also sehr deutlich um eure Fehler wisset, um dann als Ausgleich eurer Sünden anderen zu vergeben, denn ihr könnt nicht immer eure Fehler bei denen korrigieren, denen ihr Unrecht angetan und dafür lasse Ich dann andere Menschen in euer Bewußtsein treten, damit ihr es dort ableistet. Wie könnt ihr auch nur glauben, daß euch vergeben sei, wenn ihr noch kein Bewußtsein für eure Handlungen entwickelt habt? Zur Vergebung gehört die Reue und dann die Sühne und solange ihr nicht eure Taten bereut habt, solange könnt ihr sie auch nicht sühnen und könnt auch anderen nicht vergeben.

  13. Sicherlich habe Ich für euch gesühnt und euch vergeben, doch ihr müßt ja Meine Liebe und Mein Wesen annehmen um das zu erkennen. In dieser bewußten Liebe Mir gegenüber, erkennt ihr eure große Schuld und dann erkennt ihr auch, daß euch dieses Bewußtsein eurer großen Schuld nicht vernichtet, so wie ihr die euren vernichtet habt oder es wolltet - und dann erkennt ihr Meine euch vergebende Liebe. Anstatt Gleiches mit Gleichem zu vergelten, vergelte Ich es mit einer Liebe, die für euch gestorben ist. Und so ist mit Meinem Tod auch eure Schuld getilgt, doch das gilt allerdings erst für diejenigen, die Mich für sich haben sterben lassen, die also ihre Schuld mit ihrer Liebe zu Mir zu Grabe tragen oder anders gesagt, die ihr Sündenfleisch sterben lassen, damit die reine Seele wieder aufersteht in welcher Ich dann lebe. Diese Auferstehungsliebe sollt und könnt ihr nun tun, um anzuzeigen, daß ihr Mein Opfer angenommen habt. Ihr sollt aus eurer großen Schuld freikommen, um nun endlich auch euren Geist in eurer Seele bilden zu können, denn sonst wäre Ich ja umsonst gestorben. Vergebt also allen, wie Ich euch vergeben habe und nehmt nun freudig euer Kreuz an. Helft jenen, denen ihr seinerzeit Übles angetan in eurer Unreife und macht gut, aus und mit Mir in euch, sodann wird euch die Barmherzigkeit Gottes gewiß sein, denn Ich bin bei euch und helfe euch. Euch ist vergeben und deshalb müsset ihr euch und allen vergeben können, denn sonst drückt euch euer Kreuz zu Boden und die Geistbildung mißlingt. Ich bin als Sühneopfer für euch gestorben, damit Mein Geist in euch auferstehen kann, doch diese Auferstehung Meines Geistes in euch ist auch die Auferstehung eures Fleisches in der Weise, daß ihr nun auch die vorherigen Sünden im Fleisch und die Sünden überhaupt mit einer entsprechenden Liebeleistung, der uneigennützigen Nächstenliebe also, entgeltet. Alles, was ihr vorher den Nächsten im Verkehrten angetan habt, könnt ihr nun in Meinem Liebegeist sühnen - und so ersteht aus dem Saulus ein Paulus.

  14. Es ist eben so, daß Ich euch hier in diesen Kundgaben auch den Spiegel vorhalten muß, denn sonst würdet ihr das hehre Ziel der Geistbildung verfehlen. Die Welt taumelt dem Ende zu, die alte Weltzeit geht zuende und eine neue Epoche beginnt. Wollt ihr etwa unter dem Getriebe der die alte Welt zermalmenden Leidenschaften geraten? Ich glaube nicht. Also bekennt euch im Herzen schuldig, laßt Mich für euch gestorben sein und beginnt nun deutlicher, in Meiner Auferstehungsliebe das Versäumte aufzuholen und lasset barmherzige Liebe in euren Herzen walten. 

  15. Ja, Meine Kinder, dies ein Wort zu jenen, die ihre Ehe leichtfertig aufgelöst und gebrochen haben - und damit sind auch jene gemeint, die zwar nicht ihre partnerschaftliche Ehe im weltlichen Sinn gebrochen haben, die ihr aber dennoch die Ehe mit Mir gebrochen habt, denn ihr habt eure Sinne der Welt zugewandt. Wenn Meine Kinder von oben sich in dieser Welt verloren haben, dann sind sie auch adamitisch gefallen und dann müssen sie auch durch diese eheliche Kreuzform gehen, um den adamitischen Fall zu überwinden. Wenige nur sind es, die einem damaligen Johannes gleich sich Mir als Brautseele andienen und Ich spreche ja auch häufiger von Meinem Lieblingsjünger. Aber Ich spreche auch über den Täufer Johannes, Meinem Elias, der Mir als Wegbereiter folgen sollte und gerade ihr wißt es, daß und warum er Mir nicht folgen konnte, doch seine Jünger schon. In dieser Situation stehen etliche von euch, die Mir nicht oder noch nicht gefolgt sind aus dem Bewußtsein ihrer Sündenhaftigkeit. Aber nun ist die Zeit, wo Ich euch- und damit auch jenen, die die Ehe gebrochen habe, wieder Meine versöhnende Hand reiche und sage, daß ihr Mir folgen sollet. Folget Mir, Meine Lieben, denn euch ist vergeben die große Schuld und größer ist es, nun Meiner Liebe zu folgen um die Barmherzigkeit dieser Liebe auch für die Euren auferstehen zu lassen.

    Amen. Amen. Amen.

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