Das Geistkind - öffentlich

Sonnabend, der 17. Mai 2014  8:30 - 9:30  M

Das Geistkind - öffentlich

  1. Ja, nun ist da tatsächlich ein kleiner Stamm Meiner Kinder, der Brautseelchen, der Kleinkinder und somit seid ihr nicht mehr allein. Eure Seele vermag schon zu jubeln inmitten all des Leids, welches ihr seht und dennoch seht ihr mehr als das: Denn ihr seht das neue Wachsen und Werden der Gotteskinder, die da hart geprüft, die da hart gelitten, die ihr Kreuz getragen und die nun auch soweit durchgehalten haben, daß sie zumindest Meine Kinder geworden sind, daß sie zumindest die Schweinetröge der Welt verlassen und sich zu Mir, zu des Vaters Haus begeben haben um an des Vaters Tisch zu speisen.

  2. Und ja, Ich komme euch entgegen und Ich selbst führe euch an Meine Tafel und so höret nicht auf das Geschwätz eurer Nächsten, der Gerechten, die da zwar aufgrund ihrer Gerechtigkeit scheinbar an Meiner Seite verblieben sind, die jedoch nicht das ausgestanden haben, was ihr ausgestanden habt, die da der Welt von sich aus noch nichts entgegenzusetzen haben. Doch ihr seid nun gereift und könnt und wollt der Welt widerstehen, doch jene Gerechten dort, die werden erst noch geprüft werden.

  3. Ihr seid durch diese Prüfung nun durch und die Welt vermag euch nichts mehr zu bieten, sie kann euch nicht mehr verlocken, sie kann euch nicht mehr in ihr Lotterbett ziehen, sie hat nichts mehr, mit dem sie euch noch ködern könnte und gut, nun werden eben die euren geprüft und ob auch sie da standhalten, das ist die Frage. Und dennoch haben sie es leichter, denn ihr seid schon da und könnt sie anleiten, könnt sie unterstützen, doch solche Gerechtigkeitsapostel wie die euren, die werden sich allerdings schwertun da etwas von euch anzunehmen und also werden sie hart gebeutelt und gebürstet, damit sie ihre Gerechtigkeit, die ja nur aus der luziferischen Seele stammt, da nun endlich auch abschleifen, damit der saubere und klare Geistmensch sich entwickeln kann.

  4. Mit der Gerechtigkeit eurer Nächsten ist es ja nicht weit her, denn wenn dort Geist wäre, dann würde diese Gerechtigkeit, die ja nur die Folge des geistlosen Zustandes ist, so nicht mehr sein können, während nun der Geist, den ihr in der Liebe zu Mir und den Nächsten erworben habt, eine völlig andere Art der Gerechtigkeit darstellt- und das ist die Barmherzigkeit, das ist das tiefstinnere Gefühl und Wissen, wie leer, wie geistleer doch die Welt da draußen ist, die es nur mit äußerlichen Attraktionen versucht ihre Geistleere zu übertünchen und dennoch, bei allem was sie da unternimmt, erfolglos bleibt.

  5. Jedoch der Gerechte, der allein aus seinem Seelenguten heraus gerecht ist, also dieser Pharisäer dort, der sich an seine Brust schlägt und Mir dankt, wie gut er geworden ist im Unterschied zu dem Zöllner, nun solch einer wird erst noch diesen Weg bis in die Schweinetröge zu gehen haben.

  6. Der andere hingegen hat erkannt, daß nur Ich gut bin, denn er hat nun auch diesen Vergleich zur Welt erlebt, doch der Pharisäer hat noch nicht erkannt, wie gut Ich bin und er neidet Mir sogar Meine Güte. Obwohl er scheinbar ständig an Meiner Seite gewesen ist, so war dessen Herz doch nicht bei Mir während beim anderen, der eben nicht an Meiner Seite gewesen ist, sich dessen Herz jedoch Mir zugewandt hat.

  7. Was ist Mir wohl lieber, ein Gerechter, der Meiner Hilfe nicht bedarf oder ein Gefallener, der sich nach Mir sehnt und sich jedoch für zu sündig erachtet um an Meinem Tisch zu speisen? Nun, ihr Meine Kindlein und ihr Meine geliebten Bräute, die ihr da noch unser gemeinsames Liebeskind zeugen wollt damit auch ihr Meine Kinder werdet, ihr alle habt diesen Weg zu den Schweinetrögen gewählt, ihr alle waret Meine verlorenen Kinder, denn geistlos waret ihr, voll mit eurer Seele, voll mit euch, voll mit eurer Liebe. Doch nun seid ihr leergeworden von euch, leer von der Welt und deren Triebe, leer wie die Wüste und allein so habe Ich euch ergreifen können um euch nun mit Meinem Geist zu füllen.

  8. Ihr alle seid ja Meine verlorenen Söhne, solange ihr noch nicht diese Eingeburt des Geistes in eurer Seele erlebt, solange also noch nicht unser Kind dort gezeugt wird, solange ihr als Mein Geistkindchen in eurer Seele nicht in dieser höchsten Liebe zu Mir und dem Standhalten gegenüber euren Nächsten gezeugt wurdet, denn ihr wißt es nun, wie Ich euch gezeugt habe mithilfe des Kreuzes, welches euren Luziferismus beendet, welches euren geistlosen Zustand beendet, welches eure Art der Gerechtigkeit und der Abhängigkeit vom Eigenguten, vom Nervengeist, vom Ätherrausch beendet.

  9. Ihr seid nun Meine Bräute und als solche seid ihr allerdings auch Mein Sohn, der da heimkehrt ins Vaterhaus, denn die Seele ist im Verhältnis zu Mir weiblich, ist die Braut mit welcher Ich den Sohn zeuge und darum ist der Geist, weil von Mir gezeugt dann eben männlich, ist demzufolge als Mein Sohn anzusprechen, der tot war, weil eben noch nicht gezeugt. Was ihr da also an euch erlebt habt ist die Heimkehr des verlorenen Sohn, ist also die Rückkehr der untreuen Braut, ist nach diesem Gleichnis mit der Seelen-Mutter, die ihr im Umfeld eures Ego´s selbst seid, nun auch die Rückkehr der Seelen-Mutter zu ihrem Geistkind. 

  10. Dies alles seid ihr, dies alles erlebt ihr und habt ihr erlebt. Ihr seid Mein verlorenes Kind solange dort die Eingeburt des Geistes in eurer Seele noch nicht erfolgt ist. Diese Eingeburt des Geistes ist der Zeugung unseres Kindes, also Meines Sohnes gleichzusetzen, welcher ihr allerdings selbst seid. Dieses Kind muß sodann auch geboren werden und dazu müßt ihr als Meine Seelenbräute auch treu bleiben, müßt der Welt fliehen, müßt als schwangeres Weib da in die Wüste fliehen fern der Welt, wie Meine Maria es euch gezeigt hat, die da eben ein höchst keusches Leben führte und also seid ihr da alle wie die Maria. Sodann zertritt eure Seelen-Mutter, ihr selbst in eurem Seelen-Ich, ihr als die demütige Maria, den Kopf der Schlange, also den Kopf eures dominanten Seelen-Ich´s, welches euch wieder in die Welt verlocken will, welches euch nicht zu Mir dem Vater lassen würde, welches die Geburt des Kindes mit allen Mitteln verhindern will weil es das Kreuz ablehnt.

  11. Dann geschieht die Zeugung ebenfalls fernab der Welt und doch inmitten eurer seelischen Verletzungen, der Verletzungen eurer Mutterseele, all dessen Nervenmustern, die sie da noch unerkannt in sich trägt und das ist an den Tieren sichtbar, die seinerzeit im Stall an der Krippe waren. Das sodann in der Krippe, also in eurem Herzen gezeugte Geistkind darf allerdings nicht dem Vater vorenthalten werden, darf nicht zum Trost eurer marianischen Seele werden und also muß ein gestrenger Vater her, der diese Verbindung zwischen euer Maria-Seele und dem Kind da begutachtet und der aufpaßt, daß eure Seele, also euer Seelen-Ich da auch die 7 Viertelstunden durchhält und alles andere auch, so daß ihr als wachsendes und gedeihendes Geistkindchen auch tatsächlich in Meine väterliche Sphäre gelangt.

  12. Und ja, auf eine gewisse Art wiederholt sich bei der Reifung des Geistkindes all jenes, was ihr vorher in euren Familien erlebt hat. Wie die Mutter euch herzte, wie sie zu oft klammerte, wie euer Vater versuchte euch zu liebkosen, wie er später versuchte, euch zu erziehen, euch zu erreichen, wie er dann gegenüber euch und eurer Mutter strenger sein mußte, wie ihr euer Kreuz bekommen habt damit eure Ausreife nicht bedroht ist, wie ihr euch sodann von eurer Mutterseele abgenabelt habt, wie ihr anschließend zum Vater gekommen seid- und wie ihr sodann zu Mir erst kommen könnt, so ihr diesen vorherigen seelischen Prozeß der ordnungsgemäßen Abnabelung voller Liebe erfolgreich durchlaufen habt und seht, überall steht die Welt und lockt.

  13. Ja, das sind all diese Stadien, wo die Schlange lauert und wo ein gestrenger, aber liebevoller Vater im Hintergrund wacht ob der Unversehrheit Seines Kindes und ja, nun endlich seid ihr da (gilt nur für einige wenige)1 aufgewacht und seid Mir nähergekommen, habt Meine wunderbare Führung endlich ein wenig erkannt und freut euch darauf, daß ihr selbst euer Geistkind, Mein Kind, geworden seid.

    Amen.

1Gilt nur für diejenigen, die das oben Gesagte auch umgesetzt haben und das ist freilich nur ein geringer Teil derjenigen, die es könnten, die es, ihres Trotzes wegen, nicht einsehen und die dafür lieber luziferisch bleiben wollen.

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