Das Gebet in den verschiedenen Bewußtseinsstadien

Sonntag, 10. April 2011  9:10 Uhr  M

Das Gebet in den verschiedenen Bewußtseinsstadien

  1. Wenn eure körperlichen Begierden überwunden sind, dann fühlt ihr einen großen Frieden in eurer Seele, und erst dann seid ihr Mir so nahe, daß ihr Mein Wort aufnehmen und in all der Liebe anwenden könnt. Dann seid ihr ruhig, seid friedlich und vermögt es, auch angesichts der euch umgebenden Menschen ebenfalls ruhig und friedlich zu bleiben, und genau diese Fähigkeit ist es, die durch das Kreuztragen erworben wird. Ihr seid dann ruhig in Mir angesichts etwaiger alttestamentarischer Menschen, die mit ihrem Glauben noch immer streiten müssen, die noch um die Vorherrschaft ihres Glaubens streiten müssen und sich untereinander noch sehr unruhig und deshalb nicht friedlich benehmen können, einfach deswegen, weil aus deren Körper noch zu sehr das Tier mit seinen Facetten hervorlugt, und genau diesen Kampf ihrer Seele darum, das Tier in sich zu befrieden, könnt ihr auch nach außen erleben, so erleben, wie dies gegenwärtig zwischen den Juden und den Mohammedanern, aber auch den ihr Kreuz ablehnenden ebenfalls sehr luziferischen Christen der Fall ist. Die Unruhe der agilen, sich körperlich noch immer orientierenden, alttestamentarischen Streiter schlägt dann wieder voll auf deren Seele durch, und so können sie den Seelenfrieden, den der kreuztragende Christ in der Liebe zu Mir erreicht, dann eben nicht erreichen, und dieser innere Seelenkampf wird dann nur nach außen verlagert.

  2. All diese Zustände könnt ihr auf all euren Tagungen, Treffen, Seminaren ebenso deutlich erleben und auch an euch wahrnehmen, es sei, ihr hättet das Tier in euch nun endlich einmal überwunden, weil ihr dies in und mit eurer Familie gelernt habt. Das ist die letztendliche Beherrschung dessen, was Ich mit der magischen Verwandlung von Luzifer zu Satan und umgekehrt bezeichnet habe, und die Fähigkeit, daß ihr euch dann nicht dieser magischen Verwandlung hingebt, sondern fest und sicher bei Mir verbleibt, ist eben die Voraussetzung dessen, daß ihr diese noch sehr tierhaften Ichpositionen überwunden habt. In einem Umfeld, wo ihr mit solchen Streitern zusammenkommt, müßt ihr euch deshalb ausschließlich auf Mich konzentrieren können, wollt ihr nicht wieder von eurem körperlichen Bewußtsein dominiert werden, und deswegen macht es für euch überhaupt keinen Sinn, daß ihr euch auf solche Begegnungen einlaßt, wenn ihr euch noch nicht einmal die Kraft erworben habt, euch und euren Partner in Meiner Liebe zu stabilisieren, damit auch euer Gefährte, den wir hier diesen alttestamentarischen Streitern zurechnen können, vollends christlich wird und es bleibt.

  3. Ihr seht also, wie ihr euren Zustand sehr deutlich im Umgange mit euren Liebsten erkennen könnt. Ja, und dann gibt es noch die Heiden und Nomaden, mit denen ihr Umgang pflegt und die euch noch mehr belasten und eurer Seele noch mehr abverlangen, denn diese sind in ihrem Verhalten noch sehr viel kindlicher. Inwieweit ihr mit den Nomaden klarkommt könnt ihr daran sehen, wie ihr mit Kindern insgesamt umgeht, die sich noch in einem Alter von unter 10 Jahren befinden. Habt ihr ihnen gegenüber die nötige Kraft und Autorität und könnt diese kleinen Racker da auch recht anleiten und sie auf ernsthafte Weise zum Guten anleiten oder seid ihr unsicher und hilflos ihnen gegenüber, weil ihr bei solchen Kindern euren Körper stärker einsetzen müßt, denn mit eurer seelischen Sprache allein ist ihnen nicht gedient. Hat euer körperliches Bewußtsein sich auch tatsächlich die Fähigkeit erworben, den Umgang mit solchen noch sehr Halbwilden auszuhalten und könnt ihr angesichts dieser wilden Umtriebe solcher Kinder in eurer Seele ruhig und friedlich sein, könnt sie mit Meiner Liebe besänftigen und könnt ihr sie überhaupt erreichen? Nun, das kann der noch sehr jüdisch orientierte Christ sicherlich nicht, denn solche Kinder sind ihm ein Gräuel, und ebenso, wie er die Heiden und Nomaden verachtet, so verachtet er auch all solche kindlichen Regungen deswegen, weil er mit seinem körperlichen Bewußtsein noch sehr nahe dem Tier steht und nur aufgrund von strengen Satzungen sein Fleisch und diese Begierden zügeln kann, und diese Haltung kommt dann in den Anweisungen und Verhaltenswinken des alten Testaments zum Ausdruck, während der Koran da noch erhebliche Defizite aufweist und mehr in die Richtung des körperlich orientierten Talmud geht, welche Schriften nicht geeignet sind, als Anleitung zur Veredelung des menschlichen Bewußtseins zu dienen.

  4. In christlichen Kulturen kommen also in den Kindern und deren Reifestadien die Vorstufen des menschlichen Bewußtseins zum Ausdruck, denn der Zustand des Nomaden oder des Heiden sollte vom christlichen Bewußtsein der Eltern überwunden sein, und in der Erziehung der Kinder können die Eltern an sich erleben, inwieweit sie auch tatsächlich christlich sind und Mich erkannt haben. Während der Erziehung und Ausbildung ihrer Kinder kann die Mutter noch ihre eigenen, durch ihre kindliche Erziehung erlebten Verletzungen aufgrund ihres damaligen Trotzes abbauen, und wenn nicht, dann wird sie zwangsläufig die Rückkehr ihres eigenen Trotzes in ihren Kindern erleben und der Nomade oder der künftige Heide kommt nun innerhalb ihrer Erziehungsweise zum Ausdruck. Vermag es die Mutter allerdings, daß sie, durch die Liebe und Nächstenliebe berührt, ihre Verletzungen an Mich abgibt und kann sie ihrem Mann dann auch das brave Weib sein, dann wird sie gerade durch die Erziehung der Kinder selbst den christlichen Standpunkt ihrer Seele festigen und den judäo-christlichen, also den alttestamentarischen Standpunkt überwinden und erst dann die wahre Einigung und Vereinigung der Liebe mit ihrem Mann erleben, weil sich beide dann nicht mehr körperlich wie Mann und Frau berühren, sondern weil beide nun wie Geschwister sind, die vor Mein Antlitz treten und wo Ich Mich ihnen als der gütige Vater dann auch schon zeigen kann. Dem Manne wird solches deshalb zuteil, weil es auch von seiner Reife und von seinem inneren Frieden abhängt, ob sein Weib diesen Zustand erreicht, denn er muß ja, auf der Arbeit seiner Frau aufbauend, den Kindern vollends das christliche Bewußtsein vermitteln und darf oder sollte sie nicht in dem Zustand belassen, wo sich die Frauen allgemein befinden und welches dem alttestamentarischen Zustand entspricht. Die Kinder sollten und werden durch solch eine vernünftige, sich in all der Liebe aussprechenden familiären Vereinigung genauso die vorherigen Stadien des Bewußtseins überwinden und zum wahren Christen gestaltet werden, wie es die Mutter und der Vater dann ebenfalls zeigen und erreicht haben. Was die Eltern sich in der Liebe und Nächstenliebe erworben haben, das können sie sogleich an ihre Kinder weiterreichen, und so ist von Mir alles vorbereitet, damit eine jede Familie auch diesen göttlichen Standpunkt des Bewußtseins erreichen kann.

  5. Der Mann bekommt die nötige Kraft und Zucht, um sein Fleisch zu befrieden und wird seine Frau zur Schwester erhalten, und ebenso erhält die Frau die notwendige Fähigkeit, um die Kinder vorzubereiten und kann dadurch an sich die Überwindung der magischen Verwandlung erleben und bleibt nun im Wesen stabil und beide Elternteile, als nun im Herzen vereint, können diese rein neu-testamentarische Fähigkeit des kreuztragenden und ertragenden Christen auch an ihre Kinder vermitteln. So sollte es sein, und ihr habt in vielen Mitteilungen von Mir hier noch einmal den Weg und das Ziel erhalten und wißt selbst, wo, warum und wann ihr seinerzeit gescheitert seid. Aber ihr habt euch um die Umkehr bemüht und so könnt ihr noch vieles korrigieren und habt schon etliches davon korrigiert, doch für eure Gesellschaft ist das im Großen so nicht mehr möglich, denn der Heiden und Nomaden sind schon zu viele, nicht nur unter euren Kindern, sondern generell, die auch von außen auf euch einströmen und deswegen, weil in der Summe weder ihr noch eure Gesellschaft die nötige Kraft zur Umkehr angestrebt noch euch erworben habt, geht die weitere Ausbildung der Nomaden zum Heiden und der Heiden zum Christen nun beinahe ausschließlich über die äußere Gestaltungs- und Demütigungsphase der Naturkräfte. In euren Familien nur dort, wo ihr sie nicht mehr erreichen könnt, aber ihr könnt noch vieles erbitten und Meiner Liebe abtrotzen, euren Gefährten und eurer Familie zuliebe, aber dazu braucht ihr auch eine bessere Kenntnis eurer Verletzungen und eures diese Verletzungen bedingenden Trotzes wegen, und eben deswegen besprechen wir das hier, doch wenn eure Nächsten nun auch all diese Gnadenbeweise eurer auf Meiner Liebe beruhenden Liebe nicht annehmen wollen, so werden auch sie von außen her in der notwendigen Umkehrphase geläutert.

  6. Jede vorhergehende Ichposition entspricht einem bestimmten Trotz und Eigensinn, denn der Fall oder der Abfall von Mir ist in Meiner Weisheit so angeordnet, daß derjenige, der einen größeren Trotz sein eigen nennt, dann auch auf einer weiteren Entfernung zu Mir verharrt und das je nach der Intensität eures Trotzes eben der Bewußtseinszustand des Nomaden, des Heiden oder des Christen erreicht werden kann, wobei der Christ eben über den geringsten Eigensinn verfügt. All diese Stadien bezeichnen deswegen auch nicht nur den Grad oder die Intensität des Eigensinns, sondern sie bezeichnen auch den Grad oder die Intensität des Verletzungspotentials derjenigen Menschen, die sich in dem einen oder anderen Stadium befinden, und es ist sonnenhell und deutlich, daß z.B. dort, wo noch nomadenhafte und also noch sehr trotzige Wesenszüge zum Tragen kommen, solch ein Mensch eine weit größere Verletzung an seinem Ego erleidet, als wie dies bei einem Christen der Fall ist, und das könnt ihr bei Mir als dem wahren Christus auch schon deutlich sehen, daß Mich niemand verletzen konnte oder dies kann, denn selbst die tödliche Verletzung der Juden, daß sie Mich als Herrn und Vater in sich getötet haben und dies den arglosen Römern aufgebürdet haben, konnte Mich nicht verletzen oder töten, sondern es gereichte Mir zur Auferstehung, und dasselbe kann und wird einem jeden Christen zuteil, wenn er diesen Standpunkt innerhalb seiner Seele erreicht hat.

  7. Jede Verletzung ist demzufolge als Reaktion des Eigensinn und Trotzes aufzufassen, die Ich der besseren Übersicht wegen in diese Abfolge der Entwicklung des menschlichen Bewußtseins vom Nomaden bis zum Christen gesetzt habe, und in dieser Abfolge verfügt nur das christliche Bewußtsein über die Voraussetzungen, den Geist in sich zu bilden und auszubilden, doch die Juden oder Alttestamentaren keinesfalls und die anderen schon gar nicht, denn dort ist die Nähe zum Tier noch zu groß und die Gefahr einer Verletzung des Bewußtseins permanent vorhanden, aber beim wahren, Mich über alles liebenden Christen ja nicht mehr gegeben.

  8. Darum kann allerdings auch eine jede Verletzung des Bewußtseins durch diesen christlichen Standpunkt überwunden werden, denn mit der Fähigkeit des Erduldens des Kreuzes wird der alte Trotz und Eigensinn des vorherigen Nomaden oder Heiden oder Juden oder Mohammedaners etc. in euch wieder rückverwandelt zur wahren Liebe und Nächstenliebe. Dort, wo ihr also noch immer wie ein Nomade in eurem Ichbewußtsein verletzt seid, dort ist also noch ein gewisser, euch und andere das Leben bedrohender Trotz vorhanden, und wo in euch noch immer der Heide haust, dort müßt und werdet ihr durch die Nächstenliebe euch gleichfalls um die Umwandlung des Eigensinns in die Nächstenliebe bemühen und so werdet ihr immer nur das mit eurem Kreuz erleben und ertragen können, was ihr selbst in euren vorherigen Zuständen versäumt oder euch selbst zugezogen habt.

  9. Genau deswegen muß es auch ein höchstes Gottwesen geben, damit nicht irgendeiner von euch dort ein Atom zuviel auferlegt bekommt, denn das wäre dann eine Ungerechtigkeit und würde bedeuten, daß Ich fehlbar und eben ungöttlich wäre. Aber das ist eben nicht der Fall. Doch für euch verkomplizieren sich diese Dinge, weil ihr meist gar nicht mehr wahrnehmt, wo ihr als Nomade oder Heide oder Jude gefehlt habt und wo ihr euch mit eurem Trotz aus Meiner Gegenwart verabschiedet habt, und deshalb habt ihr in eurem Bewußtsein noch sehr viele Reststrukturen, wo ihr weder Meine Liebe noch Meine göttliche Kraft erreichen könnt und dann glaubt ihr beispielsweise, daß Ich dort vielleicht noch schwach oder sogar auch ungerecht wäre. Und weil und wenn ihr das glaubt, weil ihr dort in dem Nomaden oder Heiden oder Juden verharrt, eben dieser Verletzungen wegen, dann fallt ihr nur wieder aus der Gegenwart Meiner Liebe heraus und benehmt euch gemäß der Intensität eures Trotzes dann genau so, wie es diese Entwicklungsstadien zum Menschen hin zeigen.

  10. In jenen nun von Mir ein wenig angeleuchteten 52 Hauptbegierden habe Ich euch auf diese den Nomaden oder Heiden oder Juden hervorlockenden Triebe aufmerksam gemacht, damit ihr dort erkennt, wo ihr euch um Mein Leben in euch bemühen solltet und wo die Gebote noch keinesfalls eingehalten werden, denn erst die freiwillige Befolgung Meiner Gebote macht aus euch den Meine Gegenwart schauenden Christen. Ist erst einmal die Rückkehr des Nomaden geschehen bei jenen Völkern, die doch schon christlich gewesen sind, so sind also ähnliche Strukturen der Seele aufgetreten und haben das seelische Bewußtsein des Menschen vernichtet, wie dies seinerzeit auch bei den damaligen Juden der Fall gewesen ist, die Mich in sich haben töten wollen. Auch sie standen in der höchsten seinerzeit zu erreichenden Stufe des Bewußtseins und haben Mich dennoch töten wollen, und für eure Zeit, beinahe um 2000 Jahre später, ist dies auch nicht anders, denn auch heutzutage stehen Meine christlichen Kinder in einer Situation, wo sie Mich als Vater erkennen und lieben könnten, doch sie fallen dafür lieber ins alttestamentarische oder sogar ins heidnische Stadium zurück, und etliche verfallen sogar ganz dem Nomaden.

  11. Ihr müßt nicht denken, daß vielleicht alle die Neuoffenbarungskenner da klüger wären und diese Lieblosigkeit gegen Mich als Vater nicht begehen würden, nein, auch dort sind die Familien ebenso zerstört worden, so daß Ich auch dort nicht als liebevoller Vater wirken kann, und gerade Meine angeblich vollchristlichen Lorber- Dudde, Swedenborg oder sonstigen Kinder haben auch nichts besseres zu tun, als sich dem altjüdischen Zustand ihrer Seele auszuliefern, weil sie ihrem körperlichen Bewußtsein zu wenig Nächstenliebe gewähren, und deshalb streiten sie, verurteilen und besserwissern sie auch nicht anders als dies bei den damaligen Schriftgelehrten und Pharisäern der Fall gewesen ist, und so sage Ich also deutlich, daß bei solch kernfest jüdischer Einstellung nicht Ich der Vater bin, dem sie huldigen, sondern es noch immer Luzifer ist, dem sie dienen und den sie anpreisen.

  12. Wer Mich also von diesen neuoffenbarenden Schriftgelehrten tatsächlich liebhat - und das sind äußerst wenige - der wird eben nicht einem Maulesel und Marktschreier zugleich rufen, daß Ich nur hier oder dort tätig sei und am besten dann, wenn sie ihren Obolus von den trägen Menschen erhalten aufgrund lächerlicher Vorträge oder Seminare, sondern wer Mich wirklich liebhat, der wird schweigen, dafür jedoch wird er handeln. Er wird und sollte sogar schleunigst handeln, denn die Zeit der Vorträge und Seminare, die Zeit der Schriften und Verlage, die Zeit der Pharisäer und Schriftgelehrten ist nämlich zuende, denn in all diesen letzten Jahrzehnten ist nichts Gescheites dabei herausgekommen und Meine Worte wurden den Schweinen gepredigt und wurden unter den Trog der Weltmenschen gemischt und vermantscht mit der Folge, daß eben genau jene Familien, wo deren Häupter dies taten, nun völlig in sich zerbrochen sind und nun einsame und verbitterte Menschen da ihr Luziferistentum verteidigen und verteilen und die noch besseren Menschen unnötig verderben.

  13. Was ist also die Folge davon, wenn man sich mehr wie diese alttestamentarischen Streiter verhalten hat?

  14. Nun, die Kinder sind dann eben Heiden geworden, der eigene Ehegefährte im Streit verloren oder durch Krankheit zermürbt gestorben, und die Anklage gegen Mich beginnt so ähnlich, wie dies Mahal schon vor ca. 4000 Jahren gezeigt hat. Aber noch versuchen diese Luzifersknechte in einem großen Kampf so ähnlich wie Mahal seinerzeit in der Tiefe Hanochs, Meine Liebe und Mein Wesen zu predigen, anstatt es selbst zu leben, und darum stehen sie sehr nahe der Zeit, wo nun die alten Verletzungen zurückkehren und sie begehren, was sie verloren haben.

  15. Ja, Meine Kinder, es reicht also niemals, sich nur im Gelehrtentum zu befleißigen, und all eure Schriften und Vorträge nützen darum auch niemandem, denn wenn sie schon euch nur Lob und Anerkennung gebracht haben um den Preis, den Nächsten verletzt und getötet zu haben, dann wird und dann ist es hoch an der Zeit, daß ihr nun allmählich die Rückkehr zu Mir beginnt und euch im Herzen dem innersten Gebet zuwendet, sonst werdet auch ihr von außen her gezüchtigt, so wie dies mit Hanoch geschehen ist, denn der Untergang von Atlantis beginnt für solche, die in ihrem Leben nur gepredigt und geheuchelt haben, während für die Meinigen nun der Aufgang des eigentlichen Vaterlandes inmitten ihrer Herzen beginnt.

  16. Meine wahren Kinder vermögen zu beten und wissen, wie sie den Nomaden und Heiden in ihrer Seele und den Trieben ihres körperlichen Fleisches begegnen, doch die anderen noch mehr auf Luzifers Seite stehenden Kindern ist ein wahres Gebet nicht möglich, ebenso wenig, wie sie ihr Kreuz tragen möchten, und dann wird eben der Nomade oder Heide in ihnen sein Geld durch den Niedergang der Wirtschaft verlieren. Dieser eine Posten der Hauptbegierden, das Geldwesen, das also nur ein einzelner Punkt ist und von ihnen so überhöht wurde, als wenn es schon die Hauptsache wäre, wird nun von außen zerstört, allein eures Heils wegen, damit ihr aus den Klauen des Juden in euch freiwerdet. Euch wird, der Freiheit eurer Seele wegen, nun von außen genommen werden, was ihr euch unrechtmäßig verschafft habt.

  17. Ein nächster Punkt - und auch nur ein Posten dieser Hauptbegierden, den solche all die Jahre überhöht haben, ist eure Kommunikation untereinander. Ihr regt euch ja eh schon auf, daß die Post auch meist nur Rechnungen versendet und es die frohe Botschaft der Nächstenliebe kaum mehr postalisch zu erhalten gibt und also die Postboten mehr zu Übermittlern schlechter Nachrichten werden, als daß sie die frohe Botschaft der Liebe und Nächstenliebe verkünden. Ja, aber ihr habt es doch selbst so gewollt und mit euren Schriften und Werken noch gegen jeden Andersgläubigen gehetzt und braucht euch deshalb nicht wundern, wenn nebst eurem Gelde nun auch die Kommunikation zusammenbricht. Hättet ihr euch all die Jahre um die Liebe und Nächstenliebe gekümmert, dann würdet ihr freilich auch den Postboten freudig begrüßen, und ihr würdet ihn kennen, ebenso wie ihr euren freundlichen Bankangestellten oder den Steuerbeamten kennen würdet, aber diese Fähigkeit zur Nächstenliebe habt ihr auch unnötigerweise aufgegeben und diese Hauptleiter eurer Seele dafür lieber in die euch nun bedrohenden Hauptbegierden verwandelt: und weiter geht es mit euren Versicherungen. Habt ihr euch denn nicht auch gegen alles und jeden versichert und habt ihr nicht deswegen Meinen Schutz abgelehnt und glaubtet ihr denn nicht, daß die Welt eben Welt ist und man ihr geben müsse, was sie eben verlangt? Aber wo habe Ich denn gesagt, daß ihr der Welt auch euer Leben geben müsset und solche weltlichen Versicherungen tätigen sollt. Oh, ihr Schwachgläubigen, die ihr euer Leben den Versicherungen und damit eurer Welt überlassen habt, wie soll Ich euch denn vor der Welt und diesen Folgen bewahren, wenn ihr euch dafür lieber von der Welt schützen und bezahlen lasset? Aber damit meine Ich nicht nur eure Lebensversicherungen und Policen, sondern überhaupt eure das geistige Leben in euch tötenden Versicherungen und Absicherungen und Aktien und Pfandbriefe und sonstigen Sicherheiten.

  18. Auch das ist nur ein Punkt, und schaut, wie sehr ihr diesen einen Punkt nun aufgebläht habt. Und auch hier werde Ich euch von außen her befreien müssen von all diesem, was auch schon das Leben Meines Lazarus damals bedroht hatte, denn die Angst vor diesen Rechtsgelehrten und Pharisäern, die er seinerzeit hatte und die ihn das Leben gekostet hat, ist jene Angst, die gerade in all diesen Sicherheitsbekundungen zum Ausdruck kommt, denn ihr wißt es selbst, daß gerade das Banken-, Versicherungs- und Kommunikationswesen beinahe ausschließlich den Juden unterstellt ist, und so könnt ihr diesen Juden an eurer Seele auch deutlich erkennen, denn ihr seid da noch immer sehr jüdisch. Lazarus konnte Ich neu beleben und sozusagen christianisieren, denn er wollte sich die Gegenkraft gegenüber den Juden verschaffen, und also habe Ich ihn neu beleben können, aber Ich bin Mir nicht sicher, wer von euch aus diesen pharisäischen Neuoffenbarungskreisen diesen Juden in seiner Seele überwinden will? Ihr sucht ja viel lieber mit der Lupe in der Hand nach irgendwelchen Fehlern in diesen Schriften, anstatt in der nötigen Demut eines Lazarus euch um die armen und notleidenden Menschen zu kümmern.

  19. Würde Ich bei euch nach Fehlern suchen und euch so kritisch verurteilend betrachten, wie ihr solche Schriften betrachtet und beschnüffelt, dann hättet ihr schon längst euer irdisches Leben verwirkt, denn ihr habt ja, dem Obersten Stahar gleich1, auch etliche Meiner Lieblinge zwischen dem Altar und dem innersten Vorhang zu Mir erwürgt, so wie dieser den Zacharias erwürgt hatte. Wer in Meiner Liebe steht und sich um den Nächsten bemüht, der wird naturgemäß Fehler machen, doch ist es tausendmal besser, es bemüht sich jemand in seiner Liebe um die Nächsten, anstelle daß sich jemand nur um die Reinheit der Lehre bemüht, denn die Reinheit der Lehre wird niemand beleben, sondern mehr noch abschrecken, aber der Nächste, der in der Liebe erreicht wurde, wird dann um die Reinheit seines Lebens ringen und das ums unvergleichliche mehr, als was da nur die reine Lehre vermag, die ja sowieso nach etlichen Jahren gerade von diesen Reinheitsbewahrern mit einem unchristlichen Lebenswandel verdorben wird, weil selbst die reinste Lehre in den Händen des nomadisierenden oder heidnischen oder alttestamentarischen Bewußtseins ihre Reinheit verliert und verlieren muß. Hatten schon seinerzeit die Juden ihren Moses nicht mehr erkannt und darum zwei von sieben Schriften verworfen und den Rest mit ihren körperlichen Satzungen verdorben, so ist dies bei den heutigen Christen nicht besser, sondern eher nur schlechter geworden, und bei Meinen Neuoffenbarungskindern, die ja vorzüglich und gerne ihr Kreuz annehmen sollten, sieht es in der Summe auch nicht anders aus, und deswegen erlebt ihr eben, was ihr zwecks Korrektur eures Lebens erleben müßt.

  20. Wohl dem, der sich an solchen Worten nicht stößt, weil er demütigen Herzens in der Liebe und Nächstenliebe bleibt, weil er gelernt hat, wie man zu Mir betet. Was heißt also beten, was heißt es also, daß ihr bei Mir verbleiben könnt, um euch die lebensnotwendige Kraft des irdischen Lebens zu verschaffen, damit dieses himmlisch werde?

  21. Ganz einfach: Richtig beten heißt, daß ihr ständig bei Mir verbleiben könnt und euch nicht von euren körperlichen oder seelischen Verletzungen von Mir verabschiedet, und wie lernt ihr das?

    1. Indem ihr den Nomaden in euch überwindet, weil ihr diesen Trotz gerade durch die Korrektur des vierten Gebotes überwindet und euch willig von reiferen Menschen führen lasset.

    2. Indem ihr den Heiden in euch überwindet, weil ihr mit einer uneigennützigen Nächstenliebe eure Nächsten bewirtet und beschenkt, dort wo sie einer Hilfe und Anleitung bedürfen und die Gebote eins bis fünf bewußt anwendet, weil ihr eure Nächsten liebt und dafür eure Arbeitskraft aufwendet.

    3. Weil ihr den Juden in euch überwindet, indem ihr die Gebote fünf bis zehn anwendet, was bedeutet, daß ihr das Kreuz annehmt und freiwillig tragt, weil ihr Mich erkannt habt und Mich über alles zu lieben vermögt.

  22. Das erste Stadium ist jenes des mehr körperlichen, das zweite jenes des seelischen Menschen, und erst, wenn das dritte Stadium überwunden ist, könnt ihr euch in eurer Seele einig sein, könnt die Vereinigung eures körperlichen Zustandes mit jenem eurer Seele in einer großen Ruhe und einem großen Frieden erleben, und dann seid ihr auch schon mit den euch umgebenden Menschen in der Liebe verbunden und die vorherigen Bedrohungen sind vorbei, und es handelt sich nun darum, euren Mitmenschen Mein Wesen zu verdeutlichen, und das könnt ihr, weil ihr dies auch in euch tragt.

  23. Und darum solltet ihr jederzeit beten können, damit euch das alles gelingt. Der Nomade betet, indem er sich willig den Anforderungen seiner Eltern oder seiner ihn Anleitenden fügt. Der Heide betet, indem er in einer tätigen Nächstenliebe steht und um Meine Kraft ringt, und der Jude in euch betet, daß er Mich in sich gewahr wird, sein Kreuz annimmt, um als Christ zu Mir schauend, Meine Liebe als überall wirkend erkennt, Mich als über alles zu lieben beginnt und den Nächsten also so bedenkt, wie er sich selbst bedenkt. Dann ist der Friede da, und die Ruhe der seligen Liebe nimmt in euch Raum und Gestalt an, und ihr könnt in diesem Frieden schenken was euch gehört und was Mein Eigentum ist, was ihr jedoch besitzet.

  24. Das, was ihr in Meiner Liebe besitzt, das könnt und das sollt ihr auch verschenken, denn was Mein ist, das gehört ja allen, die es in Liebe annehmen.

Amen. Amen. Amen.

1Natürlich geistig betrachtet

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