Das dritte Seelenmuster II

 

Montag, der 25. August 2014   7:00 - 8:00 Uhr  blau 7° tagsüber 20° M

Das dritte Seelenmuster II

  1. Im dritten seelischen Muster bringen die Menschen ihre Liebe wieder nicht zu Mir und daran gehen sie zugrunde.

  2. Doch schauen wir einmal zum Anfang: Adam hätte seinerzeit schon bei Mir verbleiben müssen wo er noch einsam1 ohne Gefährtin über die Erde schritt, denn Ich hätte ihm ja alles sein müssen, doch war es ihm zu öd und leer und er vermochte diese ausschließliche Hinwendung zu Mir nicht aufbringen und als Folge davon habe Ich ihm dann eben die Gefährtin gegeben, die er in Vertretung zu Mir hat lieben können und damit wurde seine Liebe an sich nur veräußerlicht und ist als diese innere Hinwendung zu Mir dann diesen einen Schritt zurückgetreten und wurde in die äußerliche Liebe  zu Eva verkehrt. Nun mußte Adam also folglich außen seine Liebe erblicken und mußte sie auch in seiner Außenbeziehung überwinden, mußte nun die seine Sinne stärker reizende äußerliche Liebe in Form der Eva als seine zu Fleisch gewordene Eigenliebe überwinden und naja, ihr wißt, daß er das nicht geschafft hat und ihr wißt ebenfalls, daß ihr dies auch nicht geschafft habt. Der Sündenfall geschah und geschieht also ständig und somit seid auch ihr aus dem Paradies der geschwisterlichen Liebe herausgefallen, wo ihr Mich gemeinsam zum Vater hattet.

  3. Eva hätte ihrem Adam in der Beziehung gehorsam bleiben müssen, daß sie sich nichts auf ihre Schönheit und nichts auf ihre, die adamschen Sinne reizende Gestalt hätte einbilden dürfen, daß sie Adam eben nicht hätte verführen dürfen um Macht über ihn zu gewinnen und gut, ihr Evastöchter wißt selbst, daß ihr da ebenfalls ungehorsam gewesen seid und deswegen steht ihr allesamt in diesem ersten großen Seelenmuster, daß ihr Mir nicht glaubt, Mir nicht vertraut und euch lieber eine äußere Zuwendung sucht und sie anstrebt, anstatt daß ihr in eurer Liebe schon innerlich bei Mir verbleibt.

  4. Adam und Eva haben deswegen beide in sich dieses erste große Seelenmuster gebildet, daß Ich da doch irgendwie Böse oder zumindest lieblos sein müsse und als Folge davon ergab sich die Geburt von Kain und ja, Meine Lieben, als Folge eures gleichfalls lieblosen Verhaltens Mir gegenüber ergaben sich eben eure Kinder und so wird es zumindest auf dieser Erde ja ständig sein. Dieses erste große Seelenmuster steht also für den ersten großen Abfall von Mir und ist ein Zeichen eurer Treulosigkeit und gilt als satanische Hinwendung zu eurem Fleisch und lockt aus euch eben all diese Triebkräfte heraus, die in eurem Fleische hausen.

  5. Schauen wir weiter, so könnt ihr sehen, wie aus diesem ersten großen Abfall gegenüber Mir eben aufgrund eurer Untreue sodann in euren Früchten, also in euren Kindern dieses Seelenmuster sogar noch verstärkt wird und sie noch weniger von Mir wissen wollen und sich sodann die Liebe der Eva, und hier sind eben auch die Weiber insgesamt gemeint, mit der unreifen Liebe der Kinder liiert und sie je nach dem Grade ihrer Eigenliebe, die ja auch durch die Liebe Adams und hier ist eben auch die Liebe aller Männer gemeint, - eine Erhöhung erhält und damit wurde dem Adam in Kain und Eva eigentlich seine Grundschwäche der Untreue gegenüber Mir offenbart und so erleben es dann auch all die nach ihm kommenden Geschlechter und heutzutage seid ihr es, die da unter diesen zwei Seelenmustern leiden und die bestrebt sein müssen, sie zu überwinden.

  6. Die Männer und Väter erleben also, wie als Folge ihrer mehr sexuellen Liebe, denn die Eigenliebe ist sexuell weil sie in erster Linie den eigenen Genuß vor Augen hat, in ihren Kindern ihr eigener Abfall gegenüber Mir zurückkommt, also wie ihre eigene Treulosigkeit nun in Gestalt ihrer Kinder auf sie zurückkommt. Die Väter erleben nun wie ihre eigenen Handlungen, Gedanken und Ideen verstärkt mit der Eigenliebe Evas auf sie zurückkehren und nun haben sie es nicht nur mit ihrer Eva zu tun, die sie da geschwisterlich hätten lieben sollen, sondern nun haben sie es auch noch mit ihren Kindern zu tun, die sich da noch stärker mit der Eva verbinden, so daß es der Vater im Prozeß der seelischen Entbindung und Ausbildung seiner Kinder nun sogar mit zwei "Feinden" zu tun hat, die sich gegen seine Liebe stellen.

  7. Nun muß er einerseits versuchen mit seinem Weib dort diese geschwisterliche Liebe zu erreichen, welche überhaupt erst das höchstselige Liebesgefühl dieser ehelichen Liebe ausmacht, weil sich da nun wieder beide Geschlechter in Meiner Liebe treffen und sie damit den Sündenfall rückgängig gemacht haben und andererseits gelingt das nur, wenn da keiner von ihnen nach den Kindern greift, wenn sich keiner der beiden geschlechtlich getrennten Wesen mit seiner Eigenliebe nun in Gestalt der Kinder verbindet, sondern wenn Vater und Mutter tatsächlich innerhalb Meiner Liebe verbleiben, mit welcher sie allein ihr Geschlecht überwinden, denn die Trennung in die Geschlechter geschah durch eben diesen Akt der veräußerlichten Liebe und Kennzeichen dieser veräußerlichten Liebe und der damit verbundenen Abwendung von Mir ist nun einmal diese sexuelle Liebe.

  8. Wollt ihr sie rückgängig machen, so müßt ihr eben eure veräußerlichte Liebe durchs Kreuz und all diese Folgen wieder zur innerlichen erstehen lassen und es muß das, was ihr dort alle nach Außen gestellt habt, sodann innerlich wieder auf den richtigen Platz gestellt werden. Eure Liebe soll allein Mir gehören, denn Ich bin euer Gott und Herr und nicht der sündige Mensch. Im zweiten großen Seelenmuster hat sich also der sündige Mensch sehr eindeutig gegen Mich gestellt und hat versucht, Mich aus seinem Leben zu verbannen um sein eigenes Leben so zu leben, wie er es will.

  9. Er verbindet sich dann lieber mit seiner Mutter über diesen Trotz, den da beide noch haben und, so der Trotz hinreichend gewachsen ist dann sogar noch mit einem Gefährten genauso, wie sich Adam seinerzeit auch lieber mit Luzifer (Seelen-Mutter) verbunden hat in seinem Trotz um in der Tröstung mit sich selbst in Form der Eva dann seine eigene Schöpfung zu kreieren und ja, die so kreierte Frucht dieser Eigenliebe tut es ihm gleich und verbindet sich sogar nun sogleich mit einem Gefährten und diese Verbindung ist dann umso sexueller und die Früchte daraus umso mehr. Und so schaukelt sich dieser ganze Prozeß der Sexualisierung immer stärker auf und die Geschlechter werden gottloser, liebloser und tierischer so bis dann eine Grenze erreicht ist, wo Ich dann wieder ein Halt entgegensetzen muß selbst im Bewußtsein, daß die solcherart verdorbene Menschheit Mir ihre Rettung nicht danken wird.

  10. Also wird ein Abel geboren und letztlich komme Ich dann auch selbst hernieder zu euch in diese Tiefe um all diesen Unsinn dort abzustellen und ja, nun erst beginnt sich das dritte Seelenmuster zu zeigen und Ich werde dann eben in Abel oder dann sogar auch selbst ergriffen und zu Tode gekreuzigt. Kain erschlägt die Nächstenliebe oder anders gesagt, die Menschen kreuzigen ihre Gottesliebe, vernichten damit ihre geschwisterliche Liebe zueinander und ja, genau dort steht die Menschheit jetzt, daß sie nun auch wieder dieses letzte große Seelenmuster an sich vollziehen wird und doch könnt ihr es, als Meine Kinder eben, für euch und die euren noch immer verhindern, denn ihr sollt ja Meine neue Schöpfung sein.

  11. Ihr müßt ja nicht eure Geschwister anfeinden, ihr braucht sie ja nicht verleumden, verraten oder anderweitig kreuzigen, sondern ihr hingegen könnt doch diesmal bei Mir, eurem Vater verbleiben und ihr braucht euch diesmal doch nicht mit euch oder anderen zu trösten, sondern ihr sollt doch tatsächlich meine Liebe in euch auferstehen erleben.

  12. Gut, soweit also diese kurzen Hinweise hier, mehr kann Ich euch vorerst darüber nicht geben, denn so weit seid ihr noch nicht. Ihr müßt da wirklich unbedingt versuchen, euch diese geschwisterliche Liebe zu eigen zu machen, sonst werdet ihr dem dritten Seelenmuster erliegen. Amen. Amen. Amen.

     


 

1Einsam bedeutet hier allerdings nicht etwas Negatives im Sinne von sich verloren fühlen, sondern einsam bedeutet hier das Adam der einzige und in sich einige Same gewesen ist, der ohne äußere Ablenkung dort mit Gott verbunden war. Gott hätte ihm genügen sollen und dann wäre er wieder eins in seinem Wesen geworden.