Blind gegenüber sich selbst

 

Dienstag, 4. Mai 2010   8:00 Uhr    M

Blind gegenüber sich selbst

  1. Es ist nicht alles Gold, was glänzt, und so ist auch nicht alles wahr und richtig, was ihr tut. Seid ihr im Bewußtsein des Lichtengels, so glaubt ihr zwar, es sei Gold, was ihr habt und was ihr verteilt, aber dem ist nicht so. Das Bewußtsein ist in seinem betreffenden Stadium blind gegenüber dem, was es tut, und es sieht also nicht die Folgen dessen, was es tut, weil es auch nicht die Ursachen dessen erkennt, noch wahrhaben will, die in ihm selbst begründet sind. In diesem Zustand, wo es selbst glänzt und sich glücklich in der Bewunderung seiner Umgebung fühlt, sieht es nicht, wie trügerisch all dieser Glanz und solche Bewunderungen sind, denn es versteht nicht und es will auch nicht verstehen, daß es die Liebe der Menschen stiehlt, daß es deren Liebe abschöpft, um ihnen den Traum der Allmacht und Herrlichkeit vorzuspielen, denn solch ein Bewußtsein agiert wie ein Schauspieler, der auf einer Bühne steht und die Zuschauer unterhalten will, um sie vom wahren Leben und Erleben Meiner Liebe abzuhalten.

  2. Daß die solcherart von ihm betrogenen Zuschauer dann irgendwann bemerken, daß sie nur Träume und Hirngespinste genährt haben, ist eben die Folge. Bei einem Schauspieler wird nun kein Mensch darüber erzürnt sein, daß er nur eine Illusion erlebt hat, die ihn vorübergehend aus seiner Wirklichkeit enthob und ihm eine Ersatzwelt vorgespiegelt hat, denn das ist nun  einmal deren Funktion. Aber daß auch Ehegefährten, Politiker, Priester, Wissenschaftler, Mediziner und dergleichen da auch nicht anders zu Werke gehen, das kann der in seinem sexuell-luziferischen Zustand gefangene Mensch nicht verstehen, noch kann er es an sich selbst erkennen, da er auch nicht anders ist.

  3. Nur ein höheres Bewußtsein kann das sich unter ihm befindliche erkennen und verstehen. Zu unterst befindet sich das satanisch-körperliche Bewußtsein, welches noch auf die Instinkte des primitiv-körperlichen Bewußtseins reagiert und sich von diesen leiten läßt. Die Seele sieht sich von diesen körperlichen Begierden her genötigt und versucht in ihrem lichtengelhaften, luziferischen Zustand automatisch, dem ein Gegengewicht zu setzen und sucht deshalb eine Liebe, welche es ihr erlaubt, sich über diese körperliche Form hinwegzusetzen. Sie möchte ihren reineren Zustand bewahren, denn sie hat eine gewisse Abscheu vor dieser körperlichen Welt und ihren Begierden.

  4. Aber solange sie in der Angst und in dem Abscheu vor ihrem eigenen Körper und dessen körperlichen Produktionen steht, solange verfügt sie nicht über die Kraft und Möglichkeit,  diesem sexuell-satanischen Bewußtsein zu entkommen, und so entwirft sie ihre Traumszenarien und Vorstellungswelten. Die Seele fühlt sich ihrem Körper überlegen, aber andererseits weiß sie auch, daß sie von ihm abhängt, denn ohne körperliche Gesundheit kann sie nicht so agieren wie sie es möchte, und von daher übernimmt sie auch eine gewisse Verantwortung für das Wohl ihres Körpers und schränkt dessen Begierden ein. Daraus ergibt sich eine logische Zusammenarbeit zwischen dem Körper und der Seele, und wenn diese Zusammenarbeit unter Meiner Obhut geschieht, weil die Seele, durch ihre Erfahrungen mit den Begierden des Körpers gewitzigt, dann endlich einmal beginnt, sich an Meine Gebote zu halten, dann wird sie nicht mehr die Gesundheit ihres Körpers aufs Spiel setzen wollen. Denn so wie die körperlichen Begierden die Gesundheit der Seele beeinträchtigen, wenn sie ihrem Körper gewährt, wonach er strebt, so beeinträchtigt andererseits aber auch die Seele selbst die Gesundheit ihres Körpers, wenn sie selbst sich in ihren luziferischen Zuständen verliert und Traumwelten erzeugt, die mit der Energie ihres Körpers genährt werden. Dann saugen die Nerven die zur Realisierung der körperlichen als auch der luziferischen Begierden erforderliche Energie aus dem Körper ab, und die Seele wird geschwächt, und sie kann ihrem Körper nicht mehr die Gesundheit garantieren.

  5. Freilich können auch gewisse Substanzen wie Drogen etc. die nötige Energie liefern, und sie tun es als Ersatz auch, um einmal den Mitmenschen eine Liebe vorzugaukeln und um andererseits auch deren Liebe zu stehlen, doch diese Drogen sind ja nur der Treibstoff für den Triebstoff der körperlichen oder der luziferischen Begierden, und deshalb vergrößern sie also nur das Elend, anstatt es zu beenden.

  6. Das zu unterst liegende sexualisierte Bewußtsein, welches sich von dem darüber stehenden luziferischen Bewußtsein dominieren lassen muß, kann in seiner Entwicklung auch nur selbst luziferisch werden, der Drache kann also auch nur wieder zum Lichtengel gewandelt werden, aber eine Weiterentwicklung und ein Entkommen aus diesem teuflischen Kreislauf gibt es so nicht. Das geschieht erst, wenn die Ohnmacht beider Bewußtseinsstadien erkannt wurde und solch ein Mensch bereit ist, sich Mir ganz und gar hinzugeben. Also nicht nur bezüglich seiner körperlichen Triebe, sondern auch bezüglich seines luziferischen Zustandes.

  7. Was für euch festzuhalten bleibt ist der wichtige Umstand, daß ihr in beiden Zuständen nicht nur euch, sondern auch euren Nächsten und eurer Umgebung schadet und daß ihr niemals eine Möglichkeit haben werdet, dieser Verwandlung und ihren schädlichen Folgen zu entrinnen, wenn ihr euch nicht ausschließlich an Mich, bzw. an Meine Gebote haltet. Ihr könnt einmal eure Familie, eure Arbeit, die Politik, die Medizin, die Wissenschaft oder auch die Religion dahingehend überprüfen, ob und wo überhaupt nach Meinen Vorgaben gehandelt wird, und ihr werdet feststellen, daß dies höchst selten der Fall ist. Ja, Ich sage euch, daß dies meist nur unbeabsichtigt geschieht, doch daß jemand voller Vertrauen und Hingabe aus der Kraft Meiner ihm zugänglich gemachten Liebe heraus sich gegen beide Bewußtseinsinhalte stellt und vor allem gegen das antichristliche, luziferische Bewußtsein der gegenwärtigen Führer, ist kaum möglich, denn diejenigen, welche es könnten, haben ja noch nicht einmal Kenntnis davon, daß in ihnen selbst noch der Antichrist lebt und handelt. Sie sind blind gegenüber sich selbst und wollen nicht sehen, daß dieses luziferische Bewußtsein demjenigen des Antichristen entspricht, vor welchem Mein Paulus schon damals warnte.

  8. Die Zeiten ändern sich, und mit ihnen auch die Sprache, und so bekommt ihr auch in solchen Mitteilungen aus der Höhe ja auch eine andere Sprache und ebenso auch andere Begriffe übermittelt als wie dies damals der Fall gewesen ist, doch der Geist bleibt sich gleich, weil es Mein Geist der Liebe und der Wahrheit ist, der sich euch mitteilt. Mag die Rinde und mögen alle Formen sich ändern, doch das Mark bleibt, und mit diesem Mark wird also Mein Wort bezeichnet. Sicherlich ist auch immer die Reife desjenigen zu beachten, der sich als Mein Werkzeug zur Verfügung stellt und wo die Form divergiert und bei welchem die Rinde hier oder da beschädigt ist. Aber solange nicht das Mark, also solange nicht das Herz desjenigen beschädigt ist, dem Ich in Meiner Gnade und Barmherzigkeit aufhelfe, solange wird dieser von Mir empfangen dürfen und es mehr oder weniger rein nach außen stellen können. Doch ist das Mark einmal zerstört, so ist auch die Frucht verdorben, und es faulen Stamm und Frucht, und dann tritt der schon überwunden geglaubte antichristliche Zustand des luziferischen Bewußtseins wieder hervor, und damit treten Mitteilungen auf, die eben nicht aus der Höhe Meiner Liebe stammen, sondern die nur aus dem faulen Mark und der zerstörten Rinde kommen. Wer solche Früchte nicht erkennt und wer sie genießt oder wer sie trotz Mahnung dennoch genießt, der wird wieder von der verbotenen Frucht der Eigenliebe essen, und der wird sein Mark ebenfalls verderben. Gut, auch hier, in den Worten, die nun schon seit etlichen Jahren geflossen sind, wird sich manche Made in die Rinde verloren haben, aber solange das Herz noch nicht verdorben ist und solange es treu und demütig bleibt, kann Ich wenigstens noch immer einiges über euch, die Welt und eure Zustände kundgeben, was euch von Würmern, Maden und sonstigem Ungeziefer befreit, so ihr gewillt seid, es herzhaft anzuwenden.

  9. Ich möchte durchaus, daß ihr eure luziferischen Zustände genaustens erkennt, wo ihr wahrnehmt, daß ihr lügt, stehlt, betrügt und dergleichen, denn der Baum des Lebens, den ihr selbst vorbildet, sollte ja nicht von den falschen und trügerischen Erkenntnissen der Würmer, Maden und Raupen zernagt werden. Darum dürft ihr nicht ungeduldig werden ob der ständigen Betrachtungen dieser Bewußtseinsstadien. Nur wer sich erkennt kann wissen und bemerken, ob und wie Ich in ihm lebe, und daß Ich nicht dort lebe, wo sich das Ungeziefer verbreitet hat, das wird wohl einleuchtend sein. Deshalb sind solche Mitteilungen vor allem auch als Reinigungen zu betrachten, damit Ich eurer Seele beiwohne, weil sie sich wie die Brautjungfer geschmückt hat, weil ihr euch bestrebt, euer Haus zu reinigen, eine Reinigung durch Mark und Bein gewissermaßen, und das kann Ich zu Lebzeiten ja kaum von Meinen großluziferischen Kindern in Politik, Wissenschaft oder Religion erwarten, die Mir abtrünnig geworden sind, aber Ich kann das von euch erwarten, die mit sehnsüchtigem Herzen nach Meinen Himmeln verlangen.

  10. Weder Satan noch Luzifer wird in Meine Himmel gelangen, aber ihr könnt es und ihr sollt es.

Amen. Amen. Amen.




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