Berufen, aber nicht auserwählt

Montag, der 27. Oktober 2014  7:45 - 8:50 Uhr hellgrau 10° tagsüber 18° M

Berufen, aber nicht mehr auserwählt

  1. Mein Sohn, du stehst da ja deutlich in Meiner Ansprache und auch wenn sie, deiner Unreife wegen, sich noch nicht in einem gesprochenen, förmlichen Diktat meldet, so ist diese geistige Einsprache in deiner Seele jedoch schon Fakt und wird stärker und deutlicher, wird gediegener und du hast dich auch damit vertraut gemacht in dieser schlimmsten Zeit hier zu wirken und auch, wenn es dir noch nicht richtig zu Bewußtsein gekommen ist, daß du seinerzeit diese Aufgabe erbeten hast und Ich dich deswegen in dieser Familie inkarnieren ließ, die sich schon all die Jahrhunderte der schreibenden und organisatorischen Zunft zugewendet hat, etwas, was du ja auch sehr leicht aus deinem Stammbaum ersehen kannst, so kommst du dieser Arbeit ja dennoch ohne Murren nach und nimmst all diese vielfältig daraus erwachsenden Nachteile mit den deinen darüber in Kauf - und gut - auf diese Weise bekennst du Mich eben mehr und mehr vor der Welt.

  2. Wie habt ihr denn alle angefangen? Meist vorsichtig und teilweise ungläubig euch mit den Neuoffenbarungen befaßt und da ging deutlich kein Weg am Lorberwerk vorbei, dann habt ihr euch privat und nur für euch selbst damit befaßt, dieses geistige Leben zu erringen und seid nach etlichen Jahren soweit gereift, daß ihr es für euch als unbedingt gültig und einzig erstrebenswert anseht und doch erlebt ihr, wie es für die euren da nicht nachvollzogen werden kann und das deswegen nicht, weil es für euch eben noch ein mehr inneres Wandeln und weniger eine tiefgreifende Wandlung nach Außen hin zeigt. Doch genau diese Wandlung, die sich von innen nach außen nun die Bahn bricht und die freilich ein größeres Kreuz bedeutet, steht für euch nun an.

  3. Wenn ihr Mich deutlich für euch erkannt habt und wenn dazu eben eure Seele sich dem Prozeß der Vergeistigung hingegeben hat, dann kommt es in einem bestimmten Stadium eben dazu, daß sich dieses innere und geistige Wesen dann nach Außen bekundet und mehr und mehr die Zügel eurer Seele in die Hand nimmt, also zu diesem Punkt, wo ihr von der Bevormundung eurer Seelen-Mutter freikommt. Erst ab diesem Moment, wo ihr quasi bewußt in das geistige Leben mit Mir eintaucht und ihr auch nichts anderes mehr habt, denn die Welt hat euch ausgeschlossen, also ab diesem Moment der mit der halben Geistigen Wiedergeburt beginnt seid ihr in der Lage, Mich nach außen hin zu erkennen und für Mich und also für euer neues geistiges Leben, eurem eingeborenem Geistkind, einzutreten.

  4. Erst ab diesem Moment werdet ihr Mich deutlich wahrnehmen in allen Situationen, so ihr aufmerkt und eben geistig horcht und schaut. Es mag dann eure alte Welt in Scherben liegen und es mögen da für die euren die schlimmsten Katastrophen auftauchen und dennoch könnt ihr Mich wahrnehmen und, weil dies keine illusionäre, nur vom Ätherrausch bedingte Wahrnehmung ist, so ist dies mehr als eine Wahrnehmung, so ist dies ja schon die einzige und wirkliche Realität und deswegen berührt sie euch so nachdrücklich. Wo auch immer ihr Mich in welchen Situationen wie auch immer vernehmt und Mein Eingreifen für euch ersichtlich wird, da ist der alte Bann der Schlange und ihres Anhangs gebrochen und ihr seid dann deutlich aus der Fixierung ihres euch auf diese Welt hin hypnotisierenden Blickes frei.

  5. Doch bevor das ansteht, daß ihr dieser Welt entronnen seid, müßt ihr eben diese Phase der Abödung durchstehen. Diese Zeit der Abödung von allem weltlichen besteht seid einigen Jahren für Meine Kinder, also für jene, die eben auch diese Reinigungsarbeit durchgeführt haben, die Ich hier mitteile und während dieser Zeit müßt ihr still und unsichtbar in dieser Wüste verbleiben um die Aufzucht eures Geistkindes, des neuen geistigen Ichs, nicht zu unterbrechen. Das haben etliche auch irgendwie geschafft, doch die meisten sind dazu eben nicht mehr in der Lage gewesen und tobten noch immer munter in der Welt herum, trotz Meiner Mahnungen und Warnungen doch diesen unseligen Lorbertourismus zu lassen, sich da von all diesen Treffen der Schlangenbeschwörer und Eselsplärrer abseits zu halten, womit doch auch nur wieder diese alte Welt in Gang gehalten wird und womit es ihnen unmöglich ist, diesen ständigen inneren Dialog mit der alten Welt abzustellen. Beleidigt haben sich viele von Mir abgewendet, denn ihnen waren diese Schaulaufen auf solchen Eselstreffen mit all diesen Schlangenbeschwörern wichtiger als sich mit dem zu befassen, was Ich ihnen hier seit Jahren unter die Nase halte. Doch gut, nun haben sie sich damit selbst aus der Berufung katapultiert und auserwählt sind nun andere, die Mich in Meinen Worten ernst genommen haben.

  6. So ist es nun zu einem größeren Bruch zwischen denen gekommen, die da wirklich an sich gearbeitet haben und dazu in der "Wüste" geblieben sind und jenen, die darüber nur gelacht, gespöttelt und gehetzt haben. Und, wo steht ihr Abseitigen nun, was wißt ihr nun und was könnt ihr nun? Ja, ihr könnt da noch immer eure dümmlichen Vorträge halten und dummes Zeugs quatschen, könnt euch und die anderen noch immer mit eurem luziferischem Gequake einnebeln und geistig abtöten, könnt euch da auf die stolzgeschwellte Brust schlagen und einem Gorilla gleich dort bekunden wie gut ihr doch seid, doch letztlich habt ihr schon verloren und Meine wirklichen Kinder sind an euch Eseln und Schlangenbeschwörern vorbeigezogen, still und heimlich.

  7. Oh, ihr könnt da sicherlich wütend darüber sein, daß sie nun mehr wissen und weitaus mehr können als ihr, doch solltet ihr, wenn, dann schon auf euch selbst wütend sein, denn ihr habt euch da selbst betrogen als Meine ungetreuen Bräute, ihr habt euer Geistkind abgetrieben, ihr habt da ständig mit der Welt gehurt und richtig, nun wartet ein Tod auf euch, der da sicherlich nicht allzu freundlich sein wird. War es das etwa wert, daß ihr mit eurem borniertem Hochmut euch selbst das geistige Leben abgeschnitten habt? Nun, Ich weiß und wußte schon, warum Ich es euch all die Jahre hier auf diese Weise so unter der Nase gerieben habe und warum Ich es keinem von euch Laffen gegeben habe, denn ihr habt die Voraussetzungen nicht erfüllt die Ich an Meine Kinder stelle. Ihr seid zwar berufen gewesen in diese Auserwähltheit zu gelangen um den Geist zu zeugen, um sodann in Meinem Namen nach Außen zu treten, doch wer da ständig nach Nervenäther giert um auf all solche Veranstaltungen und rein luziferische Treffen zu gehen, um damit also die für sein Kind sichere Wüste zu verlassen, nun der wird ja wohl der Schlange nicht den Kopf zertreten sondern eher umgekehrt.

  8. Wer diese Phase der Abödung nicht durchhält und weiter mit der Welt hurt, der wird Mich auch in all diesen Zeiten des Umbruchs, des Aufbruchs, der Erneuerung nicht erkennen können. Er wird Mich weder sehen noch hören, doch wird er da in und um sich herum schon sehr schlimme Folgen dieser Nacht seiner Seele gewahr werden und das muß auch so sein, denn die Seele kann ja nur das nach Außen hin sehen und wahrnehmen, was sie von innen heraus nach Außen spiegelt und wenn selbst viele Meiner Berufenen dort in ihrem Herzen und in ihrem Verstand nur die Welt bevorzugen und für sie sich beinahe oder auch wirklich umbringen, nun, dann kann sicherlich nichts helles und freundliches aus solch einer sich dahinmordenden Seele herauskommen, nicht wahr!

  9. Doch ungeachtet dieser Einstellung der meisten Menschen, die da von Mir aus berufen wurden, gibt es ja dennoch etliche, die dann eben den Anteil der anderen erhalten werden, es sei denn, diese Berufenen kommen noch im letzten Moment zur Einsicht und nehmen das Kreuz auf sich und folgen Mir und den anderen nach. Es gibt ja keine Alternative. Welche denn? Es gibt entweder das Leben, Mein Leben oder es gibt den Tod, euren Tod und es kann niemand in Anspruch nehmen einen freundlichen und ihn zum ewigen Leben erweckenden Tod zu erhalten oder zu bekommen, wenn er sich nicht um seine Geistbildung gekümmert hat und selbst dann gibt es noch erhebliche Differenzen.

  10. Nun gut, die Erde wird finsterer und finsterer und nur Meine wirklichen Kinder sehen Mein Licht und fühlen vor allem Meine Liebe und so seid ihr wenigen getröstet und geborgen. Fürchtet euch nicht, denn wenn nun auch die Dunkelheit die Erde überflutet, so bricht sich Meine hellleuchtende und euch erwärmende Barmliebe dennoch die Bahn. Ihr werdet Mich deutlicher und deutlicher auch nach Außen hin wirkend erleben.

    Amen. Amen. Amen. 







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