Bedauernswerte Menschen

Sonntag, 24. Juli 2011   10 Uhr   M

Bedauernswerte Menschen

  1. Es ist so, Meine Lieben, daß wenn eure nervlichen Muster auslaufen, ihr dann denkt, daß euer Leben ausläuft. Inwieweit ihr euch in eurem Trotz mit diesen nervlichen Erregungen identifiziert habt, insoweit habt ihr eben diese Trotzmuster gebildet, insoweit habt ihr es eurem trotzigen Ich also erlaubt, nun eine bestimmte Position in eurem Bewußtsein einzunehmen, die zwar nur eine luziferische Position ist, doch das konntet ihr in eurem Trotz nicht erkennen, aber das könnt ihr nun erkennen, wenn ihr durchs Kreuz beruhigt, gereinigt und diszipliniert worden seid und euch nicht mehr so nervlich aufpeitschen laßt.

  2. Durch eure nervlichen Erregungen wird und wurde eure Seele mit erregt und dort, wo ihr eure Seele ins Fleisch hineingezogen habt eben durch jene nervlichen Erregungsphasen, die im alten Sprachgebrauch auch als Hurerei bezeichnet werden, geht eure Seele ins Fleisch über. Diese Bezeichnung, daß eure Seele ins Fleisch geht, bedeutet, daß sich eure Seele nun aus eurem Fleische speist und es ihr ein Wohlgefühl bereitet, die Empfänglichkeit und diese Genüsse aus dem Fleisch zu empfinden, und dieses Verhalten und Empfinden eurer Seele ist in etwa damit gleichzusetzen, als wenn sie sich mit ihrem körperlichen Gegenpol vereint.

  3. Es muß also nicht nur diese geschlechtliche Vereinigung sein, welche die Sinne der Seele erregt, sondern letztlich sind alle nur rein nervlichen Erregungen gemeint, die gewisse wellenartige Muster in der Seele erzeugen, die diese Seele durchströmen, die in ihr gewisse Begierlichkeiten erwecken und die solche Seelen mehr und mehr ins Fleisch ziehen, so daß ihre Fähigkeit erlischt, sich mit ihrem Ichgefühl ziemlich deutlich gegen diese Erregungen und Miterregungen abzugrenzen, die ihr nur die Gesundheit untergraben und die aus solch einem Menschen letztlich ein Tier machen.

  4. Die Seele mit ihrem Ichempfinden wird auf diese Weise sehr deutlich nach unten gezogen und versucht sich ihre Liebe und ihr Wohlgefühl aus diesen nervlich-sinnlichen Erregungen zu verschaffen und verliert dann eben die Fähigkeit, daß sie sich zu Mir begibt, denn in dem Dunkel ihrer nervlich-trotzig-luziferischen Geistesverwirrtheit kann sie Mich weder hören noch sehen, noch will sie überhaupt eine Beziehung oder eine Wahrnehmung aus dem Geist heraus erhalten. Für diese Seele bin Ich deshalb tot, weil sie sich mit ihrer Wahrnehmung ins Fleisch vergräbt - und ein anderer Begriff für das Fleisch ist eben der allseits bekannte Materialismus.

  5. Der gegenwärtige Bewußtseinsbildungsabschnitt, den die heutigen Menschen durchlaufen, ist durch diesen enormen Materialismus gekennzeichnet, der an seinen Helfern und Knechten zu erkennen ist. So ist die Industrie ein vorzüglicher Helfer, treibt sie den Menschen doch in das Netz der Befriedigung seiner äußeren Bedürfnisse und ebenso die Sexualität, die den Menschen in die noch schlimmere innere Abhängigkeit treibt und je mehr der Mensch sich einer inneren Erregung seiner Seele oder seiner Nerven erfreuen kann, umso weiter wird er in seiner Gesundheit zerrüttet und an seiner Seele verelendigt. Das Geld oder Gold wird dann zum Allheilmittel solcher zerrütteter Seelen deklariert und, wenn sie solchen Mammons nicht teilhaftig werden wollen oder können, dann muß eben eine Religion als Ersatzleistung herhalten, und diese wird dann auch nur luziferisch sein. Als Ausweg aus diesen Verelendungsprozessen lenkt man solche Seelchen dann konsequent in eine noch größere Abhängigkeit zu einem "Seelenführer", der ihnen wieder das Blaue vom Himmel verspricht und ihnen noch das Letzte raubt, was sie überhaupt noch besitzen und das alles nur, damit diese nervlichen Muster endlich einmal erlöschen, weil die Menschen nun hinreichend gedemütigt und dadurch auch zwangsgekreuzigt wurden.

  6. Ist eine gewisse Grenze zwischen dem Abstand der Seele und ihrem Fleische unterschritten, weil die solcherart aufgeputschten Nerven den Abstand zwischen Seele und Fleisch immer weiter verringern, dann muß Ich solch einen bedauernswerten Menschen entweder über äußere Zwangsmittel kurieren oder wenn das nicht mehr möglich ist, ihn auch schon aus seinem Leibe erlösen, denn sonst würde er aus sich selbst tatsächlich noch ein Tier machen. Diese nervlichen Erregungen, an denen gerade das weibliche Geschlecht leidet, ist für die Entwicklung des menschlichen Bewußtseins eine große Hemmnis, weil sie das Ichgefühl des Menschen nur wieder auf sein Fleisch und dessen Reize lenken, und in dem Moment, wo sich das weibliche Geschlecht aus der geistig weitaus höheren Position der verantwortlichen Mutter begeben hat, um nur noch eine Frau zu sein, hat sie damit ein in Jahrhunderten erworbenes geistiges Bewußtsein in wenigen Jahren ausgelöscht und hat sich dadurch wieder freiwillig in die adamitische Position zurückbegeben.

  7. Aus der nur im Christentum zu realisierenden Möglichkeit, nun auch über die Mutterschaft zur Schwester des Mannes zu werden, weil beide Eltern Mich im Herzen erkennen und annehmen, hat sich durch ihren Trotz bedingt dann nur das Gegenteil entwickelt, und solch eine Frau kann auch keine normal funktionierende Mutter sein, trägt sie doch noch zu viele Züge aus der Nomadenzeit ihres Bewußtseins an sich, die es verhindern, daß sie ihren Platz im Heim und am Herd aushält oder erträgt. Der Aufwand, den ihr Mann oder andere betreiben müssen, daß aus solch einem noch vagabundierenden weiblichen Trotzbewußtsein überhaupt erst eine getreue und gefügige, verantwortliche Mutter wird, die ihre Kinder nicht klammert oder nervlich-seelisch beraubt, ist dann dermaßen groß, daß es darüber meist zur Trennung kommt oder aber der Krebs frißt solche Menschen, weil sie durch ihre ständigen Erregungs- oder Miterregungphasen sich dann selber auslaugen und vernichten.

  8. Nervliche Muster sind also rein luziferische Gebilde, und eigentlich alles, was ihr in und an der Welt seht, ist aus solchen nervlich-seelischen Strukturen entstanden, während das, was aus Meinem Geist kommend in eure Welt gelangt, nur höchst selten erkannt und angenommen - und von euch als solcher verwendet wird, denn eure nervlichen Erregungen bedienen sich Meines Geistes eben nicht, sondern sie verstellen diesen nur. Daß Ich die Grundbedingungen eures Planeten so setze, damit ihr ihn nicht durch eure weltlichen Gelüste so zerstören könnt wie ihr euren Körper zerstört, ist wohl wahr, aber dennoch gewähre Ich euch eine völlige Freiheit im Umgange mit euch und euren Nächsten, weil die Seelenentwicklung oder anders gesagt, weil die Entwicklung des menschlichen Bewußtseins diese Art der Freiheit benötigt, wo es sogar den Schöpfer, den Planeten, die Eltern und am Ende sogar sich selbst töten kann.

  9. Doch im eigentlichen kann nichts davon getötet oder ausgelöscht werden, doch das kann der unreife Mensch in diesem Stadium seines Bewußtseins nicht erkennen. Er löscht nur diese nervlichen Muster aus, er kämpft gegen diese, er verbündet sich mit diesen, er macht seine Allianzen und hält alles für Realitäten, was in Wirklichkeit jedoch nur seine materiell sinnlich erregte Seele tut, die von ihren aufgepeitschten Nerven gelenkt und miterregt wird. Nichts davon ist allerdings wahr, denn die Wahrheit ist jenseits dieser nervlich-sinnlichen Erregungen, und eben deshalb solltet ihr euch befleißigen, nun mit aller Konzentration auf den Geist, daß ihr in der höchsten Form der Liebe, der Geistliebe, der Vaterliebe, - die Euren so liebt wie ihr euch als Meine Kinder auch lieben sollt, damit ihr aus diesen nervlichen Prozessen endlich entbunden werdet.

  10. Ihr wollt doch endlich freikommen von euren nervlichen Erregungen und all diesen Mustern, und ihr sollt doch auch freikommen, damit ihr dann auch die Kraft und Möglichkeiten der realen Geistliebe erkennet und am eigenem Leibe fühlt und auch bei den Eurigen realisieren könnt, was Mein Geist euch eingibt. Doch ohne Auferstehung wird das nichts, und vor allem wird das ohne Kreuzesgang erst recht nichts. Was also ist das Kreuz vor allem? Eben die Auslöschung eurer nervlich-seelischen Muster, die Überwindung dieser auf solchen nervlichen Erregungen gegründeten Welt, damit ihr jenseits eurer Bildungen und Einbildungen endlich einmal die Wahrheit und die Kraft Meiner Liebe verspüret und ihr Meine Erben seid.

  11. Darum solltet ihr unbedingt durchhalten und standhalten allen Anfechtungen und allen Lebensprozessen, in denen ihr stehet, denn ihr steht ja unter Meiner Aufsicht. Früher wolltet und konntet ihr davon nichts hören, denn das Kreuz hat euch ja beinahe schon beleidigt, und wie traurig wart ihr, so ihr vom Kreuze oder gar von Meinem Tode etwas hören mußtet. Aber jetzt, Meine Getreuen, jetzt könnt ihr doch endlich einmal die Glückseligkeit erleben, weil nun bei euch alle nervlichen Muster auslaufen und in Liebe erlöschen können. In Liebe allerdings, vergeßt das nicht, denn ihr liebt eure Nächsten und nehmt deshalb euer Kreuz willig auf euch, denn ihr liebet eure Nächsten aus Mir heraus, weil Ich euch allen der Vater bin. So erreicht ihr erst die wahre geschwisterliche Liebe, die euch aus eurem in das Geschlecht getrennte Mann- und Frausein enthebt, die euch in die elterliche Pflicht nimmt, bis ihr dann endlich eines Vaters seid, eines Geistes geeint diese himmlische Liebe verkosten dürfet.

  12. Es ist ein langer und mühsamer Weg, Meine Kinder, doch einmal ist dieser Weg beendet und ihr steht dort, wo Ich selbst gestanden bin und ihr empfanget, was Ich selbst empfangen habe. Aber es sind nur immer sehr wenige, die diesen Weg durchhalten und welche mit der Siegeskrone Meiner Liebe gekrönt werden, denn die meisten von euch befinden sich noch immer auf ihrem luziferischen Umweg, dem Schleichweg, dem Irrweg und nehmen Werke ihrer Seele, die nur aus der nervlichen Erregung stammen, für die Wahrheit und handeln ebenso.

  13. Oh, da müßt ihr aber noch besser achtgeben, daß nicht euer Luziferismus euch in die Bürde eines Weinbergarbeiters treibt, damit ihr in Meinem Weinberg frevelt und Schindluder treibt. Handelt ihr noch aus eurer nervlichen Stimulanz heraus und maßt ihr euch deshalb eine geistige Wirksamkeit an, wo noch keine ist, dann wird euch das Kreuz sogleich den Unterschied zwischen nervlich-seelischer Erregung und Zerrüttung und Meiner Wahrheit der Liebe zeigen. Nur wer da Geist hat, der kann und der soll geben und sein Lichtlein nicht unter den Scheffel stellen, doch wer da nichts außer seinen Erregungen hat, dessen eigenes Licht wird erlöschen, weil es nicht aus der Flamme Meiner Geistliebe gespeist wird.

Amen. Amen. Amen.