Angst und Genuß

Montag, der 18. März 2019 7:45 Uhr tagsüber 6° M

Angst und Genuß

  1. Nun will Ich noch einen großen Irrtum bei euch aus dem Weg räumen, der allerdings ebenfalls mit eurer Angst und Lust zusammenhängt, doch das könnt ihr erst gewahrwerden, wenn ihr mindestens die halbe geistige Wiedergeburt erreicht habt, denn sonst hält euch das eigenliebige Kind dieser höchst unseligen inzestuösen Verbindung zwischen Angst und Lust, also der Genuß, noch viel zu sehr im Griff und dominiert euch, als daß ihr dort aufräumt und einen reinen Tisch macht. Ja, ihr haltet diese moralisch inzestuöse Verbindung sogar für völlig legitim und laßt eurem genußsüchtigen Kind zu sehr die Zügel frei und wundert euch höchstens darüber, daß ihr geistig betrachtet nichts zuwege bringt und außer dieser für die Pseudo-Christen zumeist leeren Sprücheklopferei.

  2. Ihr wißt oder solltet nun endlich darum wissen, daß die Entwicklung der menschlichen Seele hin zur "Vergöttlichung" in drei Phasen verläuft. Im Anfang muß die gewisse Kenntnis von Mir durchaus schon vorhanden und gewissermaßen sehr gediegen sein, die Diamantene Lebensregel also schon verstanden und angewendet werden, zumindest im meist noch kläglichem Versuch praktiziert werden. Das Licht eurer Seele sollte also schon die ersten Erfahrungen mit der Nächstenliebe machen und ihr solltet also euren Nächsten ein wenig den geistigen Weg weisen.

  3. Dieses erste Stadium in der Bewußtwerdung des Geistes bezeichnet allerdings den ersten großen Seelenkampf in euch selbst, denn ihr müßt in eurer Seele ja zuerst selbst den großen Sieg über eure Nomaden und Heiden erringen, um eben in euch den inneren Frieden zu erreichen. Habt ihr diesen Sieg in euch errungen und wißt ihr demzufolge, Wer Ich so eigentlich bin und könnt ihr Mich nun als euren allerliebsten Vater annehmen, so wird in eurer Seele sogleich dieser Initialpunkt, den wir hier auch mit der erfolgreichen Befruchtung des Geistes bezeichnen, geschehen und seht, eure Seele wird in diesem Stadium von Meinem Geist schwanger.

  4. Etliche von euch haben das ja auch durch die Kenntnis und dem Befolgen danach, wie Ich es im Lorberwerk, der neuen Bibel gewissermaßen, gegeben habe, angewendet und die Befruchtung konnte nun endlich geschehen.

  5. Wenige nur haben dies mit der alten Bibel erfolgreich geschafft, denn dort haust der Jude noch zu sehr und so gibt es da zuhauf noch alle diese leeren Sprücheklopfer und alle pharisäerhaften Schattierungen, doch leider kaum noch solche, Mich innigst liebenden Menschen, denn diese habe Ich eh schon zur neueren Bibel, also dem Lorberwerk führen können und wer von den Bibelchristen es nicht vermocht hat, seinen alten und zerschlissenen Pharisäerrock auszuziehen um das neue Kleid aus Meinen Händen zu erhalten, für den hat sich die erfolgreiche Seelenvergeistigung auch schon erübrigt und so mag er weiterhin sein leeres Stroh dreschen.

  6. Es muß also von Anfang an schon ein gewisses inneres Licht vorhanden sein und das bedeutet, daß eben kein Weiblein solch einen Menschen dominiert und daß es deswegen auch keine Versexualisierung oder Veremanzipierung geben darf, denn dann erlischt das innere Licht! Deswegen heißt es auch völlig richtig in der Offenbarung Johannes, daß im Anfang das Licht sei und zwar Mein Licht! Dort steht eben nicht, daß zu Anfang das Weib wäre und dort steht auch nicht, daß der Mann seinem Weibe zu dienen hätte!

  7. Also habe Ich der Schöpfung und damit auch sogleich dem Adam dessen inneres Licht gezeigt und dieses Licht sollte sich aus seiner Liebe zu Mir speisen und sollte ihm leuchten und sollte wieder auf Mich als den Geber und Schöpfer hinweisen. Das Licht sollte also nur aus Meiner Liebe gespeist sein! Freilich hätte Ich auch sagen können, daß im Anfang auch die Liebe sei, doch dann hätte Ich die Liebe hier ein wenig verkürzt, denn bevor ja nun das Licht leuchtet muß die Liebe doch schon vorhanden sein und deswegen unterliegt Meine Liebe der Ewigkeit und steht über der Zeit und von daher gibt es keinen diesbezüglichen Anfang für Meine immerwährende Liebe, doch für dieses Licht durchaus!

  8. Adam sollte also keineswegs seine Liebe soweit an Eva verpfänden, respektive auf sie übertragen, sondern er sollte sie konsequent zu Mir führen. Eva als sein nun nach Außen sichtbar gewordenes Licht sollte ihm dienen und sollte eben keine emanzipatorischen Bestrebungen zeigen und hätte demzufolge nicht der Schlange, die hier das Sinnbild des kalten Verstandes ist, gehorchen dürfen. Hier liegt also schon der erste Fall des ungesegneten Baumes der Erkenntnis vor, weil Eva ihrem kalten Verstande, also ihrem noch nicht genügend in Meiner Liebe gefestigten oder sagen wir auch erwärmten Verstande glaubte und sodann den Adam erfolgreich bezirzte. Der Genuß des Apfels aus dem Schoße der Eva bezeichnet hier also nur den weiteren Fall in diese Sexualität, welcher dieser "Emanzipation" folgte.

  9. Für euch als Meine um ihre Bewußtwerdung ringenden Geschöpfe, gibt es sehr wohl einen Anfang und seht, diesen habt ihr im Lichte Meiner Liebe genommen. Doch wenn ihr euer Lichtlein, welches ja erst später in eurem Leben sich als das gewisse Weiblein auch äußerlich zeigt und damit die Beschaffenheit eures inneren Lichtes anzeigt, nicht wieder primär auf Meine Liebesquelle in euch zurückführt, dann werdet ihr eben gleich zu Anfang schon wieder Meiner Liebe untreu und daraus folgen ebenfalls diese zwei Fälle hinweg von Mir, also genau das, was ihr heutzutage allüberall auf Erden seht und erlebt: Der Meiner Liebe untreu gewordene Mann wird von seinem Weibe verlassen und verkümmert!

  10. Er hat gleich zu Anfang sein Licht nicht Meiner Liebe überantwortet und hat dann selbst mit seinem Weibe in der Dunkelheit seiner Triebe seine genußvollen Früchte gezeugt, jene Kinder also, die ihn später zusammen mit seinem Weibe entthronen werden. Also ist hier gleich zu Anfang schon die erste Bedingung gesetzt, daß das Licht nämlich Meiner Liebe zu folgen hat. Wenn also der Mann schon diesbezüglich schwächelt, dann folgt er mehr seinen dunklen Trieben und dann nimmt das Verhängnis seinen Lauf und die neue Schöpfung geschieht nicht im Lichte Meiner Liebe, sondern nur noch in der Dunkelheit seiner genußsüchtigen Triebe.

  11. Solche Menschen können sicherlich die Bibel rauf und runter zitieren und sie können auch alle Offenbarungswerke nebst Meinen Lebenswinken hier lesen, doch zum tieferen Verständnis und als Initialzündung des Lichtes als Ergebnis ihrer Liebe zu Mir wird es schwerlich reichen und deswegen ist deren Initialzündung zur Bewußtwerdung zum vergöttlichten Menschen noch überhaupt nicht gegeben. Schon am ersten Punkt sind sie kläglich gescheitert und es sind diesbezüglich auch etliche von euch davon betroffen und ihr wundert euch, daß ihr noch immer nichts versteht und daß sich euer Geistkindlein dort noch nicht entwickelt hat und meist auch nicht geboren werden konnte.

  12. Doch auch jene noch immer kinderlosen Ehen leiden darunter, diesen ersten Punkt nicht erfolgreich umgesetzt zu haben und oftmals ist eben, was Ich hier des öfteren angemahnt habe, deren schlechte Beziehung zu den Vätern ausschlaggebend, denn wenn noch nicht einmal das vierte Gebot hinreichend beachtet wurde, dann folgt auch von dorther sehr oft diese gewisse Unfruchtbarkeit, weil ja im vierten Gebot auch schon das Verhältnis zwischen Liebe und Licht geregelt ist. Wenn also auch hier schon zu Anfang das Licht zu sehr verdunkelt ist, weil da jemand mit seinen Eltern hadert oder sogar, wie es nun bei euch Mode geworden ist, seinen treuen Vater denunziert und rufmordet, dann ist es solch dunklen Seelchen kaum noch möglich das Zeugungslicht zu empfangen.

  13. Ihr seht auch daran, wie wichtig die Befolgung des vierten Gebotes ist, denn in diesem bin Ich selbst gewissermaßen euch noch unbekannt, mit Meiner Liebe und Meinem Licht vertreten, soweit vertreten, wie ihr das mit eurem Trotz zulasset. Solche unreifen Eheleute mögen dann auch schon exzellente Kenner der Bibel oder des Lorberwerkes sein, doch da sie ihr inneres Verhältnis zwischen Liebe und Licht nicht korrigiert haben, bleiben sie nicht nur leiblich, sondern darüberhinaus auch geistig unfruchtbar und dort wird sich keine Seelenvergeistigung einstellen können. Das heißt jedoch im Umkehrschluß nicht, daß jemand, der da kein Kind hat oder leiblich unfruchtbar ist kein Geistkind zeugen kann, denn es gibt ja noch andere Gründe dieser Unfruchtbarkeit und eine Mir treu ergebende Tochter, die da nicht gefallen ist, bräuchte auch keinen Mann zu ehelichen um ihr Geistkindchen zu empfangen, doch es bedeutet eben, daß im Normalfall die leibliche Unfruchtbarkeit aufgrund der Versexualisierung oder auch der Veremanzipierung solcher höchst unreifen Menschen geschehen ist, weil sie noch nicht einmal das vierte Gebot erfüllen wollen und weil darüberhinaus der Baum der Erkenntnis also noch ungesegnet ist.

  14. In einer ganz normalen Ehe, die hier auf Erden ja sowieso schon deswegen angestrebt werden sollte, weil es für euch gefallene Menschen anders nicht möglich ist, euer Verhältnis zwischen Meiner Liebe und eurem Licht zu regeln, ist es auch vorgesehen, daß hier Kindlein gezeugt werden. Diese werden freilich auch auf geschlechtlichem Wege gezeugt werden, denn die ungeschlechtliche Zeugung ist doch nur den schon soweit vergeistigten Menschen möglich und wenn Ich diese ungesegnete Zeugung nicht zulassen würde, dann wäre es um den Fortbestand der Menschheit geschehen. Doch gerade diese ungesegnete, rein tierische Fortpflanzung sollte nicht in dieser heutzutage bei euch üblich gewordenen Wollust geschehen, sondern es sollten solche sich geschlechtlich vereinigenden Menschen durchaus in der Hinwendung zu Mir ihre Triebe in Zaum nehmen und sollten sich der Verantwortung und Ernsthaftigkeit dessen bewußt sein, mit ihrer geschlechtlichen Vereinigung ein neues Leben nur im Lichte Meiner Liebe zu zeugen, denn sonst geht es so schief, wie ihr das bisher stets erlebt habt.

  15. Ja, Meine Lieben, das alles gehört nun zum ersten Stadium der Vergöttlichung eines Menschen, denn wenn schon zu Anfang das Licht der Zeugung durch den verbotenen Genuß dieser Sinnlichkeit korrumpiert und damit verdunkelt wird, dann entstehen daraus allerdings ungesegnete Früchte eben als Konsequenz, sich zu früh und also noch als viel zu unreif seiend dort am Baum der Erkenntnis vergriffen zu haben! Erst der reifgewordene und also hinreichend vergeistigte Mensch, der damit seine Sexualität und die emanzipatorischen Bestrebungen bezwungen hat, darf den geschlechtlichen Akt vollziehen, damit gewährleistet ist, daß tatsächlich gesegnete Kindlein das Licht dieser "Welt" erblicken, denn sonst würde ja eh nur der allseits bekannte Totschlag wieder einkehren.

  16. Dieser Baum der Erkenntnis zeigt doch hier im Gleichnis nur an, daß eine gesegnete Zeugung ja nur geschehen kann, wenn sich hier von Mir gesegnete und damit für reif befundene Menschen in ihrer Liebe zu Mir gegenseitig ergreifen um sodann im Lichte ihrer Liebe zu Mir ein neues Wesen ins irdische Dasein zu rufen und somit ist dieser Schöpfungsakt rein geistig. Doch wenn er ohne diese Hinwendung zur Mir nur in der Leidenschaft eurer Triebe geschieht, dann ist der Baum allerdings ungesegnet und die Früchte von diesem sind ungenießbar. Nun, das werdet ihr ja soweit alle erlebt haben und oftmals seid ihr selbst diese Kainskinder!

  17. Doch nun steht eben eure Korrekturphase an und Ich gewähre einem jeden Kindlein, mag es noch so kainitisch sein, auch schon seinen Neubeginn und damit auch schon seine Neugeburt, wenn es sich dort atheopetisch, also diesmal ohne seinen Eigenwillen gewissermaßen „willenlos“ in Meine Hände begibt und Meine ihn zur Besinnung bringenden Kreuzlein mit seinen Nächsten geduldig erträgt. Seht, auch die Kinder Kains können also zu Mir gelangen, doch müssen sie dazu erst einmal ihren Eigenwillen aufopfern.

  18. Das alles geschieht also im ersten Stadium der Bewußtheit des Gottmenschen, daß er seine dunklen Triebe zügelt und seine Liebe reinigt um sein Lichtlein in den Dienst der Nächstenliebe zu stellen, damit er nun im Licht Meiner Liebe zeugen und damit auch Mich stets mehr und mehr ergreifen und bekennen kann. Doch gehört zu diesem Stadium aber auch, daß sich solch ein Mensch ordentlich ehelicht. Warum ist das so wichtig, daß hier eine ordnungsgemäße Ehe von Mann und Weib geführt wird? Ganz einfach, wenn nämlich das Lichtlein, für welches das Weiblein steht, nicht in einer gewissen Pflicht der Nächstenliebe an den Mann gebunden wird, so bleibt es, was ihr heutzutage auf Erden auch wieder sehr gut beobachten könnt, sehr hochmütig und von einer Demut ist keine Spur mehr zu sehen und dann ist es weder für den Mann noch für das Weib möglich, soweit sie eben der adamitischen Schöpfung entstammen, daß ihr hier getrenntes Seelenleben jemals diese Vereinigung in der geschwisterlichen Liebe erreicht und das bedeutet, daß sie ihren Spalt in der Seele nicht mehr heilen können und demzufolge nur noch ein Genußleben, keineswegs jedoch ein Geistleben führen können.

  19. Erst diese Verehelichung zwischen der Liebe und ihrem Licht gibt die Gewähr, daß sich weder der Mann noch das Weib aus dieser Verantwortung stehlen und sie eben alles unternehmen, um wieder die Einheit ihres Wesens zu erlangen! Trennen sie sich und lassen sie sich also scheiden, so wie das auf Erden nun Usus geworden ist, dann ist die Seelenvergeistigung damit unmöglich und seht, genau deswegen hat eben Luzifer seine wahre Freude daran und treibt die Eheleute mit einer diebischen Freude mutwillig auseinander.

  20. Ist dieses erste Stadium nicht vollbracht, so wird solch ein Mensch auch nicht geistig wirken können und er gleicht sodann einem toten Baum, der auch keine lebendigen Früchte trägt. Dieses Schicksal erleben alle Heiden und Nomaden und dazu gehören allerdings auch die Juden und Mohammedaner, nebst den Hindus, den Anhängern Buddhas und anderer Naturreligionen! Dort gibt es ebenfalls kein Licht, sondern dort herrscht noch Dunkelheit!

  21. Gehen wir nun einen Schritt weiter und betrachten wir Stadium zwei, in welchem das Licht ja schon mit seiner Liebe vereinigt sein sollte als Ergebnis dieses inneren Seelenringens und der unbedingten Vermeidung dort in das Geschlecht oder aber in die Emanzipation zu fallen oder wenn, es durch viele Kreuzlein und Mühsal gleich des verlorenen Sohnes dann doch endlich korrigiert zu haben. Das betrifft hier die meisten von euch, die eben diesen verhängnisvollen Weg über die Versexualisierung oder eben der Emanzipierung gegangen sind.

  22. Habt ihr nun endlich euer Lichtlein wieder in den Griff bekommen und habt ihr also diese wahre Verehelichung zwischen euch mit eurem Lichtlein hinbekommen, so daß eure Hauptliebe Mir und euer Lichtlein also der Nächstenliebe dient, dann werdet ihr das auch schon gut nach Außen hin erleben und feststellen können, denn wie wollt ihr sonst die erfolgreiche Ankunft in eurem zweiten Bewußtwerdungsstadium konstatieren?

  23. Im zweiten Bewußtwerdungsstadium seid ihr doch wieder diese Einheit zwischen Liebe und Licht, weil ihr nun endlich einmal Meine getreuen Brautseelchen seid. Aus dieser Einheit strömt sodann eine kontinuierliche Nächstenliebe und es gibt nicht mehr diesen groben Verschleiß zwischen euch und eurem Ehegefährten, denn euer Lichtlein wird nun doch nicht mehr beinahe 90 % eurer Energie verplempern bzw. vernichten, so daß ihr faktisch tatsächlich dieses hohe Maß an Nächstenliebe erreicht, für welches ihr auch vorgesehen seid und ihr erfüllt dieses Liebesmaß freiwillig, so wie auch hier von Meinem Schreiberling dessen Liebesarbeit freiwillig geschieht und anders geht das auch nicht, denn niemandes Seele würde es aushalten oder ertragen diesen Anteil an Nächstenliebe freiwillig zu erbringen, wenn er seine Seele nicht soweit vergeistigt hätte und das bedeutet auch, daß ihm soweit sein Licht zu Diensten steht, ganz so, wie es in der geschwisterlichen Liebe zwischen Liebe und Licht zu sein hat!

  24. Die eheliche Liebe im ersten Stadium soll doch genau in dieses geschwisterliche Stadium der zweiten Bewußtwerdungsstufe münden. Wer dieses geschwisterliche Stadium dieser zweiten Bewußtwerdungsstufe erreicht hat, der ist doch schon so weit in seiner Seele wieder vereint, daß er ja schon als Geistig Halb Wiedergeborener betrachtet werden kann oder mit anderen Worten, dessen Geistkindlein hat schon das Laufen gelernt und bewegt sich nun schon gut durchs irdische und vor allem gut durch das geistige Leben. Solche Menschen können auch ohne weiteres mit ihresgleichen zusammenkommen, denn die Gefahr des vorherigen Seelenkampfes der typisch sexualisierten oder auch emanzipierten Streiter ist nicht mehr gegeben.

  25. Das ist nun auch der Grund, warum Ich hier Meinen Schreiberling mit Meiner Tochter in dieser geschwisterlichen Liebe zusammengeführt habe, denn beide haben sich vorher mit ihren Ehegefährten diese geschwisterliche Liebe erfolgreich erarbeitet und somit ist die Sexualität und die Emanzipation eh nicht gegeben und das war auch vorher nicht der Fall gewesen. Darum konnten weder diese geistige Bemühungen hier mit den Kundgaben noch deren musikalisches Bemühen, die ja sowieso nur den Nächsten zugute kommen, dort von irgendjemanden aufgehalten werden, weil sie eben in sich selbst da schon die geistige Vereinigung zwischen Liebe und Licht unter Meiner Aufsicht erleben und der Baum der Erkenntnis mithin gesegnet ist. Sonst gäbe es ja nun diese Tätigkeit der Lebenswinke nicht und Ich hätte hier auf Erden niemanden, den Ich solcherart mit dieser höchst gesegneten Arbeit betrauen könnte. Diese Kundgaben als auch diese kindliche Musik entspringen dieser geschwisterlichen Liebe und sind somit auch als dessen Kindlein zu betrachten.

  26. Aber ihr seht daran, wie Ich selbst in den finstersten Zeiten doch noch welche unter euch erreichen kann, die Mir willig folgen, weil sie eben ihren Eigenwillen erfolgreich im ersten Stadium ihrer Bewußtwerdung schon vor Jahrzehnten Mir aufgeopfert haben. Daran sollt ihr euch ein Beispiel nehmen und genau dann kann und werde Ich euch ja auch mit einem Geschwisterchen vertraut machen und es euch aus Meiner Hand reichen, doch geschieht das allerdings erst dann, wenn ihr euch in eurer Seele soweit innerlich geeint habt und ihr also Mein treues Brautseelchen schon geworden seid.

  27. In früheren Zeiten war es stets gegeben, das da etliche auch im zweiten Stadium ihrer göttlichen Bewußtheit standen, denn die Kindlein sind von ihren treuen Mütterlein doch zumeist in die Sphäre ihres Vaters gereicht worden, etwas, was es heutzutage ja kaum noch gibt - und von dieser väterlichen Sphäre bis zu Mir ist es ja nun sehr viel kürzer als der Weg von der mütterlichen Sphäre bis zu Mir und von daher erklärt es sich, warum es früher mehr Geistmenschen gegeben hat als nun zu eurer höchst dekadenten Zeit, wo die Mütter ihre Kinder extrem klammern.

  28. Es ist auch so, daß die meisten von euch ja schon auf Stufe eins sich dem Druck ihrer Nächsten und Anverwandten stellen müssen, die ja noch im seelischen Ausgangszustand, also im Heidenzustand sind und wenn sich hierbei in den Betreffenden selbst noch zuviele heidnische und nomadische Züge halten, dann erliegen sie natürlicherseits auch schon diesem Druck seitens dieser unreifen Verwandten, denn sie haben ja in ihrer eigenen Seele auch noch nicht für Ordnung gesorgt.

  29. Es versteht sich, daß solche nicht das zweite Stadium erreichen können, denn sie unterliegen dort ja noch allen Dogmen bzw. allen diesbezüglichen Heiden und Nomaden in ihrer eigenen Seele und allein die Vorstellung, nun einmal eine Krankheit nur in Hinblick auf Mich durchstehen zu müssen ohne ihre Mittelchen wie z.B. der Homöopathie oder der finsteren Allopathie, treibt sie in panikartige Zustände. Auch die von Mir euch gereichte Sonnenmedizin ist für jene, die Mich tatsächlich über Alles lieben völlig unnötig, denn wem Ich alles bin, wozu muß solch einer noch nach diesen Mitteln greifen, die Ich der armen Menschheit wegen gegeben habe, die nichts oder kaum etwas von Mir weiß!

  30. Stadium zwei des Bekenntnis von Mir gegenüber ihren Nächsten und eben auch diese kontinuierliche Geistzeugung infolge der tätigen Nächstenliebe, die ja deren Geistkindlein ständig wachsen läßt ist für solche noch zu sehr fragmentierten Seelchen nicht möglich, denn sie haben ihr Lichtlein nicht im Griff und deswegen unterliegen sie auch noch sämtlichen Dogmen - sprich Begierden und Genüssen - und damit haben sie eben noch alle Ängste, die solche unreifen Genußmenschen eben haben.

  31. Sie leben noch stets ihr inzestuöses Genußleben und haben von daher auch noch viele diesbezüglichen Ängste, die sie ja mit einer entsprechenden Lust kompensieren wollen. Doch soetwas geht natürlich nicht und deswegen bewegen sie sich im Kreislauf ihrer Ängste, ihrer Dogmen, ihrer Lüste und ihrer Genüsse und darum sind und bleiben sie geistig betrachtet, unfruchtbar!

  32. In den normalen christlichen Ländern, so wie dies von Mir aus sein sollte, ist diese zweite Bewußtheitsstufe eigentlich schon der Ausgangszustand, ist also völlig normal, doch in euren satanisierten Kulturen ist ja schon das erste Stadium höchst selten und von all diesen Milliarden Menschen, die den kleinen Erdball bevölkern, sind es ja nur einige Tausende, die das überhaupt hinbekommen.

  33. Dieser ständige Genuß der aufgrund dieses Spaltes in der Seele geschieht, weil sich dort die Liebe nicht mit dem Licht vereinigen kann, woraus eben diese fragmentierten Seelen entstehen, ist ja eben diese ungesegnete Frucht vom Baume der Erkenntnis. Wie ihr diesen Spalt verringert und wie ihr aus euren tierhaften Zuständen hin zum Menschen und von dorther zum Gottmenschen kommt, habe Ich euch ja explizit hier beschrieben. Haltet euch daran, denn einen anderen Weg gibt es nicht.

    Amen. Amen. Amen.