Angst, Genuß und Schuld II

Montag, der 8. April 2019 7:20 Uhr tagsüber 20° M

Angst, Genuß und Schuld II

  1. So schreibe weiter und denke nicht darüber nach, was Ich dir einflößen werde, sondern halte dich bereit zu empfangen, wie da eine Mutter ihr Kindlein im Geburtsprozeß empfängt. Sie weiß zwar auch nicht, was sie da genau empfängt, aber sie weiß und fühlt es, daß es ihr Kind und Eigenes ist, obwohl sich dieses Kindlein später auf wundersame Weise wandelt und oftmals unvorhergesehen entwickelt, besonders dann, wenn da zwischen Zeuger und Gebärende noch eine große Differenz in ihrer gegenseitigen Liebe obwaltet und solche Eltern ihre Kindlein später nicht mehr als ihr Eigenes erkennen.

  2. Doch so soll es zwischen uns nicht sein, denn Ich zeuge in dir Meine Gedanken der Liebe und deine Seele ist gewissermaßen die Mutter, die Mich, den himmlischen Vater dort eben nicht behindert, weil sie da ihre Kindlein, nämlich Meine in ihr gezeugten Ideen und Gedanken nur für sich selbst vereinnahmen will, so wie es bei euch auf Erden nun leider schon normal geworden ist. Meine Kindlein sollen allen zugute kommen und so sollst du Meine Gedanken mitteilen und wirst erleben, daß sie da zu kräftigen Worten und anschließend zu vollgültigen Taten werden, damit die große Schuld, welche ihr Menschen da mutwillig auf euch geladen habt, dann auch schon getilgt werden kann.

  3. Solcherart als Mütterlein von Mir klassifiziert, was da nun diese von Mir zu empfangenen Gedanken betrifft, sollst du Meine Gedanken ja nun nicht durch deine Eigenliebe korrumpieren oder anderweitig mißbrauchen und darfst sie deswegen nicht in ihrer Entwicklung zur Tat der Nächstenliebe aufhalten oder für deine eigenen Zwecke einspannen um da etwa, einem Judas gleich, sie für das eigene Ego und dessen Befriedigung arbeiten zu lassen, sondern Ich will, daß dort Meine in dir gezeugten Gedanken nun auch herrlich gedeihen und in den Herzen deiner Nächsten die Korrekturen einleiten, um das Himmelreich noch zu erreichen. Doch das kann ja nur geschehen, wenn du selbst dort Meine in dir gezeugten Gedanken auch tatsächlich wortkräftig belebst und dich daran hältst, so daß daraus diese Taten der Nächstenliebe entsprießen.

  4. Und so, wie dies bei dir der Fall ist, daß sich dort diese Taten der konkreten und uneigennützigen Nächstenliebe einstellen, mit welchen allein ihr eure große Schuld vor Mir tilgen könnt, so soll dies auch bei allen sein, welche Mich wahrhaft liebhaben und welche also die Kinder Gottes genannt werden!

  5. Ihr seid alle mehr oder weniger Genußmenschen geworden und habt damit eine große Schuld auf euch geladen, die nun jedoch getilgt werden kann, wenn ihr Meine hier extra für euch dargelegten Gedanken auch tatsächlich in euren Herzen gedeihen lasset um euch von ihnen ziehen und erziehen zu lassen! Nirgends woanders werde Ich diesen Korrektur- und Erziehungsauftrag Meiner Kindlein vornehmen in dieser vollbewußten, für euch leicht zu begreifenden Weise, wie das eben nur hier in den Lebenswinken zu dieser gegenwärtigen Erdenzeit geschieht, denn nur hier in Deutschland ist die Frucht der Liebe zu Mir reif genug und genau deswegen tobt auch nun besonders hier der Antichrist so heftig und versucht alles, um diesen Bewußtwerdungsprozeß zu verhindern.

  6. Die Lage ist in etwa mit derjenigen zu Meiner Erdenlebenszeit im Judenlande vergleichbar, denn nirgends tobten die Teufel so vehement wie seinerzeit im Judenlande und dort besonders in Jerusalem und so auch ist dies mit Deutschland als dessen Nachfolger der Fall und hier besonders mit Berlin, denn es gibt wohl kaum eine schlimmere Stadt auf Erden als Berlin, wo nun Satan selbst sein Zepter gepflanzt hat! Rom ist zur Nebenbühne degradiert worden und selbst das heute so bezeichnete Jerusalem, welches nichts mit dem eigentlichen Jerusalem zu tun hat, ist nicht so schlimm, geistig betrachtet, wie es das heutige Berlin ist.

  7. Doch genau hier in diesem Vaterland der Nationen trete Ich gegenwärtig auf und melde Mich da höchst bescheiden in den Lebenswinken, nur hier wohlgemerkt und ihr tätet gut daran, euch allen sonstigen mehr oder weniger dubiosen angeblichen Medien, Vaterwortpredigern oder sich sonstwie titulierenden Phrasen- und leeren Worthülsendreschern zu entledigen, denn diese sind nur deswegen da, um euch da unnötig aufzuhalten und von dem Prozeß der Seelenvergeistigung abzuhalten. Dieses Recht gestehe Ich Luzifer zu, denn nur so scheidet sich die Spreu vom Weizen und ihr könnt also immerzu wählen, ob ihr lieber der Weizen seid, der dort eine hundertfältige Frucht erzeugt oder ob ihr da diese leeren Worthülsen und Strohdrescher bleiben wollt!

  8. Mir soll das nun auch einerlei sein, denn Ich lasse euch da völlig freie Hand und dennoch werdet ihr Strohdrescher euch ja nun auch eines Tages bequemen müssen, diesen hier vorgezeichneten Weg in den Lebenswinken zu gehen, wollt ihr zum Ziel des ewigen Lebens gelangen. Darum muß Ich hier auch nicht in Meiner Herrlichkeit auftreten und Ich muß auch nicht mit den Worten hier etwa Meinen Lorber übertrumpfen wollen, noch sonstwie gottherrlich mit Meiner Allmacht da Meine Kinder zwingen Mir zu folgen, sondern Meine bisher an euch gerichteten Liebeswörtlein in dieser oftmals gestrengen Gesinnung sind ja nun schon die höchste Form der Liebe, die Ich euch da unbeschadet eurer Freiheit überhaupt noch geben kann in solch finstersten Zeiten..

  9. Wer diese, Meine Liebe sodann nur als harsch, böse oder anderweitig negativ beurteilt und damit verurteilt, der zeigt damit nur, daß er noch kein Fünkchen einer Liebe besitzt, sondern daß dessen Herz in etwa dem des Berliners gleicht, der da eine große Klappe, doch eben nichts dahinter hat.

  10. Ich komme allezeit nur bescheiden und trete da oftmals im Gewand eines Sünders auf oder so wie hier im Gewand eines armen Schreiberlings, der ja noch weitaus weniger hat, nämlich nichts, während die Familie und die Freunde Meines Jakob Lorbers dort sehr reich gewesen sind. Doch dessen Armut ist sein Reichtum, denn genau deswegen bin Ich da. Freilich bin Ich auch erdweit noch in vielen Herzen anzutreffen und es gibt da noch etliche demütige Menschen, in denen Ich schon wirken kann. Jedoch nicht in dieser, hier auf Erden nun eben einmaligen Form der bewußten Ansprache, die hier nach Außen für Meine Kindlein getätigt wird.

  11. Meine Kindlein sind ja leider so tief gefallen und damit in ihre Schuld verstrickt und haben sich dem Genuß unterworfen, so daß Ich ihnen doch nicht offen und bewußt entgegentreten kann, sondern nur so, in dieser verdeckten Form. Träte Ich euch so in eurem Zustand offen entgegen, dann wäre es gewissermaßen ein Gericht, weil ihr in eurer Seele noch nicht genügend gereinigt seid um die Heiligkeit Meines Wesens unbeschadet zu überstehen und genau deswegen komme Ich da nun wieder umwölkt, also ein wenig verhüllt und kann Mich euch eben nur je nach dem Grade eurer Liebe zu Mir zeigen.

  12. Es handelt sich nun für euch darum, daß ihr euer genußsüchtiges Kind, nämlich euer eigenes "Ich" dort wieder reinigt und es von diesen Genüssen entwöhnt, die allezeit den seelischen Tod zeitigen, weil sie eure Seele verbrauchen. Anstelle eures normalen, also genußsüchtigen Ich-Bewußtseins sollte doch das in der Nächstenliebe tätige Geistige-Ichbewußtsein stehen, doch damit eben dieses, allein für die Nächsten tätige Geist-Bewußtsein auch in eurer Seele auferstehen kann, muß doch zuvor dieses allein für sich selbst tätige genußsüchtige Ich-Bewußtsein abgeödet werden, also absterben!

  13. Der Genuß ist deswegen so überaus schädlich, weil es euer Ich-Bewußtsein nur wieder auf sich selbst fixiert und dazu sogar auch noch die Nächsten mißbraucht und alle Ressourcen verbraucht um damit solch ein Ich-Bewußtsein auch noch zu befriedigen. Solche Seelen machen sich damit letztlich von ihrem genußsüchtigen Kind abhängig, welches sie selbst mit ihrem Ich-Bewußtsein sind, und verbrauchen all ihre und andere Ressourcen für die Befriedigung ihrer luziferisch-satanischen Triebe und Interessen!

  14. Doch in Meiner Ordnung ist dies genau andersherum, denn euer wahrer Genuß sollte doch nicht die Ich-Liebe, sondern dafür die überaus segensvolle tätige Nächstenliebe sein.

  15. Doch darf Ich euch, zu eurem eigenen Wohle, aber nicht diese Tätigkeit für den Nächsten mit einem genußvollen Befriedigungsgefühl versüßen, so wie Ich das mit dem Akte der Begattung getan habe, denn eure Nächstenliebe soll und muß doch freiwillig erfolgen ohne dieses euch wohltuende Gefühl, welches letztlich ja auch nur aus dem Leib erzeugt wird. Wenn ihr in der wahren Nächstenliebe tätig seid, dann erhaltet ihr aus dem Geist heraus sicherlich eine Wertschätzung und eure Seele fühlt das auch, denn ihr freut euch für einen jeden, den ihr in Meiner Liebe erreichen könnt, doch daß euch da so ein gewisses, euren Leib durchströmendes Begattungsgefühl überkommt, das darf also nicht sein, weil ihr doch sonst nur dieses wohligen Gefühls wegen, eine Tätigkeit in der Nächstenliebe vornehmen würdet.

  16. Das ist ja auch das Problem von vielen, daß sie da durch ihre angebliche Tätigkeit der Nächstenliebe auch nur wieder Nervenäther generieren wollen - und damit genießen sie diese Tätigkeit und mißbrauchen und verbrauchen auch schon ihre Nächsten; und damit fixieren sie ihr genußsüchtiges Ich-Bewußtsein nur noch mehr auf sich und handeln dann so, wie ein manisch kranker Mensch handelt, der eine ständige Handlung vollzieht, nicht weil er oder andere da einen Nutzen von hätten, sondern diese leere Handlung dient dann nur noch sich selbst und geschieht nur noch zwanghaft. Diese Form der genußsüchtigen, manischen „Nächstenliebe“ ist also auch schon eine höchste Krankheitsstufe unter welcher viele Weiblein leiden, die da innerlich leer nur noch äußere und dann natürlich auch sinnlose Handlungen vornehmen.

  17. Auch die heutzutage auf Erden vollzogenen sexuellen Handlungen fallen damit unter dieser manischen Kategorie, weil sie dem eigentlichen Zweck der Zeugung eines Kindes widersprechen und nur noch sich selbst als Genußbefriedigung dienen. Ebenso dient allerdings auch dieser Gleichheitswahn der Weiber, also diese sogenannte Emanzipation nur noch einem manisch krankhaften und damit auch genußsüchtigen Ego, denn diese Emanzipation ist ja letztlich auch nichts anderes als eine manisch auf sich selbst bezogene genüßliche Fixierung von anderen, unter welcher diese Nächsten zu leiden haben, weil sie in die manische Ich-Struktur solcher Weiber hineingezogen werden - denn gleich wie ein sexueller Wüstling dort seine Nächsten beschmutzt und bedroht und für seine Zwecke mißbraucht bzw. für sich selbst genießt, so tut dies auch ein emanzipiertes Weiblein, das da ständig mit ihrer Manie ihre Nächsten für ihre eigenen Zwecke mißbraucht. Solch ein Weiblein will das Sagen haben und will herrschen und will also bestimmen und alle anderen müssen sich fügen. Seht, diese höchstluziferische Manie zwingt sogleich die Nächsten in deren Bann und damit habt ihr auch schon einen Antichristen in Optima Forma vor euch.

  18. Also könnt ihr sagen, daß solche Antichristen wie eure Agla auch schon manisch krank sind, denn sie generieren nur leere Worte, leere Taten, leere Handlungen und hassen demzufolge alles Geistige, alles Liebevolle und überhaupt die wahre Nächstenliebe und die Familie, die ordnungsgemäße Ehe und die geschwisterliche Liebe, die sie nie kennen, dann erst recht. Solche sind innerlich öde und leer und geistig tot und sie verbreiten deswegen auch all diese Ödnis und den Tod, den sie in sich tragen.

  19. Nun müssen wir allerdings schauen, wie sich das alles in einen für euch leicht zu handhabenden Rahmen gestaltet, damit ihr das diesem Rahmen übergeordnete Ordnungsschema versteht und überhaupt begreift, was die Schuld ist.

  20. Wenn also Meine gesamte, euch gereichte Erziehung, die euch da schon anfänglich über eure Eltern zukommt, auch tatsächlich angenommen und also befolgt wird, weil eure Eltern auch christlich geprägt sind und diese Prägung euch zukommen lassen, dann kann Ich euch mit etlichen weiteren Kreuzen auch schon gut in den Prozeß der Seelenvergeistigung hieven, denn freiwillig würde das ja eh niemand tun und also ist der Gehorsam gegenüber euren christlichen Eltern die erste Pflicht und dieser Gehorsam gegenüber euren Eltern gebiert sich aus der Treue des Weibes gegenüber ihrem Manne und aus der Treue des Mannes gegenüber Mir!

  21. Dann greift sehr bald der Prozeß der Seelenvergeistigung und aus den vorherigen, noch dem Tier nahestehenden Menschlein, werden sodann Gotteskindlein nur aufgrund dessen, weil da eben diese christlichen Praktiken auch höchst liebevoll und allerdings auch streng angewendet werden. Die Eltern entwickeln sich zur geschwisterlichen Liebe weiter, da sie nun wie Bruder und Schwester unter Meiner Obhut leben und deren Kindlein erleben nun auch keine Differenz zwischen ihnen und demzufolge bleibt deren kindliches Ich noch einig und diese tierischen, genußsüchtigen Züge unterbleiben, respektive schlafen ein und veröden sodann.

  22. Der, von den tierischen Zügen der kindlichen Seele aufoktroyierte eigensüchtige Genußtrieb wird streng beschnitten und das kleine Bäumchen wächst und gedeiht und trägt gute Früchte und da die Wurzeln frei von Eigenliebe sind, so gedeihen damit die Früchte prächtig. Seht, so sollte es sein und nun schaut, was ihr da bei euch auf Erden so alles erlebt, weil dieser völlig normale Prozeß der Seelenreinigung und späteren Vergeistigung nicht mehr gegeben ist!

  23. Alle vorher durchlaufenen Tierstadien werden euch heutzutage auf Erden wieder sehr bewußt zurück ins Bewußtsein gebracht, eben durch diese Sexualisierung und Emanzipierung, die nichts anderes als die Vertierung der Menschen darstellen, und es findet so gut wie keine Vorbereitung mehr für die erfolgreiche Seelenvergeistigung statt. Anstelle Meiner Gotteskinder werden heutzutage fast nur noch die Kinder Satans reif. Das, Meine Lieben, ist nicht nur die Wahrheit, sondern das ist leider auch eure große Schuld. Ihr habt aus euch die Kinder Luzifer-Satans machen lassen, indem ihr euch dort zu genußsüchtigen Wesen habt verleiten lassen. Also entweder zu sexuellen Lüstlingen, die da schon manisch agieren oder zu emanzipatorischen Genußsüchtlern und die noch viel schlimmeren Fälle sprechen wir erst gar nicht an.

  24. Was also ist die Schuld in diesem übergroßen Kontext? Es ist die Schuld, sich wieder mit dem Tier in sich getroffen zu haben, es in sich belebt zu haben, sich mit ihm also vermählt zu haben und somit habt ihr aus eurem Ich-Bewußtsein einen Genußsüchtler gemacht, also einen kleinen Antichristen anstelle des Gottmenschen. Es ist also die Schuld derjenige Umstand, der euch wieder zum Tiermenschen hat werden lassen!

  25. Doch da Ich euch liebe und stets auf euch achtgegeben habe, so habt ihr das Ziel des Antichristen glücklicherweise verfehlt, doch so recht zum Gottmenschen seid ihr allerdings auch noch nicht erstanden und von daher komme Ich euch nun stets näher und helfe euch wieder auf, damit ihr nun endlich eure große Schuld abstreifen könnt, aus euch dann nur wieder einen Tiermenschen gemacht zu haben.

  26. Diesmal fangen wir gemeinsam an, aus euch anständige Christen zu ziehen und das bedeutet, daß der Prozeß der Seelenvergeistigung nun wieder aktiviert wird. Ihr werdet dabei eure große Schuld sühnen und also dadurch vergelten, daß ihr dafür eben anderen dabei helft, sich von ihrem Tiermenschentum, also von ihrem Antichristen, zu verabschieden und Ich werde dabei extra für einen jeden von euch, der sich nun endgültig aus den Klauen Satans befreien will, auch andere Menschen involvieren und über euren Weg ziehen lassen, denen ihr aufhelfen könnt, sofern es euch voller Ernst geworden ist mit eurem luziferischen Bewußtsein zu brechen.

  27. Freilich werdet ihr dann auch eine gewisse Verfolgung auszuhalten haben, denn Luzifer-Satan gibt seine Gefangenen ja auch niemals freiwillig frei, doch genau deswegen werdet ihr mit der Zeit kräftiger und es gelingt euch immer besser, das luziferisch-satanische Joch abzuschütteln. Viele von euch haben das ja schon erlebt und wichtig ist vor allem, daß ihr dort aus den Windeln heraus seid. Seht, als in Lazarus der alte Mensch gestorben und in den Tüchern gewickelt wurde, da habe Ich ihn zum neuen Leben erweckt und er mußte aus seinen Windeln befreit werden. Darauf müßt ihr unbedingt achten, daß Ich Selbst euch aus dem alten Leben herausrufe und daß dies jedoch nur dann geht, wenn ihr Meinem Ruf Folge leistet und auf Mich hört.

  28. Und ja, Ich rufe euch nun wieder und wieder zu, daß ihr neu erstehen sollt und daß ihr aus eurer Gruft eures alten Lebens und eurer verdammlichen Sünden mit allen diesen alten Schulden zum neuen schuldlosen Leben erstehen- und also nun im neuen Gewand herauskommen sollt.

  29. Doch diese alten, nun nur noch äußerlichen Gebinde, also diese Wickel und Windeln, die müßt ihr schleunigst ablegen, denn sonst erkennt euch niemand und ihr gleicht den Mumien. Das ist nun für etliche von euch durchaus ein großes Problem, denn ihr, Meine Wickelkinder, die ihr da zulange im Grab eurer Sünden genußvoll gesuhlt habt, steht in der Gefahr, nun doch wieder, geistig betrachtet, zu Tode zu kommen. Bedenkt, daß Herodes stets durch eure Welt vorgebildet wird und es nun besonders auf euch Kleinkindlein abgesehen hat.

  30. Ich will euch da nun einmal ein konkretes Beispiel von solchen Wickelkindlein geben, die da dem frühen Kindstod gewissermaßen sterben. (Es läutete soeben an der Tür und die Zeugen Jehovas kamen). Doch diese allein sind es nicht, sondern auch unter euch befinden sich welche, die von ihren Windeln nicht freikommen und die also im Kot ihrer Sünden "sterben".

  31. Hin und wieder gibt es da gewisse Treffen von jenen, die da die Neuoffenbarungen kennen. Einer von solchen, die da zu ihren Treffen einluden hatte nun ein gar garstiges Weib, welches diese Menschen haßte, die zum Treffen kamen aus dem Grunde, weil der Einladende selbst noch gar eine garstige Brautseele Mir gegenüber war und beispielsweise solchen Unsinn absonderte, daß Mein Lorber seinerzeit ein uneheliches Kind hätte nebst anderen völlig haltlosen Idiotien.

  32. Deutlich war jedenfalls, daß er dort seine zum Mahle geladene Schar mit seinen abstrusen Ideen verseuchte und sie damit auch förmlich vergiftete und, da er sich selbst mit seinem Gedankengut schon völlig vergiftet hatte, dann auch schon gewisse Rezepturen empfahl und das seinen Nächsten auch schon deutlich vorschrieb ohne zu erkennen, daß und warum er sie bevormundete und vom geistigen Weg abhielt.

  33. Er verstrickte sich also mehr und mehr in seine Windeln und das ging so weit, daß dort auf seinem Treffen, die ja eigentlich der geschwisterlichen Liebe dienen sollten, von seinem eigenen Weibe, die ja stets feindlich gegenüber solchen Geistgeschwistern war, dann eben Rattengift in kleinen Portionen unter dem Kuchen gemischt wurde. Seine Gattin vollzog eben nur nach, was er da selbst den Menschen mit seinen völlig abstrusen Ideen vorsetzte.

  34. Das wäre nun nicht weiter schlimm, denn Ich sorgte stets dafür, daß da außer eine Unmenge an Verbrauch von Toilettenpapier nichts schlimmeres geschah. Doch als dort auf diesen Treffen nichts weiteres in Hinsicht der Seelenvergeistigung unternommen, sondern nur noch selbstherrlich diesem genußsüchtigem Ich gefrönt wurde, da veranlaßte Ich andere Menschen, nicht mehr dorthin zu gehen. Denn diese Treffen standen nun nicht mehr unter Meinem Segen und folgerichtig ist sodann ein Weiblein an eben diesem für die Ratten bestimmten Gift gestorben und der Tod im Krankenhaus wurde nicht weiter untersucht, weil sie krankheitsbedingt eh schon vorgeschädigt war und weil Ich das auch nicht wollte, denn gerade dieses Weiblein hatte Mich im Herzen erkannt und liebgewonnen und Ich wollte sie nicht mehr unter der Härte ihrer Mitmenschen darben lassen und ließ diesen Tod auch zu, der allerdings auch relativ schnell verlief und kein großes Aufsehen hervorrief.

  35. Ich habe also dieses Mädchen zu Mir geholt und sie erlöst. Doch jene, die dort an solchen genüßlichen Treffen tätig gewesen sind stehen deutlich in der Schuld und sie müssen schauen, wie sie dort den Prozeß der Seelenvergeistigung wieder in Gang setzen, denn das hat sich vorerst erledigt.

  36. Solche Begebenheiten geschehen allerdings auf allen weltlichen Treffen, denn dort werden die Menschen stets mit allen gewöhnlichen Themen vergiftet und die dort genossenen Nahrungsmittel sind ebenfalls von tödlicher Brisanz, doch wer da in Meinem Namen einlädt, der darf das nur, wenn er mit seinem Weiblein in seiner Seele vereint ist, denn sonst geht es schief, so wie dieser soeben skizzierte Fall. Ich werde in den nächsten Kundgaben noch mehr Beispiele darüber bringen. Ist derjenige nun ohne Ehegattin, so muß anstelle dessen dann auch schon die tätige Nächstenliebe sein, die dort für den Mann dessen äußeres Weib vorbildet und ein alleinig Weiblein darf schon überhaupt kein Treffen veranstalten, denn dann wird auch nur Nervenäther generiert und auch Meine Leibesmutter Maria veranstaltete keine Treffen, sondern das alles ging von Meinen Aposteln aus!

  37. Beachtet das, auch das und seht zu, wie ihr eure Schuld, dort die Welt, das Weib, den Mann, das Kind oder sonstwem oder was genießen zu wollen, unbedingt abtragt und wiedergutmacht, was ihr seinerzeit in eurem Trotz dort versündigt habt.

  38. Amen. Amen. Amen.