Am Vorabend zum göttlichen Bewußtsein

 

Sonnabend, 10. September 2011   12 Uhr   M

Am Vorabend zum göttlichen Bewußtsein

  1. Gerade der Mensch, der von unten die Schöpfungsreihe dieser Erde durchläuft, trägt in sich noch sehr vieles aus dem noch unerlösten Geistigen, welches in seinem Fleische und seiner Seele haust. Dafür haben wir die Begriffe von Satan und Luzifer, damit ihr den jeweiligen Anteil des noch Unerlösten in euch genauer klassifizieren könnt. In der Reihenfolge der Aufarbeitung dieser unerlösten Anteile, die auch jeweils eure Entfernung zu Mir definieren, habe Ich euch auseinandergesetzt, wie ihr zuerst auf diesen satanischen Anteil eurer fleischlichen Begierde achten müßt, wollt ihr mit der Entwicklung eures Bewußtseins weiterkommen.

  2. Diese Phase in der Entwicklung des Menschen wird innerhalb einer jeden Familie als Milchzahnstadium angesprochen, entsprechend des Zustandes der nomadisierenden Völker, und hier hat die Mutter noch ein volles Zugriffsrecht auf ihre Kinder innerhalb der Familie, und in solchen diesem Zustand entsprechenden Volksstämmen ist dann eben noch die Abhängigkeit von der Mutter Natur gegeben. Die Kinder und ebenso jene nomadischen Völker erhalten hier eine Grundreife, indem sie lernen, auf ihre Mutter zu hören und zu achten. Die Kinder innerhalb der Familien nehmen dann von ihrer hoffentlich klugen Mutter allerhand an und übertragen es auf ihren Körper und lernen dadurch, sich in ihrer Seele gegenüber ihrem körperlichen Begehren durchzusetzen, so daß bei ihnen zwischen ihrer Seele und ihrem Körper ein ähnliches Verhältnis obwaltet wie zwischen der Mutter und ihnen.

  3. Gerade und besonders in christlichen Familien sollte das noch kein Problem sein, doch wenn, wie es bei euch fast immer der Fall ist oder gewesen ist, eure Mutter anstatt eine Reinigung von eurem Trotz vorzunehmen sich dann lieber selbst mit euch gegen den Vater verbündet, sie sich also lieber in ihrem Trotz mit dem Trotz der Kinder verbindet, so findet keine Reinigung statt und die Mutter kommt in ihrer Entwicklung nicht weiter und kann dann eigentlich keine Mutter im geistigen Sinne werden, und die Kinder verbleiben dann zu lange in dieser nomadisierenden Phase und das sogar noch, bis sie längst das Alter eines Erwachsenen erreicht haben.

  4. Nach außen findet dies unter den Völkern seine Bestätigung, indem entsprechend der Anzahl solch unreifer "Kindmütter" die unnötigerweise in ihrer Trotzphase stehengeblieben sind und die ihre Kinder nicht in die Sphäre des Vaters lassen, eben die Überfremdung mit jenen Völkern stattfindet, die genau dieser noch sehr trotzigen Milchzahnphase (Nomadenstadium) entsprechen, so daß ein jedes Volk auch genau den Kontakt zu andern aufnimmt und sich die einheimischen Frauen und Männer mit genau denjenigen fremden Volksanteilen vermischen, die über einen ähnlichen Trotzwert verfügen. Das könnt ihr sehr leicht beobachten, weil eben genau etliche solcher noch sehr trotziger Frauen oder Männer, die ihren Vater oder ihre Mutter noch nicht in der Liebe angenommen oder erkannt haben, dann eben mit Männern oder Frauen aus fremden Kulturkreisen eine Verbindung eingehen, die eigentlich nur über den Trotz auf beiden Seiten zustandegekommen ist, und dann ist es dort also nichts mit einer realen Form einer Liebe, sondern vorwiegend nervlich-seelische Entgleisungen und Trotzzustände gegenüber den eigenen Eltern haben es sodann bewirkt, daß eine Verbindung mit anderen Völkern und Kulturen zustandegekommen ist.

  5. Gut, das solltet ihr durchaus wissen, denn Ich habe euch diesen Punkt besonders in diesen Schriften hier deutlich gemacht (siehe dazu auch die Reihe Schmerzende Seele). Gesetzt den Fall, in der Liebe zwischen Mann und Frau findet eine weitere Annäherung statt und die Mutter entläßt ihre Kinder mehr oder weniger dann doch in die Obhut ihres Mannes, dann findet auch eine Entwicklung des familiären Bewußtseins statt und die Mutter kann und wird sich selbst eine Stufe weiterentwickeln und der Vater ist nun an der Reihe, das Bewußtsein seiner Kinder deutlicher zu prägen, indem er sie auf die äußere Welt und ihre Gefahren vorbereitet. Das ist das Stadium der Heiden, wo sich die Kinder vorwiegend in der väterlichen Sphäre bewegen und wo sie in ihrer Seele schon eine größere Disziplin und weitaus mehr Kenntnisse aufnehmen können und wo ihr Körper gesund und gut entwickelt wird, denn sie wollen und müssen sich nun in der äußeren Welt bewähren.

  6. Die dritte Entwicklungsstufe als Endstadium der jugendlichen Entwicklung ist nur möglich, wenn beide Eltern denselben Vater annehmen, wenn sie sich also geschwisterlich weiter entwickeln und ihr Mann- und Frausein und ihre Elternschaft durchs Kreuz überwinden. Gegenüber ihren Kindern bewegen sie sich in einer großen Liebe aufeinander zu, keiner behält die Kinder in seiner Sphäre und der Vater, der mit seinen Kindern in der Heidenphase, also in dem luziferischen Zustand steht, darf ebenfalls nicht den Fehler begehen, daß er sich mit seinen Kindern luziferisiert und sie gegen die mütterliche Welt indoktriniert. Dann würde er einen großen Fehler begehen, denn er würde nun ein Bollwerk gegen die Frauen bilden und damit würden solche Kulturen die Frauen unterdrücken und würden die Natur mißhandeln, würden die Erde ausbeuten und würden die Völker in die Knechtschaft führen.

  7. Als Beispiel wie sich ein schon im luziferischen Stadium befindendes Land verhält, das das Christentum irgendwie angenommen und mit seinen eigenen trotzigen Vorstellungen vermischt hat, diene euch das damalige viktorianische England. Heidnische Züge waren sehr stark vertreten, der Luziferismus hatte gerade auch durch den Kontakt mit den aus ihren Ländern vertriebenen Juden seine große Blütezeit, das Christentum durch die anglikanische Kirche war nur sehr oberflächlich auf diesen Luziferkult aufgesetzt und die restlichen nomadisierenden Züge der trotzigen Mutter England gingen dazu über, um die Weltherrschaft auf den Meeren zu streiten, denn das Meer bedeutet hier noch das sehr unreife, unbewußte, kindliche Gebaren.

  8. In ihren nomadisierenden Trotzresten behandelte die englische Mutter ihre Kolonien wie die Stiefkinder in einer diesbezüglichen Familie, die von ihrer Mutter im Milchzahnstadium ausgebeutet und für die eigenen Zwecke herhalten mußten - und in ihren schon luziferischen Zügen verbündete sie sich mit ihren eigenen Kindern mehr und mehr gegen ihren ebenfalls luziferischen deutschen Mann, bis Deutschland in die Schuld getrieben werden konnte, nicht weil Deutschland etwa Schuld hatte, sondern weil Deutschland diese eigenliebige Mutter und ihre gemeinsamen Kinder wieder vermehrt in die Pflicht nehmen wollte genau so, wie es die christlichen Männer und Väter innerhalb ihrer eigenen Familie versuchen und dann gegenüber ihren Frauen und den Kindern den Kürzeren ziehen, einfach deswegen, weil sie diesem Bollwerk Mutter und Kind nichts entgegensetzen können. England verbündete sich also mit Amerika und Rußland, ihren Kindern, gegen Deutschland.

  9. Durch diesen Umstand wurde später das trotzige Amerika auf den Thron gehoben und steht, rein luziferisch betrachtet, nun sogar über die eigene Mutter und dem Vater sowieso, und dieses Verhältnis entspricht so ganz eurer gegenwärtigen weltlichen, aber auch eurer familiären Ordnung, denn so wie es im Kleinen ist, so zeigt es sich im Großen und umgekehrt. Die englische Mutter hat sich zu einer extremen Lieblosigkeit gegenüber ihrem Mann hinreißen lassen, hat sich quasi luziferisiert, ist dadurch in ihrer mütterlichen Rolle und Funktion gescheitert und hat als Folge die Kompetenzen an ihre Kinder Amerika und Rußland verloren. Also ist der Trotzanteil in ihr gestiegen und sie konnte ihre mütterliche Aufgabe gegenüber den Kindern nicht wahrnehmen und ist dann von den Kindern ebenso ins Abseits gestellt worden, wie sie vorher Deutschland als ihren Mann ins Abseits gestellt hat, während Amerika diesen Vernichtungsfeldzug der Mutter gegen den Mann und Vater aufgrund eigener Interessen nicht gebremst hat und als die krebskranke Mutter ihren Herrschaftsbereich verlor, der natürliche Erbe der Mutter geworden ist. Aber des geistigen Erbes des Vaters ist Amerika bis heute verlustig, und deshalb ist es diesem Land nicht möglich, eine tiefere Beziehung zu Mir, seinem wahren Vater aufzunehmen, weil es, geistig betrachtet, das vierte Gebot im Hinblick auf den Vater gebrochen hat. Insofern mußte es sich in den Materialismus flüchten, der dann nur als Ersatz für den Verlust des geistigen Erbes des Vaters herhalten muß.

  10. Dieser kleine Exkurs soll euch nur verdeutlichen, wie sich das, was ihr in euren Familien erlebt, dann auch nach außen hin fortsetzt und letztlich sogar in Form von Kriegen, Seuchen, Unglücksfällen und Katastrophen zurückkehrt, immer abhängig davon, in welch einem Bewußtseinsstadium sich ein Volk oder ein Mensch befindet.

  11. Begeht nun der Vater diesen Fehler, daß er seine Kinder gegen die Mutter hetzt, so handelt er damit auch nicht gescheiter als die Mutter, die ihre Kinder nicht freigibt, und dann ist es nichts mit einer weiteren Entwicklung des familiären Bewußtseins, sondern dann geschieht, was ihr bei allen großen Dynastien und heutigen Machtfamilien erblicken könnt, die zwar ganze Imperien bilden, die aber dennoch wie die Spreu im Wind verweht werden. Von den Warburgs, den Morgans, den Vanderbuilds, den Rockefellers, den Buschs, den Rothschilds, um nur die euch bekanntesten zu nennen, wird dann nichts mehr übrigbleiben und mögen sie auch um die Weltherrschaft streiten, denn diese luziferische Haltung und die darauf aufbauende Ausbeutung der Völker bewirkt sogleich den Verfall. Es ist dann ungefähr so, wie es euch die Verbindung und die Auswirkungen der unseligen Ehe zwischen Deutschland und England gezeigt hat.

  12. Kehren wir aber wieder zur einzelnen Familie in solch einer Nation wie die englisch-amerikanische zurück und betrachten diese nervlichen Muster, die sich sogar in der ganzen westlichen Welt durchgesetzt haben, dann könnt ihr diese Folgen der Nationen auch auf eure kleinen Verhältnisse übertragen. Doch wenn sich eine westlich-materialisierte Mutter besinnt, wenn sie ihr Nomadenstadium überwindet, indem sie ihre eigenen Eltern annimmt und sie zu lieben vermag und sie damit das vierte Gebot erfüllt, dann verliert sie ihre trotzigen Eigenschaften, die sie auf das Stadium der Frau begrenzt halten und sie kann sich geistig zur Mutter weiterentwickeln. Für den Mann gilt dasselbe, wenn er seine männlich-sexuell ausgerichtete Funktionalität überwindet und sich zum liebenden Vater weiterentwickelt. Auch diese beiderseitige elterliche Verbindung und die diesbezügliche Sichtbarwerdung dieser höherwertigeren elterlichen Liebe in Form einer Ehe, bekundet das Stadium des Heiden und es ist hier vom Christen an sich noch nichts zu bemerken, sondern diese Bewußtwerdungsphase zum Christen kann erst dann geschehen, wenn nun beide sich zu Eltern weiter entwickelnden Ehepartnern in Mir denselben Vater erkennen und Mich in der größten Liebe und Hingabe annehmen.

  13. Dadurch gestalten sie sich gegenseitig zu geistigen Geschwistern, überwinden die letzten satanisch-luziferischen Strukturen und können ihren Kindern damit das wahre christliche Bewußtsein vorbilden, können diese Kinder auf Mich hinlenken und sie mit dem göttlichen Vater vertraut machen. Das ist das dritte Stadium, in welchem Ich deutlicher in solch einer Ehe hervortrete und wo die Kinder unter Meiner Aufsicht wachsen und gedeihen, wo sie freiwillig beten und wo sie selbst Mich lieben und herzen lernen. Diese Kinder lieben Mich, weil sie eure Liebe zu Mir bemerken und sie als eine reale, allen nervlichen Mustern zum Trotz, beständige Liebe erleben.

  14. Ihr steht am Vorabend dieses Stadiums, und deswegen habe Ich dem Schreiber auch das Wort "Sonnabend"1 eingeflößt und nicht den Tag als Samstag bezeichnet. Ihr steht also noch nicht in dieser vollbewußten dritten Entwicklungsstufe eures Bewußtseins, ungeachtet weniger Ausnahmen, sondern ihr steht am Vorabend des beginnenden sonntäglichen Seligkeitslebens und ihr seid sicherlich auf gutem Wege unterwegs, denn ihr haltet euch an Mich, doch etlicher Trotzreste wegen müßt ihr noch obacht geben, daß ihr nicht fallt.

  15. Jeder Trotzrest als ein in der Empörung und dem Aufbegehren gebildeter Lebensreizpunkt wird gerade bei den irdischen Kindern wieder etliches aus ihren Vorseelenstufen ans Licht bringen, alte Verletzungen, die sie nun im neuen Licht der göttlichen Liebe bewußt und liebevoll aufarbeiten sollten, und wenn so etwas geschieht, daß solch ein Mensch, der euer Nächster ist und der mit seinem Ichbewußtsein in solch einen Trotzrest hineinfällt, dann nicht durch euren sich durch das Kreuz gebildeten Geist beruhigt und mit einer verständnisvollen Liebe bedacht und gestärkt wird, dann kann euer euch noch am Vorabend des göttlichen Bewußtseins festhaltender Trotzrest eben auch nicht überwunden werden.

  16. Bei den irdischen Kindern entspricht dieser Trotzanteil meist noch den unreifen Begierden des Fleisches, entstammt also dem satanischen Zustand, und den haben wir auch als das nomadisierende Stadium benannt, doch bei euch sind es hingegen diese letzten noch heidnisch-jüdischen luziferischen Strukturen, die ihr erkennen und überwinden könnt, sofern ihr bei Mir verbleibt. Zwischen ihnen und euch könnte sich sonst wieder diese satanisch-luziferische Verwandlung ergeben, die ihr dann auch wieder an euch selbst erleben könnt. Euer Körper könnte dann wieder satanische Rechte geltend machen, einfach deswegen, weil ihr diese letzten luziferisch-seelisch-nervlichen Trotzreste nicht in Meiner Liebe überwindet.

  17. Jeder Trotzrest gebiert also seinen eigenen Lebensreiz, der ebenso danach eingeteilt werden kann, in welcher von diesen drei Bewußtseinshaltungen er entstanden ist. Sind eure Lebensreizpunkte noch Erfahrungen aus dem nomadisierenden Stadium, nun, dann habt ihr also noch mit euren körperlichen Begierden zu tun, und wenn sie aus eurem Heidenstadium stammen sollten, dann sind es schon mehr nervlich-seelische Überreizungen. Es sind dann genau jene nervlichen Muster, die miterregt werden und die also von einem meist irdischen Menschen eurer Umgebung erregt werden, damit ihr endlich einmal euren Luziferismus überwinden lernt. Seid ihr allerdings nicht mehr am Vorabend eurer geistigen Bewußtwerdung, sondern seid ihr dann in und an eurem Sonntag angekommen, so sind diese Lebensreizmittelpunkte auch wahre Liebespunkte und sind schon mehr als Bewußtseinsfelder zu betrachten, denn ihr habt sodann in euch all diese Entwicklungsstufen vom Nomaden bis zum Heiden bis hin zum Christen durchlaufen, und damit sind eure satanisch-luziferischen Bewußtwerdungsprozesse zu Ende und ihr beginnt im eigentlichen christlichen Bewußtsein neu. Genau dort sollt ihr hinkommen und deswegen auch all jenes, was ihr bis jetzt erlebt habt und noch erleben werdet, wenn ihr mit dem einverstanden seid, was Ich für euch vorbereitet und auserkoren habe.

  18. Ihr erlebt also nach außen hin nicht nur diese Überfremdung und Überstülpung fremder Kulturen und erlebt dadurch die Zersetzung eurer Familien, eures Staates, eurer Nationen, ihr erlebt dies im Prinzip zuerst in euch selbst deswegen, weil alles, was ihr in eurer Seele in euch tragt, nach außen hin sichtbar werden muß. Aber nun erst könnt ihr diese Zusammenhänge mehr und mehr durchschauen.

  19. So wie gegenwärtig eure Nationen zerfallen, so wie eure Familien zerfallen, so zerfällt auch das einzelne menschliche Bewußtsein wieder in diese Vorstufen, also in diese Regionen des Nomaden und Heiden, und das stellt sich bei einem ganz normalen Menschen so dar, daß er z.B. viele verschiedene Ichpositionen und im Extremfall auch Ich-Abspaltungen hat, weil er noch Verletzungspotentiale hat. Spaltungspersonen, also schizoide Menschen, die unter der Desorganisation mehrerer Ichpersönlichkeiten leiden, sind nur das Ergebnis dieser in dem Trotz festhängenden Lebensreizpunkte, die im Trotz geboren noch nicht die Entwicklung über den Nomaden hinaus zu Mir, dem christlichen Bewußtseinsspender, getätigt haben und darum sind deren Ichpositionen als Spaltpersonen so uneins und aufgeteilt wie jene nomadischen Völker, die noch um die Gesamtherrschaft streiten. Es ist klar, das z.B. ein Dschingis Khan dann auch schon als die Hauptidentität dieser Nomaden und ihrer Völker betrachtet werden kann, die sonst wieder in viele Unterpersonen und Stämme zerteilt worden wären und daß diesem Khan also auch schon die integrierende und alle Spaltpersonen einigende Aufgabe oblag und er dazu sogar von Mir aus die Kraft erhielt.

  20. Den Psychologen ist nicht bewußt, wie sie mit Spaltpersönlichkeiten umzugehen haben, und das liegt nur daran, daß sie ihre eigenen Abspaltungen nicht erkennen und dann selbst daran leiden, was sie bei anderen so anschaulich zugeführt bekommen, und wenn jemand als Psychologe mit anderen oftmals in zig Spaltpersonen aufgeteilten Menschen zusammenkommt, dann auch deswegen, damit er selbst in sich einmal seine Unreife und seine ebenfalls manifestierenden Abspaltungen seiner Ichpositionen erleben - und durch das Leid der Nächsten berührt, sich endlich einmal zusammennimmt und durch die tätige Nächstenliebe seine Hauptidentität als christliche Identität stärkt. Die höchste Bewußtseinsform ist eben die christliche, und diese zerfällt dann wieder in diese vorherigen Stufen, wenn der Trotz zurückkehrt und das christliche Bewußtsein blockiert. Doch das Kreuz stärkt eben die Hauptidentität und führt alle Ichanteile wieder zusammen.

  21. Wenn die Psychologen nur eine einseitige Schuldzuweisung vornehmen und ihre Patienten nicht als trotzige, sich selbst zerstörende Menschen erkennen wollen, sondern ihnen nur die Opferrolle zugestehen und ihnen einreden, sie seien körperlich, seelisch oder sonstwie mißbraucht, dann übertragen sie ihre eigenen Verletzungspotentiale durch die euch schon aufgezeigte nervliche Erregung auf ihre Klientel und zerbrechen letztlich selbst daran, weil sie ihre eigene Geschichte im anderen immer wieder neu erleben und beleben. Solche Psychologen zerstören oft unbewußt sogar das christliche Bewußtsein ihrer Patienten und müssen dies auch, sind sie doch selbst noch in ihrer guten Seele luziferisch, und deshalb kehrt auch zu ihnen zurück, was sie Mir anlasten und vorhalten.

  22. Wer als Psychologe oder Sozialarbeiter helfen möchte, der sollte jedenfalls mindestens im Vorabend der göttlichen Bewußtwerdung stehen, besser noch im göttlichen Bewußtsein, denn sonst kehrt alles zu ihm zurück und es erschlägt ihn letztlich, was er in seiner Empörung Mir zuschreibt. Er wird an dem Leid der Menschen krank, weil er sich in deren Leid erkennt und immer wieder neu erkennt, und er kann erst dann genesen, wenn er Mich im anderen und vor allem in sich selbst erkennt.

  23. Es gibt keine Ungerechtigkeit und hat es niemals gegeben, doch ihr in eurem trotzigen Verhalten erlebt es anders, eben weil ihr so weit von Mir abgefallen seid. So weit, daß ihr Mich in eurem Leid nicht wahrnehmen konntet. Doch jetzt ist das anders.

  24. Darum habe Ich euch auch das Lorberwerk gegeben, damit ihr dort einmal schauen könnt und es lernt, wie Ich selbst solche nervenkranke Menschen behandelt habe, die in ihrem luziferischem Verständnis auch nicht anders gewesen sind als ihr es seid. Erkennt euch dort selbst und lernt und versteht, wie Ich euch dort entgegenkomme und anspreche und hört genau zu, wie Ich euch hier anspreche. Ich bin euch schon sehr nahe, denn ihr liebt Mich und habt tapfer diesen Werdegang eures Bewußtseins durchgehalten. Also haltet auch weiterhin durch, denn der Sonntag ist nahe.

Amen. Euer Vater Jesus. Amen.

    1Siehe Datum

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